Ulrike Sosnitza Ein Klick zu viel

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Inhaltsangabe zu „Ein Klick zu viel“ von Ulrike Sosnitza

„Die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends“, so wird Emmy genannt. Dabei möchte sie doch so gerne so berühmt sein. Und ein Buch schreiben. Da sie aber weder Talent noch Ausdauer hat, kopiert sie aus dem Internet ein Manuskript und veröffentlicht es. Doch Mere, die wahre Autorin, kommt dahinter, und nimmt den Kampf nach ihren ganz persönlichen Regeln auf. – Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein, die Ulrike Sosnitza in ihrem Debütroman mit trockenem Humor schildert. Beide eint nur eines: der Wille, einen Roman zu schreiben. Aber welche von ihnen wird am Schluss den „Schmöker!“, den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, in Händen halten? – „Ein Klick zu viel“ ist eine bitterböse Komödie, in der nicht alles ernst gemeint ist, was in rasantem Tempo geschildert wird.

Gut beobachtet, interessante Charaktere. Ein von vorne bis hinten positives Leseerlebnis!

— Zwuusel

mein Lachmuskeltraining kam erst recht spät. Viel Humor und Witz nach einer langen Durststrecke!

— Floh

Überaschendes, überaus gelungenes Debüt! Mausert sich zum handfesten Krimi mit tollem Ende.

— Katrin_Rodeit

Eindrucksvolles Debüt - konnte das Buch kaum aus der Hand legen !

— vielleser18

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  • Leserunde zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza

    Ein Klick zu viel

    UlrikeSo

    Zum Erscheinen des Buches letztes Jahr gab es ja bereits eine kleine Buchverlosung (und tolle Rezensionen, vielen Dank!) Seitdem bin ich oft gefragt worden, ob nicht auch eine von mir begleitete Leserunde möglich sei, und endlich habe ich Zeit dafür. Einen kleinen Punkt vorneweg: Es haben sich einige Schreibfehler in das Buch geschlichen. Ihr könnt mir glauben, dass mich diese Fehler sehr,  sehr geärgert haben. Aber sie sind leider nicht mehr zu ändern. Ich würde mir wünschen, das wir uns in der Leserunde auf den Inhalt konzentrieren. Worum geht es? Die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends , so wird Emmy genannt. Dabei möchte sie doch so gerne berühmt sein. Und ein Buch schreiben. Da sie aber weder Talent noch Ausdauer hat, kopiert sie aus dem Internet ein Manuskript und veröffentlicht es. Doch Mere, die wahre Autorin, kommt dahinter, und nimmt den Kampf nach ihren ganz persönlichen Regeln auf. Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein, die Ulrike Sosnitza in ihrem Debütroman mit trockenem Humor schildert. Beide eint nur eines: der Wille, einen Roman zu schreiben. Aber welche von ihnen wird am Schluss den "Schmöker!" , den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, in Händen halten? Ein Klick zu viel ist eine bitterböse Komödie, in der nicht alles ernst gemeint ist, was in rasantem Tempo geschildert wird. Mit mir gemeinsam warten wieder 5 signierte Exemplare auf neugierige Leser. Ich freue mich auf euch.

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  • Zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

