Die Erben der Nacht - Lycana

von Ulrike Schweikert 
4,3 Sterne bei240 Bewertungen
Die Erben der Nacht - Lycana
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (206):
Suhanis avatar

Dieser 2. Teil konnte mich genauso überzeugen wie der 1. Teil und der 3. ist schon in "Arbeit" :)

Kritisch (7):
Fantasianas avatar

Das ich beim lesen einschlafe hatte bisher noch kein Buch geschafft

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Inhaltsangabe zu "Die Erben der Nacht - Lycana"

Die Fortsetzung der großen Vampir-Saga

Ende des 19. Jahrhunderts ist die Macht der letzten Vampir-Clans in Europa am Schwinden. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam auszubilden. Beim irischen Clan der Lycana sollen die jungen Vampire die Magie des Gestaltwandelns erlernen. Doch bei ihrer Ankunft an der wilden Küste Irlands geraten die Erben der Nacht in eine jahrhundertealte blutige Fehde – den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen.

• Historische Vampir-Fantasy vor der wild-romantischen Kulisse Irlands
• Ein opulentes Drama um Ehre, Verrat und eine verbotene Liebe
• Actionreich, magisch und wunderbar düster
• Mitreißender Schmökerstoff für jeden Vampir-Fan

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570304792
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:542 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:06.10.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Junnies avatar
    Junnievor 3 Monaten
    Irgendwie verwirrend

    Mir war nicht bewusst das es der zweite Teil einer Reihe ist, ich hab das Buch schon länger in meinem Regal stehen, denn ich habe es abgebrochen. Was mich hierbei gestört hatte war dieses hin und her der Perspektiven bei der man irgendwann den Überblick verlor und dann die Fremdworte, ich habe nichts gegen Fremdworte in Büchern allerdings hätte ich mich gewünscht das irgendwo im Buch eine Übersetzung dafür stehen würde. Leider wurde es mir zu Kompliziert was schade ist denn es Klang schon sehr vielversprechend und ich hatte mich wirklich dafür interessiert aber leider. Schade…

    Kommentare: 1
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    Suhanis avatar
    Suhanivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieser 2. Teil konnte mich genauso überzeugen wie der 1. Teil und der 3. ist schon in "Arbeit" :)
    Der zweite Teil von „Die Erben der Nacht“ von Ulrike Schweikert.

