Ulrike Schweikert Das kastilische Erbe

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Inhaltsangabe zu „Das kastilische Erbe“ von Ulrike Schweikert

Zwei außergewöhnliche Frauen – vom Schicksal vereint In einem Antiquariat stößt die Münchner Journalistin Isaura auf ein altes Buch, dessen Autorin sich »La Caminata« nennt. Die Worte erscheinen ihr seltsam vertraut, und sie ist fasziniert von der Geschichte der jungen Hofdame Jimena, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte. Isaura begibt sich auf Spurensuche in Spanien, und kommt in dem kleinen Städtchen Tordesillas einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, das sie tief in ihre eigene Familiengeschichte führt …

Ein außergewöhlicher Roman mit einer spannenden und fesselnden Geschichte und tollen Charaktären!

— anna1212
anna1212

[4/5] Ein umfangreicher, spannender, berührender und gut recherchierter Roman! Nicht immer leicht zu lesen, aber immer ein Lesegenuss!!! ♥

— Marysol14
Marysol14

Geschichtlich war es für mich interessant,nur war für mich die Beschreibung der Akteurin in der heutigen Zeit und ihr Gehabe nichts!

— Goldammer
Goldammer

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    Das kastilische Erbe
    fhina

    fhina

    02. June 2017 um 13:49

    Titel: Das kastilische Erbe (La Caminata 1)Reihe: La CaminataAutor: Ulrike SchweikertGenre: Historischer Roman / SpätmittelalterVerlag: blanvaletFormat: Taschenbuch (978-3442372416)Seitenanzahl: 608Kaufen: Amazon | Thalia | VerlagPreis: 9.99€Erhältlich als: Taschenbuch | Ebook | Gebundene Ausgabe (gebraucht)Erschienen: 15.09.2014Ein großes Dankeschön an den blanvalet (RandomHouse) - Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar.   Inhalt:Zwei außergewöhnliche Frauen – vom Schicksal vereint.In einem Antiquariat stößt die Münchner Journalistin Isaura auf ein altes Buch, dessen Autorin sich »La Caminata« nennt. Die Worte erscheinen ihr seltsam vertraut, und sie ist fasziniert von der Geschichte der jungen Hofdame Jimena, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte. Isaura begibt sich auf Spurensuche in Spanien, und kommt in dem kleinen Städtchen Tordesillas einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, das sie tief in ihre eigene Familiengeschichte führt...Meine Meinung:Ein kleines Vorwort vorneweg: Es ist mit fast peinlich das zuzugeben, aber dieses Buch ist definitiv eine SuB-Leiche! Dahingehend möchte ich mich auch beim Verlag entschuldigen, dass ich so unglaublich lange gebraucht habe, um dieses Buch zu lesen und rezensieren. Ich habe es mehr als einmal angefangen und wieder abgebrochen, aus dem Grund, dass ich einfach nicht richtig in die Geschichte reinkam, obwohl es mir wirklich gut gefallen hat. Es war irgendwie nie der richtige Zeitpunkt - bedingt durch Stress - um mich wirlich in die Geschichte fallen zu lassen. Aber ich habe nicht aufgegeben, da ich genau wusste, dass mit die Geschichte um Isaura und ihre Vergangenheit sehr gut gefallen wird...Wie bereits erwähnt hat mir die Geschichte um Isaura und ihre Vergangenheit ungaublich gut gefallen. Wir befinden uns im März und April 2012 zu Anfang in München und bald aber schon in Spanien/Kastilien, genauer gesagt Tordesillas/Segovia. Unsere Protagonistin Isaura wird nach Spanien gerufen, weil sie das Erbe ihre verstorbenen Großtante Carmen, von der sie noch nie etwas gehört hat, antreten soll. Sie nutzt diese Reise auch, um mehr über die Geschichte Spaniens und Isabel und ihre Hofdamen in Erfahrung zu bringen und langsam fügen sich alle Puzzelteile zusammen.Das Buch wird zu 3/4 als historischer Roman erzählt. Die Geschichte beginnt 1458 in Arévalo am Hof von Königen Isabel vom Portugal. Unsere historischen Protagonistinnen, Isabel und Jimena sind zu diesem Zeitpunkt beide noch kleine Mädchen, aber es entsteht bald eine Freundschaft zwischen den Mädchen, die ein Leben lang bleiben soll. Wir folgen nun Isabels harten wegen, welchen sie zurücklegen musste bevor sich final rechtmäßige Königin von Kastilien wurde. Ihre Hofdame und Freundin Jimina sowie deren Cousine Teresa helfen ihr mit ihren besonderen Fähigkeiten dabei, diesen langen und beschwerlichen Weg zu gehen, sodass wir uns am Ende des Buches im Jahre 1476 befinden...Die Autorin hat sich beim Schreiben dieses Buches so gut es geht an die historischen Fakten gehalten und schafft es diese in eine wundervolle Geschichte zu verweben. Es Geschichte über Freundschaft, Liebe und vielen Intrigen geboten welche wundervoll geschrieben ist und neugierig macht mehr zu erfahren. Oftmals wirken historische Romane in die Länge gezogen, aber dieses Buch lässt sich flüssig, schnell und gut verständlich lesen. Ulrike Schweikert hat wirklich ganze Arbeit geleistet und einen mitreißenden Roman geschaffen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil >>Das Vermächtnis von Granada<