    Ein Klick zu viel

    Shadowgirl

    21. February 2014 um 18:45

    Emmy König kann es nicht mehr hören. Ständig bezeichnet Luise sie als letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends. Und dann wettet sie auch noch darauf, dass Emmy das Buch, an dem sie seit Jahren schreibt, niemals fertigstellen wird! Emmy kann das nicht auf sich sitzen lassen... Doch was soll sie tun? Ihr Talent zum Schreiben ist minimal. Kurzerhand kopiert sie ein Manuskript aus dem Internet... Mere Mewes ist das genaue Gegenteil von Emmy. Während Emmy mit dem Anwalt Tilman König verheiratet ist und in ihrer Villa alles hat, was das Herz begehrt, hat Mere ihre Familie verlassen und lebt nun auf der Straße. Doch sie hat etwas, was Emmy fehlt: Das Talent und die Idee zum Schreiben. Unter härtesten Bedingungen schreibt sie ständig und hat ihr Manuskript schon bald fertig. In einer Obdachlosenunterkunft hat sie zwischenzeitlich Carlos kennengelernt, der als Arzt dort aushilft und Mere einige Zeit bei sich aufnimmt. Er ist der einzige, der ihr Buch lesen darf. Doch, dass er den Text im Internet veröffentlicht, war so nicht geplant... Wie weit würdest du gehen, um dein Ziel zu erreichen? Und wie weit, um den Schein zu wahren? Diese Fragen habe ich mir beim Lesen oft gestellt. Denn genau darum geht es eigentlich. Emmy will einfach nicht zugeben, dass sie kein Buch schreiben kann. Dann müsste sie sich den spitzen Kommentaren Luises aussetzen und sich weiterhin anhören, dass sie eine einfache Hausfrau wäre. Was wäre da einfacher, als so einen genialen Text, wie Mere ihn geschrieben hat, einfach als ihren auszugeben? Dass ihn direkt ein Verleger in die Finger bekommt und veröffentlichen will, konnte sie ja nicht ahnen... Aber auch an diesem Punkt schmückt Emmy sich lieber mit fremden Lorbeeren, statt für ihren Fehler einzustehen. Ich muss sagen, dass ich während der Geschichte eindeutig eher mit Mere sympathisiert habe. Sie hatte ein Ziel - ein Buch zu schreiben. Und hat das auch durchgezogen. Auch ohne Dach über dem Kopf. Dass für sie eine Welt zusammengebrochen ist, als jemand ihr ihr Werk gestohlen hat, ist absolut verständlich. Den Gedanken an Rache konnte ich auch nachvollziehen. Schade fand ich, dass sie auch Emmys Kinder einbezogen hat, denn die beiden können doch am wenigsten dafür. Das Buch wird als "bitterböse Komödie" bezeichnet. Obwohl es auch wirklich lustige Szenen gibt, finde ich allerdings den "Komödien-Anteil" nicht im Vordergrund stehend. Für mich ist es doch eher eine recht dramatische und auch tragische Geschichte. Zwei Frauen aus ganz verschiedenen Welten treffen aufeinander. Es ist eine fiktive Story, doch erschreckend finde ich es, wenn man genauer darüber nachdenkt. Denn wie viele würden tatsächlich so weit gehen wie Emmy in "Ein Klick zu viel", nur um den Schein wahren zu können? Über das Ende war ich leider ein wenig... schockiert oder so. Ich habe das gesamte Buch über mit einem ganz anderen Ende gerechnet. Konnte mir dabei aber auch noch eine andere Richtung vorstellen. Aber mit dem, was am Ende dann tatsächlich passiert ist, habe ich nie gerechnet. Aber auch wenn es kein Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End gab, das mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert und die Welt ein bisschen rosaroter erscheinen lässt, war der Schluss gut. Er passte sehr gut und bot auch noch eine kleine Überraschung, über die ich doch ein wenig grinsen musste und die mir sehr gut gefiel. Auf jeden Fall geht es turbulent zu! Mere lässt sich nichts gefallen und schreckt auch nicht davor zurück, Emmy zu erpressen. Mein Mitleid für Emmy hielt sich dann trotzdem meist in Grenzen... Ulrike Sosnitzas Schreibstil gefiel mir auch sehr gut. Das Buch ließ sich in einem Rutsch weglesen und die Autorin hat auch Spannung aufgebaut. Mir fiel es irgendwann schwer, es nochmal beiseite zu legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun weiter geht bzw. vor allem endet. Hier wurde auf jeden Fall ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen und die Geschichte zeigt sehr deutlich, wie wichtig es ist, sich auch vor geistigem Diebstahl Gedanken darüber zu machen, wie sehr man jemandem mit dieser einfachen Handlung schaden kann.

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  • Humorvoller Roman

    Ein Klick zu viel

    Curin

    09. February 2014 um 13:47

    Von allen als ,,Hausfrau´´abgestempelt, möchte Emmi beweisen, dass mehr in ihr steckt. So nimmt sie sich vor ein Buch zu schreiben, was ihr nicht so recht gelingen möchte. Wie der Zufall es so will, findet sie im Internet ein hochgeladenes Manuskript, dass sie kurzerhand runterlädt und unter ihrem Namen veröffentlicht, nichts ahnend, dass die auf der Straße lebende Mere die wahre Autorin ist, die ihr bald das Leben schwer macht... Der Autorin ist es gelungen komische Elemente mit tragischen zu verbinden und somit eine schwarzhumorige Handlung zu erstellen.Das Erzähltempo ist dabei ganz angenehm, da wichtige Dinge zwar beschrieben werden, aber trotdem die Geschichte nicht stehen bleibt. Am Anfang fehlte mir ein wenig die Spannung, aber spätestens als Mere von dem Diebstahl erfährt , nimmt der Roman an Fahrt auf. Allerdings hätte ich mir mehr glaubwürdige Figuren gewünscht. Emmi wird einfach als engagiertes Hausmütterchen beschrieben, die plötzlich ganz andere Seiten aufzieht , was auf mich etwas merkwürdig wirkte. Mere dagegen scheint eine robuste Frau zu sein, die auf der Straße überleben kann, aber trotzdem, obwohl sie als ,, Frau vom Fach ``die richtigen Kontakte haben müsste, nicht sofort den Betrug entlarvt. Leider gab es auch kaum Einblicke in das Gedankenleben der Protagonisten. Die Sozialkritik ist wirklich ein wenig vorhanden , da auf das Leben von Obdachlosen und deren Ansehen in der Gesellschaft aufmerksam gemacht wird. Insgesamt ist ,, Ein Klick zuviel`` ein humorvoller Roman, von dem ich nicht so genau weiß, wie ich ihn einordnen soll, der aber bis zum Ende offen hält, wer recht bekommt.

