Ulrike Sosnitza

 4.2 Sterne bei 132 Bewertungen
Autorin von Novemberschokolade, Hortensiensommer und weiteren Büchern.
Ulrike Sosnitza

Lebenslauf von Ulrike Sosnitza

Ulrike Sosnitza wurde 1965 in Darmstadt geboren und aus Liebe zur Literatur Bibliothekarin. Die Liebe zur Schokolade brachte sie dazu, "Novemberschokolade" zu schreiben, und die Liebe zum Garten ist der Grund für "Hortensiensommer" (auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt). Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg und ist Mitglied im Autorenforum Montségur und bei DeLia - der ereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -Autorinnen.

Neue Bücher

Orangenblütenjahr

Erscheint am 11.02.2019 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Ulrike Sosnitza

Novemberschokolade

Novemberschokolade

 (83)
Erschienen am 11.10.2016
Hortensiensommer

Hortensiensommer

 (37)
Erschienen am 12.03.2018
Ein Klick zu viel

Ein Klick zu viel

 (12)
Erschienen am 01.06.2013
Orangenblütenjahr

Orangenblütenjahr

 (0)
Erschienen am 11.02.2019

Neue Rezensionen zu Ulrike Sosnitza

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BookfantasyXYs avatar

Rezension zu "Novemberschokolade" von Ulrike Sosnitza

In der Welt der Schokolade
BookfantasyXYvor 20 Tagen

Lea Winter trat vor einiger Zeit in die Fußstapfen ihres Vaters, der in den 1980er bereist eine Chocolaterie in Würzburg besaß. Ihre Mutter hatte sie und ihren Vater bereits nach wenigen Jahren verlassen. Ihr Vater zog mit Hilfe seiner Eltern die kleine Lea alleine groß. Viele Jahre hörte und sah Lea ihre Mutter gar nicht. Mittlerweile ist Lea Anfang dreißig und betreibt ihre eigene Chocolaterie. Doch die Geschäfte laufen mehr schlecht als recht. Ihre beiden Mitarbeiterinnen Stella und Herlind wissen zunächst nichts von den schlecht laufenden Geschäften. Lea kann die Miete und die Rohstoffe für ihre Schokoladenprodukte kaum noch bezahlen. Ein Wettbewerb könnte Lea aus der Patsche helfen, wenn sie eine Schwanenpraline für eine Hotelkette entwickelt. Über eine alte Bekannte ihres Vaters wird sie auf den Wettbewerb aufmerksam und im gleichen Zusammenhang lernt sie den berühmten TV-Chocolatriers Sébastien Malineau kennen. Plötzlich taucht ihre Mutter in Leas Leben auf. Beide Frauen müssen sich der Vergangenheit und Gegenwart stellen.

Ulrike Sosnitza erzählt ihre Geschichte in Bayern. Eine junge Frau träumt schon lange davon, mit ihrer Chocolaterie berühmt zu werden wie ihr Vater. Aber leider kann sie besser Pralinen herstellen, als ihr Geschäft gewinnbringend zu führen. Lea steht im Mittelpunkt dieses Romans. Über ihren Vater wird aus der Vergangenheit erzählt, und ihre Mutter taucht in der Gegenwart auf, die ihr Leben umkrempelt. Beide Frauen haben auf ihre Art einen starken Charakter. Sie haben jeweils einen Partner an ihrer Seite, wobei Alessandro erst im Roman eine Beziehung zu ihr aufbaut. Die Beziehung zwischen Lea und Alessandro entwickelt sich spontan und unvorbereitet. Es dauert seine Zeit, bis sie sich näher kommen. Leas Vater war bisher eine positive Vaterfigur gewesen, aber auch Schatten der Vergangenheit ragen in die Gegenwart. Besonders beeindruckend sind die Einblicke in die Produktion von Pralinen und Trüffeln. Beim Lesen bekommt man Lust, selbst Pralinen herzustellen. Ebenso wirkt die Chocolaterie von Lea gemütlich atmosphärisch. Der Autorin gelang es, die Leserschaft in eine Geschichte abtauchen zu lassen, in der die Wahrnehmung der schokoladigen Düfte imaginär genießen zu können. Außerdem passt der Roman gut zum Lesen in den November und in die Vorweihnachtszeit.