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  • das kastilische Erbe

    Das kastilische Erbe
    Booklover246

    Booklover246

    17. October 2016 um 20:35

    Informationen zum Buch:Taschenbuch: 608 SeitenVerlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. September 2014)Sprache: DeutschISBN-10: 3442372410ISBN-13: 978-3442372416Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,8 x 18,8 cm  Inhalt: In einem Antiquariat stößt die Münchner Journalistin Isaura auf ein altes Buch, dessen Autorin sich »La Caminata« nennt. Die Worte erscheinen ihr seltsam vertraut, und sie ist fasziniert von der Geschichte der jungen Hofdame Jimena, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte. Isaura begibt sich auf Spurensuche in Spanien, und kommt in dem kleinen Städtchen Tordesillas einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, das sie tief in ihre eigene Familiengeschichte führt…   Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet. Man sieht eine Stadt und die Ränder sind mit wunderschönen Blumenranken verziert. Diese Stadt sieht genauso aus wie man sie sich im Spanien des 15. Jahrhundert vorstellt.    Meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen. Die Verknüpfung der Gegenwarts- und Vergangenheitsgeschichte ist sehr gelungen. Die Autorin schafft es durch geschickte Gegenwarts- und Vergangenheitswechsel die Spannung aufrechtzuerhalten bzw. aufzubauen. Die beiden Hauptprotagonistinnen haben übernatürliche Kräfte. Jimena setzt diese Kräfte gezielt ein. Isaura dagegen unterdrückt diese Fähigkeit und wehrt sich gegen die Stimme, welche ihr immer wieder in den Sinn kommen, sie kann sich aber dennoch dem Schicksal der dunklen Königin nicht entziehen. Die Geschichte von La Caminata fasziniert sie immer mehr und mehr. Den Schwerpunkt des Romans legt Ulrike Schweikert klar auf das Leben von Jimena an der Seite der zukünftigen Königin Isabella I. von Kastilien (1451 – 1504), die auch „die Katholische“ genannt wurde. Diesen Teil erzählt sie so, dass man denkt man wäre direkt ins Spanien des 15. Jahrhundert eingetaucht und mitten drin im Machtgerangel um den Thron von Kastilien. Der Leser begleitet das aufregende Leben von Jimena und Isabel. Der Autorin gelingt es wunderbar die historischen Fakten mit der Fiktion zu verweben. Man erfährt einerseits viel über die Kindheit und Jugend von Isabella I. von Kastilien bis hin zu ihrer Thronbesteigung, obwohl einiges an geschichtlichem Wissen eingeflossen ist bleibt es dennoch ein sehr spannender und packender Roman. Die Geschichte der Gegenwart wird nicht weniger lebendig und bildhaft erzählt als die Vergangenheitsgeschichte. Nur leider sind in der Vergangenheitsgeschichte zahlreiche Namen die man sich nicht alle merken kann, jedoch sind hinten im Buch alle Namen der Personen aus dem Buch aufgelistet und man kann jederzeit nachsehen wer sich genau hinter dem Namen verbirgt.   Fazit: Zusammengefasst lässt sich sagen, ein gelungener Auftakt der Trilogie der definitiv Lust auf eine Fortsetzung macht. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Ein geheimnisvolles Buch, zwei außergewöhnliche Frauen - vom Schicksal vereint

