Ulrike Schweikert Léon & Claire

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Inhaltsangabe zu „Léon & Claire“ von Ulrike Schweikert

Paris hat eine dunkle Seite ... Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.

Eine wirklich interessante Geschichte, mit vielen Hochs und Tiefs. Zwischen Léon und Claire ist eine besondere Verbindung.

— zeilengefluester
zeilengefluester

Ein interessantes Jugendbuch, bei dem nicht alles neu ist, der Leser aber trotzdem Dinge entdecken kann, die er so noch nicht gelesen hat.

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Eine spannende Geschichte mit viel Hin und Her, wobei sie sich doch nur um einen Punkt dreht... Aber auch mit einem mitreißenden Léon.

— Booksloveforeveryone
Booksloveforeveryone

Schöne Idee hinter der Geschichte, die leider nicht sonderlich gut umgesetzt wurde.

— Julia-booklove307
Julia-booklove307

Hat viel Potenzial, weist aber auch Durststrecken auf, die das Lesen erschweren

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Wundervoller Schreibstil mit bildgewaltiger Sprache, dabei Spannung und Magie - ich fand es wunderbar!

— SillyT
SillyT

Gutes Buch, mit großartiger Atmosphäre, welches mich jedoch erst spät richtig gefesselt hat.

— steffis_bookworld
steffis_bookworld

Schatten, Paris und französischer Flair!

— HeidisLesezeichen
HeidisLesezeichen

Interessant wie ich finde

— sunshineladytestet
sunshineladytestet

Ein sehr gutes Jugendbuch, dass die Spannung bis zur letzten Seite beibehält.

— herzgespenster
herzgespenster

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  • Überzeugender Auftakt der Dilogie

    Léon & Claire
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    28. April 2017 um 11:22

    Claire ist gerade mit ihren Eltern aus den USA nach Paris gezogen. Auf einer Party eines Klassenkameraden in den Katakomben der Stadt trifft sie auf den mysteriösen Léon, der das unterirdische Labyrinth wie seine Westentasche zu kennen scheint. Seit dem kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder und ohne es zu merken, wird Claire in Léons düstere Welt hineingezogen und eine uralte Macht wird auf sie aufmerksam. Léon verbirgt ein dunkles Geheimnis und je näher sich die beiden kommen, je näher Claire diesem Geheimnis kommt, desto mehr gerät sie in Gefahr..Meine Meinung:"Léon&Claire: Er trat aus den Schatten" ist mein erstes Buch von Ulrike Schweikert, die mir schon vorher ein Begriff war. Ich habe viel Gutes über ihre Bücher gehört und war gespannt, ob sie mich mit dem Auftakt dieser Dilogie überzeugen kann.Ich brauchte ein wenig, um mit dem Buch warm zu werden, nach ein paar Kapiteln konnte ich dann gut in die Geschichte eintauchen. Diese konnte meine Neugierde zwar die ganze Zeit bei sich behalten, mich allerdings nie so fesseln, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schade, aber es gibt definitiv Schlimmeres.Ulrike Schweikerts Schreibstil las sich für mich angenehm und flüssig. Sie schreibt sehr bildhaft, sodass ich mir die Szenerie sehr gut vorstellen konnte, was mir sehr gefiel. Erzählt wird die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven im personalen Erzählstil, was gut zum Buch passt.Die 15-jährige Claire, unsere weibliche Protagonistin, ist eine durchaus sympathische Figur, die ich in manchen Momenten allerdings nicht ganz glaubwürdig und ein wenig zu naiv fand. Im Großen und Ganzen konnte sie mich aber die meiste Zeit über überzeugen und ich fand sie gut dargestellt.Léon ist ein undurchschaubarer Charakter, bei dem ich die meiste Zeit über nicht wusste, was ich von ihm halten soll. Auch bei den vielen anderen Charakteren war ich mir nicht immer ganz sicher, ob sie mir nun gefallen oder nicht, insgesamt waren sie aber allesamt ganz okay dargestellt.Wie oben schon geschrieben konnte die Geschichte mich zwar nie so richtig fesseln, aber meine Neugierde trotzdem die ganze Zeit bei sich behalten und ich wollte immer wissen, was als Nächstes geschehen wird. Da hat es mich dann auch nicht ganz so gestört, dass ich teilweise das Gefühl hatte, als würde die Handlung ein wenig vor sich hindümpeln. Gelangweilt habe ich mich nie, ich habe mich gut unterhalten gefühlt und Spannung gab es ebenfalls ausreichend. Der Handlungsverlauf ist überzeugend und in meinen Augen wenig vorhersehbar. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.Das Ende macht neugierig auf den zweiten und abschließendem Band der Dilogie und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Léon und Claire weitergehen wird.Fazit:"Léon&Claire: Er trat aus den Schatten" ist der überzeugende Auftakt der Dilogie rund um Léon und Claire. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend, es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen, und ich bin neugierig, wie es mit den beiden weitergehen wird.Hinweis: Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Paris hat eine dunkle Seite...und träumt trotzdem von der Liebe ♥

    Léon & Claire
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    24. April 2017 um 14:46

