Ulrike Schweikert Engel der Verdammten

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Inhaltsangabe zu „Engel der Verdammten“ von Ulrike Schweikert

Hamburg wird von einer geheimnisvollen Mordserie erschüttert. Die Opfer sind allesamt junge Frauen, die illegal ins Land geschmuggelt wurden. Die Kommissarin Sabine Berner wird von dem Vampir Peter von Borgo auf die Taten aufmerksam gemacht. Doch er scheint mehr über die Fälle zu wissen, als er verraten will.

Spannender dritter Teil um Peter von Borgo und Sabine Berner!

— AnnMan
AnnMan

Sehr toller dritter Teil der Serie um Vampir Peter Bongo

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein spannender dritter Teil der Vampir-Krimi-Reihe.

— Blackfairy71
Blackfairy71

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  • Bester Roman der Triologie

    Engel der Verdammten
    anma112015

    anma112015

    07. October 2016 um 13:48

    Für mich ist  Teil 3 der Reihe um Peter von Borgo und Sabine Berner der beste. Die Story ist spannend, schlüssig und mitreißend geschrieben. Das Thema des "modernen Sklavenhandels" wird realitätsnah beschrieben. So dürfte es gern mit der Buchreihe weitergehen.

  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Ich liebe historische Romane! Was das jetzt mit diesem Buch zu tun hat? Eigentlich nichts! - Jedoch: Ulrike Schweikert ist eine meiner absoluten Lieblingsautoren auf dem Gebiet der historischen Romane. DIE HEXE UND DIE HEILIGE, sowie DIE TOCHTER DES SALZSIEDERS sind nur zwei meiner Lieblingsromane aus diesem Genre. Doch auch Fantasy-Romane zählen zu Ulrike Schweikerts Repertoire – so findet sich auch der Fantasyroman DIE DRACHENKRONE in unserem Bücherregal – wie man sieht: die Autorin ist vielseitig tätig in Sachen Schreiben. Und so stieß ich nun auf das Buch ENGEL DER VERDAMMTEN, bei dem es sich sozusagen um einen Fantasy-Krimi handelt – so zumindest würde ich diesen Roman bezeichnen. Das Cover / Erscheinungsbild / Gestaltung: Das Buchcover wirkt teilweise etwas düster, was aber nicht weiter verwunderlich sein dürfte, angesichts so mancher Protagonisten, allen voran Peter von Borgo, bei dem es sich um einen waschechten Vampir handelt. Ein hübsches und ebenmäßiges, aber etwas blasses Frauengesicht ist auf der linken Buchseite zu sehen, während man auf der rechten Seite des Covers (die durch den blauen Hintergrund heller wirkt) ein verschnörkeltes Gebäude erblickt, das wie eine Kirche aussieht – aufgrund des Handlungsortes vermute ich mal , dass sich dieses Bauwerk auch tatsächlich in Hamburg befindet. Sehr gut gefällt mir die Gestaltung des eher dunkel gehaltenen, matten Covers. Hier entfaltet die weiße, glänzende Schrift des Buchtitels ihre volle Wirkung, ebenso die glänzenden, farblich passenden Blattranken, die unten rechts und links ins Bild ragen. Sehr wertig finde ich die Gestaltung mit den Klappen des Umschlags. Beim Aufschlagen erblickt man hinter diesen Klappen eine in blau-weiß abgebildete Häuserfassade. Auf der vorderen Klappe befindet sich, wie üblich, der Klappentext, auf der hinteren Klappe befindet sich ein Porträtfoto der Autorin mit einem, zugegebenermaßen, sehr kurzen Lebenslauf, dafür aber mit Verweis auf die Autoren-Website. Sehr gut gefällt mir, dass hier, auf der Klappe, auch eine, wenn auch kurze Liste, der Bücher gedruckt ist, die im Lyx-Verlag bisher erschienen sind, sowie ein Verweis auf die Vorgeschichte – dazu äußere ich mich später aber noch. Die Handlung: Ein asiatisches kleines Mädchen, das eines Nachts mutterseelenallein von Peter aufgefunden wird, das kein Wort spricht und das scheinbar auch von niemanden vermisst wird – dieser Fall bereitet Peter von Borgo und seiner Freundin, Kommissarin Sabine Berner, Kopfzerbrechen. Doch dann wird im Botanischen Garten in Hamburg eine unbekannte Frauenleiche gefunden. Der Tod der Osteuropäerin erfolgte durch einen sauberen Schnitt durch die Kehle. Kommissarin Sabine Berner nimmt die Ermittlungen auf. Peter von Borgo steht ihr dabei stets zur Seite. Doch Peter ist kein herkömmlicher Ermittler, sondern ein Vampir, mit dem Sabine eine enge Freundschaft verbindet. Doch zwischen Sabine und Peter ist weit mehr als nur Freundschaft. Und schon bald geschieht ein weiterer Mord. Sabine und Peter stoßen auf ein Netz von Menschenhändlern, die Frauen als Sklavinnen in Haushalte vermitteln. Und bald schon scheint es so, als wüsste Peter mehr über die Vorkommnisse. Spielt Peter von Borgo ein doppeltes Spiel? Kann Sabine ihrem Freund noch bedingungslos vertrauen oder hat er gar etwas mit den Morden zu tun? Meine Meinung: Ja, ich gebe es zu: obwohl ich Ulrike Schweikerts Bücher liebe, stand ich diesem Buch doch erst einmal mehr als kritisch gegenüber. Vampire in Büchern sind nun nicht unbedingt so mein Fall. Doch ich habe es keine einzige Buchseite lang bereut, den Sprung ins kalte Wasser doch gewagt zu haben. Die Handlung fand ich sowohl spannend und fesselnd, als auch schockierend, auf jeden Fall aber gefiel mir der Schreibstil, der, wie ich es von der Autorin gewohnt bin, sehr kurzweilig und ohne jegliche Längen ist. In Bezug auf Vampire und das, was damit zusammenhängt, stellten sich mir jedoch einige Fragen, die sich jedoch im Laufe der Handlung, so wie es auch sein sollte, geklärt haben. So war mir beispielsweise unklar, ob ein Sterblicher automatisch zu einem Vampir wird, wenn ein Vampir Blut von diesem Menschen trinkt (wobei ich bislang davon ausging, dass dies der Fall sei). Die Hauptthematik des Buches wurde eindrucksvoll dargestellt und die Informationen zum Thema