    Das kastilische Erbe
    Strigoia

    Strigoia

    10. June 2016 um 21:51

    Inhalt: Solange Isaura denken kann quälen sie merkwürdige Träume... Nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Job und ihre Ehe leiden unter den nächtlichen Ausflügen... Isaura weint, schreit und schlägt im Traum um sich und dennoch sind es keine richtigen Alpträume... Sie fühlen sich an wie ein anderes Leben... Als sie in einem Buch ihrer Redaktion ein Bild einer unbekannten Schönen entdeckt und Ähnlichkeiten feststellt, siegt ihre Neugier und sie beginnt über Spaniens Hofleben im 15.Jahrhundert zu recherchieren. Bald stößt sie auf Isabel von Kastilien und durch den Tipp einer Buchhändlerin stößt sie in einem Antiquariat auf ein altes Buch, dessen Worte ihr seltsam vertraut erscheinen... So begibt sie sich auf die Spuren von Jimena, einer von Isabels Hofdamen. Doch in Spanien kommt sie nicht nur einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, sondern findet auch die Zweige ihrer eigenen Familiengeschichte... Meine Meinung: Dieses Buch ist kein reiner historischer Roman. Der Wechsel zwischen dem 15. und dem 21. Jahrhundert balanciert die Geschichte wunderbar aus. Darüber hinaus spielen hier aber auch einige mystische Elemente eine zentrale Rolle. Die junge Hofdame Jimena verfügt über die Gabe des zweiten Gesichts. Sie hat Visionen und kann die Zukunft erahnen. So weiß sie schon früh, dass Isabel eine große Königin werden wird. Lange bevor diese überhaupt eine Ahnung davon hat, dass sie einmal den Thron besteigen wird. Doch ist auch das Schicksal nicht unabänderlich... Die richtigen Entscheidungen müssen getroffen, die richtigen Wege beschritten werden...Und auch Isaura scheint eine gewisse Gabe zu haben. Als sie plötzlich in Spanien ein Haus erbt und von einer bisher unbekannten Tante erfährt, überschlagen sich die Ereignisse in ihrem Leben und schon bald kommt sie dem Grund für ihre merkwürdigen Träume auf die Spur. Die Verflechtung zwischen Historie und Ulrike Schweikerts Fantasie ist mehr als gelungen. Ich bin immer wieder begeistert wie genau ihre Romane sich an der Wirklichkeit orientieren, wie genau für sie recherchiert wurde... Isabell von Kastilien war eine beeindruckende Frau, die ich mir wirklich nirgendwo besser vorstellen kann, als in einem Roman von Ulrike Schweikert. Ihre Geschichte wird hier mit so viel Wissen, so viel Liebe zum geschriebenen Wort erzählt...Das Ränkespiel im alten Kastilien spielt eine zentrale Rolle und doch ist es nicht der Mittelpunkt dieses Buches. So erfahren wir als Leser wirklich viel über die Geschichte des Landes und doch spielt für Isaura etwas anderes eine Rolle. Eigentlich geht es in diesem Roman darum seinen Platz in der Welt zu finden. Sein Zuhause... Für Isaura ist dies nur möglich, da sie sich mit ihrem Ehemann zuhause in München zerwirft und darüber nachdenkt, ob ihre Ehe überhaupt noch eine Chance hat. Aber schon vorher war Isaura oft unruhig und nicht mehr richtig verankert in ihrem Leben als Journalistin. Die unerwartete Erbschaft verschafft ihr eine Auszeit vom Leben und schafft ihren Gedanken den Raum, um sich darüber klar zu werden, was sie will und wer sie ist. Eine wirklich beeindruckende Charakterentwicklung präsentiert uns dieser Roman, sei es nun anhand von Jimena im 15.Jahrhundert oder anhand von Isaura im 21.Jahrhundert...Die Verwebung von Historie und Magie... Ja, dies macht das Buch zu etwas wirklich großartigem. 

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  • nah einem etwas zähen Anfang, dann superspannend ( 4,5 * )

