Ulrike Schweikert

 4 Sterne bei 3.638 Bewertungen
Autorenbild von Ulrike Schweikert (©Barbara Ellen Volkmer)

Lebenslauf

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem Romandebüt «Die Tochter des Salzsieders» ist sie eine der bekanntesten deutschen Autorinnen historischer Romane. Beide Bände ihrer Erfolgsreihe «Die Charité» standen in den Top 10 der Bestsellerliste und verkauften sich insgesamt über 200.000-mal. Zuletzt begeisterte die Verfilmung ihrer Jugendbuchserie «Die Erben der Nacht» zahlreiche Zuschauer.

Quelle: Rowohlt Verlag

Neue Bücher

Cover des Buches Woher wir kamen (ISBN: 9783499009884)

Woher wir kamen

Erscheint am 17.09.2024 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Ulrike Schweikert

Cover des Buches Die Erben der Nacht - Nosferas (ISBN: 9783570308226)

Die Erben der Nacht - Nosferas

 (366)
Erschienen am 13.08.2012
Cover des Buches Die Charité: Hoffnung und Schicksal (ISBN: 9783499274527)

Die Charité: Hoffnung und Schicksal

 (305)
Erschienen am 17.09.2019
Cover des Buches Die Erben der Nacht - Lycana (ISBN: 9783570308486)

Die Erben der Nacht - Lycana

 (266)
Erschienen am 11.02.2013
Cover des Buches Die Hexe und die Heilige (ISBN: 9783962150136)

Die Hexe und die Heilige

 (235)
Erschienen am 05.10.2017
Cover des Buches Die Erben der Nacht - Pyras (ISBN: 9783570308714)

Die Erben der Nacht - Pyras

 (198)
Erschienen am 12.08.2013
Cover des Buches Die Erben der Nacht - Dracas (ISBN: 9783570306567)

Die Erben der Nacht - Dracas

 (152)
Erschienen am 13.09.2010
Cover des Buches Die Charité: Aufbruch und Entscheidung (ISBN: 9783499274541)

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung

 (133)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches Die Erben der Nacht - Vyrad (ISBN: 9783570306550)

Die Erben der Nacht - Vyrad

 (125)
Erschienen am 19.09.2011

Neue Rezensionen zu Ulrike Schweikert

Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
Sophelliests avatar

Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Ulrike Schweikert

Historisches Gemälde mit wenig Inhalt
Sophelliestvor 2 Tagen

Der Klappentext des Buches hat mich wirklich angesprochen. Leider verlief die Geschichte anders, als dort angedeutet. Schade für mich, da ich mich mit der eigentlichen Geschichte dann nicht so wirklich warmwerden konnte.


Der Schreibstil

Ich mochte es, wie die Szenerie des Buches beschrieben wurde. Die Orte, die beschrieben wurden, waren sehr greifbar und nah. Auch die historischen Fakten und Geschichten zu einigen Gebäuden und Geschehnissen waren gut in die Geschichte eingeplegt, auch wenn es mir stellenweise ein wenig zu viel Detail war.

Dadurch dass der Schreibstil so detail- und beschreibungsbezogen war, fiel es mir auch schwerer, mich mit den Charakteren anzufreunden. Dies kann auch an dem allwissenden Erzähler liegen, der verschiedene Charaktere begleitete.


Schade fand ich auch, dass Wörter wie "Zigeuner", "Mohr" oder das Türkenstechen einfach so verwendet wurde, ohne eine historische Einordnung der Wörter zu geben. Ja, in dieser Zeit hat man diese Wörter genutzt und es war gang und Gäbe. Dass wir uns als Gesellschaft aber seitdem entwickelt haben, hätte meiner Meinung nach wenigstens am Anfang des Buches kurz erklärt werden sollen.


Die Charaktere

Der Hauptcharakter, András wirkte nicht greifbar. Das hat die Mystik und das Vampirdasein wohl so an sich, aber ich fand es schade, dass nur ganz sporadisch klar wurde, was er fühlt, selbst als es schon ziemlich offensichtlich war.

Für mich wirkten leider auch die anderen Charaktere nicht greifbar und ich konnte mich kaum in sie hineinversetzen oder mit ihnen mitfühlen. Und das, obwohl diese teilweise ein schweres Schicksal hatten. Der Funke sprang einfach nicht über. 

Nur Sophie konnte mich ein wenig catchen, was wohl an ihrere besonderen Art liegt.


Die Geschichte [ACHTUNG SPOILER!]