Menschenhandel und Sklaverei mitten in Deutschland auf schockierende Art und Weise dargelegt. Wer meint, Sklaverei gehöre in unserem Kulturkreis seit Jahrhunderten der Vergangenheit an und Menschenhandel existiere lediglich im Rotlichtmilieu, der wird schnell eines besseren belehrt. – Es handelt sich nicht um eine fiktive, konstruierte Situation, sondern beruht auf Tatsachen! (Im Anhang des Buches findet man ein Verzeichnis über Literatur zum Thema.) Und so stoßen Sabine und Peter auf so schockierende Dinge wie Zwangsprostitution, Sklaverei und Menschenhandel gepaart mit jeder Menge Gewalt. Auf schockierende Art und Weise wurde gezeigt, wie Frauen zu Waren werden, wie schnell die Hemmungen der nach außen hin so ehrenwerten Personen fallen, wenn es um Gewalt an und gegen ihre Haussklaven geht – seien es Schläge, oder auch Vergewaltigungen. Da ist die Frau dann nur noch der Besitz, der bedingungslos zu gehorchen hat, und schon bei belanglosen Verfehlungen wird brutal zugeschlagen! Die Protagonistin Sabine Berner fand ich sehr sympathisch, Peter von Borgo ebenfalls. Doch wie intensiv die Beziehung der beiden wirklich ist, ist, bzw. war mir nicht ganz klar. Nur eine Bettgeschichte, oder aber eine Beziehung mit Zukunft? Diese Frage stellte ich mir immer wieder. Wie es in Krimis meist der Fall ist, ermitteln hier Personen, die selbst mit eigenen Problemen zu kämpfen haben. Das macht einen glaubwürdigen Protagonisten aus, dass er ein Mensch mit Ecken und Kanten ist – ansonsten wäre die Person ja auch langweilig. Peter von Borgo wirkt alles andere als verstaubt, selbst wenn er schon Jahrhunderte auf seinem nicht vorhandenen Buckel hat. Er ist gutaussehend und hat ein Faible für Motorräder, weshalb er auch mit einem unterwegs ist. Er lebt in keiner Gruft, sondern in einer alten Villa, in der Sabine sich zuhause fühlt, wie es scheint. Doch Peter ist nicht der einzige Vampir in der Gegend, soviel steht schnell fest. Ebenso, dass die Fähigkeiten eines Vampirs, so auch sein ausgeprägter Geruchsinn, bei Ermittlungen sehr nützlich sein können. Wo anderen Ermittler kein unbemerkter Zugang möglich wäre, kann Peter sich unbemerkt von anderen bewegen. Klar, dass niemand etwas davon mitbekommen darf, wer hier heimlich mitermittelt, was die Kommissarin ihren Kollegen gegenüber mitunter ganz schön in Erklärungsnot bringt. Wie lässt es sich auch den anderen gegenüber erklären, dass man Kenntnisse von Dingen hat, die man eigentlich gar nicht wissen kann!? Als Peter im Verdacht stand, etwas mit den Morden zu tun zu haben, hoffte ich, dass er seinen Blutdurst nicht an den Opfern gestillt hatte, bzw. ihnen die Kehle durchgeschnitten hatte – doch ein Vampir bleibt ein Vampir, oder!? Eine tickende Zeitbombe! Oder besitzt Peter soviel Selbstbeherrschung, seine Bedürfnisse unter Kontrolle zu haben? Sabines Exmann Jens Thorne, einen Anwalt, fand ich sehr unsympathisch und arrogant. Ein Mann, der vollkommen von sich selbst überzeugt war. Man merkte schnell, dass zwischen den beiden geschiedenen Partnern ein regelrechter Krieg entfacht war und ein Kampf um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter im Gange war. Dafür fand ich aber Sabines Schwager Ulf, den Bruder von Jens, sehr locker, sehr sympathisch und sehr liebenswert – das krasse Gegenteil von seinem Bruder. Und dann ist da noch Felix Leonhard, ein übereifriger Journalist, der sich scheinbar nicht nur für die Ermittlungen in den Mordfällen interessiert, sondern auch noch Sabines Nähe sucht. Ich habe ihm nicht so recht über den Weg getraut – journalistisches Interesse oder das Verhalten eines Täters? Aber man kann sich ja als Leser auch schnell mal in die Irre führen lassen... Es war eine Menge Lokalkolorit in diesem Buch vorhanden – Hamburg-Kenner werden so manchen Schauplatz wiedererkannt haben. Ich persönlich kenne die gekonnten Ortsbeschreibungen der Autorin bereits aus ihren historischen Romanen – was mich schon lange fasziniert hatte, denn ich erkannte die beschriebenen Orte aus den Büchern schnell, wenn ich ihnen begegnete und sah durch das Lesen der Romane so manches Detail, das mir bislang verborgen geblieben war. Beim Titel machte ich mir so meine Gedanken: wer sind die Verdammten? Die Vampire, also die Untoten, deren Existenz zum Fluch werden kann, oder die Frauen, die in Deutschland ihr freudloses und entwürdigendes Dasein fristen müssen? Aufgrund der Handlung tendiere ich zu letzteren. Auch das Wort Engel (ohne davorgesetzten Artikel!) gab mir Rätsel auf – der Engel? Die Engel? Wer ist gemeint? Vermutlich wohl Sabine und Peter!? Auch wenn es sich bei diesem Roman um eine Fortsetzung einer Serie handelt, so konnte ich auch ohne Vorkenntnissen der Handlung (relativ) problemlos folgen, kamen doch viele der Geschehnisse aus der Vergangenheit zur Sprache, ohne dass die Rückblende dabei zu ausführlich wurde. Ich als begeisterte Krimileserin war von diesem Buch wirklich sehr begeistert und freue mich, dass ich mich für ein weiteres Buch von Ulrike Schweikert begeistern konnte. Bei der Vorgeschichte von Peter von Borgo handelt es sich um einen historischen Vampirroman mit dem Titel DAS HERZ DER NACHT. Die beiden Vorgängerbände dieser Serie tragen die Titel DER DUFT DES BLUTES und FEUER DER RACHE. Fazit: Ein Fantasy-Krimi mit Lokalkolorit, dessen Thematik, Sklaverei in Deutschland, schockiert und aufrüttelt! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit interessanten Charakteren. Daher gebe ich diesem Buch sehr gerne 5 Sterne und würde mich über ein Wiedersehen mit Peter und Sabine sehr freuen.