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  • Rezension zu "Ein Klick zu viel"

    Ein Klick zu viel

    MrsAmy

    07. February 2014 um 16:15

    Emmy hat es satt. Immer muss sie sich anhören, dass sie nur eine Hausfrau sei. Rund um die Uhr ist sie für ihren Mann Tillmann König, der Inhaber einer großen und erfolgreichen Anwaltskanzlei ist, und ihre zwei Kinder da. Dabei kann sie doch noch mehr als Putzen und Kochen. Für sie steht fest: Ich schreibe einen Roman. Die Schwester Luise ihres Mannes ist gleich bereit mit Tillmann darum zu wetten, ob sie es denn nun schafft oder nicht. Der Wetteinsatz: ein ganzer Euro. Stichtag: Luises Geburtstag, der nicht mehr allzu lange entfernt ist. Emmy versucht eifrig ihren Roman zu Papier zu bringen, aber es will ihr nicht gelingen. Kurz vor Luises Geburtstag entdeckt sie im Internet auf einer Hobbyautorenplattform ihren perfekten Roman „Der Sinn des Lebens“. Schnell hat sie ihn sich ausgedruckt und den Plan gefasst, es jetzt ihren Zweiflern mal so richtig zu zeigen. Doch dass ein Verleger bei Luises Geburtstag begeistert den Roman liest, herausbringt und „Der Sinn des Lebens“ auch noch für den begehrten Literaturpreis „Schmöker!“ nominiert wird, damit hat Emmy nicht gerechnet. Sie beginnt, den plötzlichen Ruhm zu genießen. Merle ist promovierte Germanistin und hat ihre Kindheit auf Platte und im Heim verbracht. Jetzt sitzt sie wieder auf der Straße, hat alles verloren und nur ein Ziel: ihren Roman schreiben. In den folgenden Wochen schreibt sie in jeder freien Minute, bis er endlich fertig ist: „Der Sinn des Lebens“. Dass er im Internet landet, ein ungeheuerlicher Fehler eines Menschen, dem sie kurz geneigt war zu vertrauen. Als Merle bemerkt, dass das Buch von einer anderen geklaut wurde, beschließt sie die Diebin zu finden. Immer das Ziel vor Augen, schließlich wieder zu ihrem Recht zu gelangen. „Ein Klick zu viel“ von Ulrike Sosnitza ist ein Roman, bei dem es mir tatsächlich sehr schwer fehlt, eine Rezension zu schreiben. Vorweg sei gesagt, dass das Buch wirklich gut geschrieben ist und es sich flüssig und leicht lesen lässt. Die Kapitel habe eine angenehme Länge und wechseln meist von Merle zu Emmy. Ulrike Sosnitza hat sich dabei gegen die Ich-Perspektive gewandt und für die auktoriale Erzählperspektive entschieden. Vielleicht ein Fehler, denn oftmals wird nicht deutlich, was die Charaktere in ihrem Inneren bewegt und warum sie sich für bestimmte Handlungsalternativen entscheiden. Das größte Problem für mich war, dass ich mich keinem der beiden Figuren Emmy und Merle wirklich nahe fühlte. War mir Merle schlichtweg unsympathisch, hatte ich zu Emmy eigentlich gar keine Meinung. Die Charaktere haben zwar Kontur, doch bleiben sie ungefüllt. Irgendwann weiß man schlichtweg nicht mehr, was denn nun etwa Merles Ziel ist. Erst im letzten Drittel zeigt die Autorin dann, was sie wirklich kann. Die Geschichte wird spannend und turbulent. Das Versprechen auf die auf dem Klappentext versprochene „bitterböse Komödie“, an die der Leser eigentlich schon nicht mehr glaubt, wird endlich eingelöst. Fast möchte man fragen: Warum nicht gleich so? Letztlich kann ich diesem Roman nur drei Sterne geben und hoffe, dass Sosnitza ihr Talent beim nächsten Roman gleich von Anfang an einsetzt, denn dass sie packend und mitreisend schreiben kann, das hat sie gezeigt.

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  • Rezension zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza

    Ein Klick zu viel

    Rosen-Rot

    07. February 2014 um 11:11

    Emmy ist Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Doch das reicht ihr nicht. So gerne wäre sie eine berühmte Schriftstellerin. Nur leider fehlt ihr dazu das Talent. Eines Tages lädt sie ein Manuskript aus dem Internet herunter und veröffentlicht es. Bald kommt die echte Autorin Mere dahinter. Sie beschließt um ihr Recht zu kämpfen und will Rache.   Die Autorin hat einen interessanten Roman geschrieben, der ein sehr ernstes und aktuelles Thema behandelt, nämlich den Diebstahl geistigen Eigentums. Gerade in Zeiten des Internets kommt das sehr häufig vor, weil es dadurch sehr leicht geworden ist. Die Charaktere werden sehr gut dargestellt, wobei man als Leser aber oftmals nicht weiß, zu wem man halten soll. Emmy ist die Diebin, man müsste sie eigentlich verurteilen, doch man kann sie auch verstehen. Mere, die Autorin, der hier großes Unrecht angetan wurde, verhält sich so, dass man kein Mitleid mit ihr hat. Es gibt einige überraschende Wendungen. Vieles ist ein wenig übertrieben, aber das Ende ist nicht direkt vorhersehbar.   Der Autorin ist hier ein schöner Roman gelungen, der unterhaltsam und gesellschaftskritisch ist.