An sich war die Geschichte in sich logisch und schlüssig. Leider fand ich, dass die Ausführung nicht besonders gelungen ist. Dadurch, dass man von Anfang an wusste, dass András nicht der Vampir ist, der mordend durch Wien zieht, nahm es mir ein wenig die Neugier. Auch dass die Hinweise nur sehr sporadisch eingeworfen wurden und erst am Ende die plötzliche Antagonistin auftauchte, machte das ganze ein wenig unglaubwürdig für mich.

Besonders verstört hat mich der Epilog, in dem, finde ich, angedeutet wird, dass András und Sophie wohl nicht ausschließlich familiäre Liebe teilen. Das hier grooming impliziert wurde hat mich leider gestört und das Ende des Buches definitiv ruiniert.


Fazit

Wer einen Eindruck von Wien im 19. Jahrhundert bekommen möchte, für den ist dieses Buch perfekt. Wer sich eine Geschichte mit besonderem Fokus auf Romantik wünscht, ist hier leider falsch.

Cover des Buches Berlin Friedrichstraße: Novembersturm (ISBN: 9783499000096)
anne_foxs avatar

Rezension zu "Berlin Friedrichstraße: Novembersturm" von Ulrike Schweikert

Novembersturm
anne_foxvor einem Monat

Berlin kurz nach dem Ersten Weltkrieg,Luise heiratet ihren besten Freund Robert. Doch es ist nicht ihre große Liebe sondern Johannes der als tot erklärt wurde. Johannes aber wurde in Frankreich von einer Frau die ihn mit einer mehreren Kriegsverletzungen gefunden hat, gesundgepflegt. Genau am Hochzeitstag von Luise und Robert kehrt er nach Berlin zurück. Nie hat er genau wie Louise aufhört den anderen zu lieben. Doch sie versuchen in Freundschaft weiterzuleben, bis auf ein Geheimnis was sie für immer verbinden wird. 

Fazit:

Im Hintergrund der Handlung wird hier sehr viel auf die politischen Zustände der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, dem Hunger, der Arbeitslosigkeit und das Aufkommen von Hitler berichtet. Die Inflation und das sich alles zum nächsten Krieg zuspitzt. Dann kommt ein überraschendes Ende der Geschichte, womit man nicht rechnet. Leider wird die ganze Dramatik einfach nur kurz abgehandelt. 

Cover des Buches Berlin Friedrichstraße: Novembersturm (ISBN: 9783499000096)
Christin87s avatar

Rezension zu "Berlin Friedrichstraße: Novembersturm" von Ulrike Schweikert

Viel guter Input für den Kopf, wenig für Seele und Herz
Christin87vor 3 Monaten

Robert, Johannes und dessen ältere Schwester Ilse leben um 1900 ein privilegiertes Kinderleben im vornehmen Berlin Charlottenburg. Eines Tages zieht die kleine Luise in ihrer Gegend ein und bildet mit Robert und Johannes ein unzertrennliches Trio. Immer im Schlepptau ist dabei auch die sehr arme Ella aus dem Hinterhaus.

Als der 1. Weltkrieg kommt, ziehen Robert und Johannes in die Schlacht, einer mit Begeisterung, der andere mit Widerwillen. Luise und Ilse werden in diesen Jahren unzertrennlich beste Freundinnen.
Robert kehrt aus dem Krieg zurück und heiratet Luise. Doch seine Seele hat den Krieg nicht gut verkraftet. Johannes hingegen ist körperlich versehrt und verkriecht sich erst noch einige Zeit in Frankreich, bevor er ausgerechnet am Hochzeitstag seines besten Freundes und seiner großen Liebe zurück in die Stadt kommt.

Ab jetzt folgen wir dem Alltag der drei Frauen und zwei Männer zwischen den Jahren 1920 und 1932.
Während wir mit Ilse zahlreichen aktuellen oder aufstrebenden berühmten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, an legendären Orten, begegnen, zeigt uns Ella die Welt der Berliner Abgründe dieser Zeit. Armut, die Bandenkriege der Ringvereine, Drogen und was es heißt, eine mittellose alleinerziehende Mutter zu sein. Luise, als Sekretärin bei der Polizei in der Roten Burg, gibt uns dafür einen Einblick in die Bekämpfung der Kriminalität. Der größte Wunsch der emanzipierten jungen Frau ist es jedoch endlich Mutter zu werden. Robert wiederum wird ein angesehener Architekt, der unter anderem die Sanierung von dem von Johannes Vater vor etwa 50 Jahren erbauten Bahnhof Friedrichstraße mit planen darf. Nur Johannes muss sich, mittel- und obdachlos, seinen Platz im Leben erst wieder hart erkämpfen. Dazwischen führt die Autorin als roten Faden immer die Entwicklung der politischen Lage vor Augen: Inflation, Börsencrash, Wirtschaftskrise, der beginnende Einfluss Hitlers und seiner dämonischen Gefolgschaft . . .

