Ulrike Schmitzer Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

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Inhaltsangabe zu „Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt“ von Ulrike Schmitzer

Kira träumt schon ihr ganzes Leben vom Weltraum. Neben ihrem Job in einem Labor testet sie in der simulierten Schwerelosigkeit die Ausrüstung für Astronauten. Sie soll an einer Isolationsstudie teilnehmen, einer Simulation für zukünftige Marsreisen. Eigentlich verrückt genug. Doch als sie herausfindet, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die ebenfalls Teil des Programmes ist, und ihr ein mysteriöser »Taucher« Avancen macht, beginnt sie zu zweifeln und zu recherchieren.
»Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt« ist ein souveräner Roman über den Traum vom Weltall, der die Schwächen der Spezies Mensch erst deutlich macht.

Ein gelungener Mix aus Realität & Fiktion - ein Blick in eine mögliche Zukunft. Abgerundet mit einem Lexikon der Astronautenfehler

— ManjaEls

Aussergewöhnlich

— Gwenliest

Vorbereitung für eine Reise zum Mars- ein Roman, ungewöhnlich, unterhaltsam und informativ zugleich

— Tine13

Ungewöhnliche Mischung aus Realität und Fiktion

— Sabine_Hartmann

Nicht nur für Raumfahrtfreaks - schräg, unterhaltsam, vielschichtig, unbedingte Leseempfehlung!

— Aischa

Ein ideales Buch für Leute, die gerne beim Lesen spekulieren und etwas verrückte Protagonisten mögen.

— MalaikaSanddoller

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  • Leserunde zu "Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt" von Ulrike Schmitzer

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    EditionAtelier

    Für diese Leserunde verlosen wir 15 Exemplare des Romans »Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt« von Ulrike Schmitzer!Kira träumt schon ihr ganzes Leben vom Weltraum. Neben ihrem Job in einem Labor testet sie in der simulierten Schwerelosigkeit die Ausrüstung für Astronauten. Sie soll an einer Isolationsstudie teilnehmen, einer Simulation für zukünftige Marsreisen. Eigentlich verrückt genug. Doch als sie herausfindet, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die ebenfalls Teil des Programmes ist, und ihr ein mysteriöser »Taucher« Avancen macht, beginnt sie zu zweifeln und zu recherchieren. »Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt« ist ein souveräner Roman über den Traum vom Weltall, der die Schwächen der Spezies Mensch erst deutlich macht.Pressestimmen:„... ein lesenswerter und außergewöhnlicher Roman, der unvorhersehbar und bis zum Schluss spannend bleibt. Schmitzer ist ein tiefgründiger Roman gelungen, der einen auch nach Ende der Lektüre noch beschäftigt.“- Belletristik-Couch.de„Was bei einer Weltraumfahrt alles schiefgehen kann, macht Kira sich und dem Leser allerdings auch klar: Sie legt ein Lexikon der Astronautenfehler an, für das allein sich der Kauf des Buchs bereits lohnt.“– Franziska Kronitzer, Sterne und Weltraum „Im luftleeren Raum werden die Schwächen der menschlichen Spezies besonders deutlich, so scheint es. Die Journalistin Ulrike Schmitzer vermag es uns diese mit feinem Humor zu präsentieren und gleichzeitig ihrer klaren und sachlichen Sprache treu zu bleiben.“– Claudia Gschweitl, ORF Ö1 / Ex librisZur Autorin:Ulrike Schmitzer, 1967 in Salzburg geboren, Studium der Publizistik und Kunstgeschichte; Redakteurin bei Ö1, freie Filmemacherin und Autorin in Wien; zahlreiche Preise, u. a. Inge Morath-Preis für Wissenschafts-Publizistik 2012. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur 2008; Für ihren Roman »Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt« erhielt sie den Sonderpreis des Staatspreises für Wissenschaftspublizistik (2016).Hier geht's zur Leseprobe! Es gibt 15 Exemplare (5 Printexemplare & 10 E-Books) zu gewinnen*, einfach bis zum 16.10. für ein Buch (print oder E-Book) bewerben. Jede/r, der/die das Buch schon kennt, ist natürlich auch herzlich eingeladen, bei der Leserunde mitzumachen. Wir freuen uns schon auf eure Bewerbungen und eine spannende Leserunde, euer Team der Edition Atelier * Die Gewinner_innen sind gebeten, im Anschluss an die Leserunde ihre Rezensionen hier bei LovelyBooks und auch auf weiteren Foren (eigenen Blogs, bei amazon etc.) zu verfassen und uns diese gern zu mailen. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Vielen Dank!