Das Ende des Romans habe ich mir bezüglich der Beziehungen zwischen den Hauptprotagonisten besser vorgestellt.  Ein Komplex aus offenem Ende, Happy End und offene Fragen haben mich zurück gelassen. Im Ganzen hat mich am besten die Atmosphäre beim Lesen begeistert.

Kommentare: 2
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UrsulaDittmers avatar

Rezension zu "Hortensiensommer" von Ulrike Sosnitza

Die Lebenstragödie einer Gartenfee
UrsulaDittmervor einem Monat

Für mich war es der erste Roman von Ulrike Sosnitza und ich war gespannt, was mich erwartet. Schon die Leseprobe des Verlags traf einen Nerv und ich wurde nicht enttäuscht. Da wäre zum einen Mainfranken im Allgemeinen und der Ort Sommerhausen im Besonderen. Meine Heimat, vortrefflich eingefangen in vielen Szenen oder eben mal „so nebenbei“. Zum zweiten gefällt mir der Beruf der Protagonistin. Johanna betreibt einen mobilen Gartenpflegedienst, plant Gärten und legt sie an. Der Bezug zu Pflanzen, der Hausgarten als Lebensbereich, die Natur als Balsam für die Seele ... das alles entspricht auch meinen Interessen.
Wer nun einen heiteren Gartenroman vermutet, täuscht sich. Die Gärtnerin erlitt einige Jahre zuvor einen Schicksalsschlag, der sie schwer traumatisierte. Dieses Ereignis brachte nicht nur sie aus dem Gleichgewicht, es belastet ihre ganze Familie, Freunde und Nachbarn. Denn es ist tabu, in ihrer Gegenwart darüber zu sprechen. Darunter leiden alle, die Johanna kennen und mögen.
Als mit dem neuen Mieter ihrer Einliegerwohnung ein sympathischer Mann in ihr Leben tritt, beginnt sie zögernd, sich zu öffnen. Philipp weiß nichts von ihrem Trauma, spürt nur, wie verletzlich sie ist. Es gelingt ihm mit viel Empathie, einen Weg zu ihrem Herzen zu finden. Sein Interesse für Gärten und Pflanzen erwacht. Einem Impuls folgend, besorgt er Romane über dieses Thema und liest ihr daraus vor (Herrlich, die Erinnerung an Elisabeth von Arnims Garten!). Schnell entwickelt sich ein allabendliches Ritual: Die beiden setzen sich auf der Terrasse zusammen, trinken Wein und er liest vor. Als der Sommer ins Land zieht wird aus Sympathie Verliebtheit. Johanna gestattet es sich, tagelang ihre Lebenstragödie zu vergessen bis ... ja, bis eine Sorgerechtsregelung Philipps Töchterchen Klara ins Haus bringt. Klara, neugierig und aufgeweckt, reißt alte Wunden auf. Johanna reagiert, wie sie immer reagiert: mit Rückzug, mit Flucht. Doch sie kommt damit nicht durch. Sie muss mehrmals über ihren Schatten springen und lernt mit jedem Ereignis besser, sich ihrer Vergangenheit und ihrem Trauma zu stellen.
Resümee: Mit ihrem Roman hat Ulrike Sosnitza mein Herz erreicht. Die Charaktere sind gut gezeichnet, die Handlung schlüssig aufgebaut. Der Schreibstil ist angenehm leicht. Ich habe Hortensiensommer verschlungen - mitgelitten, mich mitgefreut. So müssen gute Bücher sein!