    Der zweite Teil konnte mich genauso begeistern wie schon der erste. In diesem Teil sind wir in Irland. Die Erben der Nacht sollen sich nun die Fähigkeiten der dort lebenden Lycanern zu Eigen machen, nämlich ihre Gestalt in andere Lebewesen zu wandeln. Aber auch in diesem Teil bleibt kaum Zeit für einen ruhigen Unterricht, denn kaum angekommen geraten die Erben schon wieder mitten rein ins nächste Abenteuer. Vor langer Zeit gab es einen Friedensvertrag zwischen den dortigen Vampiren und den Werwölfen, den die Druiden bewahren sollten und als Vermittler zwischen den Fronten wirken. Um den Frieden zu wahren wurde ein Abkommen geschossen, in der jeder der drei Parteien abwechselnd für „Das Herz Irlands“, ein mächtiger Stein aus dem Connemara-Marmor der die Energien bündelt, bewachen. Die Zeit ist nun gekommen, den Stein weiter zureichen. Er soll von den Werwölfen an die Druiden übergeben werden – aber diese wollen die Macht nicht aus den Händen geben….
    Aber nicht nur die wieder aufkeimende Fehde zwischen Werwölfen und Vampire hält die Erben in Atem. Auch werden sie wieder von ihren unbekannten Verfolgern ihrer Art gejagt, die ihnen schon im ersten Teil immer wieder auf den Fersen waren. Wider gibt es den „Meister“, der seine Schergen aussendet, weil er es auf jemanden Bestimmtes der Erben abgesehen hat. Aber WER ist dieser Meister? Nicht genug damit, gibt es auch schon wieder eine verräterische Person in den eigenen Reihen, von der noch niemand etwas ahnt! 
    Wieder durfte ich die Erben in ihrem neuen Abenteuer begleiten. Auch habe ich wieder völlig vergessen, das es ja eigentlich (nur) ein Jugendbuch ab empfohlene 14 Jahre ist. Die Charaktere entwickeln sich hier wieder weiter, aber nicht nur was die Fähigkeiten betrifft. Die Erben haben schon einiges gelernt, was den Zusammenhalt angeht und auch wenn die Meinungen der einzelnen Clans noch teilweise gegenseitig abfällig ausfallen, so halten sie doch zusammen wenn es brennzlich und gefährlich wird. Auch wenn es alle noch nicht wahr haben wollen, sie sind zu Freunden zusammen gewachsen. Untereinander werden sogar andere Gefühle wach. Was im ersten Teil noch nur eine Ahnung war, wird jetzt immer mehr zur verwirrenden Gewissheit. Doch die ersten Geständnisse werden durch ein Geheimnis wieder zerstört. Ob es dennoch eine zweite Chance gibt? Das werde ich wohl erst im nächsten Teil erfahren.
    Auch der 2. Teil ist wieder sehr dicht an Geschichte. Es wurden historische Fakten über Irlands Geschichte mit eingebunden. Die einzelnen Charaktere haben jeder eine Geschichte, haben Eigenschaften, haben Gefühle und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte mit. Obwohl hier die Erwachsenen nur eine Nebenrolle spielen, unterstützen und tragen sie die Geschichte. Es sind immer die Belange der Erwachsenen Vampire, in die der Nachwuchs mit reingezogen wird und doch ergibt es eine in sich geschlossene, runde Geschichte. Ebenso wird die Spannung in der Geschichte gut gehalten. Alle Einflüsse und Ereignisse entwickeln sich schlüssig und auch ist nicht alles gleich vorhersehbar. Ich hatte ab einem gewissen Punkt in der Geschichte bei der verräterischen Person gleich zwei in Verdacht, aber bis zur Auflösung konnte ich nicht sagen welche es letztendlich war.
    Genauso finde ich den Szenenwechsel zu den „Gastauftritten“ interessant. Da ist wieder Bram Stoker, der in diesem Teil etwas mehr vorkommt und eine interessante Begegnung auf einem Friedhof hat. Sein Freund Oskar Wild und deren Mutter ist auch mit von der Partie und alle fügen sich nahtlos in die gesamte Geschichte mit ein. Irgendwie kommt es mir jetzt sogar logisch vor, warum Bram Stoker später seinen „Dracula“ geschrieben hat.
    Mein Fazit: Der 2. Teil hat mich genauso in seinen Bann gezogen wie der erste. Die Erben haben nicht nur neue Fähigkeiten erlernt, sondern sich selbst weiter entwickelt.
    Das Ganze wurde wieder um einen spannenden Kern erzählt und Teil 3 liegt schon in Griffnähe!

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    Amerdales avatar
    Amerdalevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: gelungene Forsetzung
    Lycana

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2015/10/14/gelesen-ulrike-schweikert-lycana-die-erben-der-nacht-2/

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    MimisBookworlds avatar
    MimisBookworldvor 3 Jahren
    Es geht in die zweite Runde

    Auch dieses Mal passt das Cover wunderbar. Es ist im selben Stil gehaltenwie das vom ersten Band. Man kann auf den ersten Blick erkennen, dass dieses Buch zur Buchreihe "Die Erben der Nacht". Und auch dieses Mal wurde der Clannamen sehr gut in Szene gesetzt.

    Im zweiten Band traf ich auf alte Bekannte, die ich bereits im ersten Band in mein Herz schloss. Man läuete gemeinsam mit den Erben ein neues und aufregendes Schuljahr ein. In diesem Roman geht es nach Irland zum Clan der Lycana. Hierauf freute ich mich besonders, da mir Ivy noch ein wenig distanziert und kühl rüber kam. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht.
    Denn die Autorin beschreibt die Umgebung und die Schauplätze ein wenig zu lange und zu oft, nach meinem Geschmack. Was mich wunderte denn im ersten Band schweifte sie nicht so aus, was die Landschaft betrifft. 
    Es fiel mir besonders auf, da die Erben durch ganz Irland reisen. Da geriet die eigentliche Handlung schon in den Hintergrund.

    Auch die Spannung ließ zu wünschen übrig. Man wurde regelrecht durch die verschiedenen Handlungsstränge geschubst. Der ständige Perspektivenwechsel war auch nicht gerade hilfreich:
    Einmal ging es um die Erben, dann wieder um die Vampire die die Erben verfolgen, dann um Rebellen aus jener Zeit (Zusammenhang zum Buch versetehe ich immernoch nicht so ganz). Sogar Charaktere wie Bram Stoker und Oscar Wilde kamen vor. Ich fand das ganze eher verwirrend als logisch und nachvollziehbar. Auch die Lesepause die ich mir gönnte war nicht von Vorteil, da ich mich nicht wieder richtig einfinden konnte.

