Ulrike Wanner Motherbrain

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Inhaltsangabe zu „Motherbrain“ von Ulrike Wanner

Als der biologische Psychologe Oliver Varnoff bei einem Unfall ums Leben kommt, glaubt seine Schwester Jana nicht, dass es sich dabei um ein Unglück handelte. Sie wusste von seiner Arbeit mit Parkinson- und Epilepsie-Patienten, denen Hirnschrittmacher eingepflanzt wurden. Unter den Patienten hatte es in letzter Zeit eine erhöhte Rate an Todesfällen gegeben und Jana beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Bei ihren Nachforschungen unterstützt sie der Computerfreak Sputnik. Nach und nach wird ihnen klar, wie weit die Cyborgtechnologie bereits fortgeschritten ist und was dies für Konsequenzen hat. Doch bevor Jana und Sputnik hinter die Maske ihres verstorbenen Bruders schauen können, geraten sie ins Kreuzfeuer von Forschern und Geheimdienst. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Implantate im Hirn sind doch erst in der Testphase, oder? Eine junge Hackerin auf der Suche nach dem Mörder ihres Bruders....

— kassandra1010

Ein deutscher Thriller, der überrascht wegen seiner Aktualität und seiner fachlichen Finesse.

— Nicky_G

Zwei Computerfreaks ermitteln. Spannendes Abenteuer mit aktuellem Hintergrund. Ungewöhnlich und unterhaltsam. Prädikat empfehlenswert.

— Lunamonique

Spannend und realistischer als einem vielleicht lieb sein mag.

— gorgophol

Können Menschen mittels eines Chips im Gehirn manipuliert werden? Ein hochspannender Cyber-Thriller mit fesselnden Charakteren.

— LimitedEdition

Ein packender Cyber-Thriller

— dieDoreen

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Schöner Einstieg in die Reihe, mit viel Spannung und tollen Protagonisten!

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  • Leserunde zu "Motherbrain" von Ulrike Wanner

    Motherbrain

    MrsW

    Cyborgs gibt es nur als Science Fiction? Jährlich bekommen allein in Deutschland rund 500 Parkinsonpatienten einen Hirnschrittmacher eingesetzt, der die Muskelkontrolle ermöglicht. Allein in Tübingen werden jedes Jahr ca. 1000 Cochlearimplantate eingesetzt, die Ertaubten das Hören erlauben. Und Steuerungen von PCs oder Armprothesen mittels Gedanken sind längst Realität. Artikel über diese medizinischen Entwicklungen, über Biologische Psychologie und Überwachungstechnik bilden die Basis, auf der mein jüngstes Werk entstand. Motherbrain Klappentext "Die Computerspezialistin Jana Varenhoff liebt Live-Abenteuerspiele, bei denen sie in die Rolle von Cyborgs schlüpft. Chips erweitern das Sensorium oder die Fähigkeiten der Menschen. Als biologischer Psychologe betreut Janas Bruder Oliver in der Tübinger Uniklinik Patienten, denen wegen Parkinson oder Epilepsie Hirnschrittmacher eingesetzt wurden. Als sich unter den Patienten Todesfälle häufen und Oliver angeblich bei einem Unfall umkommt, will Jana die Wahrheit herausfinden. Bei ihren Nachforschungen unterstützt sie der Nerd Sputnik. Nach und nach begreift Jana, wie weit die Cyborgtechnologie in der Realität fortgeschritten ist. Um die Machenschaften zu stoppen, muss sie hinter die Maske ihres vergötterten Bruders schauen. Und dann geraten Jana und Sputnik selbst ins Kreuzfeuer von Forschern und Geheimdienst. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt." Zur Autorin Ulrike Wanner studierte Sprachwissenschaft und Altorientalistik in Tübingen und London, bereiste den Vorderen Orient und arbeitete an einem Forschungsprojekt im Irak mit. Seit ihrem Studium der Informationswissenschaft in Konstanz arbeitet sie als Programmiererin und im IT-Support. www.storystore.de Leseprobe hier gibt es einen Vorgeschmack Leserunde Motherbrain ist ist mein erstes Buch, das in der nahen Zukunft spielt. Deshalb bin ich besonders auf deine Meinung gespannt und möchte mit dir über Aspekte des Romans diskutieren, die dich besonders interessieren oder am Herzen liegen. Wenn du dir überlegen willst, wohin die Entwicklung von Implantaten führen kann, oder einfach eine spannende Geschichte lesen möchtest, bewirb dich für die Leserunde. Mit Unterstützung des Sieben Verlags verlose ich 10 Bücher als mobi / epub / pdf und zusätzlich 5 gedruckte und signierte Exemplare. Bitte beantworte folgende Frage. Wo beginnt die Fremdbestimmung des Menschen durch Implantate wie Hirnschrittmacher? Bitte denke daran, dass der Gewinn eines Buchs zu Beiträgen zu allen Leseabschnitten und einer Rezension verpflichtet. Ich freue mich auf deine Teilnahme!

