Ulrike Schweikert Das Herz der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Das Herz der Nacht“ von Ulrike Schweikert

Wien im 19. Jahrhundert. In den Salons des Hofadels und der schönen Fürstin Therese Kinsky wird der Vampir András Petru Báthory von den Damen umschwärmt. Da erschüttert eine grausame Mordserie die Kaiserstadt, und András gerät unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich zu. Als es fast zu spät ist, erkennt er, dass nicht nur seine Existenz auf dem Spiel steht. Ein Wettlauf beginnt, um die zu retten, die er liebt. Eine hochspannende und zutiefst romantische Vampirgeschichte, gepaart mit einem farbenprächtigen Sittengemälde der Wiener Kaiserzeit.

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  • Das Herz der Nacht (Hörbuch)

    Das Herz der Nacht

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 17:02

    Die Rezi bezieht sich auf den ungekürzten Hörbuch-Download von Audible.de Schon vor längerer Zeit habe ich mir dieses Hörbuch als Download bei Audible gekauft und irgendwie ging es dann ein wenig unter. Nun habe ich es neu entdeckt und bin mit dem Hören zunehmend dem Bann der Geschichte erlegen. Der Sprecher Lutz Riedel verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und hat mich beim Hören total gefangen genommen. „Das Herz der Nacht“ von Ulrike Schweikert bietet eine spannende Mischung aus Vampirgeschichte, Krimi, ein paar romantischen Elementen und paart das Ganze mit einem farbenprächtigen Sittengemälde der Wiener Kaiserzeit. Ich bin begeistert und sage „Danke, Frau Schweikert für diese tolle Geschichte!“ =)

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  • Rezension: "Das Herz der Nacht" - Ulrike Schweikert *Hörbuch*

    Das Herz der Nacht

    Celtic-Lady

    05. May 2013 um 14:51

    Handlung: Das Herz der Nacht' von Ulrike Schweikert ist die Geschichte des Vampirs András Petru Báthory aus Siebenbürgen der sich im Wien des 1900 Jahrhunderts niederlässt. Wien wird zu dieser Zeit von einer unheimliche Mordserie erschüttert. Die Opfer werden blutleer und mit zerissener Kehle aufgefunden, hat der Vampir etwa etwas damit zutun? Eines Nachts rettet der Graf der Fürstin Therese Kinsky das Leben. Daraus entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Die Fürstin ist verzaubert von dem gutaussehenden Vampier, der so ganz anders ist als viele der Adligen mit denen sie sich sonst umgiebt. András ist charmant, kultiviert, humorvoll und legt Wert auf ihre Meinung und Gesellschaft. Über Fürstin Kinsky lernt er dann auch die junge und begabte Pianistin Karoline Wallberg bei er der Klavierstunden nimmt und ihre Tochter Sophie kennen und schätzen. Vorallem das blinde Mädchen Sophie, wächst ihm und auch seinem Diener Goran sehr ans Herz. Währenddessen geht die Mordserie immer weiter und bald haben die Ermittler den jungen Grafen im Visier, der scheinbar immer dort zu Stelle ist, wo kurze Zeit später eine Leiche gefunden wird. Als dann auch Blutspuren und Tatwerkzeug auf András Schwelle auftauchen, wird ihm erst viel zu spät klar, mit wem oder was er es eigentlich zu tun hat... Also verlässt der Vampir wiederwillig Wien und versucht, sich und die Menschen die ihm am Herzen liegen zu retten... Ein besonderer Vampirroman "Das Herz der Nacht" ist ein historischer Vampirroman. Die Geschichte um András spielt um 1840 im kaiserlichen Wien. Ulrike Schweikert schildert die Vergangenheit mit einer großen Faszination für Details, dass man richtig in die Geschichte hineingezogen wird. Gesellschaften, Häuser und Kleider versprühen den Charme einer längst vergangenen Zeit.Ich hörte fast schon das ratternde Geräusch der Kutschenräder und das knirschen von Schnee unter den Pferdehufen. Neben dieser detaillierten Kulisse eines Winters im alten Wien schafft es die Autorin mühelos den sprachlichen Charme der Wiener einzufangen. Man wird in das alte Wien, im dem z.B. Johann Strauss noch lebt, hineingezogen und fühlt mit den verschiedenen Figuren richtig mit. Lutz Riedel (der auch Timothy Dalton, Richard Gere und Tom Wilkinson spricht) verleiht besonders dem Grafen eine herrliche raue, dunkle Stimme. Aber auch die anderen Charaktere werden von ihm wunderbar herrausgearbeitet. Ich finde, durch den Sprecher Lutz Riedel bekommt das Hörbuch einen besonderen Charme. Fazit: Wer etwas über Wien und seine Geschichte lernen möchte und dabei noch eine Schwäche für Vampire hat, ist bei diesem Hörbuch gut aufgehoben.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

