Ulrike Voss

 4.1 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Alicia, Einmal im Dunklen und weiteren Büchern.

Neue Bücher

wie Gewitter

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Neu erschienen am 08.10.2018 als Buch bei konkursbuch.

Alle Bücher von Ulrike Voss

Alicia

Alicia

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Erschienen am 18.05.2011
Einmal im Dunklen

Einmal im Dunklen

 (3)
Erschienen am 01.06.2012
wie Gewitter

wie Gewitter

 (2)
Erschienen am 08.10.2018
Rebeccas Küsse

Rebeccas Küsse

 (2)
Erschienen am 16.10.2016
Das dritte Mal

Das dritte Mal

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Erschienen am 08.01.2018
Lesbische Erotika 1

Lesbische Erotika 1

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Erschienen am 27.02.2012

Neue Rezensionen zu Ulrike Voss

Neu
katy-models avatar

Rezension zu "wie Gewitter" von Ulrike Voss

Ulrike Voss - Wie Gewitter
katy-modelvor 11 Tagen

Zum Buch:

Endlich Urlaub! Seit zehn Jahren ist Anna mit Beate zusammen, die Beziehung ist glücklich. Doch für Beate steht die Arbeit immer an erster Stelle. Seit einigen Jahren wurden Urlaube jedes Mal storniert, weil ein Fall – Beate ist Familienrechtsanwältin – mehr Zeit beanspruchte als geplant. Auch Anna wird immer mehr von ihrem Job gefordert, immer weniger Zeit bleibt für Gemeinsames. Beate und Anna diskutieren Details der Fälle, überhaupt reden beide gerne; trotzdem fühlt Anna sich manchmal vernachlässigt und als Hilfskraft missbraucht. Kurz vor dem Urlaub lernt sie über ihre Arbeit eine Frau kennen, Charlotte. Geschmeichelt von deren charmanten Avancen lässt sie sich schnell auf eine heiße Nacht ein. Im Hintergrund läuft ein Lied, „Gewitter“. Der Sex ist berauschend.
Beate wundert sich, dass ihre Freundin unbegründet gereizt ist, nimmt es nicht ernst, und es wird trotzdem ein schöner Urlaub. 
Mehr als eine Affäre soll es nicht werden, denkt sich Anna, obwohl sie ihre langjährige Liebe anfangs kritisch reflektiert und in Frage stellt. Woraus besteht Liebe? Beate einzuweihen oder eine polyamore Beziehung kann sie sich nicht vorstellen. Etwas Bedrohliches liegt in der Luft. Gefühle und Sexualtät können an Abgründe rühren. 
In ihrem neuen Roman schreibt Ulrike Voss, der sich in Folge von "Das dritte Mal", aber genauso auch unabhängig lesen lässt, erstmals aus drei Perspektiven. Eine brisante Konstellation, die in Leben, Literatur und Film eine große Rolle spielt. 
Liebe kann gefährlich werden, in jeder Form von Beziehung und für alle, die beteiligt sind. 
„Die Autorin erzählt erfrischend ehrlich", schrieb das Weird Magazin über die Autorin.

Meine Rezension :Anna die in eine Beziehung mit Beate ist und beide in Berlin berufstätig sie als Organisatorin und Beate in eine Kanzlei.aller Romantik bleibt oft aus .Dann das treffen mit Charlotte und die Affäre die ihr wieder zeigt wie schön es sein kann mit der Liebe und denn Sex .Es geht auch oft erotisch und mit viel Intensivität zugange .Immer wieder ist sie hin und her gerissen,Charlotte vermisst sie auch mittlerweile .Aber auch Charlotte ist mit Juliane liiert ,aber findet ihre Einstellung Mittlerweile langweile .

Ein Buch was aus höhen und tiefen einer Liebe geht .Und wie schnell man sich fremd lieben kann wenn man sich vergisst dabei.