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  • Vampirkrimi Teil 3

    Engel der Verdammten
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    09. November 2013 um 19:23

    Klappentext: Hamburg wird von einer geheimnisvollen Mordserie erschüttert. Die Opfer sind allesamt junge Frauen, die illegal ins Land geschmuggelt wurden. Die Kommissarin Sabine Berner wird von dem Vampir Peter von Borgo auf die Taten aufmerksam gemacht. Doch er scheint mehr über die Fälle zu wissen, als er verraten will...     Dies ist das dritte Buch um die Hamburger Kommissarin Sabine Berner und den Vampir Peter von Borgo. Wie schon die beiden Vorgänger hat mir auch dieses sehr gut gefallen ich war sofort mitten drin in der Geschichte...und in Hamburg.  Wie immer eine spannende Mischung zwischen Krimi und Vampirgeschichte, diesmal auch sehr sozialkritisch, denn es geht um gewissenlose Schleuserbanden, die junge Frauen aus Osteuropa und Asien unter falschen Versprechungen nach Deutschland locken, sie mit Drohungen gefügig machen und auf den Strich schicken. Natürlich ist die Geschichte hier Fiktion, die Figuren sind erfunden, das betont auch die Autorin im Nachwort, aber Tatsache ist, dass es so wie hier beschrieben auch im realen Leben passiert. Hamburg ist dafür natürlich ein idealer Ort. Neben der Krimigeschichte geht es natürlich auch wieder um Sabine und den Vampir, der sie immer noch zu sich in seine Welt holen will. Sabine ist nach wie vor hin und her gerissen, denn was wird dann aus ihrer Tochter? Und will sie wirklich nur noch nachts umher streifen, immer auf der Jagd nach frischem Blut? Auch wenn Peter von Borgo ihr verspricht, immer bei ihr zu sein und ihr helfen wird, dass sie durch eine Verwandlung kein Monster werden muss. Aber kann sie Peter wirklich vertrauen? Seit einiger Zeit zieht er sich zurück und scheint ein Geheimnis zu haben. Wieso weiß er so viel über die toten Frauen? Ich mag die Figur des Peter von Borgo, denn er ist kein Kuschelvampir, sondern so wie ein Geschöpf der Nacht sein sollte. Auch Sabine war mir von Anfang an sympathisch, sie ist eine starke Frau, die sich bei ihren männlichen Kollegen durchsetzen kann. Sie ist aber auch sensibel und verletzlich und noch nicht abgestumpft. Übrigens würde ich empfehlen, zumindest den zweiten Teil "Feuer der Rache" vor diesem dritten Teil zu lesen, da man die Zusammenhänge dann besser nachvollziehen kann. Mir bleibt nun noch, die Vorgeschichte von Peter von Borgo zu lesen: Das Herz der Nacht.