    Das kastilische Erbe
    robbylesegern

    robbylesegern

    25. May 2015 um 13:31

    " Das kastilische Erbe " von Ulrike Schweikert, ist der erste Band einer fantastischenTrilogie, die sich mit dem kastilischen Königshaus zu Anfang des 15. Jahrhunderts beschäftigt. Auf zwei Zeitebenen wird dieser Roman erzählt, der in der Gegenwart Isaure als Hauptfigur hat, die in München als Journalistin arbeitet. Durch Zufall wird sie auf eine Reportage nach Spanien geschickt, um über die spanische Geschichte zu berichten. Im Vorfeld zu dieser Reise hatte sie sich in der Bibliothek informiert und von einer Angestellten den Tipp erhalten, sich in einem Antiquariat das Buch " La Caminata " zu kaufen. Danach wird sie immer wieder von beunruhigenden Träumen heimgesucht, in der sie eine schwarz gekleidete Frau sieht. Als sie dann noch gewahr wird, dass sie von einer Großtante, die sie gar nicht kannte, ein altes Anwesen in Kastilien geerbt hat, macht sie sich, neugierig was sie erwartet, auf den Weg nach Spanien. Der Vergangenheitsstrang spielt sich im 15. Jahrhundert im heutigen Spanien ab, das zur damaligen Zeit noch in viele Königreiche zersplittert war und noch die Wunden der maurischen Besetzung trägt. In diesem Erzählstrang lernt der Leser die fiktive Person Jimena kennen, die als Hofdame der Halbschwester des damaligen Königs Enrique IV., Isabell, arbeitet. Sie erzählt die Geschehnisse der damaligen Zeit aus ihrer Sicht und somit aus der Sicht Isabells. Kastilien ist entzweit und der zögerliche König Enrique nicht in der Lage das Land nach außen hin zu schützen. Er ist der Spielball des Adels und der Kirche, die ihre Pfründe schwinden sehen und denen ein schwacher König wie Enrique zu Pass kommt, da sie schalten und walten können wie sie können. Das Problem dieser Zeit ist ,dass zwei Frauen nach dem Tod des Königs Anspruch auf den Thron erheben. Isabell als rechtmäßige Erbin, aber nicht immer eins mit ihrem Stiefbruder und Juana, Tochter von Enrique, dessen Vaterschaft er aber des Öfteren anzweifelt. Nach dem Tod Enriques entspinnt ein blutiger Kampf um die Krone, dem der Leser nachfolgen kann. Ulrike Schweikert, deren historische Romane ich schon oft gelesen habe, hat eine kleine Leidenschaft und das ist die, ihren Romanen immer etwas Fantastisches, Übersinnliches beizumischen. Hier in diesem Buch hat mich das in keiner Weise gestört und die Autorin hat es einfach sehr gut verstanden, dieses Fantastische mit geschichtlich korrekten Aspekten zu mischen. Herausgekommen ist ein Buch, dessen Anfang mir schon etwas schwer gefallen ist, da die ersten 150 Seiten viel über die damaligen Machtverhältnisse im heutigen Spanien erzählt wird, was aber schon nötig ist, um das Nachfolgende zu verstehen. Danach ist dieses Buch ein Selbstläufer. Spannend, unterhaltsam und mehr als flüssig erzählen die beiden Erzählstrände Geschichten, denen man sich nicht entziehen kann und ich bin froh, dass ich den Nachfolgeband " Das Vermächtnis von Granada " schon auf meinem Buchstapel habe. Wer eine spannende Geschichte über das heutige Spanien und deren damalige Königin Isabell lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.

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  • Das kastilische Erbe

    Das kastilische Erbe
    -sabine-

    -sabine-

    15. May 2015 um 19:49

    Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart fährt Isaura nach Spanien, um das Erbe einer verstorbenen Großtante anzunehmen. Nicht nur, dass Isaura diese Großtante gar nicht kannte, fühlt sie sich in letzter Zeit nicht gut und scheint unkonzentriert, müde und schusselig zu sein. Tage der Erholung werden ihr helfen – dachte sie – doch auch in Spanien wird es nicht besser – ganz im Gegenteil; doch was die Ursache ist, ahnt Isaura erst spät. Der andere Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit und führt den Leser ins 15. Jahrhundert nach Spanien, wo man die zukünftige Königin Isabel aufwachsen sieht. Dabei sind auch 3 Hofdamen, die sie stets begleiten und ihr zur Seite stehen - gut, dass Jimena, eine der Hofdamen und enge Vertraute von Isabel, die Fähigkeit besitzt, in die Zukunft zu schauen und sie bisweilen auch zu beeinflussen weiß. Die Kapitel springen immer zwischen den verschiedenen Zeiten hin und her, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf der Geschichte der Vergangenheit liegt. Und hier hatte ich auch zunächst Probleme, mich einzufinden – das hat aber vor allem an den vielen spanischen Namen gelegen, und nachdem ich die verschiedenen Figuren einmal sortiert hatte, war ich in der Geschichte regelrecht gefangen. Sehr detailliert beschreibt die Autorin die Kindheit von Isabel und man lernt einiges über ihren steinigen Weg, bis sie endlich zur Königin gekrönt wird. Man lernt dabei nicht nur die unterschiedlichen Gegenden Kastiliens kennen, sondern auch die politischen Umstände und das Machtgerangel um die Königskrone. Ich fand das sehr spannend und habe mich – nachdem ich endlich angekommen war - in der spanischen Geschichte sehr wohl gefühlt. Der Handlungsstrang der Gegenwart ist aber nicht minder interessant, auch wenn er mich nicht ganz so fesseln konnte. Aber auch hier passiert eine ganze Menge und wissen wollte ich vor allem, wie die beiden Handlungsstränge denn nun zusammenhängen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. In der Vergangenheit sind mir gerade Isabel und Jimena sehr ans Herz gewachsen: Jimena mochte ich wegen ihr loyalen Art und vor allem wegen ihrer Herzensgüte. Isabel war auch schon in jungen Jahren eine sehr starke Persönlichkeit, die sich nichts vormachen ließ und ihren Kopf durchzusetzen wusste. Isaura in der Gegenwart war dagegen etwas blasser, dabei aber nicht unsympathisch. Als Leser ahnt man natürlich früh, warum es ihr nicht gut geht und dass auch sie magische Kräfte hat - dass sie das nicht wahrhaben will, kann ich durchaus verstehen. Sie hat das Herz am rechten Fleck, auch wenn ich manche ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Eigentlich mag ich es nicht, wenn Magie in einem Buch eine Rolle spielt und Übersinnliches die Geschichte mit bestimmt – hier hat es mich aber merkwürdigerweise nicht so gestört, auch wenn ich es im letzten Drittel bei Isaura doch ein bisschen zu viel des Guten fand. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Auch wenn ich den Einstieg wegen der vielen Charaktere etwas schwierig fand, war die Geschichte selber zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig, ganz im Gegenteil. Gerade die zweite Hälfte war sehr spannend und die passenden Beschreibungen sowohl der Örtlichkeiten als auch der Landschaften und des Klimas, habe mich gedanklich mitten nach Spanien entführt. Ich fand diesen ersten Band der „La Caminata“-Trilogie sehr gelungen und freue mich schon auf die Fortsetzung. Wer historische Romane mag und mal in die spanische Geschichte Einblick gewinnen möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt einmal anschauen. Mein Fazit Ein gelungener Auftakt der „La Caminata“-Trilogie mit einer Geschichte, die spannend ist und mich richtig fesseln konnte. Zwar fand ich den Einstieg wegen der vielen spanischen Figuren etwas schwierig, aber irgendwann ist der Knoten geplatzt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, beide waren interessant und gut zu lesen, auch wenn mich die Vergangenheit etwas mehr fesseln konnte. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und der Schreibstil ist angenehm zu lesen, so dass ich mich nach Spanien versetzt fühlte und mit den Protagonisten gefiebert und gelitten habe. Die eingestreute Magie hätte meines Erachtens nicht sein müssen, hat aber auch nicht sehr gestört – nur am Ende fand ich sie ein wenig übertrieben. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich schon auf den nächsten Band.