    Ich weiß nicht wieso, aber ich kann mich mit Ivy einfach nicht anfreunden. Sie ist die Art Charakter der meiner Meinung nach besser jetzt aufhört, gekickt wird, oder stirbt. Liegt vielleicht daran das sie eine Unreine ist und sich benimmt als wäre sie allwissend. Und ich kann absolut nicht nachvollziehen warum Leo in Ivy verliebt ist! Ich hätte mir da jemand anderes für ihn gewünscht. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Was mir sehr gut gefallen hat war der Werwolf-Druiden-Teil des Buches. Mal was neues, spannendes.

    Dieser Band hat eindeutig mehr Schwächen wie Stärken. Was mir nicht so ganz einleuchtet, da der erste Teil "Nosferas" super war. Ich hoffe der dritte Band wird wieder besser. Ich hoffe die Autorin fokussiert sich im dritten Band nicht nur auf Ivy, sondern mal auf Alisa. Aber ich werde die anderen Bände mit Sicherheit auch noch lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vampire im zauberhaften Irland!
    Zauberhaftes Irland!

    Cover: Das Cover finde ich sehr lahm. Der Hintergrund ist in rot gehalten; in der Mitte ist ein Wappen. Vielleicht steht das rote für das Blut im Kampf zwischen Vamprien und Werwölfen? Insgesamt finde ich dieses Bild sehr langweilig und nicht spektakulär.

    Meine Meinung: Der zweite Band der Erben spielt im geheimen Irland, wo Feen, Werwöfe, Zauberer und Vampiren beheimated sind. Ein sehr magisches Land, welches sich die Autoin ausgesucht hat, was mir sehr gefällt.

    Die Handlung: Im zweiten Akademiejahr sind wir im wunderschönen Irland. Doch hier herrscht ein uraltern Kampf zwischen Werwölfen und Vampieren. Da erleben unsere Helden schon sehr viel. Zudem gefällt mir das Land, was die Autorin gewählt hat. Eine sehr gelungene Geschichte.

    Die Charaktere: Unsere Vampiere sind noch nicht sehr weit in ihrer Entwicklung, was ich sehr schade finde. Im Gegensatz ist Ivy sehr weit (sie ist ja auch viel älter), deswegen hamonisert dies nicht, was mich auch ein wenig gestört hat.

    Der Stil: Der Stil ist sehr flüssig und lesenwert, was mir sehr gefällt. Zudem baut er Spannung auf. Ich finde den Stil sehr gelungen und er passt sehr gut zur Handlung.

    Das Ergebnis Der zweite Band ist sehr schön gelungen. Die Handlung und der Stil passen sehr gut zusammen und hamonisieren auch sehr schön. Leider ist Ivy, als Protagonisten nicht sehr überzeugen. Ich empfehle dieses Buch für alle die Magie und Abentuer mögen. Ein sehr lesenswertes Buch!

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 5 Jahren
    Die Erben der Nacht - Lycana

    Das 2. Jahr der Vampir-Akademie bricht an und dieses Jahr führt die jungen Erben der Vampirclans ins wilde Irland. Hier lebt der geheimnisumwitterte Clan der Lycana und die Vampire sind nicht die einzigen magischen Wesen, die die "grüne" Insel unsicher machen.
    Für Alisa, Luciano, Franz Leopold und alle anderen stehen spannende Lektionen zum Thema Gestaltwandeln auf dem Unterrichtsplan.
    Abseits vom Unterricht brauen sich dunkle Wolken zusammen und eine große Verschwörung nimmt ihren Lauf.
    Aber auch unter den jungen Erben tut sich einiges...

    Was für eine Geschichte...scheinen zu Beginn des Buches verschiedene Handlungsstränge noch völlig unabhängig voneinander, gewinnt man mit fortschreitendem Lesen immer mehr Einblick und stellt Zusammenhänge her. Einen besonderen Anteil an der Geschichte hat die junge Vampirin Ivy vom Clan der Lycana und so manches Geheimnis wird gelüftet...

    Lesespaß & Spannung pur =)

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    N
    Naalavor 5 Jahren
    Die Erben in Irland unterwegs

    Im zweiten Band der "Erben der Nacht" Reihe von Ulrike Schweikert geht es nach Irland.