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  • Utopisch oder doch nicht?

    Motherbrain

    seschat

    18. January 2015 um 17:34

    InhaltOliver Varnoff, ein anerkannter Tübinger Psychologe in den Vierzigern, stirbt bei einem Autounfall. Kurz zuvor hatte ihm seine Schwester Jana, eine smarte Informatikerin, noch einen Besuch abgestattet. Anzeichen auf ein baldiges Unglück gab es nicht, sieht man von dem angeschossenen Patienten unweit des brüderlichen Hauses ab. Jana, die ihren Bruder nur als verantwortungsvollen und langsamen Autofahrer kennt, glaubt nicht an die Theorie, dass er am Unglückstag zu schnell und vor allem unter Alkohol gefahren ist. Sie geht von Mord aus. Bald darauf erfährt sie, dass ihrem Bruder ein universitäres Forschungsprojekt sehr zusetzte. Er gar aussteigen wollte, aber warum?Das Hirn von Parkinson- und Epilepsie-Patienten wurde mit technisch noch unausgereiften Computerchips (sog. Hirnschrittmacher) ausgestattet, um Forschungsgelder zu akquirieren. Das Wohl der Patienten stand dabei an letzter Stelle. Infolge drehten immer mehr Patienten durch, weil sie Wissen eingepflanzt bekamen, das sie niemals erworben hatten. Sie begangen sogar Selbstmord, weil sie nicht mehr Herr ihrer Gedanken waren. Cyborgtechnoogie at its best und Jana mittendrin im Spiel um Macht und Selbstbestimmung. Mit jedem neuen Tag und der Hilfe von Freunden, allen voran ihrem Nerdfreund Sputnik, kommt sie den unmoralischen Forschungsmethoden von Cyber Link auf die Schliche, was auch den staatlichen Geheimdienst auf den Plan ruft. MeinungEin spannender Wissenschaftsthriller, der mit einer gehörigen Menge an Fachwissen um die Themen Neurochirurgie und Hirnschrittmacher aufwartet. Zudem überzeugen die dargestellten Charaktere. Jana ist eindeutig die unerschrockene, sympathische Heldin dieses Thrillers, die allein für ihren verstorbenen Bruder kämpft. Als Informatikerin lebt sie genau wie ihr bester Freund Sputnik in ihrer eigenen Fantasiewelt und liebt Rollenspiele. Doch ahnt sie nicht, dass ein Teil dieser Rollenspiele bereits Realität ist. Den kriminellen Gegenpart zu Jana und ihren Freunden bildet das zerstrittene Ärzteteam rund um den arroganten Egomanen Prof. Reinemann. Tragisch finde ich, dass Jana auf den vermeintlich harmlosesten Arzt dieses Forschungsteams hereinfällt. Die Sprache ist vielfach durchsetzt von Fachbegriffen aus der Informatik und Neurologie, was höchst informativ und lehrreich ist, aber manchmal etwas sehr ausufert. Gerade wenn z. B. nicht von "Menschen", sondern von "Androiden" die Rede ist. Der Handlungsverlauf ist perfekt komponiert, so dass man erst spät auf den eigentlichen Täter kommt. Auch die Beschreibungen der LARP-Spielstätten und des Krankenhauses lesen sich sehr gut nachvollziehbar. Sie erleichtern die Identifikation mit Personen und Handlung ungemein. FazitSpannende, weil besonders ungewöhnliche Unterhaltung bis zur letzten Seite. Bleibt nur zu hoffen, dass wir Menschen nicht auch irgendwann im Auftrag der Wissenschaft zu fremdgesteuerten Robotern bzw. Befehlsempfängern mutieren.