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  • Engel der Verdammten

    Engel der Verdammten
    vormi

    vormi

    22. July 2013 um 16:55

    Dies war jetzt schon mein 3. Teil von Ulrike Schweikerts (Rike Speemann) Story um die Hamburger Kommissarin Sabine Berner und den Vampir Peter von Borgo. Und bisher fand ich die Bücher mit ihnen echt toll. Auch das "Herz der Nacht" hat mir gefallen, das ist eine Art Vorgeschichte dazu. Diesmal war ich doch etwas enttäuscht. Ich habe fast 2 Wochen zum lesen gebraucht. Ok, ein wenig abgelenkt war ich auch... . Aber wenn mich ein Buch von den Sitzen haut, dann lese ich es schneller. Da kann ich noch so viel anderes um die Ohren haben. Deshalb gebe ich auch 4 Sterne, zwischenzeitlich habe ich auch mal kurz über 3 nachgedacht. Mir war es etwas zuviel Krimi und der Fantasyanteil war mir etwas zu wenig. Der Krimi war sehr spannend, aber die Sorte Krimis gibt es im Moment ganz viele. Also Serienmörder gegen taffe Kommissarin. Ich fand bei den ersten beiden Teilen eben die Mischung zwischen Vampirgeschichte und Kriminalfall das Besondere. Da war das Verhältnis ausgeglichener. Trotzdem ist und bleibt Ulrike Schweikert eine meiner Lieblingsautorinnen. Beim 4. Teil der Hamburger Vampirgeschichten werde ich mich bestimmt wieder wohlig seufzend zurücklehnen und genießen.

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  • Leserunde zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Rike_S

    Rike_S

    Liebe Leser, lange war es um mein ungleiches Ermittlerpaar still, doch jetzt gehen die Hamburger Kommissarin Sabine Berner und der Vampir Peter von Borgo wieder auf Verbrecherjagd. Es war vor Jahren ein Experiment, klassischen Krimi mit einem Schuss Fantasy zu vermischen, doch 2001 mussten sich Vampire noch in der Schmuddelecke verstecken, und mein damaliger Verlag war mehr als skeptisch. Nur unter dem Pseudonym „Rike Speemann“ durfte ich den „Duft des Blutes“ und  "Feuer der Rache" veröffentlichen. Heute sind Vampire gesellschaftsfähig. Keiner stößt sich mehr daran, und so durfte ich endlich meinen Lieblingsvampir vor neue Aufgaben stellen. Eine harte Nuss – ein schwieriges Thema, das mir seit langer Zeit am Herzen liegt. Menschenhandel. Sklaverei im 21. Jahrhundert? Hier in Europa? Ja! Ein größeres Problem, als viele wahrhaben wollen. Daher war es für mich ein Anliegen, mir nicht nur wieder einen spannenden Fall für meine beiden Ermittler auszudenken, sondern auch dieses schwerwiegende Thema ins Rampenlicht zu rücken. Was ich bei meinen Recherchen erfahren habe, hat mich erschreckt und beschäftigt mich sehr. Wer sich also neben der Krimiunterhaltung noch weiter mit dem Thema befassen will, der findet hinten im Buch einige Literaturtipps zum Thema. Und nun lade ich Euch ein, mit mir im neuen Fall von Sabine Berner und Peter von Borgo zu schmökern. Ich wünsche Euch spannende Lesestunden! Herzliche Grüße Ulrike Habt Ihr Lust, bei der Leserunde dabei zu sein? Dann bewerbt Euch hier um eines von 20 Exemplaren bis einschließlich Freitag, 30.11. Voraussetzung für die Teilnahme an der Leserunde ist wie immer die Beteiligung hier in der Runde und das Schreiben einer Rezension. Hier kommt noch eine kurze Inhaltsangabe: Hamburg wird von einer geheimnisvollen Mordserie erschüttert. Die Opfer sind allesamt junge Frauen, die illegal ins Land geschmuggelt wurden. Die Kommissarin Sabine Berner wird von dem Vampir Peter von Borgo auf die Taten aufmerksam gemacht. Doch er scheint mehr über die Fälle zu wissen, als er verraten will...

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Jackys-Blog

    Jackys-Blog

    Inhalt Peter von Borgo ist mit seinem Motorad auf den nächtlichen Strassen Hamburgs unterwegs. Ihm fällt ein kleines Mädchen auf was zu dieser späten Stunde allein durch die Strassen läuft. Kurzerhand nimmt er sie mit und bringt sie zu seiner Freundin, Komisarin Sabine Berner. Die Identität der Kleinen kann nicht so einfach fest gestellt werden, da sie auch nicht spricht. Nach ihrer Suspendierung bekommt Sabine einen neuen Fall zu geteilt, eine Unbekannte Tote im botanischen Garten mit durch geschnittener Kehle. Niemand kennt die Tote ider vermisst sie, es wird zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Leider bleibt das nicht die einzige Leiche. Peter unterstütz Sabine so gut er kann. Als Vampir hat er ein paar Fähigkeiten die sie gerne in Anspruch nimmt. Nach und nach finden die beiden immer mehr Puzzelteile die immer mehr Fragen beantworten. Vor ihnen liegt ein Fall mit Menschenhandel, Sklaverrei, Gewalt und Zwangsprostitution. Die Komisarin und ihre Kollegen sind auf dem besten Weg den Fall zu lösen, aber ein wichtiges Puzzelteil fehlt noch. Peter zieht sich auf einmal von Sabine zurück und weigert sich auch ihr bei dem Fall weiterhin zu helfen. Aber warum ?? Weis er mehr als er zu gibt ?? Meine Meinung Dieses Buch hat die passende Mischung aus Krimi und Fantasy. Es ist spannend mit Sabine auf Spurensuche zu gehen und ihr dabei über die Schulter zu schauen. Auch wenn sie nicht immer ganz nach den Regeln ermittelt und hilfe von Peter und seinen Vampirsinnen bekommt. Die Charaktere sind vielseitig und man kann sie schnell verstehen und mögen. Das Thema "moderne Sklaverei" steht im Mittelpunkt von Sabines Ermittlungen auch wenn es etwas dauert bis sie dahinter kommt. Es ist ein brutales und erschreckendes Thema und hat mich sehr erschrocken. Das Buch gehört zu einer Serie und man schafft es eigentlich ziemlich gut in die Geschichte rein zu kommen auch wenn man die Vorgeschichte nicht kennt. An manchen Stellen fliessen ein paar Hinweise auf die anderen Bücher mit ein und man bekommt Lust die anderen auch noch zu lesen. :)) Der Schreibstil ist locker und detailliert. Es lässt sich leicht lesen und man bekommt gute Einblicke in Sabines Leben. Was ich etwas seltsam fand, wie schnell Sabine an Peter gezweifelt hat. Aber ansonsten fand ich das Buch sehr gut.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    saskia_heile

