Ulrike Schwieren-Höger

 4,4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autorin von Frau Kassel will Wunder, Diese ganze verfluchte Sehnsucht und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ulrike Schwieren-Höger (©Ulrike Schwieren-Höger)

Lebenslauf

Lange Zeit habe ich als Redakteurin für den “General-Anzeiger” in Bonn und die Tageszeitung “Die Welt” gearbeitet. Als Autorin schrieb ich Reiseführer über die Eifel, Aachen und Ostbelgien. Und ganz neu: “Frau Kassel will Wunder”, ein Roman über Heiler und Scharlatane.

Alle Bücher von Ulrike Schwieren-Höger

Cover des Buches Frau Kassel will Wunder (ISBN: 9783936822960)

Frau Kassel will Wunder

 (9)
Erschienen am 18.07.2015
Cover des Buches Diese ganze verfluchte Sehnsucht (ISBN: 9783867121736)

Diese ganze verfluchte Sehnsucht

 (1)
Erschienen am 01.07.2022
Cover des Buches Maastricht (ISBN: 9783867120975)

Maastricht

 (0)
Erschienen am 06.12.2014

Neue Rezensionen zu Ulrike Schwieren-Höger

Cover des Buches Diese ganze verfluchte Sehnsucht (ISBN: 9783867121736)
G

Rezension zu "Diese ganze verfluchte Sehnsucht" von Ulrike Schwieren-Höger

Alte Liebe rostet nicht
gillawebvor 10 Monaten

Der frustrierte Protagonist zieht sich nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben aufs Land zurück. So nach und nach erfährt man, das ihn nicht nur die Zustände in der Welt enttäuschen, sondern das es da noch ein ganz alte Liebensgeschichte gibt, die ihn aus der Bahn geworfen hat.

Mit seiner alten Liebe konfrontiert, dauert es lange bis er sich auf ein neues Leben einlässt und seinen Frust vergisst. 

Interessiert hätte mich noch, ob er seinen Sohn kennengelernt hat. Man erfährt nur das er einen hat, aber sonst gar nichts darüber. Nur der Enkel taucht als eine der Hauptfiguren auf.

Alles spannend erzählt. Lässt sich leicht und schnell lesen. Nur manchmal geht einem der Frust und das Selbstmitleid der Hauptfigur ein bißchen auf die Nerven.

Cover des Buches Frau Kassel will Wunder (ISBN: 9783936822960)
Eva-Maria_Obermanns avatar

Rezension zu "Frau Kassel will Wunder" von Ulrike Schwieren-Höger

Zu viel in einem
Eva-Maria_Obermannvor 8 Jahren

Die Hauptfigur Charlotte ist an Krebs erkrankt und wartet im Krankenhaus darauf, dass es vor oder zurück geht. Die Schulmedizin hat keine Verbesserung gebracht, der Krebst stagniert, er wächst nicht, ist aber weiterhin bedrohlich. Sie sieht Tod und Leid, Leben die Enden, die Ungerechtigkeit der Krankheit. Und sie muss da raus, das weiß sie. Entgegen der Meinung der Ärztin verlässt sie das Krankenhaus und begibt sich auf die Suche nach einem anderen Weg. Dass dieser Weg sie am Ende auch ein bisschen mehr zu sich selbst führt, mag der Leser erraten, sie selbst will einfach nicht glauben, dass ihr Leben ein Daueraufenthalt im Krankenhaus sein muss. Sie trifft dabei auf Wunderheiler, Engelsbeschwörer, Wiccas und Einsteins Gehirn, auf Liebe, Glaube und Hoffnung.

Der rote Faden des Buches war für mich durchkreuzt und wankelmütig. Dass mitten in der Handlung die Schwester, mit ihren eigenen Probleme, als zweite Protagonistin eingeführt wird, hat eine ganz andere Ebene erschlossen, die aber mit der eigentlichen Thematik des Buches weniger gemein hatte. Gerade bei einem so schweren Fokus war das für mich einfach zu viel auf einmal gewollt.

Dass die Protagonistin zwischen Glauben und Wissen hin und her schwankt, bereit ist viel auszuprobieren, aber im Hinterkopf immer skeptisch bleibt, fand ich gut, denn auch mir fällt es schwer, an einige alternative Heilmethoden zu glauben. So blieb der kritische Umgang erhalten und inwieweit der Leser die „Heilkräfte“ mancher Heiler anerkennt bleibt letztlich ihm überlassen.

Zu viel dagegen fand ich auch den Einbezug der NS-Kritik und zwiespältig bin ich auch bei der Idee einen Heilungskurs in so einem negativ besetzten Gebäude anzubieten und damit ein so weites Fass aufzumachen. Krebs und Nationalsozialismus sind beides so weitreichende Themen, dass hier einfach zu viel zusammenkommt und die eigentliche Aussage verwischt wird.

Gelungen fand ich die Figur des Heilers selbst, der auch auf der Suche nach mehr ist und es nicht genau benennen kann. Die seltsame Beziehung zwischen ihm und Frau Kassel hat für mich das Buch bei der Stange gehalten und einen gewissen Rahmen erzeugt, der sehr wichtig war. Gerade wo das Buch viele monologische Stellen und Gedankengänge hat war der Austausch mit dieser zweiten Figur von enormer Bedeutung.

So ganz habe ich den Zugang einfach nicht gefunden, dafür war einfach zu viel versammelt. Vielleicht ist das Buch gerade deswegen für jemanden in einer ähnlichen Situation besser geeignet.


Cover des Buches Frau Kassel will Wunder (ISBN: 9783936822960)
abetterways avatar

Rezension zu "Frau Kassel will Wunder" von Ulrike Schwieren-Höger

Wunder passieren
abetterwayvor 9 Jahren

Inhalt:
"Charlotte Kassel ist an Krebs erkrankt und ohne Hoffnung - bis sie einen Mann trifft, der sie mit seiner Jacke wärmt und an ihre Träume erinnert: „Glauben Sie an Wunder. Es gibt mehr als Sie denken. Alles ist besser, als sich abzufinden und zu resignieren.“ Sie macht sich auf den Weg: Kurz entschlossen engagiert sie einen Fernheiler, lernt in einem Psychoseminar das „gute Leben“ kennen und forscht in Italien nach Geheimnissen. Trotz mancher Rückschläge spürt sie mit jedem Schritt mehr Kraft, ihr Leben zu verändern, und sie findet den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn er ungewöhnlich ist und manchmal sogar verrückt erscheint"

Meinung:
Die Autorin schafft es von der ersten Seite an den Leser zu fesseln und ihn mitzunehmen in eine Welt voller alternativen.
Es sind viele Wege die Charlotte geht aufgezeigt, man spürt die Entwicklung und lacht und leidet mit.

Das Buch ist sehr gut gelungen und gibt einen Mut, dass es nicht nur einen Weg gibt sondern mehrere und nur den Mut haben muss diesen zu gehen und zu wachsen.


Fazit:
Ein gelungenes Buch über alternative Methoden!

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Zusätzliche Informationen

Ulrike Schwieren-Höger wurde am 28. Mai 1951 in Wuppertal (Deutschland) geboren.

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