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    • 136
  • Ein One Way Ticket zum Mars bitte

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    violetteRose

    18. November 2017 um 13:49

    InhaltIn ,,Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt" geht es hauptsächlich um die Protagonistin Kira, welche seit ihrer Geburt eigentlich darauf trainiert wird irgendwann in den All zu fliegen. Sie arbeitet an einer Uni und ist Teil einer Organisation, welche eine Marsbesiedlung plant. Jedoch ist es nicht sicher ob das Projekt jemals überhaupt aktiviert wird. Während sie also auf das Go der Organisation wartet, versucht sie mehr Information zu finden und stoßt dabei auf eine Frau namens Zoe, die genauso aussieht wie sie. Ob die beiden als Babys getrennt wurden oder ob sie überhaupt Verwandt sind, wird nie bestätigt. Genauso wenig wie die Frage, ob Zoe auch in dem Projekt ist. Als sie schließlich endlich im Projekt weiter kommen, ist Kira sich nicht mehr sicher ob sie das überhaupt noch will, trotz ihrem Vater der ihr die Astronauten Bücher sozusagen in die Wiege gelegt hat. Es scheint jedoch so als hätte sie keine andere Wahl.MeinungEs hat mich Anfangs sehr überrascht, dass obwohl die Erzählperspektive der Ich-Erzähler ist, man als Leser trotzdem nicht  viel von Kiras Gefühlsleben mitbekommt. Das sorgte für eine gewisse Distanz. Zumindest konnte ich nicht wirklich ihr Gefühle oder Handlungen nachvollziehen. Generell wurden die Themen, um die es ging nur oberflächlich angesprochen, was wirklich sehr verwirrend war. Es kam mir auch eher so vor als würden immer mehr Fragen auftauchen als Antworten, was ich wirklich schade finde. Am Ende des Buches stand über meinem Kopf eher ein großes Fragezeichen, da so viele Fragen leider offengelassen wurden. Das Positive ist, dass das Buch spannend und unvorhersehbar ist. Zumindest war es das für mich :) Es gibt sehr oft Wendungen, welche ich nicht erwartet hätte. Das machte den Inhalt interessant. Manchmal war es nur ein bisschen komisch, weil ich die Realität schwer von Fantasie oder Traum unterscheiden konnte. Das Beste Beispiel dafür wäre vielleicht das Ende. Da wusste ich nicht ob es vielleicht doch nur ein Traum war, aber kreativ ist das Buch aufjedenfall. Es hat auf seinen eigene Art und Weise Humor und am besten fand ich die Notizen, die es nach manchen Kapiteln gab. Kiras Lexikon der Austronautenfehler ist ein toller Bonus. FazitAlles in einem hat mich das Buch überrascht, ob positiv oder negativ kann ich nicht wirklich sagen. Nichtsdestotrotz empfehle ich es an alle weiter, die auf der Suche nach etwas anderem als den normalen Romanen sind. 

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  • ein großes Fragezeichen schwebt über meinem Kopf.