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Korikos avatar

Rezension zu "Rebeccas Küsse" von Ulrike Voss

Zu stark auf Sex ausgerichtet
Korikovor 10 Monaten

Story:
Julia und Gudrun sind seit Jahren ein Paar – sie leben und arbeiten zusammen und verbringen viel Zeit miteinander. Leider blieben dabei die Leidenschaft und die erotische Spannung vollkommen auf der Strecke, was ganz besonders Julia zusetzt, die wesentlich öfters ihre sexuellen Gelüste ausleben möchte. So ist sie auch für eine sehr freizügige Chatanfrage einer unbekannten Frau offen, die sie über Facebook erhält. Schnell wird aus den erotischen Dialogen mehr und als sie Rebecca schließlich kennenlernt, steht Julia zwischen den Stühlen – einerseits entwickelt sie Gefühle für Rebecca, zumal diese sie auch endlich im Bett zufriedenstellen kann, andererseits liebt sie noch immer die stille und ruhige Gudrun, mit der sie schon so lange zusammen ist.

Eigene Meinung:
Ulrike Voss ist kein ungeschriebenes Blatt, wenn es um erotische, lesbische Literatur geht – „Rebeccas Küsse“ ist bereits ihre vierte Veröffentlichung bei konkursbuch. Wie auch ihre bisherigen Bücher und Geschichten geht es im vorliegenden Roman heiß zur Sache, denn die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, was nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist.

Zu Beginn der Geschichte lernt man Julia und Gudrun kennen, die seit Jahren ein Paar sind, sich jedoch im Laufe der Zeit in eine Beziehung verrannt haben, die beide nicht unbedingt glücklich macht. Statt gemeinsam an sich und ihrer Beziehung zu arbeiten, leben sie nebeneinander her, wenngleich sie eine Menge füreinander empfunden. Da Gudrung imemr weniger Lust auf traute Zweisamkeit und Sex hat, flüchtet sich Julia in den erotischen Chat mit Rebecca, die sie eines Tages auf Facebook anschreibt. Schnell wird Rebecca zum Dreh- und Angelpunkt ihrer erotischen Fantasien und wird die Person, die Julia sich im Bett wünscht. Die erotischen Gespräche münden in einem Treffen in der Realität, was Julia noch mehr aus der Bahn wirft, denn selbst wenn Rebecca nicht dem entspricht, was sie sich vorgestellt hat, beginnt sie doch eine Affäre mit der fremden Frau, die ihr nur wenig von sich verrät. Da Julia sich aber auch zu Gudrun hingezogen fühlt, steht sie bald vor einem Problem …
Die Autorin versucht auf sehr stille, ruhige Art und Weise die Themen Beziehungskrise, neue Liebe und Online-Dating miteinander zu verknüpfen. Sie greift dabei auch spannende, interessante Themen auf, die gut zur Geschichte passen und sehr gefühlvoll in Szene gesetzt werden – z.B. Julias Zwiespalt zwischen zwei Frauen zu stehen und die Beziehungskrise von Julia und Gudrun, die sich sehr schleichend bemerkbar macht. Allerdings wird vieles von den übermäßig viele erotischen Szenen überdeckt, die einfach zu viel gewesen sind. Die Hälfte des Buches machen die Frauen nichts anderes, als übereinander herzufallen und die Nächte von einem Höhepunkt zum nächsten zu wandeln. Mit der Zeit ist es einfach zu viel, da es die Geschichte ausbremst und den Leser ungemein ermüdet. Man hat das Gefühl, für Julia ist nichts mehr wichtig, außer sich von Rebecca flachlegen zu lassen – wenn sie arbeitet, wenn sie Auto fährt, wenn sie einen Film sieht: fast immer ist sie erregt. Das tut der Geschichte und auch den Charakteren nicht gut. Das merkt man ganz besonders am Ende, das nicht so recht passen mag und zu gekünstelt wirkt, um wirklich glaubwürdig zu sein.

Die Figuren sind authentisch und realistisch, bleiben dem Leser jedoch fern. Insbesondere Julia schafft es nicht Sympathien zu sammeln, da sie sich innerhalb der Geschichte nicht weiterentwickelt. Sie ist unselbstständig, macht den Mund nicht auf (nicht mal, als es wirklich notwendig ist) und scheint zu 90% notgeil zu sein, denn alles worum sich ihre Gedanken zu drehen scheinen ist, wie sie möglichst unbemerkt mit Rebecca zusammen sein kann (teils auch zum Reden, die meiste Zeit jedoch um sich zu vergnügen). Auch die übrigen Figuren gewinnen keinen Tiefgang . Gudrun bleibt wahnsinnig blass (dennoch hat man schon früh den Verdacht, wohin sie sich im Laufe der Geschichte bewegt), Rebecca ist ein wenig spannender, wirkt jedoch seltsam konstruiert. Die übrigen Nebenfiguren kommen kaum zum Tragen, so dass man sie schnell vergisst, sobald man das Buch beendet hat.

