Umberto Eco Der Name der Rose

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Inhaltsangabe zu „Der Name der Rose“ von Umberto Eco

Das Hörspiel zum großen Bestseller
Ein Mord erschüttert die Gemäuer des altehrwürdigen, weltberühmten Benediktinerklosters. Bruder William aus dem fernen Baskerville wird vom Abt mit der diskreten Klärung des Verbrechens beauftragt. Doch kaum beginnt William in den Katakomben zu ermitteln, wird der zweite Mönch tot gefunden.
Umberto Eco, weltweit gefeierter Bestsellerautor, gelang mit "Der Name der Rose" ein Meisterstück: ein packender Thriller aus dem 14. Jahrhundert. In der Hörspielbearbeitung von Richard Hey und unter der Regie von Otto Düben sprechen Pinkas Braun, Rolf Boysen, Manfred Steffen und andere.
(6 CDs, Laufzeit: 5h 31)

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  • Der Name der Rose

    Der Name der Rose

    PoldisHoerspielseite

    09. February 2017 um 12:47

    Der Name der Rose Erster Eindruck: Morde in düsterem Kloster William von Baskerville, ein Fransiskanermönch und ehemaliger Inquisitor, besucht gemeinsam mit seinem Novizen Adson von Melk eine Benedektinerabtei, in der ein Treffen hochrangiger Kirchemitglieder stattfinden soll. Doch vor kurzem hat sich ein Mord in den Mauern des Klosters ereignet, und auf Bitten des Abtes widmet sich William des Falles. Doch schon bald wird ein weiterer Toter aufgefunden... Umberto Eco hat mit „Der Name der Rose“ einen äußerst bekannten Vertreter der Weltliteratur erschaffen, auch heute noch ist der Roman sehr populär. Das aufwändige Radiohörspiel, das in Kooperation verschiedener Sender im Jahr 1986 entstanden ist, ist zudem fester Bestandteil des Programms des Hörverlages und auch heute noch sehr hörenswert. Denn schnell wird der Hörer in die düsteren Gemäuer des Klosters entführt, streift mit William und Adson durch die unterirdischen Gänge, die riesige Bibliothek oder den Klostergarten, befragt die Mönche und kommt dem Mörder dabei immer ein Stückchen näher. Der Plot an sich ist schon sehr unterhaltsam, doch seinen vollen Reiz entfaltet das Werk durch die vielen Nebenarme, die in dieser Umsetzung zwar deutlich gekürzt wurden, aber immer noch eine sehr intensive Atmosphäre erzeugen. Es ist ein Hörspiel voller Düsternis geworden, voller Geheimnisse und Intrigen, voller Rätsel, dabei ist der theologische Aspekt sehr gelungen eingeflossen. Regisseur Otto Düben hat einen zeitlosen Klassiker geschaffen, der auch 30 Jahre nach seiner Produktion noch fesseln kann. Das liegt auch an den sehr guten Sprechern, die ihre Charaktere sehr intensiv verkörpern. Heinz Moog ist als Erzähler zu hören, wobei er die alte Version des Adson verkörpert. Mit seiner warmen, angenehmen Stimme kann er gekonnzte Akzente setzen und die Stimmung des Hörspiels sehr genau einfangen. Sein jüngeres Ich wird von Christian Schulz verkörpert, der energiegeladen seine Passagen facettenreich umsetzt und ein genaues Bild seines Charaters zeichnet. Pinkas Braun spricht William von Baskerville mit dunkler, eindringlicher Stimme, er verstärkt die Spannung noch weiter, bringt aber auch eine gewisse Ruhe mit ein. Weitere Sprecher sind Helmut Stange, Manfred Steffen und Ernst Jacobi. Bei diesem Hörspiel wird besonderer Wert auf die Geräuschkulisse gelegt, sodass man oft das Schlurfen durch die weiten Gänge hört, aber auch mit Halleffekten oder hintergründigem Stimmgewirr wird hier gearbeitet. Musik ist ebenfalls ein gut inszeniertes Stilmittel, um die düstere Abtei gekonnt wiederzuegeben. Etwas störend ist allerdings die sehr differierende Lautstärke, mal sind dabei einzelne Sätze sehr leise geflüstert, sodass man sie auch bei ruhiger Umgebung kaum verstehen kann, mal wird in heller Panik geschrien, sodass man versucht ist, den Lautstärkeregler nach unten zu korrigieren. Verpackt sind die sechs CDs dieser Veröffentlichung in einer dicken Plastikhülle, die sich mehrfach aufklappen lässt. Im Inneren findet sich zudem ein dünnes Booklet, das neben einer kurzen Biographie zu Umberto Eco und den üblichen Produktionsinformationen leider keine weiteren Informationen bereit hält. Das Cover ist hübsch gestaltet und zeigt eine Szene aus dem bekannten Folm zum Buch, sodass durchaus eine Verwechslungsgefahr zu einem Filmhörspiel besteht. Fazit: Dieses Hörspiel schafft es, die Stimmung des Romans sehr gekonnt einzufangen und trotz einiger Kürzungen dessen Geist zu transpotieren. Dabei fühlt man sich aufgrund der atmosphärischen Gestaltung schnell in das düstere Gemäuer versetzt. Die starken Charaktere und die vielen eingestreuten Nebenarme lassen diese Umsetzung zu einer sehr lobenswerten Produktion werden. VÖ: 11. Oktober 2011 Label: Der Hörverlag Bestellnummer: 978-3-86717-792-4

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  • Mönche und die Apokalypse ?