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  • nach einer Durststrecke geht es erst richtig los...leider etwas zu spät!

    Ein Klick zu viel

    Floh

    07. February 2014 um 04:42

    Autorin Ulrike Sosnitza befasst sich in ihrem Buch mit einem sehr aktuellen Thema und verpackt dieses in eine skurrile und abgefahrene Geschichte mit Humor, Hindernissen und Intrigen. Hier treffen wir zwei Frauen, die  unterschiedlicher nicht sein können und dennoch im selben Boot sitzen! Zum Inhalt: "Die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends , so wird Emmy genannt. Dabei möchte sie doch so gerne so berühmt sein. Und ein Buch schreiben. Da sie aber weder Talent noch Ausdauer hat, kopiert sie aus dem Internet ein Manuskript und veröffentlicht es. Doch Mere, die wahre Autorin, kommt dahinter, und nimmt den Kampf nach ihren ganz persönlichen Regeln auf. Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein, die Ulrike Sosnitza in ihrem Debütroman mit trockenem Humor schildert. Beide eint nur eines: der Wille, einen Roman zu schreiben. Aber welche von ihnen wird am Schluss den Schmöker! , den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, in Händen halten? Ein Klick zu viel ist eine bitterböse Komödie, in der nicht alles ernst gemeint ist, was in rasantem Tempo geschildert wird." Die Autorin: "Ulrike Sosnitza war Diplom-Bibliothekarin an den Universitäten in Darmstadt, Bayreuth und Bonn und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg. "Ein Klick zu viel" ist ihr erster Roman. Sie veröffentlichte bislang Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften und ist Mitglied des Autorenkreises Würzburg." Die Autorin kann ihr Wissen nicht verstecken und braucht es auch gar nicht, mit gewitzter Wortwahl und Ausdruck veröffentlicht sie ihr Debüt und bietet dem Leser eine Geschichte aus dem Alltag! Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin lässt nicht zu wünschen übrig, sie hat Witz, Humor und bedient sich gerne der Ironie. Leider liest sich das Buch etwas schleppend, sodass eine Durststrecke entsteht. Kurz vor dem Ende der tollen Handlung bekommt der Leser das worauf er sich gefreut hat: eine bitterböse Komödie! Die Autorin Sosnitza erzeugt Bilder und authentische Gefühle, am Ende wird das Buch zum Lachmuskeltrainer! Der Roman liest sich flüssig, die Kapitel sind von angenehmer Länge und das Schriftbild sehr locker. Charaktere: Die Charaktere sind das Glanzstück des Romans. Wir begegnen zwei Frauen, Emmy und Mere, die unterschiedlicher nicht sein können und dennoch so viel gemein haben. Beide bieten Futter für diese skurrile und amüsante Handlung und prägen den Roman durch ihre Persönlichkeiten.  Meinung: In "In ein Klick zu viel" dürfen wir eine lustige Komödie mit Chaos, Rache, Höhen und Tiefen und vielen Überraschungen erleben. Der witzige Alltag lässt grüßen. Großes Manko ist für mich jedoch die lange Durststrecke, bis dieser Roman tatsächlich zur Komödie wird. Die Handlung ist toll gewählt, die Idee ist frech und witzig, die Umsetzung etwas zäh. Gegen Ende des Buches lebt alles enorm auf und wir Leser erfreuen uns genüßlichstem Lesespaß. Leider etwas spät und zu kurz.  Schauplätze: Der Leser darf sich in die Welt zweier Frauen mit vielen Katastrophen katapultieren. Mit allen aufregenden und neuen Erlebnissen und Besonderheiten. Hier ist das Repertoire bunt gemischt und steht´s eine gelungene Darstellung. Lebendige Schauplätze mit viel Liebe zum Detail. Die Schauplätze überzeugen mich sehr und lassen das Buch in dieser Hinsicht zum Erlebnis werden! Cover: Das Cover spricht mich nicht sonderlich an. Es ist nicht schlecht, aber auch kein Eyecatcher. Das Cover ist jedoch stimmig zum Inhalt, verbirgt aber leider auch den Witz des Buches.  Fazit: Eine skurrile Thematik, geniale Protagonisten, aber auch viele Schwächen. Daher gibt es von mir 3 Sterne plus!

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  • Irgendwie gut, irgendwie nicht...