    Hier sollen die Erben ein Jahr lang die Fähigkeiten der Lycana studieren. Hierbei beschäftigen sich die Erben mit den Fertigkeiten zur Kontrolle von Tieren und zum Gestaltwandel. Neben dem Unterricht werden sie auch dieses Mal wieder in einen Kampf verwickelt. Es gibt fremde Vampire die es auf die Erben abgesehen haben und Verwicklungen zwischen Vampiren, Werwölfen und  Druiden, die Alisa und ihre Freunde zu lösen versuchen.

    Es geht spannend weiter mit den Erben der Nacht. Dieses Mal erfährt man mehr über die geheimnisvolle Irin Ivy und ihren Wolf Seymour. Ebenfalls wachsen die Figuren dichter zusammen und auch Franz-Leopold wird weiter in die Gruppe um Alisa integriert. Dieser wird einem sogar zu manchen Phasen des Buches richtig sympatisch. Irland ist ein schönes Thema, aber im Laufe des Buches wird mir Ivy eher unsympatischer obwohl ich sie im ersten Band der Reihe noch sehr spannend fand. Durch ihre Geheimniskrämerei und ihre starken Fähigkeiten wirkt sie einfach nicht mehr so passend in der Gruppe. Das sollte allerdings nach der Lüftung ihres Geheimnisses in den nächsten Bänden wieder besser werden. Alisa ist dafür nach wie vor mein Lieblingscharakter, auch wenn sie ab und an etwas naiv ist.
    Das Buch hat recht viele Seiten, die aber beim Lesen nur so verfliegen. Man kann gar nicht genug von Ulrike Schweikerts Welt bekommen.
    Die Erwachsenen Vampire nehmen wieder eine recht geringe Rolle ein, aber auch im zweiten Teil gibt es wieder einige Figuren, die bei den Erwachsenen zumindest eine kleine Rolle übernehmen und der Geschichte dienen. Das reicht meiner Meinung nach auch aus, da es hier ja um die Erben geht.
    Schade ist, dass der Unterricht, der diesmal das spannnende Thema des Gestaltwandels behandelt, nur eine Nebensache bleibt. Die Erben benötigen diese Fähigkeit zwar, aber es wird viel zu wenig auf die Fähigkeit eingegangen und zu wenig erklärt,

    Eine tolle Geschichte, die man rasend schnell verschlingt und sich schon auf den nächsten Band freut.  Für mich ist es allerdings ein kleines bisschen schlechter als der erste Band, auch aufgrund der oben schon genannten Behandlung des Themas "Unterricht an der Akademie". Im zweiten Band sind die Erben so mit den Verwicklungen rund um Werwölfe, Druiden und fremden Vampire eingespannt, dass die Handlungen des Unterrichts viel zu kurz kommen. Aber natürlich trotzdem eine volle Leseempfehlung für alle, die den ersten Teil gelesen haben.

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    aliceandtherabbits avatar
    aliceandtherabbitvor 5 Jahren
    Vampirgeschichte mal anders!

    Ich muss sagen, dass ich die Geschichten über die Vampir Clans liebe! Die Atmosphäre kommt bei jedem Buch super rüber. Auch find ich die ganze Story Entwicklung sehr angenehm.
    Das Coverdesign oder allg. alle Cover der Reihe sprechen mich sehr an.
    Das Buch spielt dieses mal im Geheimnisvollen Irland ab. Das Mystische Land schlechthin. Die Autorin beschreibt auch dieses mal alle Orte sehr genau, sodass man das Gefühl hat direkt dort zu sein. Ich freue mich schon sehr aufs nächste Band.

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    LadyMacbeths avatar
    LadyMacbethvor 6 Jahren
    Rezension zu "Lycana" von Ulrike Schweikert

    Lycana weist meiner Meinung nach ähnliche Schwächen auf, wie schon Nosferas: Die Handlung ist in weiten Teilen ebenso vorhersehbar, wie auch das Verhalten der Protagonisten. Wer einen spannungsgeladenen Vampirroman erwartet, wird mit dem Jugendbuch also sicherlich nicht auf seine Kosten kommen. Auch nimmt sich Ulrike Schweikert einem bereits oft behandelten Thema an, wenn sie über einen Streit zwischen Werwölfen und Vampiren berichtet – dabei hätten die Druiden doch sicher auf eine spannende(re) Art und Weise eingearbeitet werden können…