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  • Erschreckende Zukunftsvision

    Motherbrain

    Lizzy_Curse

    12. January 2015 um 10:36

    Motherbrain von Ulrike Wanner Als ich dieses Buch in den Händen hielt, rechnete ich mit einem wissenschaftlich angehauchten Thriller. Im Endeffekt traf das Buch meine Erwartungen, lest jedoch selbst. Als Jana vom Tod ihres Bruders Oliver erfährt, ist sie zunächst bestürzt. Sie glaubt jedoch nicht an einen Unfalltod, wusste sie doch von seiner Arbeit mit Parkinson- und Epilepsiepatienten, bei der ihnen neuartige Chips eingesetzt werden. Sie findet heraus, dass es auch unter den Patienten eine erhöhte Rate an Todesfällen zu verzeichnen gab und beschließt, der Wahrheit auf die Spur zu gehen. An ihrer Seite steht ihr Freund und Computerfreak Sputnik. Doch je tiefer sie in dieses Geheimnis vordringen, desto gefährlicher wird es für sie. Bald schon geraten sie zwischen die Fronten von Forschern und Geheimdienst... und die Zeit zerrinnt ihnen zwischen den Fingern. Mit Jana hat Ulrike Wanner eine sympathische und besondere Protagonistin geschaffen. Sie tritt tough und selbstbewusst auf, und wirkt auch nicht unglaubwürdig in ihrem Denken und Handeln. Ich mochte sie auf jeden Fall und begleitete sie gerne während ihren Nachforschungen. Auch Oliver, den wir kurz am Anfang kennen lernen, konnte ich gut leiden. Und hätte mir gewünscht, noch etwas mehr über ihn zu erfahren, oder aber ein bisschen tiefer in Janas Gefühlswelt zu ihrem Bruder einzutauchen. Das kam mir vor allen Dingen kurz nach dem Tod ihres Bruders ein wenig zu kurz. Zu schnell entschied sie sich, dass eigentliche Geheimnis des Buches aufzudecken. Natürlich ist solch ein Handlungsfortschritt für eine spannende und dynamische Handlung unerlässlich. Doch ich hätte mir eventuell an der ein oder anderen Stelle etwas mehr emotionale Handlung gewünscht, um die Entscheidungen von Jana oder Sputnik besser verstehen zu können. Versteht mich nicht falsch, ich konnte die Protagonisten weitestgehend nachvollziehen, jedoch hat mir ein Quäntchen gefehlt, um wirklich in dieses Buch einzutauchen und mich fallen lassen zu können. Die liebevollen Details, die die Autorin ihren Charakteren zuweist, lassen sie individuell erscheinen. Ich musste auch das ein oder andere Mal z.B. über Sputniks Vorliebe für Sprüche Shirts oder Janas Affinität für Dörrgerichte schmunzeln. Durch solche Details gewinnen die Charaktere an Substanz und Tiefe, was ich als besonders wichtig erachte. Die Spannung blieb andererseits durchgehend auf einem hohen Niveau und die Autorin lies mich das ein oder andere Mal überrascht ob der Wendung zurück. Dass Jana durch ihre Nachforschungen in große Gefahr gerät, ist wohl selbstverständlich. Durch diese teils unerwarteten Wendungen fachte Ulrike Wanner aber auch meine Neugier immer wieder an. Ich stellte bald selbst Vermutungen ob des Ausgangs der Geschichte an. Und das man sein Gehirn selbst anstrengt, ist wohl Sinn und Zweck dieses Sci-Fi Thrillers gewesen. Alles in allem lässt sich sagen, dass mir „Motherbrain“ mit seiner spannenden Handlung und seinen tollen Protagonisten einige aufregende Lesestunden beschert hat. Leider muss ich einen Stern abziehen, da mir persönlich einige Handlungen der Figuren kaum emotional elaboriert erschienen. Eventuell hätte an der ein oder anderen Stelle, anstatt straffer Handlung, ein paar Seiten mehr nicht geschadet. Trotz dieser Kritik vergebe ich vier tolle Sterne für einen Zukunftsroman der etwas anderen Art.