    saskia_heile

    23. January 2013 um 22:47

    INHALT Ein sauberer Schnitt durch die Kehle, ein schneller Tod.Als die Leiche im Botanischen Garten gefunden wird, weiß die Hampurger Kripo noch nicht, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun hat. Kommissarin Sabine Berner macht sich auf die Suche nach dem Mörder und sticht dabei in ein Wespennest aus Gewalt und menschlicher Verkommenheit. Stehts an ihrer seite ist der Vampir Peter von Borgo, mit dem sie nicht nur Freundschaft verbindet. Doch ihr nächtlicher Begleiter scheint mehr über den Fall zu wissen, als er preisgibt... FAZIT Eine wirklich aufregenden Geschichte die es in sich hatte, man ist gleich in das Geschehen mitten drin, man trifft zum anfang gleich auf die erste Leiche die übel zugerichtet ist. Die verbindung mit Sabine und Peter ist auch sehr entzückend, mal lieben sie sich mal kommt Hass beiderseits auf. Der Fall mit dem Frauenhandel wird immer verzwickter. Einerseits denkt man man hätte den Täter doch schon wärend des lesens ertappt andererseits sieht es doch ganz anders aus wobei man nicht mit rechnet. Ich finde das an sich hat die Autorin sehr gut und spannend umgesetztn ich bin vor allem zum schluß vom Buch kaum noch weg gekommen da es mich so sehr gefesselt hat und ich es unbedingt wissen wollte wie der Fall nun ausgeht. Vor allem das in diesem Buch sehr deutlich über den Menschenhandel gesprochen wurde war schon krass aber man hat selbst die dinge des Lebends mal gesehen wie sie wirklich sind den ein oder anderen wird es vllt neugirig machen und diese werden hinterher noch näher darüber recherchieren. Ich war sehr Überrascht was so alles noch auf Sabine zukam und es dann doch ein sehr schönes Ende geworden ist. Mehr möchte ich auch nicht verraten, das sollte die Leser schon selbst herraus finden. Mir hat es sehr gefallen.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    jackdeck

    jackdeck

    14. January 2013 um 08:52

    Engel der Verdammten von Ulrike Schweikert „ Auf die Gleichgültigkeit der Menschen ist Verlass“ ich finde dies ein treffendes Zitat aus dem Buch. Es geht um den modernen Sklavenhandel um zwar nicht auf Plantagen wie man zuerst annehmen will. Nein hinter verschlossen Villen in noblen Vororten von Hamburg. Dorthin vermittelt Tariqu seine Mädchen wenn sie ihm nach jahrelanger Zwangsprostitution nicht mehr genug einbringen. Sie werden an gut betuchte Familien verhökert und fristen nun ein Dasein als Haussklavin um den Familien Tag und auch Nacht zur Verfügung zu stehen. Doch wäre dies nicht schon schlimm genug werden einige dieser Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Die Polizei tappt im Dunkeln. Des Nachts ermittelt dagegen auch Kommissarin Sabine zusammen mit dem charismatischen Vampir Peter von Borgo. Zusammen wollen sie den grausamen Morden Einhalt gebeten. Die beiden verbindet nicht nur das Interesse an der Aufklärung der Fälle, nein sie haben auch privat eine sehr intensive, knisternde und erotische Beziehung und nicht nur einmal hat Peter Sabine schon gefragt ob sie den letzten Schritt auf seine Seite wagen will. Das Buch, die Hauptprotagonisten und die spannende Story haben gleich nach den ersten Seiten von mir Besitz ergriffen. Die Mischung aus Krimi und Fantasy hat mir sehr gut gefallen, es war mein erstes Buch in dieser Konstellation. Es hat mich auch nicht gestört das ich die Vorgeschichte noch nicht kenne, wobei hier die Betonung auf noch liegt. Die Geschichten um den Vampir Peter von Borgo und Sabine hat mich so angesprochen das ich meine 5 Sterne für dieses tolle Buch sehr gern vergebe.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Letizia