    Reneesemee

    25. February 2011 um 18:55

    Nicht schlecht Frau Schweikert Die anderen Bücher von Frau Schweikert ("Der Duft des Blutes" & "Feuer der Rache") haben mir nicht so gut gefallen, aber "das Herz der Nacht" war echt sehr gut. Eigendlich sind History Romane nicht mein ding, aber diese Verbindung als Vampirgeschichte hat mir gemundet. Die Geschichte spielt im 19 Jahrhundert in Wien und dort passieren grausame Morde, den Opfern werden brutal die Kehle herrausgerissen. Wien wird von einem blutrünstigen Vampir in Atem gehalten was Graf Andreas Petru Barthory der ein etwas 200 Jahre alter Vampir aus Transsilvanien sehr schnell herrausfindet. Ihm holt leider die Vergangenheit wieder einmal ein, aber lest selbst wie es aus geht. Nur soviel sei noch gesagt "Das Herz der Nacht" ist die vorgeschichte zu den anderen beiden Romanen von Ulrike Schweigert. Den in denen ist Andreas Petru Barthory als Peter von Borgo bekannt. 1. Das Herz der Nacht 2. Der Duft des Blutes 3. Feuer der Nacht

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

    Leserrezension2010

    18. August 2010 um 14:24

    H8 Das Herz der Nacht – Ulrike Schweikert Kategorie: Hörbuch Inhalt: Wien um 1840: Eines Nachts rettet der geheimnisvolle Graf András Petru Báthory die Fürstin Therese Kinski, deren Pferde durchgegangen sind. Die Fürstin hat ihren Retter nicht kommen sehen, doch dieser war urplötzlich an ihrer Seite. Von dem düstern Grafen angezogen lädt die Fürstin Kinski Andràs ein, sie in den nächsten Tagen zu besuchen. Schnell verfällt die Fürstin Kinski dem mysteriösen Mann, der in ihr lange vergessene Gefühle weckt und sich an ihrer Meinung interessiert zeigt. Auch Andràs genießt die Stunden mit der geistreichen Fürstin. Fürstin Kinski führt den Grafen in die Wiener Gesellschaft ein und auch dort wird er gerade zu von den Damen umschwärmt. Graf Bàthory zeigt außerdem starkes Interesse das Spiel des Piano Forte zu erlernen, daher bringt die Fürstin ihn mit Caroline Wallberg zusammen die ihn im Piano Forte unterrichtet. Bald lernt der Graf auch die außergewöhnliche Tochter Caroline`s kennen, die blinde Sophie. Diese verlässt sich auf ihre übrigen Sinne und meint an dem Grafen den Tod und Verderben zu riechen. Zeitgleich mit dem Erscheinen des Grafen geht in Wien ein Serienmörder um, der es auf junge Frauen abgesehen hat und diese blutleer, mit Biss und Schnittwunden am Hals zurücklässt. Zudem tauchen Beweismittel auf die nur auf den düsteren Grafen hinweisen... Kritik Mit der Geschichte „Das Herz der Nacht“ hat Ulrike Schweikert einen atmosphärisch dichten Roman verfasst der gekonnt Fantasy, Historie, Liebesgeschichte und Krimi vereint. Die Protagonisten sind detailreich und sehr lebendig konzipiert man kann fast meinen diese Personen zu kennen. Der düstere und sehr geheimnisvolle Graf Andràs, der sich deutlich aus der momentanen Vampirwelle abhebt da er die klassischen Merkmale eines Vampirs, wie z.B. das schlafen in einem Sarg, aufweist, und trotzdem eine Herzlichkeit und einen Lebenshunger aufweist den man bei einem so alten Vampir kaum vernutet. Dieses macht ihn aber nur umso charismatischer. Ihm an die Seite gestellt, ist die scharfzüngige Fürstin Kinski die in einer lieblosen Ehe gefangen ist, es sich aber nicht nehmen lässt die Arroganz der damaligen Gesellschaft zu kritisieren und gerne durch waghalsige Wagenrennen schockiert. Die beiden weiteren Hauptcharaktere