Ulrike Schweikert Die Herrin der Burg

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Inhaltsangabe zu „Die Herrin der Burg“ von Ulrike Schweikert

„Ein faszinierendes Frauenporträt!“ FREUNDINWürttemberg im 13. Jahrhundert. Inmitten politischer Ränke, verräterischer Intrigen und kriegerischer Machtkämpfe reist die junge Tilia von Wehrstein mit ihrer Magd und Halbschwester Gret nach Burg Zollern, um der Gräfin als Dame zu dienen. Schnell begreift sie, dass auch innerhalb des Burgfrieds ihr Leben und ihre Tugend wenig gelten, Missgunst und Eifersucht herrschen und die Verliese der Burg düstere Geheimnisse bergen. Um sich in der rauen Welt der Ritter und Unfreien durchzusetzen, braucht die junge Adelige all ihren Mut und ihre Kühnheit.

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  • Die Herrin der Burg??

    Die Herrin der Burg
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    05. March 2014 um 21:50

    Inhalt:  Tilia und Gret sind Halbschwestern. Doch Tilia ist die legitime Tochter des Ritters von Wehrstein und nur der Bastard, den er mit der Magd hat. Den beiden Mädchen macht dies aber nichts aus und so wachsen sie unbeschwert zusammen, in den schützenden Mauern von Wehrstein, auf!  Als Tilias Mutter sich, nach einem tragischen Ereignis, immer mehr zurückzieht, verwaltet Tilia mit Grets Hilfe die Burg.  Der Ritter von Wehrstein schickt Tilia mit ihrer Magd Gret und deren Mann und Tochter auf die Zollernburg, als Unterpfand der Treue. Dort soll Tilia der Zollerntochter dienen.  Kaum angekommen, sind die Schwestern entsetzt über den Zustand der Burg, die Lästerlichkeit und der offensichtlichen Sündenhaftigkeit. Tilia wird von den Damen abgelehnt und von den Rittern bedrängt.  So ganz anders ist das Leben, als auf der Burg zu Wehrstein.  Dann beginnen die Kämpfe zwischen dem König, den Zollern und dem Hohenberger und Tilia und die Ihren stecken mittendrin. Und auch auf der Burg kommt Tilia hinter so manches entsetzliches Geheimnis.  Meinung:  In diesem Roman beschreibt Ulrike Schweikert sehr anschaulich, wie wenig Rechte die Frauen im Mittelalter hatten und wie gering die Möglichkeiten waren, sich zu behaupten und sich vor den Männern zu schützen.  Tilia hat zwar als Tochter eines Ritters einen gewissen Schutz zu erwarten, ihre Schwester allerdings ist der Willkür der Männer erbarmungslos ausgesetzt.  Auch das Bild der Prinzessin auf der Burg zerschlägt sich schnell. Es ist schmutzig und unbequem, kalt und unhygienisch, derb und unromantisch.  Ulrike Schweikert hat hier ein Frauenepos, weit ab von mittelalterlichen Romantik erschaffen, dass uns einen Einblick in die harte Realität der Frauen gibt.  Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Geschichte spannend konstruiert.  Fazit:  Ein wirklich guter Mittelalterroman über zwei starke Frauen, aus unterschiedlichen Schichten! 

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  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    vormi

    vormi

    05. November 2011 um 22:30

    Wieder ein historischer Roman von Ulrike Schweikert, der mir sehr gut gefallen hat.
    Es ist schon ein paar Jehre her, daß ich diesen Roman gelesen habe, aber ich weiß noch, wie sehr mich dieses Buch begeistert hat.
    Sehr zu empfehlen, der Funke springt über