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    Gwenliest

    13. November 2017 um 18:14

    Kira eine junge Wissenschaftlerin, mit wenig Selbstbewusstsein und einem kaum vorhandenen Sozialleben. Einer der wenigen Bezugspunkte ist ihr Vater, der in einem Pflegeheim lebt und kaum mehr ansprechbar ist. Sie hat auch wenig Zeit, Motivation, denn neben ihrem Beruf ist Kira Teil eines großen Projektes. Sie gehört einer Gruppe von Menschen an, die für eine etwaige Marsmission ausgebildet wird. Niemand weiß ob sie überhaupt aktiviert wird, aber irgendwo schlummert das Thema Raumfahrt durch Kiras gesamtes Leben, denn von klein auf wurde sie von ihrem Vater an den Astronautenberuf hingeführt. Eines Tages lernt sie eine Frau kennen, die ihr gleicht wie ein Ei dem anderen, zumindest optisch. Zoe ist Künstlerin und arbeitet alle Nase lang an einem neuen Projekt, sie ist extrovertiert, selbstbewusst, verheiratet und wird dann auch noch schwanger. Sind die beiden Frauen Zwillinge und wenn ja wieso sind sie nicht zusammen aufgewachsen. Ist Zoe in gewisser Weise auch Teil des Marsprojektes Fragen über Fragen…Ich muss gestehen die Fragen beschäftigen mich auch noch weit über das Ende des Buches hinaus… Sprachlich hat mir der Roman gut gefallen, aber man muss sich schon sehr konzentrieren. Thematisch interessant, exzentrisch kurios, auch wenn man (also ich zumindest) überhaupt nicht durchblickt. Beim Lesen habe ich sehr oft gedacht ach wäre das toll bei der Leserunde die Autorin dabei zu haben. Trotz der Ich Perspektive hatte ich nie das Gefühl ganz bei Kira zu sein. Zumindest hatte ich eine gewisse Distanz zu ihr, wahrscheinlich weil ich sie überhaupt nicht verstanden habe in ihrem Handeln in ihrem Sein und in ihrer Gedankenwelt. Den Aufbau mochte ich gern, die Autorin Ulrike Schmitzer wirft einen direkt ins Geschehen, erklärt nicht viel und oft liegt ein Schleier des mysteriösen in der Luft. Ich hatte ganz oft den Gedanken ist das nun real oder ein Traum oder ... Gut gefallen haben mir die Kunstprojekte, die kein Fantasieprodukt der Autorin sind und auch das Astronautenfehler-Lexikon im Anhang des Buches fand ich toll.Mir schwirrt immer noch ein großes Fragezeichen über dem Kopf wenn ich an das Buch denke. Aber ja, es hat mir gefallen, habe ich es verstanden, ich denke nicht. Vielleicht muss man es auch nicht verstehen. Wahrscheinlich ist diese Rezi genauso verwirrend wie das Buch… Falls noch jemand da ist ja ich fand den Roman lesenswert.

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    • 4
  • "...und alles wird nie so sein, wie es hätte sein können"

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    ManjaEls

    08. November 2017 um 07:21

    Würdest du sterben, um unsterblich zu werden? Zum Mars reisen, ohne jemals zurückzukommen? Vor diesen Fragen steht die Protagonistin Kira, die schon immer vom Weltraum fasziniert war. Nun steht sie vor dem "Angebot" an ein er Studie teilzunehmen, die das Leben auf dem Mars simuliert. Das diese Studie zahlreiche spannende und unerwartete Wendungen mit sich bringt, ist fast schon vorprogrammiert. Man fiebert mit und stellt sich mehr als nur einmal die Frage, wie man selbst handeln und ob man an diesem Programm teilnehmen würde.Auch Kira ist hin- und hergerissen, denn einerseits will sie unbedingt zum Mars und diesen Traum auch für ihren Vater führen, der schwer krank ist. Andererseits scheint sie gefangen in einer Macht- und Kontrollspirale, die sie nicht mehr beeinflussen kann und die ihr zunehmend Angst bereitet. Ob sie sich letztendlich dennoch dazu entschließt, wirklich an der Mission teilzunehmen und was es zudem mit mysteriösen Zwillingen und Tauchern auf sich hat, erfahrt ihr nur, wenn ihr dieses Buch selbst lest. Empfehlenswert ist es definitv, schon allein für das Lexikon der Astronautenfehler, einen realen und sehr humorvollen Anhang, der das Buch abrundet. 