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  • Fiktion oder Zukunft?

    Motherbrain

    LiberteToujours

    23. December 2014 um 16:36

    Jana ist Computerspezialistin, ihr Bruder Oliver biologischer Psychologe. Eigentlich zwei Arbeitsbereiche, die sich nicht unbedingt überschneiden - möchte man meinen. Als immer mehr von Olivers Patienten sterben und er selbst auch noch bei einem angeblichen Autounfall ums Leben kommt, beschließt Jana sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.. Die Protagonistin Jana ist alles in allem gut gelungen. Ein bisschen Nerd, ohne wirklich zu viel zu sein - authentisch eben. Nur ab und an haben mich ihre ausformulierten Gedanken ein wenig im Lesefluss gebremst. "Die Kühlsysteme hochfahren", wer sagt denn sowas, wenn man in eine Situation ein wenig zu sehr emotional involviert ist? Das war mir leider fast ein bisschen zu tief aus der Klischeekiste. Einer ihrer Freunde, Sputnik, macht das aber locker wieder wett. Der hatte sich schon bei seinem ersten Erscheinen zum heimlichen Liebling gemausert und blieb das für mich auch bis zur letzten Seite. Die Handlung an sich ist gut konstruiert, mit Betonung auf beidem. Die Spannung hält dauerhaft an, an manchen Ecken hat man als Leser aber das Gefühl, dass alles ein wenig gestellt wirkt. Andererseits wird hier eine Zukunftsvision erschaffen, die alles andere als wünschenswert ist und mich beim Lesen mehr als einmal ins Grübeln gebracht hat.  Die Technikdetails sehe ich auch ein wenig zwiespältig. Einerseits unglaublich spannend und wahnsinnig gut recherchiert, für mich aber manchmal einfach etwas zu viel. Da habe ich einfach gemerkt, dass ich von dieser Materie deutlich weniger Ahnung habe als unsere Autorin.  Zusammenfassend betrachte ich "Motherbrain" ein wenig ambivalent. Viel hat mir gefallen, einiges hätte man besser machen können. Sollte es aber einen weiteren Fall für Sputnik und Jana geben, bin ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie. 

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  • Spannend, brisant und eine Freude für alle Star-Wars-Fans.

    Motherbrain

    kassandra1010

    19. December 2014 um 18:49

    Ein Cyber-Krimi, der einen das Grausen lernt. Die Hackerin Jana kommt von einem ihrer Larps aus Schweden zurück und kurz nach dem Treffen mit ihrem Bruder stirbt dieser bei einem angeblichen Autounfall. Jana, die das nicht glauben kann, ermittelt selbst, da die Polizei keine wirkliche Hilfe ist. Mit Hilfe ihrer Cyber-Kollegen gelingt es Jana, Einblicke in die unglaublichen Machenschaften der Hirnforschung dank Chip-Implantaten zu erhalten und ist auf der Suche nach dem Urheber….   Spannend, brisant und eine Freude für alle Star-Wars-Fans.

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  • Motherbrain – Die Zukunft hat begonnen