    Der Name der Rose

    Armillee

    26. May 2015 um 10:33

    Ich ließ mich immer wieder durch die positiven Äußerungen dazu hinreißen, den Film 2 x zu schauen. Ich muss gestehen, ich hab´s nicht kapiert. Zuviele Namen und mir unbegreifliche Charaktere. Viel Latein. Das Hörbuch sollte mich nun packen. Das hat es auch, aber auf ganz andere Weise. Die Stimme von Gert Heidenreich hat mich voll und ganz begeistert. Es ist mir egal gewesen, was er liest, Hauptsache, er hört nicht auf. Besser geht es nicht!! Die ganze Vertonung war eine Meisterleistung. Dieses Kompliment vergebe ich sehr selten. Stundenlang könnte ich ihm lauschen, auch wenn er nur das Telefonbuch runter liest. Das Hörbuch hat mir etwas mehr Durchblick in diesen Wirrwarr der Mönche und der Morde gebracht, aber so richtig rein bin ich nicht gekommen.

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  • Rezension zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

    Der Name der Rose

    Draco_Tenebris

    04. February 2012 um 21:26

    „Der Name der Rose“ gehört zu jenen Geschichten, die mich schon seit ewig fasziniert haben. Es ist das erste Buch von Umberto Eco, mit dem ich mich schon lange beschäftige. Allerdings hat es einige Zeit gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, mich dafür zu entscheiden, es als Hörbuch zu kaufen. Die Entscheidung, das zu tun, war eine gute, zumal ich damit testen wollte, ob mir der Schreibstil von Herrn Eco überhaupt zusagt und ob ich danach noch weitere Bücher von ihm lesen werde. Zum Inhalt kann ich folgendes sagen: es ist ein historischer Kriminalroman, der in einem düsteren Kloster im Jahre 1327 spielt – also im tiefsten Mittelalter. Der Franziskaner William von Baskerville besucht gemeinsam mit seinem „Assistenten“ Adson von Melk eine Benediktinerabtei im ligurischen Apennin. Eindrucksvoll beschreibt Umberto Eco die Ankunft der beiden Mönche, sowie die ersten Empfindungen, welche sie beim Anblick der Abtei bekommen. Die Abtei ist bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass man beim Zuhören das Gefühl bekommt, man würde an der Seite von Bruder Baskerville und seinem Assistenten durch das Kloster schreiten. Auf den ersten Eindruck hin erwartet man einen geheiligten Ort, der von den Gesängen und dem klösterlichen Wirken der Mönche gesegnet ist. Aber nichts ist so wie es scheint: denn Bruder Baskerville ist gekommen, um einen grausamen Mord aufzuklären. Bis es ihm gelingt heraus zu finden, wer welche grausige Tat begangen und wer wie gesündigt hat, passieren noch weitere, blutige Morde. Die beiden Mönche finden zwar ausreichend Hinweise, doch nichts deutet auf ein gutes Ende hin. Als dann auch noch die Inquisition auftaucht, ist Vorsicht angesagt, für jeden der im Kloster lebt. Aber nicht nur die Morde machen William von Baskerville zu schaffen, denn auch die Mönche sowie die Zeit, in der sie sich befinden, ist mehr als düster und makaber… Mein Fazit: ein extrem spannendes, sowie haargenau beschriebenes Buch, das auch als Hörbuch funktioniert, da mir die Sprecher sehr gut gefallen haben. Vor allem die Stimmen von Adson, William, und dem ständig in seltsamer Sprache redenden Salvatore haben mich am meisten beeindruckt. Zudem schaffte es „Der Name der Rose“, mich an einen Ort zu tragen, den man Stück für Stück und Seite an Seite mit William und Adson erkundet. Aber es ist kein schöner Ort: es ist dunkel, es ist kalt, es ist einsam, und die Mönche scheinen allesamt irgendwie von Sinnen zu sein, jeder auf seine Weise, wie man im Laufe der Zeit erfährt. Zu meinen Lieblingsfiguren zählen natürlich William von Baskerville, sein Gefährte Adson, Salvatore „der arme Teufel“, sowie ein Großteil der auftretenden Mönche. Für mich war dieses Hörbuch so spannend, so dass ich es innerhalb von einem Tag durch hatte und mir es bestimmt noch einmal anhören werde! Ich bin sehr froh, dieses Hörbuch zu besitzen, und kann es nur jedem empfehlen, der Umberto Eco mag – aber auch für Einsteiger ist es nicht schlecht, zumal man sich bestimmte Passagen immer wieder anhören kann und man nicht so leicht die Lust verliert, wie bei einem etwas längerem Buch.

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  • Rezension zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

    Der Name der Rose

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2010 um 21:35

    William von Baskerville, ein Franziskanermönch und begeisterter Hobbydetektiv kommt in ein Benediktinerkloster in Italien. Denn dort wurde ein Bruder gewaltsam ermordet. Gemeinsam mit Adson von Melk, einem Novizen, versucht er nun, das Verbrechen aufzuklären. Doch es folgen weitere Morde. Ein tolles Hörspiel mit verschiedenen Sprechern, die perfekt aufeinander abgestimmt sind und einem mittendrin erscheinen lassen. Aufgrund der leisen Hintergrundgeräusche könnte man meinen, dass man sich selbst im Kloster befindet und versucht, die Mordfälle aufzulösen. Eine der wenigen Male, die ich sagen muss, das Buch, Film und Hörspiel einfach nur grandios sind.

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