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  • Eine absolute Empfehlung

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    my_own_melody

    07. November 2017 um 18:53

    In Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt geht es hauptsächlich um Kira. Kira ist Teil einer recht undurchsichtigen Organisation, welche die Besiedlung des Mars plant. Dadurch dass alles streng geheim ist, weiß davon jedoch niemand, und damit das auch so bleibt hat Kira abseits ihrer offiziellen Arbeit im Labor kein wirkliches Sozialleben. Das ändert sich dann als sie erfährt dass sie eine Zwillingsschwester hat, von welcher sie bislang nicht den leisesten Schimmer hatte. Auch ihre Schwester Zoe scheint in das Weltraum-Projekt involviert zu sein, jedoch nur bis zu dem Zeitpunkt, in dem sie schwanger wurde. Kira vermutet nun dass der Vater des Kindes und auch ihr eigener mysteriöser Verehrer geschickt wurden, damit sie beide aus dem Programm ausscheiden. Vielleicht war dem wirklich so, vielleicht war es einfach ein großer Zufall.Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von ungefähr einem Jahr, und dabei werden die Geschehnisse genau in der richtigen Länge beschrieben. Kira selbst wirkt manchmal ein wenig unaufgeräumt, und in Bezug auf die Organisation, von der sie immerhin selbst ein Teil ist, auch geradezu paranoid. Trotzdem ist sie mir eine recht sympathische Protagonistin gewesen. In Bezug auf Raumfahrten und Astronauten (und natürlich Astronautinnen) hat man auch einiges an Hintergrundwissen aus dem Buch mitnehmen können, was einen weiteren großen Pluspunkt einbrachte. Das geschah durch Notizen, welche sich Kira immer in ihr Notizbuch machte, und wovon dann immer wieder einzelne Einträge zwischen den Kapiteln zu finden waren. Am besten war, das am Ende der Geschichte noch einmal ihr gesamtes „Lexikon der Astronauten-Fehler“ wie sie es nennt, im Buch enthalten war.Zum Abschluss ist noch der besondere Schreibstil der Autorin zu erwähnen, welcher einfach nur schön zu lesen ist. Durch ihn hat das Lesen gleich doppelt Freude gemacht. Absolut empfehlenswert!

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  • Sterben um unsterblich zu werden?

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    fasersprosse

    06. November 2017 um 23:19

    Wieviel Offensichtliches kann man ausblenden und muss man seiner Konditionierung folgen?Kira ist eine der Kandidatinnen die auserwählt wurden, als erste Siedler auf den Mars zu fliegen. Zehn Jahre schon dauert ihre Ausbildung zur Astronautin. Zu Beginn sind die Trainingseinheiten kurz. Als sich ihre Aufenthalte im Weltraumzentrum verlängern, verstärkt sich ihre soziale Isolation. Es ist ihr untersagt über dieses Projekt sprechen, auch innerhalb der Organisation darf sie keine Fragen stellen. Auf der Suche nach weiteren Teilnehmer dieser Mission entdeckt sie den Namen Zoe. Sie spürt sie auf und findet eine Frau mit ihrem Ebenbild. Ulrike Schmitzer schlägt eine Brücke zwischen Realität und Fiktion. Die Entwicklung der Figuren nimmt Bezug auf tatsächliche Ereignisse. Sie greift Themen auf wie z. B. die ungleiche Stellung der Frau, manipulative Programmierung, Schuldgefühle, Bestreben nach Ruhm. Kiras inneren Konflikt beschreibt sie klar, dabei auch sehr behutsam. In Zoes künstlerisches Schaffen nimmt sie Bezug auf eine reale Künstlerin.Der Aufbau ist exzellent - ein Mix von Handlung, Chronik und Tagebuch. Er passt optimal zu der Geschichte. Durch die kurzen Sequenzen der Kapitel erhöht sich der Spannungspegel von Seite zu Seite. Die Kunst ihrer Sprache zeigt sich auch darin, dass sie nur wenige Worte braucht um beim Leser den Eindruck entstehen zu lassen, wesentlich mehr gelesen zu haben, als Buchstaben auf dem Papier stehen. Sie erzeugt ein Tempo, bei dem einem schwindlig wird. Ein Schreibstil, der süchtig macht.Im Anhang stehen in „Kiras Lexikon der Astronautenfehler“ viele interessante und durchaus überraschende Informationen über die Raumfahrtgeschichte.Es gibt Bücher, die sind außergewöhnlich und vielschichtig, die eine Geschichte erschaffen, die dich staunend zurück lassen. Und es gibt Verlage, die haben ein Händchen für diese Bücher. Bei diesem Buch trifft beides zu. Für mich war es in jeder Hinsicht ein Genuss, dieses Buch zu lesen.

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  • Mars macht mobil....na ja!