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  • Im wahrsten Sinne des Wortes "mitreißend"!

    Das kastilische Erbe
    Marysol14

    Marysol14

    09. May 2015 um 21:01

    Vor kurzem, oder naja... im Oktober *verschluckhuströchel* ist der zweite Band der La Caminata- Trilogie endlich erschienen, aber da ich den ersten band schon vor einer ganzen Weile gelesen habe, musste ich erst einmal "Das kastilische Erbe nochmal lesen, bevor ich mich der Fortsetzung widmen kann... Titel: Das kastilische Erbe Autor: Ulrike Schweikert Verlag: Blanvalet Genre: Historisch Format: Hardcover Seitenzahl: 608 Reihe: 1/3 Ihre Zukunft liegt in der Vergangenheit Ein geheimnisvolles Buch, zwei außergewöhnliche Frauen – vom Schicksal vereint ... In einem Antiquariat stößt die Münchner Journalistin Isaura auf ein altes Buch, dessen Autorin sich »La Caminata« nennt. Die Worte erscheinen ihr seltsam vertraut, und sie ist fasziniert von der Geschichte der jungen Hofdame Jimena, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte. Isaura begibt sich auf Spurensuche in Spanien und kommt in dem kleinen Städtchen Tordesillas einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, das sie tief in ihre eigene Familiengeschichte führt ... Ich habe dieses Buch ja schon gelesen, aber außer an einige Namen, dass es mir gefallen hat und ganz kleine Erinnerungsfetzen ist mir nichts geblieben, und so konnte ich das Buch wieder erleben, ohne Vorahnungen... und es war wieder ein absoluter Genuss! Ja klar, gerade der historische Teil war nicht ganz einfach auf Grund der vielen Namen, Persönlichkeiten und Intrigen und Isaura, die moderne Protagonistin war oftmals zu naiv und wollte die Realität einfach nicht erkennen... trotzdem war es mitreißend, packend und aufregend, gegen Ende auch unglaublich aufwühlend - ich habe Rotz und Wasser geheult! Gelungen fand ich auch die Einbindung von Magie, die aber so dezent und passend war, dass es aus diesem absolut interessanten historischen Roman Fantasy gemacht hätte. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf die Fortsetzung - was wohl aus Jimena und ihrem gebrochenen Herzen, Isabell, Fernando und ihren Kindern wird und ober Isaura die Realität endlich akzeptieren kann?! Ein umfangreicher, spannender, berührender und ausgezeichnet recherchierter Roman! Nicht immer leicht zu lesen, aber immer ein Lesegenuss!!! ♥ Das Cover ist einfach nur umwerfend und ich habe es damals (haha, klinge schon wie eine alte Oma xD) gekauft habe, war das zu großen Teilen auch wegen des Covers! Inhalt: Cover: Und wenn ihr ein solches Buch finden würdet, dass tief in eure Familiengeschichte führt?! Was würdet ihr machen?