    Buchinfo Paris hat eine dunkle Seite ...  Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte. (cbt)Erster Satz Er lauschte dem kaum hörbaren Schaben und Knirschen seiner Schritte, während er die riesige Kaverne durchquerte.Meine Meinung Claire zieht aufgrund einer beruflichen Umorientierung ihrer Eltern von Amerika nach Europa, genauer gesagt nach Paris. Sie ist die Neue in der Klasse und auch noch eine von Übersee. Was die wohl kann? Vermutlich nicht viel. Doch sie schafft es mit ihren Cheerleader-Künsten zu überzeugen. Was auch sonst sollte eine hübsche 15-jährige Amerikanerin können? Und wen wundert es, dass sie natürlich dem Mädchenschwarm und einflussreichen Sohn des Polizeipräfekten den Kopf verdreht?  Du magst jetzt denken: Diese Geschichte ist ein alter Hut! Das habe ich schon mindestens drölfzillionen Mal gelesen. Tja, falsch gedacht!  Auf den ersten Blick kommt dieses Buch als eins von vielen daher. Die Story beginnt so klischeehaft, dass man kurz davor ist es augenrollend an die Seite zu legen. Doch halt...da war doch was. Der Prolog ist doch anders. Irgendwie mystisch und gehemnisvoll...so voll ungestellter Fragen und dem ein oder anderen Fantasyaspekt. Insgesamt ist ein Teil der Geschichte schon dieses übliche Teenie-Schule-Liebe-Eifersucht-Bitch-Ding, wie so viele andere Bücher in diesem Genre. Doch da ist auch etwas anderes. Léon und seine Welt der Schatten, die den Leser gefangen nehmen und in ein Leben unterhalb von Paris führen. In die Katakomben. Wer gerne ein paar Bilder hätte, um es sich besser vorstellen zu können -> *KLICK*  Auch wenn ich relativ schnell einen Gedanken zu Léon im Kopf hatte (der sich sogar bestätigte) und dieses Buch nicht gerade vor Irrungen, Wirrungen und Wendungen strotzt, hat es mich an einigen Stellen durchaus überrascht. Ich hatte immer mal wieder Fragen im Kopf, die ich gerne beantwortet haben wollte und die dazu führten, dass ich dann doch noch ein Kapitel lesen wollte...und noch eins...und noch eins... Es war mein erstes Buch von Ulrike Schweikert, aber sicherlich nicht mein letztes. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Art zu erzählen. Neben gut recherchierten und fundierten Informationen, haben mich einige Beschreibungen zu meinem Smartphone greifen lassen und ich habe gegooglet um mir ein besseres Bild machen zu können. Dieses Verhalten spricht bei mir absolut für ein Buch, denn würde es mich nicht in irgendeiner Form packen, wäre es mir eben einfach egal  ;-) Wie immer gibt es Personen, die man als Leser mag und welche, die man nicht wirklich braucht. Sympathie und Antipathie werden hier durch die Autorin aber schon sehr stark vorgegeben. So ist es nicht verwunderlich, dass man Adrien erst irgendwie merkwürdig findet, dann nicht mehr leiden kann und Nathalie sowieso von Anfang an eine dumme Gans ist. Aber da das Buch (beziehungsweise die Dilogie) glücklicherweise "Léon & Claire" und eben nicht "Léon & Nathalie mit Adrien & Claire" heißt, ist alles gut  ;-) Ich vermute aber, dass eine Person, die im Buch nicht so gut wegkommt, noch unglaublich wichtig wird und dann das wahre (nette und hilfbereite) Gesicht zeigt. Claire ist mir manchmal doch ein bisschen zu 08/15-Gutmensch...hat für meinen Geschmack für zu viel Verständnis und flippt eindeutig zu wenig aus :-D Léon hat mir bereits von der ersten Seite an gefallen ♥ In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass es sich um eine Dilogie handelt und der zweite Teil "Léon & Claire - Er fand sie im Licht" heißen soll. Auf der Verlagsseite ist darüber noch nichts zu finden #Gerüchteküche  Leider musste ich einen Stern abziehen. Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, aber für den letzten Stern hat mir dann doch irgendetwas bombastisches gefehlt. Vermutlich wird das dann im nächten Teil kommen - da gibt es dann auch möglicherweise die volle Punktzahl.Textstellen "Ich heiße Léon. Lebe wohl Claire. Du brauchst dich nicht an mich zu erinnern. Ich denke nicht, dass wir uns noch einmal begegnen werden." (Seite 62) "[...] Es gibt die Sage von einem Zauber, der so mächtig ist, dass er die Welt in Stücker zu reißen vermag, doch der, der ihn sprach, war nicht stark genug, ihn zu beherrschen, also fiel der Zauber auf ihn zurück." (Seite 372)Fazit Ein interessantes Jugendbuch, bei dem nicht alles neu ist, der Leser aber trotzdem Dinge entdecken kann, die er so noch nicht gelesen hat. Man wird nicht vor lauter Spannung durch die Seiten gepeitscht. Es ist ein eher ruhiges, zurückhaltendes Buch, das die Geschichte aufbaut. Vermutlich wird es den ganz großen finalen Schlag im zweiten Teil geben - das Ende deutet zumindest darauf hin. Mir persönlich hat es gut gefallen, was auch mit an der Detailverliebtheit der Autorin und den Informationen über Paris aus der Vergangenheit und Gegenwart von oben und unten gelegen hat.

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  • Ulrike Schweikert - Léon & Claire Er trat aus den Schatten

  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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    • 1293
  • Lerne Paris' Schattenseite kennen...