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    Babscha

    30. October 2017 um 02:01

    Die story:Kira arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Labor, ist aber fasziniert vom Weltraum. Eines Tages wird sie von einem Mann kontaktiert, der ihr anbietet, an einem internationalen Forschungsprojekt aktiv teilzunehmen, das an den Möglichkeiten der Menschheit, zum Mars zu reisen und diesen zu besiedeln, arbeitet. Sie sagt zu und wird aufgrund ihrer hervorragenden körperlichen und geistigen Konstitution wiederholt überall in der Welt in stationäre Simulationsprogramme aller Art, die von mächtigen, immer im Hintergrund agierenden Interessengruppen gesteuert werden, eingebunden, gleichzeitig jedoch von allen anderen Teilnehmern des Projekts vollständig abgeschirmt. Auf der Strecke erfährt sie überraschend, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die ebenfalls irgendwie mit dem Programm zu tun hat, und lernt diese tatsächlich auch persönlich kennen. Zuletzt wird sie aufgefordert, mit den anderen Probanden an einem nahezu drei Jahre andauernden Isolationstest teilzunehmen. Die These: "Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt. Wir kämpfen unser ganzes Leben gegen sie an. Wenn wir geboren werden, kostet es uns enorme Kraft, unseren Kopf aufzurichten. Die Schwerkraft zieht uns wie Blei nach unten, wir bekommen zuerst Kreuzschmerzen, dann beginnt unsere Haut zu fallen, und schließlich schaffen wir es nicht mehr, lange Strecken zu gehen. Am Ende siegt die Schwerkraft, wir liegen im Bett und ergeben uns. Über alles denken wir nach, nur den größten Feind des Menschen scheinen wir vollkommen ausgeblendet zu haben" Die Astronauten:..... "sagen, sie fühlen sich in der Schwerelosigkeit wie zu Hause. Sie können sich schon nach ein paar Tagen nicht einmal mehr daran erinnern, wie es war, als die Schwerkraft den Körper nach unten gezogen hat. Ins All zu gehen, ist wie zurückzukehren .... zu einem ursprünglichen Zustand" Buchbewertung:Die von der story her ziemlich überschaubare Geschichte steigt direkt ein und stellt dem Leser Kira als analytisch und diszipliniert handelnde Person vor, die sich aufgrund ihrer Passion den Strapazen des Weltraumprojekts zwar aussetzt, im Innersten aber irgendwelche verborgenen Ressentiments gegen das Ganze hegt und diese in einem Tagebuch festhält. Neben ihrer Person lernen wir dann auch nur noch wenige weitere Personen kennen, alles mutet hier irgendwie wie ein Kammerspiel an. Bis zum ganz gut gemachten und zugegebenermaßen überraschenden Finale bleibt das Buch leider durchgängig ziemlich handlungsarm und ohne echten roten Faden und kann damit trotz der vielen guten und im Anhang sogar sorgfältig aufbereiteten Informationen zur Raumfahrt und deren Gefahren weder als SciFi noch als Sachbuch noch als Psychokrimi wirklich überzeugen. Grund ist einfach die zu eigenwillige, willkürliche Erzählweise der Autorin, die zwar durchaus mit ziemlichem Sachverstand antritt, aber alles irgendwie verquast und zusammenhanglos präsentiert. Insgesamt ein durchaus originelles Buch mit einer interessanten Grundidee, bei dem es zumindest aus meiner Sicht aber irgendwie an Tiefe, Spannung und fesselnder Umsetzung mangelt. 

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  • Ausbaufähige Ideensammlung