Caroline und Sophie Wallberg können ebenfalls überzeugen. Caroline hat Talent im Spiel des Piano Forte und komponiert im Namen ihres Bruders eigene Stücke. Ihre uneheliche Tochter Sophie ist blind zu Welt gekommen und hat daher ihre übrigen Sinne geschärft. Sie ist ein sehr ernsthaftes, reifes und kluges Mädchen das allerdings für ihr Alter von 7Jahren sehr nachdenklich wirkt. Auch die Nebendarsteller sind gut ausgearbeitet und erklärt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines Beobachters aus den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere. In lebendiger und bildreicher Sprache vermittelt Ulrike Schweikert das Leben im Wien der k.u.k.- Monarchie. Sie schafft es den Glanz und auch das Elend dieser Zeit lebendig werden zu lassen so das sich der Leser mittendrin im kaiserlichen Wien befindet. Auch die Sprache wurde dieser lebendigen Zeit angepasst und rundet den Roman so vollkommen ab. Zu Ende des Romans kommt es dann allerdings zu einem Zeitsprung von gut 2 Jahren der sich nicht so ganz nahtlos dem vorangegangenen Geschehen anpasst. Dieses verzeiht man jedoch bei dem spannenden und sehr gewaltigen Ende schnell. Besonders hervorzuheben ist die gründliche Recherche rund um die Zeit des kaiserlichen Wiens und auch Hamburgs im 19. Jahrhundert. Dadurch hat Ulrike Schweikert ein authentisches und lebendiges Wien schaffen können. Auch die Hansestadt Hamburg und die Ereignisse dieser Zeit wurden anschaulich eingefangen. Sprecher Der Sprecher Lutz Riedel schafft es durch die Betonungen die Charaktere der Geschichte lebendig werden zu lassen. Jeder Charakter bekommt eine eigene Betonung die zu der jeweiligen Person perfekt passt und die besonderen Eigenschaften hervorhebt Auch die damaligen Zeiten kann der Sprecher dem Zuhörer durch sein einzigartiges Timbre sehr nahe bringen und man glaubt ihm diese Geschichte selbst erlebt zu haben. Hier muss man sagen dass der Verlag die beste Besetzung für diesen Roman bekommen hat. Fazit „Das Herz der Nacht“ von Ulrike Schweikert, gelesen von Lutz Riedel konnte mich voll überzeugen. Der Stil und die Sprache der Autorin wurden von Lutz Riedel perfekt in Szene gesetzt, ich hätte ihm noch stundenlang weiter zuhören können. Der Roman ist von solcher Lebendigkeit und reist einen förmlich mit in das 19. Jahrhundert das bildlich und tiefgründig beschrieben ist. Das Hörbuch kann ich Lesern der Fantasy, genauso aber auch Lesern historischer Romane empfehlen. Die Mischung der verschiedenen Genres ist der Autorin perfekt gelungen und der Sprecher tut sein übriges dazu. Der hier besprochenen Titel bezieht sich auf die ungekürzte Version von „audible“. Autorin Ulrike Schweikert wurde am 28 November 1966 in Schwäbisch Hall geboren. Nachdem sie sechs Jahre lang als Wertpapierhändlerin gearbeitet hatte, studierte sie Geologie und Journalismus. Zu dieser Zeit entstanden erste Manuskripte. 2000 veröffentlichte sie ihren ersten Roman: Tochter des Salzsiedlers. Allerdings gelang ihr der Durchbruch erst mit ihrem zweiten Roman die Hexe und die Heilige, der es ihr ermöglichte, das Schreiben zu ihrem Beruf zu machen. Sprecher Der Schauspieler Lutz Riedel, geboren 1947, ist ein bekannter Synchron- und Hörbuchsprecher. Er ist die Stimme von Timothy Dalton, Richard Gere und Tom Wilkinson. Zudem begeistert er als "Jan Tenner" in der gleichnamigen Hörspielreihe.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