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  • ein sehr fesselndes historisches Buch

    Das kastilische Erbe
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    27. October 2014 um 22:32

    Meine Meinung: Ich habe schon einige Bücher von Ulrike Schweikert gelesen und so fiel mir die Entscheidung nicht schwer, mich näher mit diesem Buch zu beschäftigen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, sondern konnte mich ein weiteres Mal von einem ihrer Bücher fesseln lassen. Die Journalistin Isaura fühlt sich auf unerklärliche und seltsame Weise mit Spanien verbunden. Als sie dann von der ihr unbekannten Großtante ein Anwesen in Kastilien erbt, kommt sie einem besonderen Geheimnis auf die Spur. Gleichzeitig taucht sie in das Leben von der Hofdame Jimena und der Königin Isabel von Kastilien ein. Ich als Leserin erfahre nun im Wechsel, was Isaura erlebt und bin über einen kurzen Zeitraum im Leben der Königin dabei. Von Isabel habe ich schon öfter mal etwas gelesen, aber diese Variante der Erzählung hat mich wieder sehr gefesselt. Erstaunlich, was die Könige und die Infanten damals alles durchmachen mussten, Dagegen ist das heutige Leben der spanischen Königsfamilie ein Zuckerschlecken. Aber auch die Ereignisse im Leben von Isaura haben mich sehr gefesselt, wollte sie doch ursprünglich mit ihrem Mann nach Spanien fahren und mit ihm das Erbe ansehen. Muss sie dann leider erfahren, dass er sie mit einer Kollegin betrügt. Außerdem passiert ihr so vieles, was sie sich nicht erklären kann, alles ist sehr geheimnisvoll. Ulrike Schweikert ist es gelungen aus wahren Begebenheiten ein spannendes und fesselndes Buch zu schreiben. Manchmal empfinde ich die abwechselnden Kapitel mit den Zeitsprüngen und Ortswechseln etwas störend im Lesefluss. Aber hier hatte ich gar keine Probleme. Sofort tauchte ich wieder in die jeweiligen Geschichte ein und habe auch nicht den Anschluss verloren. Die Autorin hat gut recherchiert und überhaupt nicht langweilig über die historischen Ereignisse geschrieben. Durch Fantasie und die Verbundenheit mit Isaura der heutigen Zeit wurde der Bericht des Zeitgeschehens aufgelockert. Der  Schreibstil ist sehr flüssig und so habe ich diesen "Wälzer" in einer kurzen Zeit lesen können. Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und auch die Zeichnung im Buch über Spanien anno 1480 fand ich sehr hilfreich. Der Buchtitel erklärt sich beim Lesen des Buches und ich finde ihn wirklich passend.  Fazit: Fans von historischen Büchern kann ich dies auf jeden Fall empfehlen. Historie, Spannung, Fantasie und Gegenwart, alles ist in diesem Buch wunderbar vereint.

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  • Ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen historischen Trilogie

    Das kastilische Erbe
    Moosbeere

    Moosbeere

    07. February 2014 um 21:48

    „Also ein richtig magisches Buch, wenn auch ohne Glücksdrachen?“ Der Antiquar erwiderte ihr Lächeln und schüttelte dann mit Bedauern den Kopf. „Nein, Glücksdrachen scheint es im alten Spanien nicht gegen zu haben, aber vermutlich mehr Magie, als Sie und ich uns vorstellen können.“ Inhalt: Völlig überraschend erbt Isaura ein Haus in Kastilien von ihrer verstorbenen Großtante, die sie nie kennengelernt hat. Sie reist daher nach Spanien und erfährt dort, dass das „Erbe“ noch viel größer ist als erwartet. Irgendetwas scheint die Frauen in ihrer Familie mit Isabel von Kastilien, der großen Königin aus dem 15. Jahrhundert zu verbinden. Eine Reise in die Vergangenheit und zu sich selbst beginnt… Meine Meinung: Der Romanteil (ca ein Drittel des Buches), der in der heutigen Zeit spielt, hat mich absolut gefesselt und ich konnte es kaum erwarten, bis Isaura auch das letzte Geheimnis erforscht und das letzte Bindeglied in die Vergangenheit gefunden hatte. Beim historischen Teil dagegen, der den Aufstieg von Isabel zur Königin während den Jahren 1458 bis 1476 beschreibt, gab es einige Längen. Dies kann daran liegen, dass mir die spanische Geschichte nicht so vertraut ist und ich mit all den Namen, Spitznamen und Titeln so meine Probleme hatte. Die seherische Gabe von Jimena, Dominga und Teresa wurde von der Autorin passend in den historischen Kontext eingewebt und hat für mich daher auch den Eindruck eines „klassischen“ historischen Romans nicht getrübt. Insgesamt ließ sich auch dieses Werk von Ulrike Schweikert sehr schön flüssig lesen und hat mich besonders auf die Tochter Isabels „Juana La Loca“ (Johanna, die Wahnsinnige) neugierig gemacht. Fazit: Das Buch bekommt von mir gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die auch eine gute Portion Magie in der ansonsten historisch korrekten Geschichte vertragen können. Ich auf jeden Fall freue mich auf die Fortsetzung „Das Vermächtnis von Granada“, das dieses Jahr noch erscheinen soll.