    Léon & Claire
    Booksloveforeveryone

    Booksloveforeveryone

    17. April 2017 um 18:53

    Die Handlung "Ja, vielleicht sollte er sich fürchten. Was würde von seiner Welt übrig bleiben, wenn Licht und Schatten aufeinandertrafen, erbittert bereit, das letzte Gefecht gegeneinander auszutragen." ~S.271 Lerne Paris' Schattenseite kennen... In Paris' Katakomben befindet sich ein uraltes, gut gehütetes Geheimnis und Léon ist Teil davon. Er tritt in Claires Leben nachdem er ihr das Leben gerettet hat... oder eher Claire vor einer Nacht auf dem Polizeirevier. Noch oft genug rettet er sie wieder und wieder - vor sich selbst. Allzu bald ist es um die beiden geschehen.. Ganz zum Missfallen des Schattens, der Paris' Untergrund beherrscht und den Jungen für seine eigenen Pläne eingespannt wird. Aber auch Adrien, der ein Auge auf Claire geworfen hat, ist Léon ein Dorn im Auge. Und so wird Claire zum Spielball von Licht und Finsternis; Léons Versuche, sie außen vor zu halten scheitern. Sie steckt zu tief drin. Die Rezension Der Roman beginnt, mit einem verwirrenden Prolog, der sich um den Schatten dreht.. Ich war so verwirrt gewesen, dass ich auch bei Kapitel 1 noch keinen Einstieg finden konnte... Da streift ein Typ durch die Gänge, der Aufträge eines obskuren Schattens erhält und da ist noch ein Mädchen, dass ihren ersten Schultag in Paris erlebt? Uff. Es war wirklich verwirrend. Aber das hab ich dem Buch dann auch nicht weiter krumm genommen. Denn es wurde besser. Zwar nervte mich Claires Naivität, die sich im Laufe der Geschichte zeigte sehr (als Leser war man schon weitaus weiter mit seinen Schlussfolgerungen, als Claire es war), aber an Léon fand ich wirklich meinen Gefallen. Er ist ein dunkler Typ mit einem riesigen Geheimnis auf seiner Seite und nebenher beherrscht er dunkle Magie. Aber dies macht ihn zum Sklaven einer noch viel mächtigeren Macht. Vor allem ist Léon aber ein Mysterium. Selten geschieht es, dass eine Autorin so packend und spannend eine einzige Person beschreibt. Was Léon angeht, lässt die Autorin informationstechnisch den Leser geradezu verhungern. Man erfährt nur häppchenweise etwas über ihn. Genau wie es Claire geschieht. Somit lässt es sich gut nachempfinden, wie die Jugendliche sich in Léon verliebt. Außer Naivität besitzt Claire aber vor allem noch eines: Mut - oder vielleicht ist sie auch eher lebensmüde... Eher Letzteres. Aber eines muss man ihr lassen: Sie hat ein sehr großes Herz und verfügt über eine unvergleichliche Hartnäckigkeit und über eine betörende romantische, verträumte Seite. Was ich eher weniger verstehe ist, wie man jemanden "aus Versehen" betrügt. Adrien wird mir da wohl recht geben... Adrien wiederum konnte ich von vorn herein nicht leiden und man bemerkte gleich, dass der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Er ist ein schmieriger Typ, viel zu verwöhnt und obendrein oberflächlich. Leider ist Adrien das Klischee eines reichen Sohnes... Ebenso kann ich aber Claire verstehen, dass sie auf ihre Eltern wütend ist, weil diese bloß deshalb unbedingt wollen, dass Claire und Adrien zusammen sind, da er der Sohn des Polizeipräfekten ist. Das ist einfach bloß selbstsüchtig. Andererseits aber ist es sehr lustig, wie vernarrt Claires Mutter in Kunst ist. Wobei die Autorin das auch zu sein scheint.. und in Geschichte... Manchmal hat es den Anschein, als wäre der Roman ein Geschichtsbuch so detailgetreu sind die Ausführungen... Das hat mich anfangs irgendwie gestört, da mir das irgendwie dann doch zu viel war. Aber dann hab ich bemerkt, dass das Ganze wohl doch recht gut für das Verständnis des Buches war. Allerdings wurde die ein und selbe Geschichte immer und immer wieder von verschiedenen Leuten wiederholt. Einmal - oder höchstens zweimal aus verschiedenen Perspektiven - hätte dicke gereicht. In der Geschichte des Buches wiederum ist ein ständiges Hin und Her von statten, während sie sich dennoch nur um einen Punkt dreht und dreht.  Auch das stört. Doch über all diesen Punkten liegt die Tatsache, wie leicht und flüssig der Schreibstil der Autorin zu lesen ist; das Lesen hat wirklich Spaß gemacht. Es war sehr, sehr fesselnd geschrieben. Das Fazit Zu viele geschichtliche Ausführungen, zu viel Hin und Her, während sich das Buch nun doch bloß um einen Punkt dreht und zu viel Naivität der Protagonistin Claire sind die negativen Aspekte des ersten Bands. Allerdings machte das Lesen schlicht und ergreifend Freude und ich bin vollkommen vernarrt in Léon... wobei auch Claires Hartnäckigkeit und ihre romantische Seite mich sehr berühren.

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  • Leider nicht mein Fall

    Léon & Claire
    _-Cinderella-_

    _-Cinderella-_

    17. April 2017 um 00:50

    Autorin: Ulrike SchweikertTitel: Léon & Claire: Er trat aus den SchattenPreis: 16,99€Seiten: 480Verlag: cbtErscheinungstag: 12. Dezember 2016Teil einer Reihe: 1/?Das Buch kaufen?Gleich zum Verlag?Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.(Quelle: Verlag)Dieses Buch ist mir auf vielen Blogs aufgefallen und durch das Cover in Verbindung mit dem Klappentext wurde ich darauf aufmerksam. Jedoch muss ich gestehen, dass mich das Innere im Gegensatz zum Äußeren nicht begeistern konnte.Dies war mein erstes Buch der Autorin Ulrike Schweikert und ihr Schreibstil wirkte auf mich eher nüchtern und nicht sonderlich spannend oder gar fesselnd. Die Geschichte floss einfach so an mir vorbei. Wirklich schade, da die Story vom Klappentext her sehr interessant klang. Aber die Handlung brachte mich an vielen Stellen leider eher zum Gähnen.Geschrieben war die Geschichte hauptsächlich aus den Sichtweisen der Protagonisten Léon und Claire. Doch auch Nebencharaktere übernahmen mal das Erzählen. Ich hatte das Gefühl, dass ständig die Sichtweisen wechselten und zusammen mit vielen Längen in der Geschichte kam ich einfach nicht ins Buch rein.Weder Léon noch Claire blieben mir besonders im Gedächtnis. Sie waren für mich sehr farblos und fade. Ich kam mit Claires Art und Entscheidungen einfach nicht klar und so hatte ich allein schon durch die Antisympathie zu ihr einen schlechten Start ins Buch. Selbst die Nebencharaktere konnten mich nicht sonderlich begeistern und blieben wie die Protagonisten eher blass und austauschbar.Besonders die Geschichte rund um Paris, die Denkmäler, Kunst und so weiter war einfach zu viel des Guten und erschwerte es mir noch mehr in die Geschichte einzutauchen. Ständig wurden wieder Fakten ausgepackt, die mich nicht interessierten. Das hätte man ruhig viel mehr abspecken können. So habe ich auch bei den Fakten Seiten überblättert und nichts Spannendes verpasst. Es ist immer schön ein bisschen Hintergrundwissen über die Umgebung zu haben, aber hier war es definitiv zu viel.Der Reihenauftakt "Léon & Claire: Er trat aus den Schatten" konnte mich leider überhaupt nicht begeistern. Weder Schreibstil, noch die Handlung oder die Charaktere haben mich angesprochen. Die Charaktere blieben blass und farblos, der Schreibstil konnte mich nicht fesseln und die Handlung wurde zu sehr von Fakten rund um Paris gestoppt. In Maßen wäre es besser gewesen.Ich vergebe 1 Punkt.Danke an cbt für das Rezensionsexemplar.Band 1: Léon & Claire: Er trat aus den SchattenBand 2: Léon & Claire: Er fand sie im Licht (?)