    Während ich bei Nosferas jedoch vor allen Dingen die fehlende Atmosphäre kritisierte, ist es die Atmosphäre in Lycana, die das Buch sehr lesenswert macht: Irland ist einfach wunderbar beschrieben und auch in diesem Roman hat Ulrike Schweikert wieder historische Begebenheiten mit einbezogen. Wie schon im ersten Teil der Reihe empfand ich die Rolle Bram Stokers (und auch Oscar Wildes) als zu… ja, als was eigentlich? Ich denke, “plakativ” trifft es recht gut: Eigentlich sind weder Stoker noch Wilde (wirklich) wichtig für die Handlung (vielleicht ändert sich das ja noch in den folgenden Bänden?) und fügen sich auch nicht gut in den Verlauf ein. Jedesmal, wenn ich auf die beiden stieß, fragte ich mich, ob es wirklich nötig war, sie auf diese Art und Weise in den Roman einzuflechten.

    Ich hatte diesmal etwas Mühe mit dem Schreibstil der Autorin, da insbesondere die direkte Rede für meinen Geschmack zu konstruiert und künstlich wirkte. Als Historikerin und Sprachwissenschaftlerin bin ich mir darüber bewusst, dass im 19. Jahrhundert andere sprachliche Konventionen galten, als heute. Dennoch erscheint mir die Sprache als sehr überformt und daher auch als wenig authentisch in Anbetracht der jugendlichen Protagonisten (denn auch im 19. Jahrhundert haben “Kinder”, wenn sie unter sich waren, bestimmt nicht immer hochgestochen und sonderlich geschliffen gesprochen). Über diesen Aspekt bin ich bei der Lektüre immer wieder gestolpert.

    Dies, gepaart mit den vielen Längen in der Handlung, der spärlichen Weiterentwicklung der Protagonisten und den vielen neuen Figuren und Orten, hemmte für mich den Lesefluss enorm und führte dazu, dass ich wirklich lange an Lycana gelesen habe, weil mir oft die Lust dazu fehlte, meine Lektüre fortzusetzen. Insbesondere aus den neu eingeführten Figuren wurde ich – bezüglich ihrer Funktion für die Handlung – nicht immer schlau; manchmal trugen sie gar zu Verwirrung bei.

    Ich habe mich sehr gewundert, dass Ulrike Schweikert in Lycana ein paar Ideen, die eigentlich sehr schön waren, nicht weiter ausgebaut hat: Dies betrifft einerseits die Druiden, die zwar vorkommen, aber trotz Tara eher ein Randphänomen bleiben – andererseits betrifft es die Liebesgeschichte zwischen Vampir und Werwolf. Auch die Geschichte Ivys kam meiner Meinung nach zu kurz, obwohl doch fast das ganze Buch auf ihren Hintergrund hinauslief. Nun ja, wenigstens hat Ivy jetzt ihre “geheimnisvolle Aura” verloren (die mich beim Lesen zusehends gestört hat, weil ich sie von Anfang an nicht annähernd so besonders fand, wie ihre vampirischen Mitstreiter ;-))

    Fazit

    Insgesamt vergebe ich 2 Sterne, weil ich Nosferas mit 3 Sternen bewertet habe, Lycana aber deutlich schwächer finde: Zu viele (nicht näher vertiefte) Figuren, zu viel Aufsehen um Ivy, eine zu vorhersehbare Handlung und die vielen Längen haben immer wieder dazu geführt, dass ich das Buch für längere Zeit aus der Hand legte. Ich hoffe, dass die Reise zu den Pyras etwas spannender (und vielleicht auch etwas “tiefgründiger”) wird.

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    merle81s avatar
    merle81vor 7 Jahren
    Rezension zu "Lycana" von Ulrike Schweikert

    Im zweiten Band um die Erben der Nacht befinden sich die Nachwuchs Vampire in Irland und sollen dort unter anderem die Kunst der Verwandlung lernen. Doch wie schon in Italien lässt ein Abenteuer nicht lange auf sich warten. So werden die Vampire von feindliche Vampiren die keinem der Clans anzugehören scheinen, verfolgt und sind in Todesgefahr. Doch wieder gelingt es mit hilfe von Zusammenhalt der den verfeindeten Clans noch immer schwer fällt diese Aufgabe zu meistern. Aber was wird mit Yve Marie passieren deren dunkles Geheimnis in diesem Band gelüfet wird?

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