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MoniqueHs avatar

Rezension zu "Novemberschokolade" von Ulrike Sosnitza

Für Schokosüchtige
MoniqueHvor 3 Monaten

Lea hat in ihre Jugend wenig Zeit mit ihre Eltern verbringen können. Ihr Vater hat ihr aber die Liebe zu Schokolade beigebracht. Wenn sie Erwachsen ist öffnet sie ihre eigene Chocolaterie mit homemade Pralinen und Schokolade. Es läuft leider nicht so gut und Lea muss sich entscheiden, aufhören oder weitermachen. Plötzlich lernt sie ihre Mutter kennen, die sie seit ihre Jugend nie mehr gesehen hat und Lea glaubt ihr Leben wird sich bessern. Aber unerwartet öffnen sich allerhand Geheimnisse was das Leben schwieriger macht. Wird die Chocolaterie überleben? Wird sie glücklich mit ihre Mutter? Wer ist Allessandro?


Eine schöne Geschichte wobei mann direkt tolle Pralinen kaufen möchte. Ulrike Sosnitza beschreibt der Geschack, der Geruch und die Zubereitung von Canache und Pralines so bildlich das mann sie sofort essen möchte. Ein Buch für Schokofans!

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Gespräche aus der Community

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UlrikeSosnitzas avatar

In einem Regentropfen kann sich ein ganzer Garten spiegeln

Kommt mit mir nach Sommerhausen! Dort verwandelt die Gärtnerin Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Erst als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...

Wer hat Lust auf diese Geschichte über den Mut, den es für einen Neuanfang braucht? Wer sehnt den Frühling so sehr herbei, dass er einen Roman voller bunter Blüten und dem Duft von Erdbeeren und Rosen lesen möchte?

Dann beantwortet mir doch bitte die Frage „Was magst du im Frühling am liebsten?“, und schon geht es ab in den Lostopf. 

Eine Leseprobe findet ihr übrigens hier

Bewerbt euch bitte bis zum 12. März 2018 um eines der 15 Gratis-Bücher, die der Heyne-Verlag zur Verfügung stellt. Die Leserunde beginnt, wenn alle Bücher verschickt bzw. angekommen sind, in der Woche vor Ostern - etwa am 26. März. Und natürlich werde ich sie begleiten, denn ich bin schon sehr gespannt, wie euch meine neue Geschichte gefallen wird.

Mit der Teilnahme an der Verlosung für ein Freiexemplar verpflichtet ihr euch, an der Leserunde aktiv teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu veröffentlichen – am liebsten nicht nur hier auf Lovelybooks, sondern auch auf Amazon und den anderen bekannten Portalen. Schön wäre es, wenn ihr keine detailreichen Inhaltsangaben schreibt, um andere Leserinnen nicht zu spoilern.

Natürlich könnt ihr euch auch an der Leserunde beteiligen, wenn ihr kein Buch gewinnt und es euch gekauft habt – oder zu Ostern schenken lasst :-)

Zusatzrunde:

Unter allen aktiven Teilnehmern, die bis zum 15. April eine Rezension zu meinem Buch schreiben, verlose ich anschließend ein Exemplar meines früheren Romans „Novemberschokolade“. Bitte schreibt mir daher, ob ihr diesen Roman schon kennt – ansonsten bekommt der Gewinner der Zusatzrunde eine schokoladige Überraschung von mir zugesandt.

Infos über meine Bücher und mich findet ihr auch auf meiner Website www.ulrike-sosnitza.de

Die Adressen der ausgelosten Leserundenteilnehmer werden nur für den Versand der Bücher bzw. Gewinne verwendet und anschließend gelöscht. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ich freue mich schon sehr auf eure Beiträge – „Hortensiensommer“ erscheint ja erst am 12.3.18 und ich bin sehr neugierig, wie die Geschichte rund um Johanna und Philipp bei euch ankommen wird.

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit und einen baldigen Frühlingsanfang

Eure Ulrike Sosnitza

UlrikeSosnitzas avatar
Letzter Beitrag von  UlrikeSosnitzavor 8 Monaten
Gerne :-) Viel Spaß beim Lesen! Ulrike Sosnitza
Zur Leserunde
UlrikeSosnitzas avatar

Vorableserunde zu „Novemberschokolade“ von Ulrike Sosnitza

 

Manchmal genügt ein Duft, und eine Welt öffnet sich. Wollt ihr zu den ersten gehören, die miterleben dürfen, welche Erinnerungen sich für Lea Winter im Duft der Schokolade verbergen?