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  • Langatmiger Jugendroman

    Léon & Claire
    Julia-booklove307

    Julia-booklove307

    04. April 2017 um 10:20

    Zum Inhalt: Claire ist vor kurzem mit ihren Eltern nach Frankreich in das schöne Paris gezogen. In ihrer Schule findet sie schnell Anschluss und beeindruckt den sowohl attraktiven als auch allseits beliebten Adrien schnell mit ihrer Art. Als Claire dann auch noch auf ihre erste Party eingeladen wird, könnte der Neuanfang nicht besser laufen. Bis es zu einer unerwarteten Beendung der Party kommt und sie von einem Unbekannten aus der Situation gerettet wird, Léon. Ab diesem Moment kann sie einfach nicht mehr vergessen. Doch umso mehr sich Claire auf Léon einlässt, desto weiter wird sie mit in seine Schatten gezogen und lernt schneller als ihr lieb ist auch die dunklen Seiten von Paris kennen... Die Charaktere: Claire: Zunächst war mir Claire noch einigermaßen sympathisch. Allerdings verflüchtigte sich dieses Gefühl im Laufe des Buches immer mehr und ich musste mir selbst eingestehen, dass mich die Hauptprotagonisten am meisten stört. Ich kam mit ihrer gesamten Art und ihren Entscheidungen einfach nicht klar und konnte mich in fast keinem Punkt mehr mit ihr identifizieren.Léon: Zu Léon kann ich leider nicht allzu viel sagen. Auch wenn er zu den Hauptprotagonisten gehört, wurde doch eher wenig über seine Charakterzüge bekannt. Außer, dass er für jemanden in seinem Alter ziemlich geschwollene Reden schwingt und ein Kunstliebhaber ist. Außerdem hat er für mich stets einen sehr verschlossenen Eindruck gemacht. Ich persönlich kann nicht verstehen wieso sich Claire so sehr von ihm angezogen fühlt.Nebencharaktere: Eigentlich gibt es nur einen Nebencharakter der etwas näher ausgeführt wird. Alle anderen werden nur oberflächlich gehalten. Adrien ist eben dieser, den man ausführlicher kennenlernen kann. Zu anfangs des Buches mochte ich ihn wirklich gerne und er war wirklich ein netter Kerl. Aber zum Ende hin entwickelte er sich zu einem kleinen Psychopathen, wobei ich diese Entwicklung schon etwas zu drastisch finde, auch wenn jemand enttäuscht wird. Schreibstil: Grundsätzlich wird das Buch aus der personalen Erzählperspektive (Er/Sie Perspektive) erzählt. Dabei zu ca. 60% aus Claires Sicht, 25% aus Léons Sicht und 15% aus der Sicht anderer (Jeanine, Adrien, polizeiliche Ermittler). Leider fand ich diese Sprünge nicht immer sonderlich spannend. Die Passagen aus polizeilicher Sicht konnte ich getrost überblätter, ohne etwas essentiell Wichtiges zu verpassen. Des Weiteren finde ich, dass alles immer recht nüchtern und sachlich wirkte, selbst wenn Léon und Claire zusammen waren. Leider konnte mich der Schreibstil, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, absolut nicht in seinen Bann ziehen. Meine Meinung: Wie vielleicht schon aufgefallen ist, konnte mich das Buch nicht sonderlich überzeugen. Eine schöne Idee steht dahinter, allerdings wurde diese nicht sonderlich gut umgesetzt. Auch die vielen Durststrecken, in denen es hauptsächlich um die Geschichte Paris oder um Kunst geht, erschweren einem das Lesen sehr. Wie schon erwähnt habe ich deshalb des Öfteren einfach ein paar Seiten überblättert, um überhaupt das Gefühl zu haben in der Geschichte vorwärts zu kommen. Manchmal kam mir der Roman einfach wie ein gut verpackter Geschichts-/Kunstunterricht vor. Natürlich sind ein paar Sätze zu solchen Themen schön, um einfach ein besseres Hintergrundwissen zu der Geschichte zu haben, allerdings nicht in solchen Massen. Kurze Zeit spielte ich sogar mit dem Gedanken das Buch einfach abzubrechen. Grundsätzlich kann man sagen, dass dieser Jugendroman größtenteils sehr langatmig war und die interessanten Kapitel viel zu kurzweilig. Leider kann ich noch nicht einmal sagen, ob ich den zweiten Teil lesen werde. Ich denke nur dann, wenn ich diesen als Rezensionsexemplar erhalte, da ich dafür kein Geld ausgeben möchte.

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  • Hat viel Potenzial, weist aber auch Durststrecken auf, die das Lesen erschweren

    Léon & Claire
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    28. March 2017 um 12:18

    Klappentext „Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.“   Gestaltung Das Cover wirkt auf mich sehr geheimnisvoll, was mir richtig gut gefällt. Dies wird vor allem durch den Kreis mit dem Eiffelturm und den schwarzen Hintergrund, der aussieht wie ein Nachthimmel, erzeugt. So ist das Cover schlicht und gleichzeitig sorgt es dafür, dass ich nachdenke, was die Kreise wohl zu bedeuten haben. Diese Kombination finde ich sehr interessant und sie sorgt für Aufmerksamkeit. Zudem wirkt es auf mich romantisch, was zum Buch passt, in dem es um ein Liebespaar geht.   Meine Meinung Auf das Buch aufmerksam bin ich zunächst durch das Cover und dann durch den grandios klingenden Klappentext geworden. „Léon & Claire: Er trat aus den Schatten“ klang nach einem coolen Fantasyabenteuer, das aufgrund des angedeuteten Krieges von Gut und Böse sicherlich auch von actionreichen Momenten nur so wimmeln würde. Leider muss ich sagen, dass das Buch diese Erwartung nicht so ganz getroffen hat. Zum einen wies die Handlung für mich einige Durststrecken auf und zum anderen konnte mich auch der Bösewicht der Geschichte nicht so ganz mitreißen.   Die Geschichte spielt in Paris und auch wenn ich selber noch nicht in dieser Stadt war, übt sie dennoch schon als Handlungsort einen immensen Reiz aus. Die düsteren Katakomben passen super zum geheimnisvollen Léon und das Buch hat insgesamt viel Pariser-Flair vermittelt. Leider wurden aber auch immer wieder einige Passagen eingestreut, in denen viel Historisches über Paris erzählt wurde. Dies störte meinen Lesefluss etwas, da es nichts zum Vorankommen der Handlung beitrug und auch sonst eher dafür sorgte, dass sich das Lesen wie ein langwieriger Prozess anfühlte.   Der im Klappentext angedeutete Meister der Finsternis kam für mich auch nicht besonders deutlich hervor. Ich hatte einfach erwartet, dass er als omnipräsente Bedrohung über der Handlung schweben würde, dass er mir eine Gänsehaut auf die Arme treiben würde, dass er alle in Angst und Schrecken versetzen würde. Leider wurde diese Wirkung bei mir nicht wirklich erreicht. Abgesehen davon konnte die Geschichte aber durchaus Spannungshochs erzeugen, in denen ich neugierig war, wie es mit Protagonistin Claire und Léon weiter gehen würde. Gerade das Geheimnis, das Léon umgibt, hat mich sehr neugierig gemacht und mich das Buch gebannt zu Ende lesen lassen. Das Ende sorgt dann dafür, dass man unbedingt erfahren möchte, wie es weiter geht.   Claire ist erst 15 Jahre alt und dementsprechend naiv. Sie handelt oft ohne vorher nachzudenken und das sorgte durchaus ab und an dafür, dass ich meine Stirn runzelte. Gleichzeitig ist sie aber auch eine sehr entschlossene, mutige Person, die bereit ist, für das, was ihr am Herzen liegt, zu kämpfen. Ihr männlicher Counterpart Léon gefiel mir dafür ganz gut. Er war geheimnisvoll und hat dafür gesorgt, dass man mehr über ihn erfahren wollte. Er lebt in einer Welt, verborgen hinter der unseren und ist in einen (magischen) Kampf verwickelt, der vor vielen Augen verborgen ist. Dadurch, dass er auf Claire trifft, wird sie unweigerlich mit in seine Welt hineingezogen…     Fazit „Léon & Claire: Er trat aus den Schatten“ hat viel Potenzial, gerade in Anbetracht der wirklich tollen Grundidee des Buches. Leider wird dies nicht gänzlich ausgeschöpft. Die eingeschobenen historischen Passagen über den Handlungsort Paros waren für mich eher ermüdend und haben nicht zur Handlung beigetragen. Das Böse war auch nicht so bedrohlich und greifbar, wie ich es mir gewünscht hätte. Dafür kann aber vor allem das packende Ende überzeugen. 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Léon & Claire: Er trat aus den Schatten 2. ???