    Motherbrain

    Nicky_G

    19. December 2014 um 12:51

    Janas Bruder Oliver stirbt bei einem Autounfall. War es Mord? Jana ist davon überzeugt, denn kurz zuvor ist vor Olivers Haus ein Mann angeschossen worden und liegt nun im Koma. Die mysteriösen Ereignisse überschlagen sich: woran hat ihr Bruder gearbeitet und mit wem? Was hat es mit der Arbeit an den Parkinsonpatienten auf sich, zu denen auch der Mann im Koma gehört? Unterstützung findet Jana bei ihrem Freund Sputnik, mit dem sie Cybertreffen organisiert, wohingegen die Polizei sich seltsam bedeckt verhält… Man merkt, dass die Autorin Ahnung von Computern, IT und Technik hat. Die Beschreibungen sind logisch und ausgeklügelt, ohne dass man sich in Fachbegriffen verliert, mit denen man als Laie nichts anfangen kann. Die Charaktere sind individuell und detailreich geschildert, z. B. Sputniks Vorliebe für Sprüche-Shirts oder die Afrikaaffinität von Stefan Hummel. Ziemlich originell kommt dabei Jana rüber, deren Vorliebe für Dörrgerichte ich schon ziemlich merkwürdig fand. Der Leser wird im Laufe der Geschichte auch auf die ein oder andere falsche Fährte gelockt oder bekommt eine Überraschung präsentiert, mit der man nicht unbedingt gerechnet hätte. Das erzeugt große Spannung, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Auch weil der Schreibstil sehr schmeichelnd ist, den man ruhig lesen kann, ohne ins Stocken zu geraten oder an Passagen hängen zu bleiben.Ein deutscher Thriller, der überrascht wegen seiner Aktualität und seiner fachlichen Finesse. Der Showdown passt wunderbar und erstaunt wegen seiner ausgefeilten Technik. Davon zeugt schon das äußerst gelungene Cover, das mich an die Matrix-Filme erinnert hat. Sehr innovativ, was auch nach hinten losgehen kann, wenn man sein Metier nicht versteht. Das ist bei Ulrike Wanner definitiv nicht der Fall. Ob man auf eine Serie hoffen dürfte? Ich wäre beim 2. Teil auf jeden Fall dabei.

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  • Motherbrain

    Motherbrain

    Lunamonique

    22. November 2014 um 10:03

    Autorin Ulrike Wanner schreibt Drehbücher, Theaterstücke, Kriminalromane und Kurzkrimis. Die Hauptfigur in ihrem neuen Roman „Motherbrain“ arbeitet wie sie selbst als Programmiererin. Jana wird in seltsame Todesfälle verwickelt. Auf dem Weg zu ihrem Bruder, dem biologischen Psychologen Oliver Varenhoff, entdeckt Computerspezialistin Jana einen angeschossenen Mann, der auf der Straße liegt. Sie ruft ihren Bruder zu Hilfe. Der Notarzt wird alarmiert. Wer ist der Täter? Jana hat einen schwarzen Porsche wegfahren sehen. Eine erste Spur? Kurz nachdem Jana abends ihren Bruder verlässt, stirbt er angetrunken bei einem Autounfall. Nichts passt zusammen. War es vielleicht Mord? Janas Vorlieben für Live-Abenteuerspiele und Cyborgs wirken sich auf ihre Sprache aus. Ihre technikverliebten Äußerungen geben „Motherbrain“ ein besonderes Flair. Janas Bruder war in der Forschung tätig. Sind Cyborgs nicht nur reine Phantasie? In „Motherbrain“ fließen wahre Forschungen, Experimente und Verfahren in die Geschichte mit ein. Die Realitätsnähe macht diesen Roman so interessant. Skrupellose Menschen sind bereit, Grenzen zu überwinden. Jana kriegt es mit übermächtigen Gegnern zu tun. Durch das Schussopfer und Olivers Tod kommt Spannung auf. Das Puzzle setzt sich nur langsam zusammen. Jana und ihr Freund Sputnik, ein Computerfreak bringen sich bei ihren Nachforschungen in Lebensgefahr. Für die Polizei handelt es sich bei Olivers Tod immer noch um einen folgenschweren Autounfall. Von Mord keine Rede. Jana und Sputnik sind bei ihren Ermittlungen auf sich allein gestellt. Wem können sie trauen? Wer steckt mit drin im schmutzigen Spiel? Bald lauert an jeder Ecke ein Verfolger. Oder alles nur Einbildung? Bei „Motherbrain“ stimmt das Tempo. Der Plot ist raffiniert gestrickt. Zum Schluss nimmt die Technik etwas zu sehr überhand. Interessant sind die Charaktere, allen voran Jana und Sputnik. Die Beiden verbindet eine besondere Freundschaft. Jeder kann sich auf den anderen verlassen. Beide sind ungewöhnliche und sehr eigensinnige Persönlichkeiten. Witzig sind Janas Spitznamen C3PO, Androide und Walross für die Polizisten. Ihre Art zu kochen und Gerichte für mehrere Tage vorzubereiten ist auch speziell. Jana und Sputnik verfügen über eine ausgezeichnete Kombinationsgabe, Intelligenz und natürlich über umfangreiches Computerwissen, was in dieser Geschichte eine große Rolle spielt. Ist Olivers Freund Sergio auf Janas und Sputniks Seite? Die Gefahr für alle Beteiligten nimmt zu. Ein bisschen James Bond-Flair mit Verfolgungsjagden, Versteckspiel, Flucht und Täuschung breitet sich aus. Um mehr Informationen zu bekommen, geht Jana auf die Einladung von Neurochirurg Stefan Hummel ein. Der gut aussehende Charmeur ist leicht zu durchschauen. Oder etwa nicht? Am Ende ist die Auflösung etwas konfus und die Informationen prasseln nur so auf den Leser ein. Die Spannung hält bis zum Schluss an. Der Showdown wird ungewöhnlich inszeniert. Janas Vorliebe für Technik sorgt hier zeitweise für ein Highlight. Das Cover mit dem aufgerissenen Auge im Zentrum und den Zahlen im Hintergrund zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Die kreative Gestaltung, Farbenspiel und Details, der Titel in ungewöhnlicher Schrift sind sehr gelungen. Das tolle Cover passt perfekt zum Inhalt. „Motherbrain“ überrascht mit originellen Einfällen, einer unterhaltsamen Sprache und mitreißenden Charakteren. Vielleicht gibt es ein Wiedersehen mit Jana und Sputnik? Ein Denkanstoß für die Autorin.