    Letizia

    13. January 2013 um 19:45

    Nachdem Kommissarin Sabine Berner nach einer Auszeit wieder ihre Arbeit aufnimmt, wird sie auch schon mit einem neuen Fall betraut. Hilfe bekommt sie nicht nur von ihren Kollegen, sondern auch von ihrem Freund Peter von Borgo, der ein Vampir ist. Zusammen tauchen sie immer mehr in die Machenschaften der Kriminellen ein und bald bekommt Sabine das Gefühl, dass Peter mehr über den Fall weiß, als er zugibt. Bei dem Buch handelt es sich um einen Teil einer Reihe. An manchen Stellen wird auf die vorherigen Bücher eingegangen und Vorkommnisse daraus kurz genannt, aber die meiste Zeit ist es kein Problem der Geschichte zu folgen, ohne dir Vorbände zu kennen. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten den Kontrast zwischen Vampiren und der heutigen Kriminalarbeit zu überwinden, aber der Schreibstil der Autorin macht das wieder wett. Er ist fesselnd und spannend, sodass man nur schwer los kommt. Die Autorin stützt sich bei den beschriebenen Fällen auf gut recherchierte Tatsachen, was das Ganze noch realer und greifbarer macht. Leider finde ich Charaktere im Gegenzug etwas blass, aber vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich die anderen Teile nicht kenne und die Figuren nicht wirklich bei ihrer Weiterentwicklung begleiten konnte. Auf jeden Fall ist es ein spannender Krimi, der sehr interessante Aspekte aufgreift, die so wirklich auf der Welt passieren. Zusammen mit den Vampiren gibt es dem Buch eine eigene persönliche Note.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    dorli

    dorli

    30. December 2012 um 15:44

    Hamburg. Kriminalkommissarin Sabine Berner kehrt nach einigen Monaten Freistellung in den Polizeidienst zurück und hat es gleich mit einem brutalen Mord zu tun. Während der Ermittlungen, bei denen Sabine wieder von dem Vampir Peter von Borgo unterstützt wird, geschehen weitere Morde. Bei den Opfern handelt es sich immer um junge Frauen, die aus Osteuropa stammen und illegal als Prostituierte oder Haushaltshilfe in Hamburg leben. Schnell merkt Sabine, dass Peter mehr über die Vorfälle weiß, als er zugibt und als ihr bei der Spurensuche einige Merkwürdigkeiten auffallen, wächst ein schrecklicher Verdacht in ihr… „Engel der Verdammten“ ist der erste Roman, den ich aus dieser Reihe gelesen habe, und es ist mir auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände leicht gefallen, in das Geschehen einzutauchen. Die Mischung aus fesselndem Krimi und ein bisschen Fantasy ist Ulrike Schweikert hervorragend gelungen. Mir gefällt das Zusammenspiel von Mensch und Vampir hier besonders gut, weil Sabine sehr willensstark ist und obwohl man die Macht des Vampirs spürt, gibt sie seinem Drängen, seine Gefährtin zu werden, nicht nach. Der immer geheimnisvoll wirkende Peter von Borgo würfelt nicht nur Sabines Privatleben durcheinander, auch sein Mitwirken an den polizeilichen Ermittlungen bringt Sabine gegenüber ihren Vorgesetzten in Erklärungsnot. Ich musste schmunzeln, wenn Sabine sich aus eigentlich unerklärlichen Situationen herauswindet oder versucht, Peters übernatürlich gewonnene Erkenntnisse an Kollegen und Vorgesetzte weiterzureichen. Von den Nebenfiguren hat mir Sabines Kollege Sönke Lodering sehr gut gefallen. Er hat so eine offene, herzliche Art. Und dass ihm der ein oder andere plattdeutsche Ausdruck über die Lippen kommt, passt prima zu ihm und unterstützt außerdem die norddeutsche Atmosphäre in dem Buch. Dieser Krimi hat mir nicht nur durch die spannende Handlung eine Gänsehaut verursacht. Der dritte Fall für Sabine Berner und Peter von Borgo rückt ein schwieriges Thema in den Fokus: Zwangsprostitution, Menschenhandel und Sklaverei im 21. Jahrhundert. Es ist erschreckend und traurig zugleich, zu welchen Abscheulichkeiten manche Menschen um uns herum fähig sind. Ulrike Schweikert hat dieses Thema gründlich recherchiert und gibt die Informationen ganz geschickt an den Leser weiter, indem sie dem Journalisten Felix Leonhardt und der Sozialarbeiterin Corinna Huttner entsprechende Worte in den Mund legt. Sabine wird durch diese Hinweise und Erklärungen bei den Ermittlungen unterstützt, der Leser erhält einen Blick auf die grausame Realität. Ein rundum gelungener Hamburg-Krimi, der durchweg spannende Unterhaltung bietet.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    29. December 2012 um 10:24