    jucele

    04. July 2010 um 21:07

    Das Herz der Nacht – Ulrike Schweikert Inhalt: Wien um 1840: Eines Nachts rettet der geheimnisvolle Graf András Petru Báthory die Fürstin Therese Kinski, deren Pferde durchgegangen sind. Die Fürstin hat ihren Retter nicht kommen sehen, doch dieser war urplötzlich an ihrer Seite. Von dem düstern Grafen angezogen lädt die Fürstin Kinski Andràs ein, sie in den nächsten Tagen zu besuchen. Schnell verfällt die Fürstin Kinski dem mysteriösen Mann, der in ihr lange vergessene Gefühle weckt und sich an ihrer Meinung interessiert zeigt. Auch Andràs genießt die Stunden mit der geistreichen Fürstin. Fürstin Kinski führt den Grafen in die Wiener Gesellschaft ein und auch dort wird er gerade zu von den Damen umschwärmt. Graf Bàthory zeigt außerdem starkes Interesse das Spiel des Piano Forte zu erlernen, daher bringt die Fürstin ihn mit Caroline Wallberg zusammen die ihn im Piano Forte unterrichtet. Bald lernt der Graf auch die außergewöhnliche Tochter Caroline`s kennen, die blinde Sophie. Diese verlässt sich auf ihre übrigen Sinne und meint an dem Grafen den Tod und Verderben zu riechen. Zeitgleich mit dem Erscheinen des Grafen geht in Wien ein Serienmörder um, der es auf junge Frauen abgesehen hat und diese blutleer, mit Biss und Schnittwunden am Hals zurücklässt. Zudem tauchen Beweismittel auf die nur auf den düsteren Grafen hinweisen... Kritik Mit der Geschichte „Das Herz der Nacht“ hat Ulrike Schweikert einen atmosphärisch dichten Roman verfasst der gekonnt Fantasy, Historie, Liebesgeschichte und Krimi vereint. Die Protagonisten sind detailreich und sehr lebendig konzipiert man kann fast meinen diese Personen zu kennen. Der düstere und sehr geheimnisvolle Graf Andràs, der sich deutlich aus der momentanen Vampirwelle abhebt da er die klassischen Merkmale eines Vampirs, wie z.B. das schlafen in einem Sarg, aufweist, und trotzdem eine Herzlichkeit und einen Lebenshunger aufweist den man bei einem so alten Vampir kaum vernutet. Dieses macht ihn aber nur umso charismatischer. Ihm an die Seite gestellt, ist die scharfzüngige Fürstin Kinski die in einer lieblosen Ehe gefangen ist, es sich aber nicht nehmen lässt die Arroganz der damaligen Gesellschaft zu kritisieren und gerne durch waghalsige Wagenrennen schockiert. Die beiden weiteren Hauptcharaktere Caroline und Sophie Wallberg können ebenfalls überzeugen. Caroline hat Talent im Spiel des Piano Forte und komponiert im Namen ihres Bruders eigene Stücke. Ihre uneheliche Tochter Sophie ist blind zu Welt gekommen und hat daher ihre übrigen Sinne geschärft. Sie ist ein sehr ernsthaftes, reifes und kluges Mädchen das allerdings für ihr Alter von 7Jahren sehr nachdenklich wirkt. Auch die Nebendarsteller sind gut ausgearbeitet und erklärt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines Beobachters aus den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere. In lebendiger und bildreicher Sprache vermittelt Ulrike Schweikert das Leben im Wien der k.u.k.