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  • Atmosphärisch und geheimnisvoll

    Léon & Claire
    SillyT

    SillyT

    15. March 2017 um 16:12

    Inhalt:  Als die fünfzehnjährige Claire mit ihren Eltern aus den USA nach Frankreich zieht, fühlt sie sich zum Glück nicht völlig fehl am Platze, denn ihre Mutter ist Französin und so ist sie zumindest schon einmal der Sprache mächtig. In der Schule freundet sie sich schnell mit einer Mitschülerin an und auch der attraktive Adrien scheint Interesse an ihr zu haben. Als sie bei einer von Adriens Partys in Paris' unterirdischen Katakomben von der Polizei erwischt werden, kann sich Claire noch verstecken, doch wie soll sie alleine dort hinaus finden? Doch sie bekommt unerwartete Hilfe, Léon, so heißt der Junge, der sich scheinbar perfekt in dieser unterirdischen Welt auskennt und er begleitet Claire zurück an die Oberfläche. Seitdem treffen die Beiden immer wieder aufeinander und Léon scheint immer wie aus dem Nichts zu erscheinen. Als in Paris plötzlich Gemälde gestohlen werden, wird Claire misstrauisch. Wer ist Léon? Warum kennt er sich so gut mit Gemälden aus? Lebt er wirklich in den Katakomben Paris'?Meine Meinung: Die Geschichte in diesem Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen, denn die Autorin hat einen wirklich sehr fesselnden und bildgewaltigen Schreibstil. Während sie beginnt, Umgebungen und Charaktere mit zu beschreiben, wurden die passenden Bilder dazu vor meinem inneren Auge absolut lebendig. Dabei fängt die Autorin das Pariser Flair einfach perfekt ein und ließ mich völlig in diese Welt versinken. Sprachlich ist es gut verständlich und modern, so dass hier auch die Zielgruppe absolut angesprochen werden dürfte, aber auch mir hat dieser Stil sehr gut gefallen. Die Handlung ist zu Beginn noch nicht völlig klar, da es einfach sehr viele Geheimnisse rund um Léon gibt, doch gerade das fand ich sehr spannend, denn ich habe permanent mitgerätselt, wer er denn ist und welche Geheimnisse er hat und was er mit dem unheimlichen und geheimnsivollen Schatten zu tun hat. Auch wer und vor allem was dieser Schatten ist, bleibt noch sehr verschwommen und läßt mich dann natürlich auch Band 2 fieberhaft erwarten.Absolut gelungen fand ich hier, wie die Autorin die geschichtlichen Daten rund um Paris mit ihrer modernen Erzählung verknüpft. Dieses fand ich sehr interessant, da es einfach auch sehr gut recherchiert und eingebunden ist. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass genau das für viele ein Störfaktor in der Geschichte sein könnte, da es auf den ein oder anderen langatmig wirken könnte.Aus wechselnder Perspektive durch einen personellen Erzähler wird hier die Geschichte rund um die beiden Protagonisten erzählt. Dabei wird auch sehr gut dargestellt, dass sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Claire ist ein sehr offener Charakter, ihr fällt es nicht allzu schwer, auf andere zuzugehen, lebt sich schnell ein und läßt sich auch nicht von der Schulzicke unterkriegen. Dabei merkt man trotzdem gut, dass sie noch sehr jung ist, einfach Ecken und Kanten hat und nicht immer sinnvoll handelt. Léon hingegen ist das genaue Gegenteil, sehr dunkel, mysteriös und geheimnisvoll. Er gibt nicht viel von sich preis und machte mich permanent neugierig, was denn hinter ihm wirklich steckt. Ein sehr interessanter und spannender Charakter, der mich trotz seiner Magie oder gerade wegen seiner Magie für sich vereinnahmen konnte. Beide Protagonisten sind für mich hier absolut passende und glaubwürdige Charaktere.Neben den Beiden gibt es noch einige weitere Charaktere, die hier zwar das ein oder andere Klischee bedienen, aber in einem Jugendroman, der auch ein wenig in der Schule spielt, absolut passend waren. Da ist unter anderem Adrien, der wenig sympathisch erscheint, aber als schöner und reicher Junge aus gutem Hause natürlich einen sehr passenden Gegenspieler zu Léon darstellt und hier für einigen Wirbel sorgt.Mein Fazit:Alles in allem konnte mich der erste Band der Dilogie absolut fesseln und brachte mir einige gute und spannende Lesestunden. Besonders beeindruckt bin ich hier von dem sehr bildhaften Schreibstil, der mich einfach magisch in die Geschichte zog. Ein spannender Jugendroman, mit einer guten Portion Magie und natürlich auch Liebe, der mich gespannt auf Band 2 warten läßt, zumal ich mal wieder mit einen Cliffhanger zurückgelassen werde.