    Ein Klick zu viel

    maryjuana

    12. October 2013 um 16:54

    Cover Das Cover ist in rot gehalten und zeigt den Arm einer Frau, die vor dem Laptop sitzt und "klickt", was mit dem Titel und der Geschichte harmoniert. Die Schrift ist in weiß und gelb/ orange gehalten und hebt sich so ganz gut vom Hintergrund ab. Aufbau, Stil Das Buch ist in einen Prolog und 47 Kapitel - recht kurzer Länge - unterteilt. Erzählt wird durch einen personalen Erzähler, der meistens aus der Sicht von Emmy, seltener aus der Sicht von Mere spricht. Eine gerechte Aufteilung hätte mir besser gefallen. Meine Meinung Ich muss diesen Teil diesmal auf zwei Teile erweitern. Im ersten Teil gehe ich auf die Story an sich ein, im zweiten auf Rechtschreibung/ Lektorat. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Ich konnte mich gut in Emmy und Mere hineinversetzen und ihre Handlungen teilweise vorhersehen. Das Ganze war in gewisser Weise ein Katz- und Maus-Spiel, was immer wieder neue Spannungsbögen brachte, die aber doch recht schnell wieder abfielen. Von bitterböser Komik - wie im Klappentext beschrieben - konnte ich nicht wirklich etwas erkennen. Nun zur Rechtschreibung bzw. dem Lektorat. Schon recht am Anfang des Buches hatte ich den verstärkten Drang, mir einen Rotstift zur Hand zu nehmen und sämtliche Fehler rot anzustreichen. Die Fehler ziehen sich durch das komplette Buch, was mir wirklich den Spaß am Lesen genommen hat, denn es tauchten durchgehend immer wieder Fehler auf. Ob es fehlende Worte, fehlende Leerzeichen oder doppelte Worte waren... In einem Kapitel wurden sogar die Namen vertauscht, was mich völlig irritiert hat. Manchmal hätte ich das Buch am Liebsten gegen die Wand geklatscht. Hier besteht also dringender Korrekturbedarf! Fazit Insgesamt kann ich sagen, dass die Idee des Buches gut ist, doch die Handlungen der Protagonisten waren vorhersehbar und somit war auch ab der Mitte klar, wie das Buch ungefähr ausgehen wird. Eine Korrektur des Buches ist zwingend erforderlich, denn die Fehler haben mir jeglichen Lesespaß genommen und ich hab mich teilweise wirklich verarscht gefühlt.

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  • Ein abwechslungsreiches Leseabenteuer

    Ein Klick zu viel

    CastielNovak

    09. October 2013 um 20:59

    Noch sind die Eindrücke ganz frisch. Vor nicht einmal fünf Minuten habe ich den Buchdeckel zugeklappt und das Buch zurück an seinen frisch angestammten Platz in meiner Bibliothek gestellt. Auf knapp 200 Seiten hat mich die Autorin auf eine für mich höchst ungewöhnliche Lesereise mitgenommen, die ich mir ehrlich gesagt nicht einmal hätte erträumen können. Noch muss ich das Ganze für mich ein wenig verdauen, denn auf den letzten paar Seiten wird der seichte Leser zusehends gefordert und das Kopfkino hat sehr viele Details zu verarbeiten. Der Anfang fiel mir ehrlich gesagt schwer, weswegen das Buch lange nur unter anderen Büchern lag und warten musste. Aber wenn man die ersten zwanzig, dreissig Seiten geschafft hat und in der Geschichte drin ist, mag man es irgendwann nur noch ungerne zur Seite legen. Was den Fluss allerdings für mich stark erschwerte, sind Schreibfehler, die nicht zu knapp enthalten sind. Einige Schreibfehler stören mich da ungemein und ich hoffe, dass der nächste Lektor seine Arbeit sorgfältiger macht. Ebenfalls zu Beginn wird man von einer scheinbaren Vielzahl von Charakteren beinahe erschlagen und man muss sich erst zurechtfinden, wie sie jetzt heissen und in welchem Verhältnis sie zu der Protagonistin Emmy stehen. Während sich ihre Geschichte in Frankfurt abspielt, reisen wir zur zweiten Hauptfigur, Mere, der wir in Würzburg näher zu Leibe rücken und mit der wir mitleiden, denn die Gute ist obdachlos, nach eigenen Aussagen freiwillig für die Recherche. Anders als andere Penner, die erwähnt werden, raucht und trinkt sie so gut wie nicht, sondern schreibt. Genau das ist schliesslich Kern des Buches. Durch glückliche, ja nennen wir sie Zufälle, gelangt sie an Computer und kann ihre Geschichte ins Word bannen. Die immer mal wieder erwähnte Seite mybooks.de – ich konnte es mir nicht nehmen lassen, die Adresse einzutippen und nein, die Seite gibt es nicht – wird zum Tatort. Meres Buch wird dort kurzerhand von Carlos, einem Helfer seitens Meres, veröffentlicht. In ihrer Verzweiflung stolpert Emmy darüber, druckt es aus und kann damit die Wette gewinnen. Persönlich finde ich es bis zu diesem Punkt halb so wild. Schlimm wird es erst, als das Manuskript einem Verleger in die Finger kommt, der es veröffentlicht. Leidtragende ist Mere, die wahre Autorin. Die Achterbahn der beiden geht los, wobei ich auf den letzten Seiten die Blickweise von Mere stark vermisse, da im Mittelweil immer mal wieder zwischen den beiden Protagonistinnen gewechselt wurde und ich beide Seiten nachfühlen kann. Heiss geht es zu und her, gerade als es weihnachtet, aber ich möchte Interessenten jetzt nicht alles vorgreifen. Nur das Ende fühlt sich für mich etwas schal an, die Entwicklung Emmys ist alles andere als gesund und doch bleibt der Leser mit einigen Fragen zurück und ja, ich empfinde es sogar als open end. Denn man weiss ja nie, ob die Autorin nicht doch noch einen Folgeroman schreiben wird.