Stilistisch legt Ulrike Voss gehobene Literatur vor, die man mögen muss. Sie hat die Art eher fern der Figuren zu schreiben, so dass man sich schwer mit ihnen identifizieren kann. Zudem dreht sich bei ihr alles um Sex, wozu sie mitunter derbe Wörter nutzt und wirklich detailliert beschreibt, wie die Frauen miteinander umgehen. Ausführliche Dialoge und sonstige Beschreibungen sucht man leider vergeblich, viele Sachen werden nur zusammengefasst – man muss diesen einfachen, schlichten Stil gespickt mit expliziten Erotikszenen einfach mögen, ansonsten wird man mit „Rebeccas Küsse“ nicht glücklich.

Fazit:
„Rebeccas Küsse“ ist definitiv Geschmackssache und nicht für jeden Leser geeignet. Wer es romantisch mag und wer die handelnden Figuren intensiv kennenlernen will, der ist mit Ulrike Voss‘ Roman an der falschen Adresse. Hier geht es expliziter und direkter zur Sache – mitunter so sehr, dass man die sich wiederholenden Erotikszenen überblättert, um die eigentliche Geschichte weiterzuverfolgen. Viel sollte man hierbei auch nicht erwarten, denn sonderlich tiefgründig werden die interessanteren Themen leider nicht behandelt. Sehr schade … im Bedarfsfall reinschnuppern und selbst entscheiden, ob das Buch stilistisch und thematisch überzeugen kann.

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Gespräche aus der Community

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konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrkes avatar
konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrke
Hallo zusammen,

ich möchte eine Leserunde zum Buch "wie Gewitter" von Ulrikes Voss starten. Dazu versende ich zehn Exemplare.

Bedingung, um ein Buch zu kriegen, ist, dass ihr euch als Teilnehmer an der Leserunde beteiligt und am Ende eine Rezension mindestens auf Lovely Books, aber gerne auch auf Amazon und/oder ihrem Blog veröffentlicht. Darüber freue ich mich riesig und es dient dem Austausch.

Um euch für eines zu bewerben, hinterlasst einen Beitrag im Unterthema "Bewerbungen", in dem ihr eine der folgende beiden Fragen beantwortet: Was zeichnet einen guten erotischen Roman aus? Und/oder: Warum wollt ihr "wie Gewitter" lesen?
Natürlich könnt ihr auch mit einem eigenen Exemplar mitmachen.
Ich freue mich auf euch!


Zum Inhalt:

Anna und Beate sind seit vielen Jahren ein Paar, sie lieben sich, wohnen auch zusammen. Beate hat noch einmal studiert und in einer Kanzlei als Fachanwältin für Familienrecht angefangen; ihre Arbeit, die ihr anfangs Freude gemacht hat, belastet sie immer mehr. Auch Annas Job in einer Eventagentur fordert sie sehr, zu jeder Tageszeit. Die Zeit für Gemeinsames wird immer weniger.
Kurz vor ihrem lang ersehnten Urlaub lässt sich Anna mit Charlotte, einer hinreißenden Auftraggeberin der Agentur, auf eine Affäre ein; bei ihrem ersten Mal läuft ein Lied, in dem das Wort „Gewitter“ eine Rolle spielt, der Sex ist berauschend. Anna reflektiert ihre Beziehung. Ist es noch Liebe? Was ist Liebe? Doch sie will Beate nicht verlassen. Gefühle und Sexualität können an Abgründe rühren. Etwas Bedrohliches liegt in der Luft.
Liebe kann gefährlich werden, für alle, die beteiligt sind. Erstmals erzählt die Autorin aus drei Perspektiven. Der Roman lässt sich unabhängig, aber auch als Fortsetzung von „Das dritte Mal“ lesen.



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auf 2 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

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