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  • Hell gegen dunkel

    Léon & Claire
    steffis_bookworld

    steffis_bookworld

    14. March 2017 um 18:04

    Mir fehlt gerade ein richtig guter Anfang für diese Rezension, denn ich weiß immer noch nicht so recht was ich von Léon & Claire - Er trat aus den Schatten halten soll. Das Buch habe ich vor ein paar Tagen angefangen und vorhin endlich beendet, nachdem ich es schon einige Wochen vor mir herschiebe. Der Klappentext zu diesem Buch hat mich wirklich angesprochen und ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, aber irgendwie war die Geschichte dann doch anders als erwartet. Claire Nicholas ist gerade mit ihren Eltern von New York nach Paris, die Heimatstadt ihrer Mutter, gezogen. Nun steht die 15 jährige vor ihrem ersten Schultag in einem neuen Land und vor der Herausforderung neue Freunde zu finden. Doch sie findet schneller Anschluss als gedacht, denn Adrien, der beliebteste Junge in ihrer neuen Klasse, wirft schon am ersten Tag Auge auf sie und lädt sie auch prompt zu einer seiner beliebten - eigentlich verbotenen - Partys in einer Kaverne unter Paris ein. Doch die Party endet anders als gedacht. Denn mittendrin wird sie von der Polizei gestürmt und die Schüler verhaftet, nur Claire bleibt zurück. Doch da taucht plötzlich ein geheimnisvoller junger Mann auf, der sich dort unten in den Höhlen von Paris besser auskennt als irgendjemand sonst. Doch was hat es mit Léon wirklich auf sich? Kann Claire ihm vertrauen? Denn plötzlich überschlagen sich die merkwürdigen Ereignisse... Claire ist eine Protagonistin die ich wirklich ganz niedlich fand, die aber leider auf der einen Seite, nicht wie 15 Jahre verhält, auf der anderen Seite jedoch sehr naiv ist. Hätte man am Anfang nicht erfahren wie alt sie ist, hätte ich sie vielleicht auf 16 oder 17 geschätzt. Sie wirkt in vielen Situationen sehr erwachsen, was vermutlich davon kommt, dass ihre Eltern ihr keine Regeln geben an die sie sich halten muss. Denn ehrlich, mit 15 hätte ich nicht bis Nachts um 2Uhr auf einer Party sein dürfen und dann auch noch alleine mit der Metro nach Hause fahren dürfen. Doch genau dieses Vertrauen scheint sie in anderen Situation sehr naiv zu machen. Ich weiß wirklich nicht, wie sie Adrien blind alles über Léon anvertraut und sich dann wundert das er ihre Geheimnisse nicht für sich behält, obwohl sie ihn kurz vorher mit genau diesem Jungen betrogen hat und er auch Rache geschworen hat. Sorry, aber das ist einfach nur dämlich. Was mich auch ganz sehr an ihr gestört hat war, dass sie, obwohl es doch nun durch Léon klar ist, das es Magie gibt, genau das bis zu den letzten 100 Seiten immer wieder leugnet und so Léon wirklich schreckliche Dinge unterstellt. Wie ihr sicher jetzt festgestellt habt, bin ich auf Léons Seite wenn es um die beiden männlichen Protagonisten geht. Auch wenn Léon ein sehr geheimnisvoller Typ ist, dessen Beweggründe anfangs auch nicht die besten sind, ist er doch nett, süß und beschützt Claire mit allen seinen mitteln. Außerdem ist er wirklich gebildet und stellt sich am Ende auf die richtige Seite und lässt seine Gefühle für Claire zu. Adrien ist da das genaue gegenteil. Er verliebt sich zwar schnell in Claire und kommt aus einem guten Haus, doch erst ist eingebildet, behandelt Claire oft von oben herab und mit Spott und ist dazu noch rachsüchtig wenn er nicht das bekommt was er will. Bei diesem Typen lief mir jedes mal ein kalter Schauer über den Rücken und ich versteh ehrlich nicht, wie Claire mit ihm zusammen sein konnte. Die Beziehung der drei ist auch so etwas was mich das ganze Buch über gestört hat. Claire ist am Anfang der Geschichte mit Adrien ausgegangen und war plötzlich mit ihm zusammen, ohne das einer von beiden dazu was gesagt hätte. Und eigentlich wollte sie es auch nicht, hat sich aber trotzdem immer wieder von ihm küssen lassen. Und dann ist sie auf Léon getroffen. Das war schon so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Doch sie hat sich das selber nicht eingestanden, und als sie dann plötzlich doch dazu stand, ging alles viel zu schnell. Trotz allem mochte ich Claire & Léon zusammen als Paar sehr gerne. Vor allem weil die beiden irgendwie verdammt süß waren, aber ich hoffe ehrlich das sich da noch etwas weiter entwickelt und ausgereifter wird. So jetzt komm ich noch schnell zu dem wohl wichtigsten Teil des Buches. Léon mit seiner Magie und den Meister der Finsternis. Der Fantasy-Anteil des Buch, war mir aber leider auch Streckenweise zu seicht. Man hat immer wieder Einblicke auf den Meister der Finsternis bekommen, doch leider waren die oft sehr kurz gehalten, sodass man diesen Teil schnell überlesen hatte und dadurch die Spannung in weiten Teilen des Buches fehlte. Auch was Léon wirklich ist und kann, hat man für meinen Geschmack, viel zu spät erfahren, dafür wurden oftmals unwichtige Sachen wie Diebstähle in das Buch eingebunden, die den Fokus vom wesentlichen zu schnell ablenkten. Jedoch wurde das Buch auf den letzten 150 Seiten wirklich spannend, was die Story für mich gerettet hat. Denn in diesen letzten Seiten wurden endlich einige Fragen aufgeklärt, Handlungstränge wurden zusammen geführt und es kam wirklich Spannung in die Geschichte. Davor war es leider eher etwas zäh zu lesen. Nur die Handlungsorte in Paris und den Höhlen unter Paris, waren wirklich genial. Denn dort wurde alles sehr gut und spannend beschrieben, sodass die Atomsphäre des Buch wirklich einzigartig war und für mich einen dicken fetten Pluspunkt darstellt. Alles in allem ist Léon & Claire - Er trat aus den Schatten ein gutes Buch, dem es leider oftmals an Spannung fehlte, und das erst in den letzten Seiten richtig packend wurde. Was jedoch auch dazu führt, dass ich definitiv noch den zweiten Band der Reihe lesen werde, denn ich muss ganz einfach wissen, was mit den beiden passiert und wie der Kampf zwischen Licht und Schatten ausgeht.