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  • sozialkritischer Gesellschaftsroman wandelt sich zur schwarzen Krimikomödie

    Ein Klick zu viel

    Bücherwurm

    05. October 2013 um 19:59

    "Ein Klick zu viel", ein Debüt der Autorin Ulrike Sosnitza, hat mich überrascht, irritiert und schallend zum Lachen gebracht! Irgendwie dachte ich, es wäre ein relativ lockerer Frauenroman, so zum Ausspannen und Erholen! Es entpuppte sich aber sehr schnell als sozialkritischer Gesellschaftsroman, der sich dann wandelte in eine urkomische Komödie und schließlich endete als rabenschwarzer Krimi der Art Ingrid Noll´s "Der Hahn ist tot". Angefangen hat alles mit dem Begriff "die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends". Ich wollte unbedingt wissen, wie eine Frau heutzutage ist, die als lebendes Fossil im 21sten Jahrhundert existiert.  Ja, das fand ich spannend, so als weibliches Exemplar, das hausfrauentechnisch jetzt und in der Vergangneheit völlig versagte. Emmy, besagtes Fossil, ist eine ganz normale Hausfrau, die aber unter den spitzen Sprüchen der Familie und Freunde leidet. Alle sind erfolgreich, trotz Nachwuchs, alle haben einen lebenswichtigen Beruf mit unvorstellbaren Karrierechancen und gefeierten Erfolgen! Nur Emmy nicht. Sie ist Mutter und Ehefrau und beaufsichtigt Kinderfrau und Putzfrau ganz vorzüglich, aber das reicht eben nicht! Sie hat aber auch Träume, ehemals als Buchändlerin arbeitend, sieht sie sich in ihren Wunschträumen als gefeierte Bestsellerautorin, ausgezeichnet mit den großen, den hoch dotierten Preisen, alle Welt will sie lesen, kennenlernen, sich von ihr berühren lassen, sie will dauerhaft und immer im Mittelpunkt stehen! Es fehlt nur das Buch! Es fehlt Emmy auch nicht an Ideen, es fehlt ihr an der Umsetzung, dem Schreibtalent, den sprachlichen Rafinessen, der Zeit, dem Sitzfleisch und dem Ehrgeiz. Aber surfen im Internet, das kann Emmy gut. Da gibt es auch so viele Literaturforen, auch Foren, in denen man Werke anderer Autoren lesen und runterladen kann. Nachdem auf einer weiteren Feier wieder Emmy´s Hausfrauendasein bespottet wurde, über ihre Schnapsidee des Autorendaseins gelacht und sogar gewettet wurde, dass sie das niemals schaffen wird, lädt sie unter Druck ein Buch aus dem Internet und druckt es aus. Aber leider "gehört" das Buch einer sehr begabten Schriftstellerin, die -auch das kommt vor- das Buch selbst veröffentlichen wollte, und die das Geld dafür auch dringend benötigt. Mere, die eigentliche Schriftstellerin nimmt einen bitterbösen Kampf um ihr Buch auf! Raffinierter Plot, Szenen, die unter die Haut gehen, man ist als Leser immer wieder überfordert die Sympathien zu verteilen, die Rechtslage ist klar, aber seit wann erhält in Deutschland derjenige Recht, dem Recht gebührt, besonders wenn es bedeutet: Obdachloser gegen Prominenz? Irgendwann habe ich aufgegeben und nur noch gelacht, staunend gelesen und mich vom Tempo mitreißen lassen. Trotz diverser Fehler im Buch, offenbar wurden Korrekturen vorgenommen, die beim Druck zu einem Mischmasch alter Version/neue Version führte, gebe ich diesem Debüt 5 Sterne!