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  • Rezension zu "Das kastilische Erbe" von Ulrike Schweikert

    Das kastilische Erbe
    Klusi

    Klusi

    29. December 2012 um 23:18

    Die Münchner Journalistin Isaura Thalheim wird fast jede Nacht von seltsamen Träumen heimgesucht. Darin fühlt sie sich weit in die Vergangenheit versetzt und sieht immer wieder unbekannte, rätselhafte Frauen. Sie kann ihre Träume weder einordnen noch deuten, aber als sie eines Tages in einem alten Buch das Bild einer schönen Spanierin entdeckt, fühlt sie sich magisch von dem Portrait der Frau angezogen. Einen beruflichen Auftrag nimmt sie als willkommenen Vorwand, weiter in diese Richtung zu forschen und sich mit der spanischen Geschichte zu befassen. In einem Antiquariat findet sie ein weiteres Buch, dessen Verfasserin sich „La Caminata“ nennt. Isaura ist fasziniert von der Geschichte. Kurz darauf erhält sie die Nachricht über eine Erbschaft von einer ihr unbekannten Großtante in Spanien. Gerne möchte sie das Berufliche mit dem Privaten verbinden und gemeinsam mit ihrem Mann nach Kastilien reisen, denn sie sieht hier auch eine Gelegenheit, ihre Ehe zu retten, die in einer Krise steckt. Ihre Hoffnung wird zerstreut, als sie erfährt, dass ihr Mann eine Geliebte hat. Enttäuscht und verbittert tritt Isaura die Reise nach Tordesillas alleine an. In Spanien erwarten sie ein baufälliges Anwesen, ein herrenloser Kater und der väterliche alte Anwalt ihrer Großtante. Trotz ihrer persönlichen Probleme fühlt sie sich sehr schnell wohl und heimisch in dem geerbten Haus. Sie versucht, zur Ruhe zu kommen und denkt viel über ihre aktuelle Lage nach. Auch den alten Band der Caminata hat sie mitgebracht und taucht nicht nur in ihren Träumen immer wieder in die Vergangenheit, sondern ist bald völlig im Bann der Geschichte, die das Buch erzählt. Bald erkennt sie, dass die Ereignisse der letzten Zeit nicht auf Zufällen beruhen, sondern dass es eine rätselhafte Verbindung zwischen ihr und der Caminata geben muss. Zusammen mit Isaura unternimmt der Leser eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit. Diese Handlungsabschnitte, die im 15. Jahrhundert in Spanien spielen, nehmen den größeren Teil des Romans ein, und man lernt Jimena, Teresa und Beatriz kennen, die als Hofdamen im Dienst von Isabel von Kastilien stehen und dieser von Jugend an freundschaftlich verbunden sind. Anfangs ist mir der Wechsel zwischen den Zeiten nicht ganz leicht gefallen. Jimenas Leben in der Vergangenheit mit Isauras Anteil an der Geschichte in der Gegenwart in Einklang zu bringen, ist mir erst nach und nach gelungen. Der Bezug zu den Protagonisten hat sich langsam aber stetig entwickelt. Bald war ich jedoch von der geheimnisvollen Geschichte der Caminata fasziniert. Man erfährt viel über die damalige Zeit und das Machtgerangel um die Thronfolge. Die historischen Tatsachen sind sehr gründlich recherchiert und detailgetreu wiedergegeben. Ihre erdachten Charaktere hat die Autorin sehr harmonisch und nahtlos in die Geschichte eingebunden und sich dabei reale, manchmal fast unglaubliche Begebenheiten zunutze gemacht, um ihre Helden agieren zu lassen. Dabei ist auch eine große Portion Magie in die Handlung eingeflossen. Das Ende des Romans ist so konzipiert, dass man sich eine Fortsetzung wünscht und die Hoffnung hat, noch offene Fragen dann beantwortet zu bekommen. Fragen hatte ich am Schluss noch einige, und ich denke, man darf gespannt sein, in welche Richtung sich die Geschichte weiterhin entwickelt. Soviel mir bekannt ist, wurde „Das kastilische Erbe“ als erster Teil einer Trilogie angelegt, und so besteht eine berechtigte Hoffnung, demnächst noch weiter am Leben der Protagonisten teilnehmen zu können. Ich freue mich darauf.

