Ulrike Sterblich Tüte oder so was

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Inhaltsangabe zu „Tüte oder so was“ von Ulrike Sterblich

Darf's auch ein bisschen mehr sein? Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Frisöre, kurz alle, die im sogenannten Tertiärsektor ihren Dienst schieben, müssen damit tagtäglich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven – aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. 'Ham se mal ne Tüte oder so was?' … Die alltäglichen Leiden der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten – skurril und aufschlussreich.

Obwohl ich mich für einen sehr reflektierten und pflegeleichten Kunden halte, fühlte ich mich an vielen Stellen ertappt. Sehr lustig!

— Stjama

Am Anfang noch lustig und dann immer unlustiger. Gegen Ende entläd die Autorin dann ihren ganzen Frust.

— beyond_redemption

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  • Rezension zu "Tüte oder so was" von Ulrike Sterblich

    Tüte oder so was

    Tintagel

    24. June 2010 um 09:14

    Durch zweierlei bin ich auf das Buch aufmerksam geworden: 1. durch das hübsche Cover und 2. durch den Umstand, dass auch ich jeden Tag in Kontakt mit Kunden komme. Manche sind sicherlich sehr nett und es ist angenehm mit ihnen zu arbeiten. Aber manche sind schlicht flüssiger als Wasser, nämlich Überflüssig. Natürlich kann man das nicht pauschalisieren und oftmals ist es wohl auch so, dass man als Kunde auch selber dem einen oder anderen Dienstleister unangenehm auffällt. Meistens sind es einfach kleine Gedankenlosigkeiten, vermeintlich unglaublich komische Sprüche oder Scherze. Nur leider kann man das nicht mit jedem machen. Manchmal sind es allerdings handfeste Unhöflichkeiten nach dem Motto: „Ich Kunde, du Service Fuzzie!“ Leider hören viele Kunden immer nur „Der Kunde ist König!“ und meinen damit, sich verhalten zu dürfen wie sie wollen. Dass sich aber auch Könige einem gewissen Niveau bedienen, scheint gerne übersehen zu werden. Die Beispiele für solche Gedankenlosigkeiten sind schier endlos und finden sich in absolut jeder Sparte der Dienstleistungsunternehmen. Ob Lehrer von Eltern angegangen werden, die grundsätzlich alles besser wissen, die Servicekraft in einem Restaurant, die im besten Fall als Seelsorger herhalten muss, im schlechtesten Fall als Fußabtreter benutzt wird; Ärzte die sich mit Patienten herumschlagen müssen, die sie nur aufsuchen, weil sie selber nicht in der Lage sind sich Rezepte auszustellen oder die Verkäuferin im Supermarkt, der man weder die Tageszeit sagen noch ihr für eine Auskunft danken kann. „Normal halt!“ ist eine Aussage, über die absolut kein Mitarbeiter im Dienstleistungsbereich glücklich ist. „Normal“ ist reine Definitionssache und was für mich selber normal ist, muss es für meinen Gegenüber noch lange nicht sein. Klar formulierte Fragen und Bestellungen kommen in der Regel gut an und werden auch so aufgenommen. Ulrike Sterblich zeigt an Hand vieler unterschiedlicher Beispiele und Personen diverse Möglichkeiten, wie ein Kunde zum absoluten Albtraum eines jeden Dienstleisters werden kann. Sie gibt sich Mühe, vieles mit einem Augenzwinkern zu erzählen und stellt manche Begebenheiten bewusst überspitzt dar. Trotzdem bleibt es nicht aus, dass man auch sich selber ganz schnell in der Rolle des nervenden Kunden wieder findet. Wer dieses Buch liest, sollte es mit Humor nehmen. Auf beiden Seiten der Dienstleistungsgrenze. Ohne die Kunden hätten die Verkäufer von was auch immer nichts zu tun, und ohne die Verkäufer gäbe es nichts, was man als Kunde kaufen kann. Wenn man sich einfach vor Augen hält, sein Gegenüber so zu behandeln, wie man selber gerne behandelt werden möchte, sollte diese Symbiose durchaus möglich sein.

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  • Rezension zu "Tüte oder so was" von Ulrike Sterblich

    Tüte oder so was

    Zebrafink

    12. June 2010 um 20:14

    Klasse Buch über die Neigungen einiger negativ auffallender Kunden.Sehr lustig geschrieben und für jeden Dienstleister nachvollziehbar. Als Kunde würde ich mir das Buch aber nicht kaufen.

  • Rezension zu "Tüte oder so was" von Ulrike Sterblich

    Tüte oder so was

    Rishu

    26. March 2010 um 10:55

    Wer kennt das nicht? Man betritt als Kunde einen Laden, sucht etwas ganz bestimmtes oder will beraten werden und benötigt dazu eine/n Verkäufer/in. Diese Person ist einem dann nicht freundlich genug und man verlässt das Geschäft in schlechter Stimmung. Doch hat sich schon mal jemand gefragt, warum die Verkäufer teilweise so unfreundlich sind? “Servicewüste Deutschland!” schallt es dann aus allen Ecken, aber eigentlich könnte man genauso gut sagen “Kundenwüste Deutschland!”. Viele, die im Dienstleistungsbereich tätig sind, werden bestätigen, dass manche Kunden einen mit ihrem Verhalten schier in den Wahnsinn treiben und dies nicht einmal merken. Während die Kunden ihre schlechte Laune allerdings ausleben dürfen, sind die Dienstleister dazu gezwungen, so freundlich wie möglich zu bleiben. Dass dies nicht immer möglich ist, ist menschlich. Ulrike Sterblich zeigt in ihrem Buch Tüte oder so was bissig und amüsant auf, womit die Verkäufer des Landes tagtäglich konfrontiert werden. Da wird man z. B. im Baumarkt vom Kunden gern als Mobiliar wahrgenommen, das nicht mehr verdient hat als dass man ihm “Laminat” entgegenschreit, um seinen Willen zu erreichen. Eigentlich an die Kunden gerichtet, ist dies auf jeden Fall auch ein Buch, das sich “Betroffene” zulegen sollten. Es spendet Trost, indem es zeigt, dass man in seiner Branche nicht allein mit diesem Problem ist und gibt gleichzeitig ein paar Tipps, wie man allzu unverschämte Kunden ein wenig in ihre Schranken weisen kann, ohne dabei gleich selbst als unverschämt beschimpft zu werden. Tüte oder so was ist leichte Lektüre für zwischendurch und auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. Leider wird wohl die eigentliche Zielgruppe dieses Buches, eben die nervenden Kunden, einen großen Bogen um den Titel machen, da sie bestimmt nicht daran interessiert sind zu wissen, wie sie die Verkäufer in den Wahnsinn treiben. Oder schlimmstenfalls werden sie durch die Beschreibungen auch noch inspiriert :-)

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