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  • Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza

    Ein Klick zu viel

    UlrikeSo

    Liebe Leseratten, bei den einen enden die Ferien, bei den anderen fangen sie gerade erst an. Das ist uns aber egal, da überall bestes Lesewetter herrscht. Und für die richtige Lektüre möchte ich gerne sorgen. Daher verlose ich fünf signierte Exemplare meines Erstlings "Ein Klick zu viel". „Die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends“, so wird Emmy genannt. Dabei möchte sie doch so gerne berühmt sein. Und ein Buch schreiben. Da sie aber weder Talent noch Ausdauer besitzt, kopiert sie aus dem Internet ein Manuskript und veröffentlicht es. Doch Mere, die wahre Autorin, kommt dahinter und nimmt den Kampf nach ihren ganz persönlichen Regeln auf. Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein. Beide eint nur eines: der Wille, einen Roman zu schreiben. Aber welche von ihnen wird am Schluss den „Schmöker!“, den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, in Händen halten?Bewerbungen einfach hier oder auf Facebook abgeben. Anmeldeschluss ist der 11.8., die Gewinner werden am 12.8. benachrichtigt. Viel Spaß beim Lesen und viel Glück wünscht Eure Ulrike Sosnitza

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Ein beeindruckender Debütroman

    Ein Klick zu viel

    vielleser18

    05. September 2013 um 09:04

    Emmy, Mutter von zwei Kindern, Ehefrau eines Kartellanwaltes und Hausfrau ist unzufrieden. Sie möchte doch so gerne einen Roman schreiben und berühmt werden. Aber sie hat keine Ausdauer, keine Inspirationenn und das was sie bisher geschrieben hat, ist kein Reißer. Als sie von der Tante ihres Mannes mit der Aussage, sie sei die letzte Hausfrau des Jahrtausends, provoziert wird, lässt sie sich auf eine folgenschwere Wette ein. Sie wettet, spätestens in einem halben Jahr ihren Roman fertig geschrieben zu haben. Auf der anderen Seite gibt es Mere. Das Schicksal hat es noch nie gut mit ihr gemeint. Heimkind, immer hin und her geschoben, dann unglückliche Ehe, ein Kleinkind, das sie nicht stillen konnte, eine übermächtige Schwiegermutter und dann noch eine Bürgschaft für ein Insolvenzgeschäft. Sie bricht aus und lebt fortan auf der Straße und hat nur ein Ziel, das was in ihrem Kopf herumschwirrt zu Papier zu bringen. In einer Wärmestube für Obdachlose kann sie alles auch abtippen. Doch dann macht sie wieder einen gravierenden Fehler und gibt das geschriebene einem Freund. Der stellt ihren Roman ins Netz und damit beginnt eine verhängnisvolle Verkettung von Diebstahl und Rache. Die abwechselnden Perspektiven der Protagonisten lassen einen hinter beide Fassaden blicken. Eindrucksvoll lässt uns Ulrike Sosnitza in die Köpfe der beiden blicken. Interessant dabei, dass auch der Stil der Sprache wechselt, das lässt das ganze noch viel authentischer wirken. Die beiden Frauen entwickeln sich im Rahmen der Geschichte, wandeln sich, und das wird hier sehr gekonnt vermittelt. Das Buch hat mich sehr mitgerissen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber es bleibt spannend bis zur lezten Seite !

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  • Leseprobe "Ein Klick zu viel"