  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    Petra44

    Petra44

    23. June 2010 um 10:01

    Dieses Buch beschreibt das Leben im Mittelalter mit all seinen Intrigen und Fehden zwischen den einzelnen Burgherren! Fesselnd und so lebensnah, als würde man selbst mittendrin sein, führt die Autorin den Leser zunächst ins Jahr 1267. Tilia von Wehrstein, Tochter eines Ritters, und ihre Halbschwester Gret, Kind einer Magd, werden zu Allerheiligen geboren, deren Lebenswege über einen langen Zeitraum hinweg eng miteinander verbunden sind und im Mittelpunkt der Handlung stehen. Die ungleichen Schwestern werden als politisches Unterpfand auf die Burg der Zollern geschickt. Dort sind die beiden nicht nur unwillkommen, sondern werden Zeuge von politischen Ränkeschmieden, Verschwörungen, Inzest, Machtgier und Wollust. Tilia ,die als Edelfrau auf der Burg ist, geht es nur unwesentlich besser als ihrer Halbschwester Gret, die ihr dasein als Magd fristet! Denn die Sitten sind rauh, das Verhalten der Ritter und Hofdamen zügellos und gewalttätig: Vergewaltigungen der Mägde sind an der Tagesordnung, die Ritter haben Spaß an grausamen Spielchen und die Hofdamen nehmen ohne jeden Gedanken an ihren Stand mit ins Heu, wen sie wollen. Tilia und Gret müssen dabei versuchen, ihre Haut zu retten und nicht in die Ränkeschmiede hineingezogen zu werden. In diesem Buch wird nichts verniedlicht oder schön geschrieben, sondern es macht eindeutig klar, dass das Leben in der damaligen Zeit - gerade für Frauen - kein leichtes Leben war: Mein Faziet zu diesem Buch ist: Wenn man einmal angefangen hat mit dem lesen, dann hört man erst auf wenn es ausgelesen ist! Fesselnd und ergreifend zu gleich, von der ersten bis zur letzten Seite!

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  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    simoneg

    simoneg

    14. May 2010 um 22:13

    Burg Wehrstein im 13. Jahrhundert: Tilia bekommt von ihrem Vater einen prekären Auftrag. Sie soll auf die Burg der Zollern reisen, um der Tochter des dort ansässigen Grafen zu dienen. Begleitet wird sie von der unfreien Magd Gret, die für sie wie eine Schwester ist. Tilia wird bald klar, dass sie auf der Burg mehr als unerwünscht ist - und dass die Gräfin ein düsteres Geheimnis umgibt. Inmitten von Intrigen und Missgunst, Eifersucht und roher Gewalt muss die junge Frau lernen, sich zu behaupten... Besonders abstoßend ist die Gewalt, die Männer gegenüber Frauen ausüben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Magd oder die eigene Tochter handelt. Für die betroffenen Frauen gibt es kaum eine Möglichkeit, dieser Gewalt zu entkommen. Sie sind den rohen Sitten hilflos ausgeliefert. Das ist einfach erschreckend und abstoßend, zeigt aber sehr deutlich, welchen Wert die Frau in dieser Gesellschaft hatte: Sklavin, Hure und Geburtsmaschine.

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  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    Akantha