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    Queenelyza

    29. October 2017 um 20:13

    Kira träumt von einer Reise in den Weltraum. Sie macht Eignungstests mit und hofft, eines Tages Richtung Mars fliegen zu können. Daneben sammelt und notiert sie obskure Geschichten rund um die Raumfahrt. Eines Tages findet sie heraus, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die zwar auch Teil des Weltraumprogrammes ist, aber dann doch "aus dem Rennen" ist. Warum das so ist, und warum die beiden getrennt wurden, will Kira herausfinden. Doch wer steckt hinter diesen ganzen Verwicklungen - und wird Kira wirklich ihren Traum wahrmachen können? Klingt spannend, anders und ist es zunächst auch. Die rasanten Kapitel rund um Kiras Abenteuer und die Reunion mit ihrer Schwester werden immer wiedere durch die wahren Weltraumgeschichten unterbrochen und machen viel Laune. Dann aber verliert sich die Geschichte in genau dieser Rasanz, was ihr in meinen Augen das Genick bricht. Wichtige Fäden werden nicht versponnen, was genau das alles miteinander zu tun hat, wird nicht wirklich klar und die Auflösung ist irgendwie gar keine. Ab der Hälfte des Buches wirkt das leider für mich nur noch lieblos runtergenudelt, wie eine unfertige Ideensammlung, von denen die meisten notiert, aber nicht weiter verfolgt werden. Schade, denn schreiben kann die Autorin. Nur der Plot ist irgendwie gar keiner, Charakterzeichnung der Protagonisten ist ebenfalls ziemlich Fehlanzeige. Tempo ist nun mal leider nicht alles, eine schlüssige Story wäre halt eben auch schön gewesen. So bleibt leider nur ein durchwachsener Eindruck.

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  • Völlig schwerelos zum Mars

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    Tine13

    28. October 2017 um 16:51

    Kira ist eine sehr einsame Wissenschaftlerin, die ihr Leben in die Hände einer Raumfahrt-Test-Organisation gelegt hat. Schon als Kind wurde durch ihren Vater der Grundstein für ihre Faszination für das Weltraumuniversum und seine Planeten geweckt. Für ihren Traum vom Mars verzichtet sie sogar auf soziale Kontakt und das Gründen einer Familie. Doch ihre Einsamkeit macht ihr schon zu schaffen, wird sie absichtlich von anderen Probanden isoliert!? Durch Zufall erfährt sie einen Namen und stößt so überraschend auf ihre Zwillingsschwester Zoe, die auch am Programm teilnimmt. Doch Zoe ist ihr völlig fremd, die chaotische Künstlerin ist das Gegenteil von ihr, spontan, schräg und lebenslustig! Das erschüttert nun ihr Weltbild zutiefst und sie befallen Zweifel…. Der Autorin Ulrike Schnitzer ist mit ihrem Roman „Es ist die Schwerkraft die uns umbringt“ ein recht kurioses, interessantes und ungewöhnliches Buch gelungen! Die Beschreibung der unterschiedlichen Tests zur Vorbereitung auf das Astronautendasein faszinieren! da gibt es Isolationsstudien, Essen-Verkostungen, Übungen zur Vorbereitung auf die Schwerelosigkeit und vieles mehr. Der Traum von der Besiedelung des Mars ist spürbar. Kira hat eine Leidenschaft, sie sammelt in ihrem Notizbuch Anekdoten und Missgeschicke der Raumfahrt, die geschickt in die einzelnen Kapitel platziert sind und das Thema konkretisieren. Diese Mischung aus Vergangenheitsberichten und einer Zukunftsversion der Weltraumfahrt machen dieses Buch zu einer sehr unterhaltsamen Lektüre, die auch durch ihre zwei ungewöhnlichen Protagonistinnen noch an Spannung gewinnt! Als Anhang gibt es am Ende noch zusätzlich ein Weltraum-ABC mit weiteren Informationen zur Raumfahrt, die die Notizen von Kira ergänzen. Erstaunlich auch sind die Kunstprojekte von Kiras Schwester, die wirklich in dieser Form existieren und von der Künstlerin Irina Athanasskis stammen!  Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm flüssig und eindrucksvoll. Besonders gut gelungen finde ich auch das wundervoll gestaltete Cover des Romans:) Ein tolles Buch, das Spaß macht!