    Ein Klick zu viel

    UlrikeSo

    01. August 2013 um 10:50

    Prolog Jemand rüttelte an ihrer Schulter. Mere wandte sich ab, stöhnte. Ihr Kopf zersprang bei der geringsten Bewegung. „Du musst gehen“, sagte er. Philipp. Seine Stimme war ihr vertrauter als die eigene. Er stieß an die Kornflasche, sie kullerte unters Sofa. „Schrei nicht so, mein Kopf“, sagte sie. „Der Kleinert kriegt heute den Schlüssel.“ Sie hatte Schmerzen, und er kümmerte sich um irgendwelchen unwichtigen Scheiß. Kurz öffnete sie die Augen, aber die Sonne blendete. „Ich krieg noch Geld von dir“, flüsterte sie, „Du hast mich bestohlen.“ „Von wegen bestohlen, das war eine Bürgschaft, und die hast du freiwillig unterzeichnet.“ Sie hörte, wie er in die Küche ging und mit jemandem redete. Mühsam richtete sie sich auf. Das Kind hustete rasselnd, plapperte Unverständliches. Er hatte ihre Sachen auf den Sessel gelegt, Daunenjacke, Stiefel. Mütze. Sie zog sich an. „Du solltest dich verabschieden“, rief er aus der Küche. „Hast du Geld für mich?“, schrie sie zurück. „Nein“, sagte er und trat wieder ins Wohnzimmer. Auch er trug bereits Schuhe und Jacke. „Julia fragt immer nach dir.“ „Wenn du kein Geld hast, tja. Sie wird mich sowieso vergessen, sie ist noch nicht mal zwei.“ „Du verhältst dich wie deine eigene Mutter.“ „Und, hat es mir geschadet?“ Er streckte die Arme aus, zog sie an sich und ließ sofort wieder los. „Mensch, hast du getankt“, sagte er. „Aber eine Kippe auf den Weg hast du noch, oder?“ Er drückt ihr ein Päckchen in die Hand. Halbleer. Alter Knauserer. Zitternd zündete sie sich eine an. Als sie die Kälte draußen betrat, standen zwei Männer am Jägerzaun. Einer im Anzug, einer in gebügelten Jeans. Philipp begrüßte sie, aber Mere ging ohne ein Wort an ihnen vorbei. 1 Emmy sah an dem Wandgemälde vorbei, als sie zum Podium ging. Der Saal im dreißigsten Stockwerk des König-Buildings füllte sich langsam mit Gästen. Sie stellte ein Glas Wasser auf das Rednerpult, wischte einen Staubfussel weg und schaltete das Mikrophon ein, um es zu testen. Sofort pfiff und quietschte es schrill aus den Boxen, die ersten Gäste starrten sie an. Und der Knopf zum Ausschalten klemmte. „Frau König, ich komme schon!“, rief der Hausmeister von Weitem und rannte zu ihr, „damit nachher alles in Ordnung ist, wenn der Chef, also ihr Mann, seine Rede hält.“ Er sah aus, als wäre er der beste Kunde des Fitness-Studios im dritten Stock. Eine leichte Röte überzog sein Gesicht, als er Emmy anlächelte. Was erlaubte der sich, dachte sie und deutete völlig unnötigerweise auf die Knöpfe der Sprechanlage. „Emmy!“, rief da eine tiefe Stimme. Luise, frisch aus New York eingeflogen. Wie sie dastand, in ihrem roten, bodenlangen Kaftan. Alles an ihr war rot, die Haare, der Mund, die Fingernägel. Sie liebte es aufzufallen. Das musste man als in die Jahre gekommene Aktionskünstlerin wohl auch. Die Zeiten, in denen sie sich nackt mit Stacheldraht umwickeln ließ, waren schon lange vorbei. Schnell verließ Emmy das Podium über die Seitentreppe und ging ihr entgegen. Luise musterte sie von oben nach unten. In der Boutique hatte das graue Kostüm mit seiner silbernen Bluse sehr edel gewirkt. Jetzt fühlte Emmy sich erbärmlich. „Und, wo sind deine Kunstwerke?“, fragte Luise und wies mit einer ausladenden Geste auf die Wand hinter dem Rednerpult. Aber Emmy sah immer noch nicht hin. Sie kannte den Anblick: Meterhohe rote Zacken, die an schwankende Börsenkurse erinnerten und mit kräftigen Pinselschwüngen auf tausende kleine Passfotos gesetzt waren. „Die Krise“ hieß das Gemälde sinnigerweise. Luise hatte es für die Kanzlei zur heutigen Hundertjahrfeier gemalt. Schließlich war sie eine König, die Enkelin des Firmengründers und Tante von Tilman, Emmys Mann. „Meinst du nicht, dass du ins Senckenbergmuseum mit seinen Dinosaurierskeletten gehörst? Du letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends.“ Emmy atmete tief durch und strich eine störrische Haarsträhne hinter ihr Ohr. Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen, heute nicht. „So ein Bild ist schneller fertig als ein Buch.“ Ihre Stimme zitterte, und ihr Herz schlug stärker als sie es wollte. Luise schlenderte zu den Panoramafenstern an der Seite des Saales. „Die perfekte Ergänzung für meine ‚Krise‘.“ Sie deutete auf das Frankfurter Bankenviertel. Gerade führte Tilman die Justizministerin zu ihrem Platz, gleich war es soweit. Emmy legte den Arm hinter Luises Rücken und versuchte, sie zu den Stühlen zu schieben. „Banker!“ Luise schüttelte Emmys Hand ab. „Geld verdirbt den Charakter, hatte schon mein Großvater gewusst.“ „Dann gehört das Bild wohl besser in eine Bank, oder?“, konnte Emmy es sich nicht verkneifen. Zum Glück sprang Tilman gerade die kleine Treppe zum Podium hoch. Es würde endlich anfangen, und Luise musste still sein. Aber natürlich nahm Luise als eine der letzten mit ausufernden Gesten neben Emmy Platz. „Herzlich Willkommen!“, erklang Tilmans Stimme ohne Störung aus den Boxen. Emmy nickte dem an der Tür stehenden Hausmeister zu, der daraufhin den Saal verließ. Nach der Begrüßung sprachen die Justizministerin und die Oberbürgermeisterin. Und dann war endlich der Moment für Tilmans Rede gekommen war. „Meine Schwester Patrizia und ich sind sehr stolz darauf, eine lange Familientradition fortsetzen zu dürfen.“ Zum Glück hatte sie ihm die stahlblaue Krawatte ausgesucht. Sie hob sich so wohltuend von den roten Zacken im Hintergrund ab. (...)

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