    Akantha

    07. February 2010 um 22:11

    Leider ein wenig überzeugender Roman. Ich fand vor allem den Einstieg in das Buch sehr schwierig. Der Leser wird direkt mit sehr vielen Personen konfrontiert aber lernt niemanden, bis auf die Protagonistin, so richtig kennen. Es ist zwar eine schöne Idee die Figuren mit unterschiedlichen Anreden zu betiteln um einen abwechslungsreichen Schreibfluss zu erhalten, für mich war es allerdings so um einiges schwieriger die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten. Selbst wenn es im Mittelalter so üblich war, finde ich hier vor allem die Namensgebung des Grafen von Zollern (Friedrich) und seiner Söhne (Friedrich und Friedrich) eher unglücklich, da gerade das Auseinanderhalten der letzten beiden sehr wichtig ist. Dies geht jetzt allerdings schon zu sehr ins Detail. Obwohl ich gemeinhin an einem historischen Roman gerade die politischen Geplänkel und Machenschaften sehr schätze, muss ich mich meinen Vorrednern anschließen, dass es hier einfach zu verworren ist. Ulrike Schweikert versucht viele Akteure zunächst unerkannt zulassen um die Spannung zu steigern. Dies verkehrt allerdings ins Gegenteil, weil es ab einem gewissen Punkt die Geduld und das Interesse des Lesers lahmlegt. Schade ist es auch, dass viele wichtige Handlungen unaufgeklärt bleiben (diverse Briefe). Auch das Ende wirkt leider erzwungen und fadenscheinig, da die Autorin dem Leser die ganzen 400 Seiten vorher immer wieder vor Augen geführt hat, dass es so eigentlich gar nicht kommen kann (um nichts zu verderben: Verhältnis Zollernbrüder untereinander, Macht des Grafen). Wichtig ist mir, zuletzt noch zu erwähnen, dass auch ich den Anteil an Gewaltexzessen maßlos übertrieben finde. Natürlich war im Mittelalter gerade für Frauen eine unterdrückende Zeit, aber der Roman vermittelt in dieser Hinsicht ein Gefühl von Anarchie und Dystopie. Insgesamt 2 von 5 Sternen, weil ich trotz dieser ganzen Mängel Tilias traurige Geschichte um ihre Verluste herausfiltern und beweinen konnte.

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  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    Penelope1

    Penelope1

    01. February 2010 um 07:26

    Ein historischer Roman, dessen Titel und Coverbeschreibung mich neugierig gemacht hat... Leider entsprach das Buch nicht so recht meinen Vorstellungen - ich mag zwar gerne historische Details, aber dies hier war mir zu viel, zu langatmig - welcher Graf und welche Herrschaften hier mal wieder gegen wen kämpfte, interessierte mich bald nicht mehr wirklich, es spielte auch eigentlich nur eine Nebenrolle für den Verlauf der Handlungen. Vielmehr ging es um das Leben der Edelfreien Jungfrau Tilia, die mit ihrer leiblichen Schwester sowie ihrer Halbschwester und deren Familie auf die Burg nach Zollern reist, dort lebt und gar nicht so recht weiß, was sie eigentlich hier soll... Das Leben auf der Burg ist ausschweifend, brutal und düster, man erhält einen ganz guten Eindruck darüber, wie schwer das Leben zur damaligen Zeit sowohl für Ritter als auch für Bauern war. Ein historischer Roman, der für meine Begriffe zum guten Durchschnitt gehört...

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  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    nic

    nic

    10. January 2010 um 01:45

    "die herrin der burg" hat mir nicht annähernd so gut gefallen wie ulrike schweikerts "die hexe und die heilige". es war zwischenzeitlich mE doch etwas langatmig, durch die vielen für mich undurchsichtigen politischen angelegenheiten.
    die ritter waren mir durchweg unsympathisch, ebenso die damen auf der burg.
    meiner meinung nach muss man es nicht unbedingt lesen.

  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 21:45

    ich bin enttäuscht.. da ich bereits "die hexe und die heilige" von ulrike schweikert verschlungen hatte, hatte ich von "die herrin der burg" mehr erwartet, als mir dann tatsächlich präsentiert wurde.. mir ist bewusst, dass es im 13.jahrhundert nicht sanft zu und her ging.. aber der roman war mir dennoch mit zu vielen gewaltvollen szenen gefüllt.. auch was die ganzen sexuellen gewaltakte anging.. ein weiterer minuspunkt: all die ritter und grafen hatten sich immer wieder mit irgend jemand anderem verschworen.. hatten sich geheime briefdokument hin- und hergeschickt.. doch wer da genau mit wem was plante, das war an vielen stellen ziemlich undurchsichtig.. auch wurde nie näher erörtert, weshalb der brief von tilia nicht zu ihrem vater gelangte.. man erfuhr nicht, was darin stand.. und noch weniger, was der gefakte brief - der angeblich auch von ihr sein sollte - an einen anderen edelsmann für einen inhalt hatte.. da tappte man im dunkeln und es löste sich auch später nicht auf.. schade..

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