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  • Gedankenkontrolle

    Motherbrain

    tweedledee

    16. November 2014 um 16:21

    Die Autorin Ulrike Wanner verarbeitet in ihrem Cyber-Thriller ein spannendes und zugleich brisantes Thema. Es geht um die Frage, inwieweit im Gehirn platzierte Chips vertretbar sind und ob sie nicht manipulierbar und für andere  Zwecke benutzt oder missbraucht werden können. Die  Programmiererin Jana Varenhoff steht im Mittelpunkt der Geschichte. Schon in ihrer Kindheit interessierte sie sich für Computer und driftete in ihre Fantasiewelten ab, was sie zum Außenseiter machte. Ihr Faible für Scifi ist ihr größtes Hobby, zusammen mit Gleichgesinnten veranstaltet sie LARP Partys und sorgt im Hintergrund für die Technik und die Raumschiffkulissen. Als ihr Bruder Oliver, der als Psychologe Patienten mit Hirnschrittmacher für die Uniklinik Tübingen betreut bei einem Unfall ums Leben kommt, hat sie Zweifel, dass es sich tatsächlich um einen Unfall handelt. Sie stellt selbst Ermittlungen an, sichtet die Unterlagen ihres Bruders und kommt einer großen Sache auf die Spur. Musste ihr Bruder sterben weil er aus dem Programm Motherbrain aussteigen wollte? Was für ein spannender Thriller! Schon nach kurzer Zeit bekam ich ein gutes Gefühl für Jana, die eine wunderbare Protagonistin ist. Einerseits wirkt sie wie ein Nerd, der in seiner eigenen technischen Sphäre lebt, andererseits ist sie stark und mutig und nicht auf den Mund gefallen. Sie ist natürlich, ungekünstelt und liebenswert. Aus Janas Perspektive ist man ganz nah an der Story und ihren Gefühlen dran, erlebt ihr Erschrecken als sie erfährt, dass ihr über alles geliebter Bruder in dunkle Machenschaften verwickelt war. Was hat es mit dem Projekt Motherbrain auf sich? Können mittels Chip tatsächlich die Gedanken kontrolliert werden?  Mit ihren Nachforschungen sticht sie in ein Wespennest und gerät in Todesgefahr. Immer wieder gibt es neue Entwicklungen, Wendungen, die die Story in eine andere Bahn lenken. Der Schluss mit seiner Auflösung ist so überraschend wie schockierend. Der Krimi ist flüssig geschrieben, die Spannung steigert sich kontinuierlich. Ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, zumal das Thema sehr nachdenklich stimmt. Fazit: Super spannender Cyber-Thriller der ein brisantes Thema behandelt.