    Hamburg - eine Stadt, die alle kennen, aber vermutlich noch nie so erlebt haben, wie sie in „Engel der Verdammten“ vorgestellt wird. Neben den schönen und reichen Vierteln gibt es auch die armen Randbereiche und den berühmten Kiez, auf dem die Frauen, mal mehr mal weniger freiwillig, anschaffen gehen. Und mitten drin gibt es Peter von Borgo, einen Jahrhunderte alten Vampir, der die Ermittlungsarbeiten bei den mysteriösen Mordfällen ein wenig aufmischt. Die Kommissarin Sabine Berner ist nach einer Pause wieder in den Dienst zurückgekehrt, als auch schon die Mordserie beginnt. Durch ihren guten Freund Peter hat sie manchmal ein paar Hintergrundinformationen, die sie gar nicht wissen dürfte,sodass sie aufpassen muss, damit sie nicht selbst in Verdacht gerät. Die Ermittlungsarbeiten ihres Teams sind sehr spannend und anschaulich dargestellt, man erlebt Stück für Stück mit, wie die Polizisten die Spuren zu einem schlüssigen Bild zusammenfügen, auch wenn vielleicht nicht alle Rätsel geklärt werden können. Sabine und Peter waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie sind ein gut eingespieltes Team. Besonders gut gefallen hat mir auch die Veränderung ihrer Beziehung zueinander. Es liegt eine gewisse Anziehung in der Luft, gleichzeitig weisen sie sich gegenseitig jedoch auch ab, voraussehbar ist die Geschichte zwischen Sabine und Peter auf jeden Fall nicht. Neben den beiden gibt es noch eine ganze Reihe anderer, interessanter Charaktere, die insgesamt für eine sehr abwechslungsreiche Mischung sorgen. Man erhält tiefe Einblicke in alle Gesellschaftsschichten Hamburgs und wird zum Nachdenken über Themen wie Menschenhandel und Zwangsprostitution angeregt. Durch den flüssigen und gut verständlichen Schreibstil wirkt das Buch jedoch nicht überladen. „Engel der Verdammten“ ist eine gelungene Kombination aus Fantasy und Krimi, die man sehr gut auch ohne Kentnisse der beiden Vorgängebände lesen kann.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Lesefix

    Lesefix

    28. December 2012 um 17:39

    Kaum das Sabine ihre Arbeit als Polizistin wieder aufnimmt, ist das erste Mordopfer auch schon gefunden. Es handelt sich bei der Toten um eine Prostituierte aus Osteuropa, die relativ jung war aber schon die ersten Zeichen des Alters zeigt. Kurze Zeit später werden Haushaltshilfen, mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden. Die einzige Verbindung zu der Prostituierten ist die Abstammung, da sie alle aus Osteuropa kommen und die Mordursache. Sabine und ihre Kollegen der Mordkommission begeben sich auf Spurensicherung aber ihnen wird mit Schweigen begegnet. Was haben die Arbeitgeber der Hausangestellten zu verbergen und mit welcher Absicht handelt der Täter? Ein Zusammenhang zwischen der Prostituierten und den Haushaltshilfen muss bestehen, aber die Verbindung zu entdecken macht den Hamburger Kripobeamten zu schaffen. Glücklicherweise hat Sabine Unterstützung von ihrem Freund Peter, der als Vampir noch andere Ermittlungsmethoden hat als die Polizei. Mit seiner Hilfe kommt Sabine der Verbindung zwischen den Frauen immer näher und begibt sich damit unwissentlich in Gefahr. Sabine führt als Kripobeamtin kein einfaches Leben. Sie muss zum Großteil auf ihre Tochter verzichten, leistet Nachtschichten und das Liebeseben bleibt auch stellenweise auf der Strecke. Dennoch ist ihre Arbeit das, was sie ausmacht. Obwohl ich die ersten beiden Bände dieser Reihe nicht kenne, bin ich sehr gut in die Romanhandlung eingestiegen. Ein paar Wissenslücken tauchten zwar auf, waren aber nebensächlich. Sabine und Peter sind ein tolles Paar und besonders Peter war mir sehr sympathisch. Die Ermittlungsmethoden von Peter waren sehr erhellend und gaben einen schönen Kontrast zur Polizeiarbeit von Sabine. Sabine hat sich meiner Ansicht ab und an zuviel herausgenommen und agierte unprofessionell. Mir war das dann zu unrealistisch. Ansonsten besticht dieser Roman nämlich durch realistische Handlungen, insbesondere da die Autorin die Sklavenhaltung hier als Hauptthema aufgegriffen hat. Peter als Vampir, passt ungewöhnlich gut zu diesem ernsten Thema. Lediglich zum Ende des Buches hin habe ich gemerkt, dass mir Wissen von den Vorgängerbänden gefehlt hat. Das war etwas schade, denn so gab es für mich eine sehr überraschende Wende. Dennoch hat mir die Geschichte um Sabine und Peter gut gefallen und ich bin gespannt, wie die folgende Zusammenarbeit aussehen wird! 

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    26. December 2012 um 13:09