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  • Fehlgriff

    Léon & Claire
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    14. March 2017 um 15:12

    Claire ist frisch aus Amerika nach Paris gezogen und lebt sich gerade in ihrer neuen Schulklasse ein, als sie Léon trifft. Immer wieder taucht er als ihr Retter auf, wird ihr geheimer Beschützer Und bald beginnt Claire Gefühle zu entwickeln, die sie verwirren. Doch Léon hat seine Geheimnisse. Er dient dem Schatten und lebt unter Paris, wo er Kräfte entwickelt hat, die undenkbar scheinen. Ja, ich hatte Probleme in das Buch hinein zu kommen. Lange habe ich überlegt, woran das lag. Die Grundidee ist sehr gut und lange habe ich gedacht, die Geschichte würde ohne fantastisches Element auskommen – was ihre Mystik nur verstärkt hätte. Dann aber ist von Magie die Rede. Irgendwie sticht sich das mit dem nüchternen Stil. Die Autorin legt Wert auf Details und gerade im Bereich des Magischen wird es schwammig. Der auktoriale Erzähler lässt den Leser im Unklaren. Dass ist nur dann kein Problem, wenn der Leser eintauchen kann und selber aufklärt. Hier aber hatte ich die ganze Zeit eine ermüdende Distanz. Zu den Figuren, zur Handlung, zu allem. Identifikation Fehlanzeige. Mitgerissen werden konnte ich nicht. Die Spannung war so aufgesetzt, dass sie mich nicht packen konnte. Im Gegenteil. Sie blieb schwach und fand noch nicht einmal im Höhepunkt einen Reiz, der mich ansatzweise hätte versöhnen können. Immerhin war ich von der Handlung schon einiges gewohnt. Der schnell monoton erscheinende Zyklus zwischen Schule und Unterwelt wirkt vor allem künstlich. Zwanghaft wird eine Verbindung zwischen Claire und Léon erzeugt, die alles andere als glaubhaft wirkt. Und das gilt auch für andere Bereiche. Denn leider sind auch die Figuren nicht authentisch. Stereotype werden abgearbeitet, wie der reiche Bengel, der glaubt, alles zu bekommen, oder die zickige Anführerin der Mädchen. Auch um das Klischee „Ich bring dich in Gefahr, bleib weg von mir“ und der dazu passenden weltfremden Naivität kommt Léon & Claire nicht herum. Die Charaktere – und leider auch die Protagonisten – bleiben Abziehbildchen. Das fesselt nicht, das langweilt schnell. Claire beispielsweise agiert nie wirklich eigenständig. Sie lässt sich vom erstbesten Klassenkameraden einlullen, folgt, erträgt, wartet. Das hält sie bis auf wenige Ausnahmen die ganzen 480 Seiten durch, während Léon als männlicher Part natürlich agiert und trotz Anweisungen dem eigenen Weg folgt. Wer hier Held und wer Opfer ist, ist eindeutig. Und es bedient lahme Geschlechterklischees vom ersten Satz an. Wirklich gestelzt ist aber die Sprache. Jugendliche werden hier mit einem ausgefeilten, hochtrabenden Vokabular ausgestattet und auch in den Familien ist das Sprachniveau nie alltäglich, sondern immer professionell. Selbst die Drogenabhängigen im Untergrund drücken sich absolut gepflegt aus. Dadurch wirkt der gesamte Roman wie eine Nacherzählung. Eine innere Zerrissenheit, Anspannung oder Konflikt suchte ich vergeblich. 

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  • Auftakt der Dilogie

    Léon & Claire
    HeidisLesezeichen

    HeidisLesezeichen

    08. March 2017 um 17:23

    Der Auftakt zur Claire&Leon Dilogie von Ulrike Schweikert zieht den Leser in die Unterwelt von Paris. Hauptschauplatz die Katakomben. Dort unten haust Leon, der magische Fähigkeiten besitzt und einer Gruppe zuarbeitet die Paris vernichten möchte. Gegenpart dazu ist Claire. Wie schon zu erwarten, verlieben sich die beiden und Claire lernt duch Leon die Schattenwelt kennen. Wird von ihr angezogen.Ein Konkurrent um Claire, soweit der Meister der Schatten stellen sich den beiden in den Weg. Ein bitteres Spiel beginnt!Brisanter Stoff - der teilweise zu seicht ausgearbeitet wurde. Die spannungsgeladene Action fehlt etwas. Dafür wird das französische Flair durch historische wie auch bildliche Beschreibungen deutlich spürbar.Der Schluss ist spannend und hat deutlich mehr Fahrt aufgenommen als im gesamten Roman zu finden war ;).

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  • Ganz nette Lektüre für zwischendurch

    Léon & Claire
    sunshineladytestet

    sunshineladytestet

    07. March 2017 um 21:36

    Leon und claire ist ein Buch was mich vom cover her direkt ansprach . Das ich das haben müsste war für mich direkt klar. Auch die Beziehungskiste zwischen 3 Personen immer wieder ein Highlight finde ich . So eine Romantik Kiste die direkt so mittendrin anfängt und dann direkt so 100% klar ist , ist mir persönlich nämlich oft viel zu öde . Die Entwicklungen der Charaktere fand ich spannend und gefiel mir grade zum Ende hin immer besser . Es lieben natürlich fragen offen , was für mich aber auch heißt, hey evt geht's ja weiter. Was ich bei diesem Buch wirklich nicht bereuen würde wenn es weitergeht . Da es so schön ist und der Schreibstil mir sehr gut gefallen hat . Das Thema Magie spielt auch eine Rolle als Fantasy Liebhaberin fand ich es auch genau die richtige Mischung . Nicht zuviel davon , aber auch nicht zu wenig . Das hat die Autorin finde ich super eingebracht . Anfangs braucht man eine Weile bis man so die Hauptnamen im Kopf hat , aber das hat mich danach dann nicht mehr gestört das soviele Charaktere drin vorkamen . Das hält finde ich auch Irgendwo die Spannung . Da die Liebesgeschichte wie gesagt nicht direkt so offen daliegt und perfekt ist finde ich sie sehr realistisch und hat mich so auch packen können .Diese dunkle Welt finde ich auch sehr gut beschrieben und ich bin wirklich gerne durch die Geschichte hindurch gegangen. Eine nette Lektüre für abends wie ich finde .