- Monarchie. Sie schafft es den Glanz und auch das Elend dieser Zeit lebendig werden zu lassen so das sich der Leser mittendrin im kaiserlichen Wien befindet. Auch die Sprache wurde dieser lebendigen Zeit angepasst und rundet den Roman so vollkommen ab. Zu Ende des Romans kommt es dann allerdings zu einem Zeitsprung von gut 2 Jahren der sich nicht so ganz nahtlos dem vorangegangenen Geschehen anpasst. Dieses verzeiht man jedoch bei dem spannenden und sehr gewaltigen Ende schnell. Besonders hervorzuheben ist die gründliche Recherche rund um die Zeit des kaiserlichen Wiens und auch Hamburgs im 19. Jahrhundert. Dadurch hat Ulrike Schweikert ein authentisches und lebendiges Wien schaffen können. Auch die Hansestadt Hamburg und die Ereignisse dieser Zeit wurden anschaulich eingefangen. Sprecher Der Sprecher Lutz Riedel schafft es durch die Betonungen die Charaktere der Geschichte lebendig werden zu lassen. Jeder Charakter bekommt eine eigene Betonung die zu der jeweiligen Person perfekt passt und die besonderen Eigenschaften hervorhebt Auch die damaligen Zeiten kann der Sprecher dem Zuhörer durch sein einzigartiges Timbre sehr nahe bringen und man glaubt ihm diese Geschichte selbst erlebt zu haben. Hier muss man sagen dass der Verlag die beste Besetzung für diesen Roman bekommen hat. Fazit „Das Herz der Nacht“ von Ulrike Schweikert, gelesen von Lutz Riedel konnte mich voll überzeugen. Der Stil und die Sprache der Autorin wurden von Lutz Riedel perfekt in Szene gesetzt, ich hätte ihm noch stundenlang weiter zuhören können. Der Roman ist von solcher Lebendigkeit und reist einen förmlich mit in das 19. Jahrhundert das bildlich und tiefgründig beschrieben ist. Das Hörbuch kann ich Lesern der Fantasy, genauso aber auch Lesern historischer Romane empfehlen. Die Mischung der verschiedenen Genres ist der Autorin perfekt gelungen und der Sprecher tut sein übriges dazu. Der hier besprochenen Titel bezieht sich auf die ungekürzte Version von „audible“. Autorin Ulrike Schweikert wurde am 28 November 1966 in Schwäbisch Hall geboren. Nachdem sie sechs Jahre lang als Wertpapierhändlerin gearbeitet hatte, studierte sie Geologie und Journalismus. Zu dieser Zeit entstanden erste Manuskripte. 2000 veröffentlichte sie ihren ersten Roman: Tochter des Salzsiedlers. Allerdings gelang ihr der Durchbruch erst mit ihrem zweiten Roman die Hexe und die Heilige, der es ihr ermöglichte, das Schreiben zu ihrem Beruf zu machen. Sprecher Der Schauspieler Lutz Riedel, geboren 1947, ist ein bekannter Synchron- und Hörbuchsprecher. Er ist die Stimme von Timothy Dalton, Richard Gere und Tom Wilkinson. Zudem begeistert er als "Jan Tenner" in der gleichnamigen Hörspielreihe. Nadine Warnke

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

    leseratte...