Lea Winter wuchs ohne Eltern auf. Sie steckt all ihre Einsamkeit und Energie in ihre kleine Chocolaterie in Würzburg und in die Erfindung außergewöhnlicher Trüffel und Pralinen. Bis zu diesem November, der ihr Leben für immer verändern wird. Ihre Vermieterin kündigt ihr fristlos, und der Versuch, die Chocolaterie zu retten, setzt eine Geschichte in Gang, in der Lea nicht nur ihre verloren geglaubte Mutter wiederfindet, sondern auch einem langverdrängten Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Zum Glück gibt es noch Alessandro, dessen ganz besonderer Duft nach Orangen, Basilikum und Zedernholz Lea eine ungeahnte Sehnsucht spüren lässt.

Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier.

Kurz zu mir: Ich liebe Schokolade und backe gerne. Pralinen selber zu machen habe ich auch mal ausprobiert – ein Desaster. Da erst fiel mir auf, was für ein Können es doch braucht, um diese leckeren Kunstwerke herstellen zu können. Und auf einmal fand sich alles zusammen und eine Geschichte, die mir schon lange im Kopf herumgeisterte, fand ihre passende Heimat.

Nun bin ich gespannt, wie sie euch gefallen wird. Der Heyne-Verlag hat sich netterweise dazu bereit erklärt, euch 15 Taschenbücher frisch aus der Druckerei zu spendieren.

Die Bewerbungsfrist endet am 20. September 2016. Die Leserunde würde ich dann gerne am 2. Oktober starten. Da es eine Premierenleserunde ist und das Buch erst ab dem 11.10. im Handel ist, ist es nur den Gewinnern möglich, daran teilnehmen. Bitte seid euch dessen bewusst und meldet euch nur an, wenn ihr ab dem 2. Oktober Zeit dafür habt.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen und eine spannende Leserunde mit euch!

Eure Ulrike Sosnitza

Zur Leserunde
UlrikeSos avatar
Zum Erscheinen des Buches letztes Jahr gab es ja bereits eine kleine Buchverlosung (und tolle Rezensionen, vielen Dank!)
Seitdem bin ich oft gefragt worden, ob nicht auch eine von mir begleitete Leserunde möglich sei, und endlich habe ich Zeit dafür.
Einen kleinen Punkt vorneweg: Es haben sich einige Schreibfehler in das Buch geschlichen. Ihr könnt mir glauben, dass mich diese Fehler sehr,  sehr geärgert haben. Aber sie sind leider nicht mehr zu ändern.

Ich würde mir wünschen, das wir uns in der Leserunde auf den Inhalt konzentrieren.

Worum geht es?

Die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends , so wird Emmy genannt. Dabei möchte sie doch so gerne berühmt sein. Und ein Buch schreiben. Da sie aber weder Talent noch Ausdauer hat, kopiert sie aus dem Internet ein Manuskript und veröffentlicht es. Doch Mere, die wahre Autorin, kommt dahinter, und nimmt den Kampf nach ihren ganz persönlichen Regeln auf.

Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein, die Ulrike Sosnitza in ihrem Debütroman mit trockenem Humor schildert. Beide eint nur eines: der Wille, einen Roman zu schreiben. Aber welche von ihnen wird am Schluss den "Schmöker!" , den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, in Händen halten?
Ein Klick zu viel ist eine bitterböse Komödie, in der nicht alles ernst gemeint ist, was in rasantem Tempo geschildert wird.

Mit mir gemeinsam warten wieder 5 signierte Exemplare auf neugierige Leser.

Ich freue mich auf euch.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Ulrike Sosnitza im Netz:

Community-Statistik

in 181 Bibliotheken

auf 30 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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