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  • Chip im Hirn und die Folgen

    Motherbrain

    gorgophol

    16. November 2014 um 11:00

    Wo beginnt und wo endet Selbstbestimmung? Wenn Chips im Gehirn gegen Krankheiten eingesetzt werden, ist das auch sicher? Und ist es ethisch verantwortbar? All das reißt Ulrike Wanners Thriller "Motherbrain" an und verpackt es in eine spannende Geschichte.  Jana, LARP-Liebhaberin und Nerd wie man sie sich vorstellt, untersucht den "Auto-Unfall" ihres Bruders, an den sie nicht so recht glauben will. Plötzlich findet sie sich in einer Welt wieder, die sie sonst nur aus ihren Rollenspielen kennt. Menschen bekommen Chips eingesetzt, um Krankheiten zu heilen, bei denen Medikamente nicht mehr wirkliche Lebensqualität ermöglichen.  Doch immer mehr drängt sich der Eindruck auf, dass mehr dahinter steckt. Werden die Patienten als Versuchskaninchen missbraucht? Forscht da wer auch immer an Techniken zum Gedankenlesen oder gar der Gedankenkontrolle? Und wie hängt ihr Bruder da in allem drin? Ein gefährliches Abenteuer nimmt seinen Lauf.  Die Geschichte wird aus Janas Perspektive erzählt, was sie dem Leser gut näherbringt und die Spannung über das gesamte Buch hinweg hoch hält. Wer Nerds mag, wird Jana lieben. Überhaupt sind die Figuren sehr gut gezeichnet, da man sie ja auch aus Janas Perspektive wahrnimmt. Für den ein oder anderen mag diese Perspektive etwas befremdlich wirken. Mir als Informatiker hat es gefallen. Insgesamt ein sehr spannendes Buch, das mit gut gefallen hat. Ein Wermutstropfen war allerdings meine ebook-Ausgabe, die mir das flüssige Lesen oft sehr erschwert hat, da die Worttrennung offenbar nicht richtig funktioniert hat, sodass Worte einfach über das Zeilenende weitergeschrieben wurden, was teilweise sehr verwirrend war und den Lesefluss ziemlich gestört hat.  Trotzdem eine klare Leseempfehlung. 

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  • Spannung von Anfang bis Ende

    Motherbrain

    LimitedEdition

    16. November 2014 um 08:21

    Können Menschen mittels eines Chips im Gehirn manipuliert werden? Als Janas Bruder bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kommt, forscht die sympathische, nerdige Protagonistin nach den näheren Umständen und gerät dabei in einen Strudel aus Macht und Intrigen, der sie immer tiefer in die Ereignisse hineinzieht.  Schon kurz nach dem Anfang war ich so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wer hinter allem steckt und was passiert ist. Und ständig erlebt man aus Janas Sicht, die mir sehr ans Herz gewächsen ist, zunehmend neue Überraschungen.  Ein Buch, das Nachhallt und zum Nachdenken anregt. Was ist alles möglich, wie kann man uns Menschen manipulieren? Und immer wieder kam es anders, als man erwartet hatte.  Definitiv ein Buch, dass jetzt, nach dem E-Book, auch als Print einen Weg in mein Bücherregal finden wird!

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  • Schockoladenexplosion orange

    Motherbrain

    dieDoreen

    12. November 2014 um 18:29

    Ein spannender Cyber-Thriller erwartet euch mit Motherbrain. Jana als Hauptprotagonistin besticht durch ihre Einzigartigkeit. Sie ist ein Nerd, steht auf LARP Partys und hat sich schon als Kind eigene Fantasiewelten erstellt. Als ihr Bruder auf mysteriöse Weise stirbt, setzt Jana alles daran den scheinbaren Mord aufzuklären. Eine spannende und gefährliche Suche nach der Wahrheit beginnt. Der Autorin gelingt es durch überraschende Wendungen, der Geschichte immer wieder neuen Schwung zu geben, so dass man das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann. Dabei wird das ernste Thema der Fremd- und Eigenbestimmung durch die Medizin thematisiert und man bekommt einen Eindruck was heutzutage möglich wäre, wenn nicht sogar schon möglich ist. Stellenweise waren mir einige Passagen zu detailliert beschrieben wenn es um Computerwissen oder Technik ging, was der Spannung der Story aber nicht unbedingt schadet. Wer einen packenden Thriller mit etwas SciFi und außergewöhnlichen Charakteren sucht für den ist Motherbrain genau richtig. Mir hat das Buch gut gefallen. 4 von 5 Sternen 

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