    04. June 2010 um 01:49

    „Das Herz der Nacht“ von Ulrike Schweikert ist die Geschichte des Vampirs András Petru Báthory, der sich im Wien des 19. Jahrhunderts niederlässt um dort ein Teil seiner Ewigkeit zu fristen. Fürstin Therese Kinski ist verzaubert von dem jungen Mann, der so gar nicht wie alle anderen Adligen ist. Er ist charmant, kultiviert, humorvoll und legt Wert auf ihre Meinung und Gesellschaft. Doch sie ahnt nicht, dass der András ein dunkles Geheimnis in sich trägt. András Existenz währt ewig und ist ewig einsam, bis er nach Wien kommt. Er beginnt tatsächlich zu leben, doch wer steckt hinter den geheimnisvollen Morden an jungen Frauen, deren Körper immer wieder blutleer aufgefunden werden? Sollte András etwa doch… Zur Geschichte: „Das Herz der Nacht“ ist ein historischer Vampirroman. Die Geschichte um András spielt um 1840 im kaiserlichen Wien. Ulrike Schweikert schildert die Vergangenheit mit einer großen Faszination für Details. Gesellschaften, Häuser und Kleider versprühen den Charme einer längst vergangenen Zeit. Diese wurde jedoch sehr wahrheitsnah dargestellt, denn auch die Schattenseiten werden thematisiert. Da drei wichtige Personen weiblich sind, erfährt man, dass Frauen von Männern kaum geachtet wurden. Vergewaltigungen und Schläge waren alltäglich. Doch mit Fürstin Therese Kinski, wurde eine ganz besondere Figur erschaffen. Sie besitzt einen scharfen Verstand, ist humorvoll und unterwirft sich ihrem Gemahl nicht, auch wenn das oft körperliche Gewalt zur Folge hatte. Sie ist eine emanzipierte Frau und unterscheidet sich damit von vielen Frauen ihrer Schicht. Ungewöhnlich ist, dass es neben András und Fürstin Kinski noch zwei wichtige Charaktere gibt: Karoline und Sophie. Wiederum zwei sehr interessante Persönlichkeiten. Anfangs plätschert die Geschichte still und einfach schön vor sich hin. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu hören :). Man wird in das alte Wien, im dem z.B. Johann Strauss noch lebt, hineingezogen und fühlt mit den verschiedenen Figuren. Doch plötzlich wird es richtig spannend und düster… Graf András ist der Stereotyp eines begehrenswerten Vampirs, nicht nur die Fürstin erliegt schnell seinem Charme :). Zum Hörbuch: Lutz Riedel (der auch Timothy Dalton, Richard Gere und Tom Wilkinson spricht) verleiht besonders dem Grafen eine herrliche raue, dunkle Stimme. Genau so stell ich mir einen über 200 Jahre alten Vampir vor. Er klingt als habe er schon viel mehr erlebt als ein „normaler“ Mensch begreifen kann. Riedel gibt dem Hörbuch einen ganz besonderen Charakter. Aber auch der Gräfin verleiht er eine interessante Stimme. Sie klingt nicht verstellt und trotzdem irgendwie weiblich. Er setzt ihr Leid und ihre Schwärmerei liebevoll und vorsichtig um. Und auch Karoline und Sophie haben ihre ganz eigene Betonung. Einzig Sophies Stimme klingt zu weilen etwas quengelig, was gerade anfangs nicht ganz zu ihrem Charakter passt. Mein Fazit: Lutz Riedel verleiht der Geschichte eine historische, stimmungsvolle Atmosphäre, die dem Buch Leben einhaucht und ihm einen ganz eigenen einzigartigen Charme verleiht, der den Hörer mitträumen und mit zittern lässt. Ein gelungenes Arrangement zwischen Geschichte und Sprecher!

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