Ulrike Scheuermann Die Schreibfitness-Mappe: 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben

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Inhaltsangabe zu „Die Schreibfitness-Mappe: 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben“ von Ulrike Scheuermann

Schreibblockaden waren gestern Für viele beruflich Schreibende ist die Schreibblockade Alltag, die Aufgabe, präzise Texte in kurzer Zeit zu verfassen, eine enorme Herausforderung. Ulrike Scheuermann hat eine ganzheitliche Methode des Schreibtrainings entwickelt, die es auch gestressten Berufstätigen erlaubt, ihre schriftliche Kommunikation in kurzer Zeit zu verbessern. Die „Schreibfitness-Mappe“ zeigt mithilfe von Beispielen, Checklisten und Fragebögen, wie man Schwierigkeiten beim Schreiben überwinden kann.

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    Die Schreibfitness-Mappe: 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    24. January 2017 um 11:59

    Wie der Name schon sagt, ist die Mappe kein Buch im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine Sammlung von Checklisten, Beispielen und Übungen. Nach diesem Muster funktioniert auch der Aufbau. Zunächst gibt es zehn Listen, um den eigenen Schreibtyp zu ermitteln, anschließend Beispiele von Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen und Schreibaufgaben. Der dritte Teil besteht aus praktischen Übungen, die den größten Teil der Mappe ausmachen. Aber seien wir ruhig ehrlich, für die meisten Autoren liegt hier auch der interessanteste Teil.Die Listen sind einfach und simpel, meist erkenne ich bereits nach den ersten Fragen, wohin das ganze führen soll – auch ohne die Überschrift zu lesen. Bin ich eher der schriftliche oder mündliche Typ (ganz klar der schriftliche), tippe ich lieber oder sollte ich mit der Hand schreiben, plane ich gerne oder kann ich das gar nicht. Oft überschneiden sich manche Listen etwas und das mag ich. Hier wird kein absolutes Ergebnis erwartet oder geliefert. Wir bestehen aus Facetten, auch unsere Schreipersönlichkeit. Ich beispielsweise bin der schriftliche Typ, der schnelle Ideen oder Gedichte gerne mit der Hand festhält, längere Geschichten aber tippe ich lieber. Ich plane, aber nicht zu detailliert und am liebsten nur in meinem Kopf. Sobald ich den Plan zu genau aufgeschrieben habe, fehlt mir irgendwas. Solchen Feinheiten komme ich durch die Listen auf die Spur. Ich lerne tatsächlich kennen, wie ich schreibe, sehe Strukturen und weiß plötzlich auch, wie ich mich zu unliebsamen Aufgaben überwinden kann. Pausiere ich (zu) oft oder gar zu wenig? Tatsächlich vergesse ich im Schreibfluss gerne die Zeit und muss mir regelmäßige kleine Pausen setzten, damit ich mich nicht verliere.Auch die Beispiele sind interessanter, als es auf den ersten Blick klingen mag. Natürlich sind sie oft etwas überzeichnet, aber gerade dadurch erscheinen die Probleme so umfassend. Und mehr als einmal habe ich Tendenzen auch bei mir entdecken können. Gerade die Dissertation wirkt beispielsweise wie ein riesen Berg, den ich mir mit kleinen Einheiten passierbar mache und gerade im Schreibfluss muss ich darauf achten, den roten Faden nicht zu verlieren. Andere Beispiele kenne ich aus der eigenen Erfahrung so gar nicht, aber umso mehr verstehe ich jetzt andere Autoren besser, die gerade dieses Problem haben. Bisher bin ich mit meinen Strategien immer gut zurechtgekommen und so viel Neues war in diesem Abschnitt für mein eigenes Schreiben vielleicht nicht dabei, aber gerade der Blick auf andere hat sich verändert und ist tatsächlich offener geworden.Manche der Übungen, die in der Schreifitnessmappe vorgeschlagen werden, kenne ich bereits aus ihrem Seminar, aber auch aus der Autorenarbeit. Der Zeitstrahl beispielsweise, der mich meinen Kalender im Augen behalten lässt und Denkbilder, die gerade komplexe wissenschaftliche Themen herunterbrechen können. Aber auch viele Autoren, die ich kenne, haben Skizzen ihrer Figuren oder Handlungen. Der Schreibeinstimmer kann gerade denen helfen, die ja gerne schreiben würden, aber den Einstieg nicht finden. Das Problem kenne ich bisher noch nicht, wenn ihr ihn dafür mal ausprobiert habt, würde mich eure Meinung dazu interessieren. Und dann gibt es solche Übungen, die ich bereits lieben gelernt habe. Wortsprints, die im November beinahe täglich bemüht werden. Oder Schreibstaffeln, bei denen den Gedanken erst mal freien Lauf gelassen wird. Es gibt eine Zielfrage und vorgegebene Zeit. Manchmal kommt man dabei nicht zum Schluss und manchmal entdeckt man verborgene Wege. Das funktioniert nicht nur bei meiner Dissertation gut, sondern auch, wenn ich nicht genau weiß, was meine Figuren zu ihrem Ziel bringt. ES gibt Übungen, um den eigenen Stil zu finden oder zu lernen, Lücken zu lassen, um sie später zu füllen. Und auch die Überarbeitung hat Platz in der Schreibmappe, denn nicht nur Kritik zuzulassen müssen wir Autoren immer wieder neu lernen, auch konstruktiv mit ihr umzugehen.Im Ganzen ist die Schreibfitnessmappe eine tolle alltägliche Begleitung. Viele der Übungen wandern schlicht ins tägliche Schreiben hinein. Und wenn ich einmal wirklich nicht weiterweiß, kann ich nachschauen, wie ich vielleicht den Leser besser erreiche, oder welchen Gedankengang ich brauche, um den Dialog zu gestalten. Wichtig ist mir dabei, dass Ulrike nie sagt: So machst du das. Vielmehr gibt sie die Hinführung zur eigenen Lösung und lässt meinem Schreib-Ich damit den nötigen Raum. Das macht wirklich Spaß und bringt mich tatsächlich weiter.

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