Es ist also richtig viel los auf diesen 512 Seiten.

Ich mochte sehr die Einflechtungen der damaligen Prominenz und habe viele Persönlichkeiten kennengelernt, die mir bisher unbekannt waren. Auch in politischer Sicht ist dieses Buch, top recherchiert wie es ist, sehr lehrreich.
Was mir aber nicht gefallen hat, war, dass in der Masse aller Geschehnisse der emotionale Part aller Hauptfiguren untergegangen ist. Es gibt unglaublich viele Episoden die ich gern intensiver miterlebt hätte, um richtig im Geschehen eintauchen zu können. Stattdessen wird aber oftmals gleich ein Sprung über mehrere Monate hinweg gemacht und dann bei einem anderen Charakter wieder angesetzt. Man betrachtet alles immer nur "von außen".

Dies mag der Stil der Autorin sein, dass kann ich nicht beurteilen, da es mein erstes Buch von ihr war, und sicher muss man bei so viel Inhalt auch straffen, um den Umfang überschaubar zu halten. Aber ich persönlich bin ein Fan von persönlichen Schicksalen die ich während des Lesens mitfühlen kann. Und das hat mir das Buch nicht gegeben.

Ich fühlte mich außerdem des Öfteren an andere Geschichten erinnert. Die Beschreibung der Entwicklung der modernen Arbeit der Kriminalpolizei mit Kommissar Gennat kann man sich wunderschön in "Babylon Berlin" ansehen (und wahrscheinlich auch nachlesen). Auch in Sachen Ringvereine und dem politischen Geschehen ist Babylon Berlin sehr sehr identisch zu diesem Buch, aber kleinteiliger - auch wenn ich da nur für die Serienadaption sprechen kann. Ella als junge Hutverkäuferin, die sich erst hocharbeitet und dann ihren Job verliert, erinnerte mich dafür stark an die Serie "Das Haus der Träume".
 Ja das spielt alles in der gleichen Zeit und wenn man Geschichten auf Fakten aufbaut, dann begegnen sie einem halt in ähnlichem Stoff immer mal wieder. Und vielleicht ist es einfach "Pech", dass ich die anderen Geschichten eben kannte und als Vergleich heranziehe. Aber es ist, wie es ist. 

In Summe all dessen vergebe ich, nicht weil es ein schlechtes Buch ist, sondern weil die Erzählweise eben leider meinen persönlichen Geschmack nicht reffen konnte, leider nur 3 Sterne.


Gespräche aus der Community

Berlin, 1858. Das Hausmädchen Sophie wird unehrenhaft entlassen, nachdem sich der Sohn der Familie in sie verliebt hat und ihr die Schuld daran gegeben wird.
Sie steht vor dem Nichts und muss sich auf der Straße das Geld verdienen. Als Sophie in die Charité gebracht wird, bekommt sie dort unerwartet die Chance,
als Pflegerin anzufangen. Doch kann sie den Schatten ihrer Vergangenheit entkommen?

Die Bestsellerreihe geht endlich weiter: "Die Charité: Neue Wege" erzählt
Geschichten von Hoffnung und Schicksal aus dem berühmtesten
Krankenhaus Deutschlands im 19. Jahrhundert.

372 BeiträgeVerlosung beendet
MarySophies avatar
Letzter Beitrag von  MarySophievor 2 Jahren

Herzlichen Dank für den Roman. Mittlerweile habe ich ihn auch ausgelesen, meiner Meinung nach ist er nicht so stark wie die ersten beiden Teile, aber dennoch sehr lesenswert.

Meine Rezension:

https://lalolololala.blogspot.com/2022/11/rezension-die-charite-neue-wege-von.html

Burg Wehrstein im 13. Jahrhundert:

Tilia bekommt von ihrem Vater einen heiklen Auftrag. Sie soll auf die Burg der Zollern reisen, um der Tochter des dort ansässigen Grafen zu dienen. Begleitet von der unfreien aber vertrauten Magd Gret. Tilia wird bald klar, dass sie auf der Burg mehr als unerwünscht ist - und die Gräfin ein düsteres Geheimnis umgibt..

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110 BeiträgeVerlosung beendet
wampys avatar
Letzter Beitrag von  wampyvor 3 Jahren

Nun habe ich endlich meine Rezension erstellt und im Netz geteilt.

https://www.lovelybooks.de/autor/Ulrike-Schweikert/Die-Herrin-der-Burg-Historischer-Roman-144992580-w/rezension/2997954242/

Es fehlte vor allem der rote Faden, auch wenn die umfangreiche Recherche der Autorin jederzeit spürbar war.

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42 BeiträgeVerlosung beendet

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