Ulrike Schweikert Die Herrin der Burg

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Inhaltsangabe zu „Die Herrin der Burg“ von Ulrike Schweikert

Sie haben denselben Vater: Ritterstochter Tilia von Wehrstein und Gret, die unfreie Magd. Welten trennen die beiden Halbschwestern, und doch sind sie einander sehr zugetan. In der Fremde, weit weg von der väterlichen Burg, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Zwischen Intrigen und Missgunst, Eifersucht und roher Gewalt lernen die jungen Frauen sich zu behaupten, aber stoßen auch schmerzhaft an die Grenzen ihrer Zeit.

Gut rechcherchierter historischer Roman, aber es gibt bessere Bücher von Ulrike Schweikert.

— MartinaM

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  • Das kann Ulrike Schweikert besser

    Die Herrin der Burg

    MartinaM

    11. June 2016 um 17:14

    Die Herrin der Burg ist ein gut recherchierter Roman, aber die Autorin macht den Einstieg in das Buch nicht gerade leicht. So ist des öfteren ein Blick in das durchaus lobenswerte Glossar notwendig. Zudem sorgen die detailreichen Beschreibungen für einige Längen.Der Schreibstil ist ansonsten eher einfach, die Figuren sind vielschichtig gezeichnet und die beklemmende Atmosphäre wird gut rübergebracht. Aber ist allerdings die Gewalt, vor allem gegen Frauen, teilweise recht heftig dargestellt.Alles in allem ein zumeist spannender historischer Roman, aber Ulrike Schweikert kann das besser, wie ich z. B. durch die Tochter des Salzsieders weiß.

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  • Frauen im Mittelalter

    Die Herrin der Burg

    angi_stumpf

    21. March 2014 um 14:14

    Ulrike Schweikerts "Die Herrin der Burg" ist ein sehr realistisch wirkender Roman über das Leben der Frauen im Mittelalter des 13. Jahrhunderts. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Tilia, die Tochter des Ritters von Wehrstein, aber auch um ihre Halbschwester Gret. Die beiden jungen Frauen werden auf die Burg Zollern geschickt, wo Tilia der Tochter des Grafen dienen soll. Auf Wehrstein sind die beiden noch recht behütet aufgewachsen, aber jetzt trifft sie die volle Härte der Realität. Sie müssen sich behaupten in der neuen Welt, sich verteidigen gegen Vergewaltigungen, Herabwürdigungen und Intrigen. Aber auch mit Mord, Inzest und Homosexualität müssen sie Bekanntschaft machen. Früher hatten die beiden sich außerdem gleichwertig gefühlt, doch hier wird ihnen schmerzlich bewusst, dass man sehr wohl seines "Standes gemäß" behandelt wird. Wird das ihre Freundschaft auf Dauer zerstören? Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und nicht zu sehr auf historisch getrimmt, sondern eigentlich ganz normal. Joseline Gassen macht ihre Sache als Sprecherin auch sehr gut. Die Charaktere wirken sehr realistisch und auch das, was ihnen zustößt, ist durchaus vorstellbar für die damalige Zeit. Es ist ein sehr interessanter Einblick in das Leben der Frauen im Mittelalter.

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  • Das Schiksal zweier Halbschwestern

    Die Herrin der Burg

    Dunkelblau

    29. March 2013 um 20:39

    Zwei Halbschwestern werden kurz nacheinander geboren – Tilia als 2. Tochter von Hildebold  von Wehrstein und Gret als Bastard von der Magd Hailwig. Die Mädchen wachsen recht unbeschwert zusammen auf, auch wenn der Standesunterschied zwischen der Ritterstochter und der Leibeigenen sie in unterschiedliche Rollen und Lebensmodelle zwingt. Zusammen werden sie dann von ihrem Vater auf die Burg der Garfen Zollern geschickt und sollen dort der Gräfin dienen. Wie üblich in historischen Romanen gibt es Intrigen, Eifersucht und Gewalt. Doch Ulrike Schweikert thematisiert  in ihrer Geschichte auch Inzest, Homosexualität und die Rolle der Frauen im 13. Jahrhundert. Dies bietet für mich etwas Abwechslung und insgesamt ein lesenswertes Buch. Die historischen Zusammenhänge und eine Reihe von Worterläuterungen werden im Anhang für Interessiert aufgeführt.

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  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg

    sabisteb

    26. August 2010 um 13:32

    Joseline Gassen liest gut uns solide, aber nicht besonders animiert. Das Geschichte plätschert so vor sich hin und hat weder Steigerung noch Höhepunkt und plötzlich ist es vorbei. Eine Kombination von durchschnittlichem Buch mit durchschnittlier Vorleserin. Nett, aber nicht mehr. Nicht unbedingt empfehlenswert aber auch nicht wirklich schlimm, nur extrem durchschnittlich.

  • Rezension zu "Die Herrin der Burg" von Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg

    daggi21

    13. April 2008 um 11:39

    Das Leben in dieser Zeit,für uns unbegreiflich.Für Frauen noch schwieriger zu verstehen.

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