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  • Ungewöhnlich

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    Sabine_Hartmann

    27. October 2017 um 09:10

    Kira begegnet den Leserinnen und Lesern anfangs als namenlose Frau, die sich durch ihr Leben hangelt. Sie hat eine reguläre Arbeit in der Wissenschaft, doch nebenbei ist sie „Schläferin“. Sie wird aber nicht als Attentäterin, sondern als Astronautin ausgebildet, weil sie – eventuell – zu den Personen gehören könnte, die für die Besiedelung des Mars ausgesucht werden. Ihr Leben windet sich zwischen diesen beiden Polen. Entsprechend betrachtet sie die Welt, ist immer misstrauisch, immer auf der Hut, gleichzeitig wissbegierig, neugierig, hin und her gerissen. Dann erfährt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die ähnlich schräg drauf ist wie sie. Das alles klingt noch nicht sonderlich ungewöhnlich, vielleicht auch zusammenhanglos, aber die Autorin erschafft daraus ein sprachliches Kunstwerk, das geschickt mit Realität und Fiktion spielt. Mit Leichtigkeit integriert sie (ungewöhnliche bis unbekanntere) Fakten aus der Raumfahrt in ihre Geschichte und belegt damit Kiras Überlegungen und Befürchtungen, oder doch nicht? Der Roman endet mit einem gewaltigen Cliffhanger, aber auch der Erleichterung, dass Kria irgendwie Recht hatte … In einem Anhang werden zahlreiche Episoden aus der Raumfahrt detaillierter dargestellt, auch die lassen sich wunderbar lesen. Sie regen häufig zum Grinsen an. Insgesamt hat mich dieses Buch schnell in seinen Bann gezogen und war dann viel zu früh beendet.

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  • Schräge Raumfahrtgeschichte mit genialer Kunst

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    Aischa

    25. October 2017 um 20:59

    Vorab: Ich lese sehr viel und querbeet, aber ich war schon lange nicht mehr derart von einer Romanidee und -umsetzung begeistert wie von der vorliegenden!Im Mittelpunkt der Erzählung steht eine junge Frau, die an einer Isolationsstudie zur Vorbereitung für künftige Marsmissionen teilnehmen soll. Vieles klingt mysteriös und bleibt geheimnisvoll, doch sie entdeckt, dass sie eine Zwillingsschwester hat und diese auch Teil des Programms ist. Die kurzen Kapitel wechseln sich mit Notizen der Protagonistin ab, in denen sie Missgeschicke der Raumfahrt vermerkt; diese und weitere erscheinen im Anhang als "Lexikon der Astronautenfehler", eine gut recherchierte, teils erschreckende, teils amüsante Auflistung.Ebenso genial ist die Idee, sich die im Buch beschriebenen Kunstwerke und -Projekte für den Roman aus der Realität zu holen: Die echte Künstlerin Irini Athanassakis hat die der fiktiven Zwillingsschwester zugeschriebenen Kunstwerke geplant und teilweise realisiert. Eine gleichermaßen schräge wie originelle Idee!Ich habe das Büchlein in eineinhalb Tagen regelrecht verschlungen, meine absolute Leseempfehlung! Und am besten gleich weiterverschenken, es bietet ausreichend Stoff zur Diskussion.

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  • Zwei verrückte Protagonisten

    Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

    MalaikaSanddoller

    19. October 2017 um 20:45

    Seid gewarnt, das Buch nimmt einige sehr unerwartete Wendungen und das Ende ist ein richtiger Cliffhanger. Ich kann nur hoffen, dass es einen Folgeroman geben wird… Wenn euch das gefällt, dann seid ihr hier genau richtig.Im Laufe des Buches findet Kira heraus, dass sie eine Zwillingsschwester namens Zoe hat. Beide sind Teil eines Programmes für eine Marssimulation. Doch Zoe wird schwanger und scheidet aus dem Programm aus.Kira ist fest davon überzeugt, dass es irgendeinen großen Plan gibt, in den sie nicht eingeweiht ist. Auch schreibt sie jeden Astronautenfehler, dem sie auf die Spur komen kann, auf, etwas, dass sie nicht gerade beruhigt. Zoe hingegen denkt sich dauernd etwas ausgefallene Kunstprojekte aus.Ein großer Teil des Buches ist etwas verwirrend, da es oft nicht wirklich deutlich ist, worüber es in dem spezifischen Moment geht. Aber genau das macht es wieder interessant, da es einem zum Nachdenken anregt.Ich fand das Buch einfach genial, da es sowohl lustig als auch spannend ist; es einem über den Mensch an sich nachdenken lässt und unser Leben. Ein Buch mit sehr vielen Schichten, die eine nach der anderen enthüllt werden.Ein ideales Buch für Leute, die gerne beim Lesen spekulieren und etwas verrückte Protagonisten mögen.

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