    Sabine eine Komissarin der Hamburger Kripo und Peter, ein Vampir, machen sich zusammen darann einen Fall zu lösen. Nun ganz so "zusammen" ist es dann aber doch nicht, da Sabine ja den Kollegen der kripo immer einen plausible Ausrede auftischen muss, woher sie bestimmte Informationen hat, und auch Peter ermittelt auf eine Faust, so dass Sabine am Ende sogar befürchtet Peter häte mehr mit dem Fall zu tun als ihr lieb ist.Der Fall selbst: Es werden nacheinanr einige osteuropäische Prostituierte ermordet aufgefunden. Ganz nebenbei macht die Autorin auf tatsächliche Missstände der modernen Skaverei aufmerksam. Die Zusammenhänge sind erschüttert und es zeigt sich die ausführliche Recherche der Autiorin (im Anhang ist eine ausführliche Literaturliste über moderne Sklavenhandel). Mir hat das Buch gut gefallen, die Mischung aus Krimi und Fantasy ist wirklich sehr gelungen. Eine tolle Idee und eine tolle Umsezung. Mich hat ein bischen gestört, das einge Zusammenhänge aus vorhergehenden Folge in diesem Band wieder ein Rolle spielen, mir aber zu wenig genau erklärt wurde, es empfiehlt sich sicher die ersten beiden Bände vorher gelesen zu haben. Was mir nicht so gut gefiehl, dass am Schluss, die Auflösung in der Fantasywelt zwar schlüssig und glaubhaft dargestellt wurde, allerdings bleibt total blass, wie es in der normalen Welt weitergeht, denn die Kripo wird sicher nicht aufhören nach einem Täter zu suchen, auch wenn Sabine und Peter wissen, wer es war. Für mich als Fantsy - Neuling sind auch viel Zusammenhänge des Vampir Daseins nicht geläufig, wir man z.B. kein Vamipir, wenn man von einem vampir gebissen wird. Da hätte ich gerne ein paar Hinweise. Alles in Allem kann ich das Buch wärmstens empfehlen, es ist spannende Unterhaltung und überascht mit der witzigen Idee die beiden Genre Krimi und Fantasy zu verbinden.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    Nicki-Nudel

    Nicki-Nudel

    24. December 2012 um 22:01

    Krimi mit einem Hauch Fantasy Inhalt: In Hamburg erschüttert eine brutale Mordserie die Mordkommission und die Bürger: Junge Mädchen aus dem Westen, illegal in Deutschland als Prostituierte, werden die Kehle durchgeschnitten. Die neu wiedereingestellte Kommissarin Sabine Berner macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Die Ermittlungen verlaufen sich, aber niemand rechnet damit, dass Sabines Freund ein Vampir, der immer zur rechten Zeit am rechten Ort auftaucht, ist. In den Ermittlungen fällt Sabine, mit Peters Hilfe, immer mal wieder Hinweise und Spuren in die Hand. Zwischen Menschenhandel, Morden und der Vergangenheit geht die Handlung spannend weiter... Geschichte und Schreibstil: Die Geschichte ist vielschichtig aufgebaut, da sie aus vielen Perspektiven geschrieben wurde, die die Sicht auf den Fall verbesserten. Die Idee ist nicht besonders, da ich schon eine ähnliche gelesen habe, aber die Idee mit der Wiedergeburt der Aletta ist wirklich gut, weil niemand auf sie kommen würde. Der Schreibstil ist teilweise etwas langwierig. Ich habe teilweise etwas überlesen und mich danach gewundert. Meine Meinung: Für mich war das Buch gutes Mittelmaß. Ich kann es eingefleischten Krimifans ans Herz legen, die gerne mit rätseln, wer der Täter ist und wirklich bei der Geschichte mitdenken. Durch die Kombination der Geschichte und des Schreibstils fand ich die Geschichte okay. Was mir wirklich sehr imponiert hat, war die Tatsache, dass die Autorin wirklich großen Wert auf den Menschenhandel direkt vor unseren Augen gelegt hat. Ich finde, dass es ein Thema ist, über das sich heutzutage zu sehr totgeschwiegen und weggesehen wird. Gute 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten
    hexe2408

    hexe2408

    21. December 2012 um 22:36

    Schon das Cover von „Engel der Verdammten“ gefällt mir richtig gut. Es ist sehr dunkel gehalten, die abgebildete Frau sticht darauf dann sehr hervor und wirkt sehr geheimnisvoll, das stimmt so richtig auf das Buch ein. Ein brutaler Killer treibt in der Hansestadt Hamburg sein Unwesen. Auf seiner Liste stehen junge Frauen, die es bisher im Leben auch schon nicht besonders leicht gehabt haben. Der Zusammenhang zwischen ihnen bleibt allerdings einige Zeit verborgen. Da ich selbst schon mal in Hamburg war, kamen mir einige Ecken beim Lesen sehr bekannt vor. Es war echt schön mit den Personen durch die Stadt zu wandern und die ganz unterschiedlichen Bereiche mitzuerleben. Die Umgebung und Personen sind sehr detailreich beschrieben und dadurch auch gut vorstellbar. Peter, der Vampir, und Sabine, die Kommissarin, haben mir gut zusammen gefallen. Auch wenn ich die ersten Bände nicht kenne, kam man gut in die Geschichte rein und konnte die Anspannung zwischen den beiden nachvollziehen. Mensch und Vampir sind für die polizeilichen Ermittlungen zwar ein ziemlich eingespieltes Duo, privat gestaltet sich die gesamte Sache dann allerdings etwas komplizierter. Interessant fand ich auch Felix, den Journalisten. Er recherchiert über Prostitution, Menschenhandel, Sklaverei in Europa und solche brisanten Themen. Es fiel mir nicht besonders leicht ihn einzuschätzen, seine Informationen passten allerdings gut zu den Ermittlungen und haben so als Ergänzung gewirkt. Besonders gut gefallen haben mir die Kapitelüberschriften, so wurde man immer schon etwas eingestimmt und konnte Rätseln, wofür der Titel stehen könnte. Durch die zahlreichen Perspektiv- und Ortswechsel wird das Buch sehr lebendig und die Spannung wird aufrechterhalten. Mir hat das Buch total gut gefallen und ich habe mir vorgenommen bald noch mehr über Peter und Sabine zu lesen.

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