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  • Léon & Claire: Er trat aus den Schatten - Ulrike Schweikert

    Léon & Claire
    herzgespenster

    herzgespenster

    07. March 2017 um 21:35

    https://herzgespenster.blogspot.de/ Meine Meinung  Ich habe wirklich sehr lange keinen Fantasyroman mehr gelesen und habe mich somit umso mehr gefreut Léon und Claire lesen zu können. Zu Beginn des Buches lernen wir die Protagonistin Claire kennen, die mit ihren Eltern von Amerika nach Paris gezogen ist. Claire ist ein bildschönes Mädchen aus gutem Haus, das schon bald, dem Sohn des Polizeipräfekten, Adrien ins Auge sticht. Als Claire jedoch auf einer Party zufällig auf den geheimnisvollen Léon trifft, geht dieser ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wer ist Léon und was ist sein Geheimnis ? Ein Mädchen zwischen zwei Jungen, zwischen zwei Welten. Für wen wird sie sich entscheiden ? Adrien oder Léon ? Zunächst muss ich sagen, dass ich das Cover des Buches wirklich wunderschön finde. Die Kapitelinnengestaltung ist ebenfalls gut gewählt, sodass das Buch sehr schön anzusehen ist. Ich finde jedoch, dass sich nicht nur die äußere Gestaltung des Buches sehen lassen kann. Mir hat der Schreibstil von Ulrike Schweikert sehr gut gefallen, weil sie sich nicht nur auf eine Erzählperspektive beschränkt hat. Somit konnte man sowohl die Gefühle von Claire, als auch die von Léon sehr gut nachempfinden. Dennoch fand ich es gut, dass die Perspektive von Claire im Vordergrund stand, sodass eine gute Identifikation mit ihr stattfinden konnte. Durch die Erzählweise konnte man ebenfalls sehr gut in die Schattenwelt von Léon, als auch in die Welt des Lichtes von Claire eintauchen. Des Weiteren hat mir sehr gut gefallen, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend war, weil zunächst Léon als Charakter mysteriös erschien und in der weiteren Handlung seine Geschichte und Verknüpfungen mit der Welt des Schattens. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass Schweikert Paris als Ort der Handlung ausgewählt hat. Ich finde man konnte sich lebhaft vorstellen, dass die Welt in den Katakomben von Paris wirklich existiert, weil diese unfassbar gut und detailliert beschrieben wurden.  Fazit  Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, weil es Elemente eines Liebesromans und eines Fantasyromans gut miteinander verbunden hat. Außerdem war das Buch durchgängig sehr spannend und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich gut in diese hineinversetzen konnte. Des Weiteren hat mir der Schreibstil von Ulrike Schweikert sehr gut gefallen, weil man das Buch sehr flüssig lesen konnte und man, durch die verschiedenen Erzählperspektiven, einen guten Einblick in beide Welten erhalten hat. Somit vergebe ich fünf von fünf Sternenund spreche eine absolute Leseempfehlung aus !

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  • Tolles Buch!

    Léon & Claire
    Sandra1978

    Sandra1978

    03. March 2017 um 16:41

    Inhalt Claire ist mit ihren beruflich sehr erfolgreichen Eltern nach Paris gezogen und hofft, dort an der Schule schnell neue Freunde zu finden. Sie ist ein hübsches Mädchen und schnell wird der Klassenliebling Adrien, der Sohn des Pariser Polizeipräfekten, auf sie aufmerksam und beginnt sie zu umwerben. Er und seine Freunde feiern mit Vorliebe Partys an verbotenen und eigentlich unzugänglichen Orten im Untergrund von Paris: Unter der Stadt existiert noch ein sehr weitläufiges Höhlen- und Stollensystem aus der Vergangenheit, dass allerdings noch anderen einen Unterschlupf bietet. Unter anderem lebt dort Léon, ein das Tageslicht scheuender Junge in Claires Alter, der aufgrund einer mächtigen Bindung nicht am Tageslicht leben darf. Eines Tages sieht er Claire auf einer von Adriens verbotenen Feiern im Untergrund und rettet sie vor einer Polizeirazzia. Seitdem scheint das Schicksal von Claire und Léon auf magische Weise verbunden zu sein. Doch leider gibt es keine Aussicht auf ein Happy End, denn Léon hat einen mächtigen finsteren Meister, der ihn nicht gehen lässt, sondern im Gegenteil auf alles Anspruch erhebt, was Léon am Herzen liegt. So werden beide zu einem Spielball von finsteren Mächten.... Beurteilung  Ich bin froh das ich dieses Buch gelesen habe! Es lag hier relativ lange weil mich eine mittelmäßige Rezension, die ich gelesen habe, etwas abgeschreckt hat. Für mich war es aber ein absolut tolles Buch und ich war total begeistert - viel besser als ich erwartet habe! Ich kannte Ulrike Schweikert bislang nur eher aus dem historischen Romane-Genre und wusste gar nicht, dass Sie auch schon mehrere Fantasyromane veröffentlicht hat. Ich habe mich von der ersten Seite an zu Claire und Ihrer Familie hingezogen gefühlt. Die Liebe zu Frankreich und Paris kann ich zwar nicht teilen, aber der Faszination der uralten Höhlen und Gewölbe unter der Stadt und deren Möglichkeiten bin ich sofort erlegen :-) Claire ist eine interessante junge Protagonistin. Ein normales Mädchen, reiche Eltern, hübsch, selbstbewusst, da könnte man glatt neidisch werden. Claire scheint keine echten Probleme zu haben. Und dennoch wirkt sie vernünftig, abgeklärt und scheint eine gute Menschenkenntnis zu haben und Ihre Klassenkameraden nicht nach Ihrem Aussehen und ihrer gesellschaftlichen Stellung, sondern nach ihrem Handeln zu beurteilen. Das hat mich sehr für sie eingenommen. Während ich Adrien überhaupt nicht leiden konnte - was bildet der sich eigentlich ein wer er ist? Léon dagegen ist ein faszinierender Charakter, den wir, wie ich hoffe, noch näher kennenlernen in Band 2. Der Schreibstil von Ulrike Schweikert in diesem Buch ist top, man kann wirklich ganz entspannt und flüssig lesen, alles wird auf den Punkt beschrieben, nicht so viel das man abschweift, aber auch nicht so wenig das es oberflächlich rüberkommt, wirklich sehr angenehm zu lesen. Wichtig zu wissen ist wohl auch noch, dass die Story in der realen Welt spielt und nicht in irgendeiner Fantasygegend, es handelt sich also nicht um High Fantasy, aber der Fantasyaspekt kommt trotzdem nicht zu kurz, soviel sei verraten:-) Alles in allem eine wunderbare Lektüre, zu der ich total gern gegriffen hab und ich war richtig traurig, als ich fertig war. Dieser schönen Geschichte kann ich nur 5 von 5 Sternen geben!

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