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  • Rezension zu "Das kastilische Erbe" von Ulrike Schweikert

    Das kastilische Erbe
    Bellexr

    Bellexr

    12. November 2012 um 18:45

    Spuren der Vergangenheit . Fast jede Nacht träumt die Münchner Journalistin Isaura einen seltsamen Traum, der auch immer mehr ihr Privatleben belastet. Durch Zufall stößt sie in einem Antiquariat auf ein altes Buch, dessen Autorin sich „La Caminata“ nennt und Isaura immer mehr in ihren Bann zieht. Als sie dann auch noch von einem spanischen Anwalt erfährt, dass ihre Großtante Carmen in Kastilien verstorben ist und diese sie als Alleinerbin eingesetzt hat, reist die Journalistin kurz entschlossen nach Spanien und begibt sich in dem Dorf Tordesillas auf Spurensuche. . Die junge Jimena wird im 15. Jahrhundert Hofdame von Isabel, der Halbschwester von König Enrique IV.. Zusammen mit Isabel verbringt Jimena eine nicht gerade unbeschwerte Kindheit und Jugend, denn die zukünftigen Machtverhältnisse in Spanien sind ungeklärt. Isabel als Halbschwester des Königs erhebt Ansprüche auf den Thron, allerdings hat Enrique auch noch eine kleine Tochter, doch immer wieder zweifelt er seine rechtmäßige Vaterschaft an. So gibt es am kastilischen Königshof zwei verfeindete Lager: Die einen, die hinter der jungen Juana stehen, und denen, die Isabel offen unterstützen. Die hellsichtige Jimena kennt bereits das Schicksal von Isabel und unterstützt sie selbstlos bei ihrem Vorhaben, nach dem Tod von König Enrique IV. den Thron zu besteigen. . Ulrike Schweikert verknüpft geschickt die Geschichte der Gegenwart mit den Erlebnissen von Jimena im 15. Jahrhundert. Ihre beiden Protagonistinnen verfügen über übernatürliche Kräfte, aber während Jimena dies mit der Zeit als selbstverständlich hinnimmt und auch gezielt einsetzt, wehrt sich Isaura dagegen, unterdrückt die Stimme, welche sie immer wieder hört, kann sich aber dennoch nicht dem Schicksal der dunklen Königin entziehen, welche sie immer wieder in ihren Träumen sieht. Je länger ihr Aufenthalt in Spanien andauert, umso mehr fasziniert Isaura die Geschichte von La Caminata, zudem stellt die Journalistin im Haus ihrer Großtante einige Ungereimtheiten fest, die sie anfangs sehr verwirren, bald aber schon ihre Neugier wecken. . Den Schwerpunkt ihrer Geschichte legt die Autorin klar auf das Leben von Jimena an der Seite der zukünftigen Königin Isabella I. von Kastilien (1451 – 1504), die auch „die Katholische“ genannt wurde. Diesen Teil erzählt Ulrike Schweikert sehr farbenfroh und bildhaft. Schnell taucht man in das Spanien im 15. Jahrhundert ein, findet sich mitten im Machtgerangel um den Thron von Kastilien und Léon wieder und verfolgt gebannt das aufregende Leben von Jimena und Isabel. Hierbei hat die Autorin sehr geschickt Fiktion mit den historische Fakten rund um das Leben von Isabel verwoben, sodass man einerseits viel über die Kindheit und Jugend von Isabella I. von Kastilien bis zu ihrer Thronbesteigung erfährt, zudem aber immer einen sehr packenden historischen Roman in Händen hält. . Die Geschichte der Gegenwart ist nicht weniger bildhaft und zudem stellenweise sehr mysteriös beschrieben. Zwischendurch wird die Story auch mal richtiggehend emotional, was durch einen entscheidenden Einschnitt in Isauras Leben begründet ist. Allerdings wirkt dies nie überlagernd, ist gut dosiert und glaubhaft in die Story eingearbeitet, wenn auch stellenweise schon sehr rätselhaft, wie auch die seltsame Stimme, welche Isaura immer wieder hört. . Inwieweit die beiden eigentlich so unterschiedlichen Geschichten der beiden temperamentvollen, willensstarken Frauen zusammengehören, lässt die Autorin einem erst im Verlauf ihres Romans wissen. Dies verleiht ihrer zu jeder Zeit sehr unterhaltsamen, interessanten Geschichte zudem eine gewisse Spannung, auch wenn man bereits weiß, wie sich das Leben von Isabel von Kastilien weiter entwickeln wird. Hinzu kommen wunderbare Beschreibungen der Landschaft von Kastilien, welche Ulrike Schweikert immer wieder gekonnt in den Roman mit einbindet. . Fazit: Gelungener Auftakt der Trilogie, welche durch zwei außergewöhnliche Frauen, einem wunderbaren Erzählstil und einer unterhaltsamen historischen wie auch mystischen Geschichte absolut überzeugt.

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