Umberto Eco Der Name der Rose

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Inhaltsangabe zu „Der Name der Rose“ von Umberto Eco

Der Weltbestseller in neuer Ausstattung Der englische Franziskanermönch William von Baskerville ist in einer delikaten politischen Mission unterwegs in eine italienische Benediktinerabtei. Dort gerät er, zusammen mit seinem etwas unbeholfenen, jungen Adlatus Adson von Melk, in einen Strudel von kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ...

auch wenn man etwas braucht um mit dem Schreibstil klarzukommen, lohnt sich dieses Buch. Ich werde es bestimmt nochmal lesen

— Kisu

Ein Klassiker, Am Anfang muss man sich schon etwas durchbeißen, lohnt sich aber wirklich. Immer wieder gut!

— Katja_Oe

Dieses Buch kann ich auch nach jahren wieder lesen, selbst die verfilmung war gut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Alles andere als einfach zu lesen aber dennoch fesselnd. Lässt die Titelfrage jedoch offen und den Leser einige Male verwirrt zurück.

— Yurelia

Mein absoluter Lieblingskrimi, Spannung mit Historik gepaart! Umberto Ecos Meisterwerk!

— kassandra1010

​ Könnte ein spannender Krimi sein, wirkt jedoch zur Hälfte eher wie ein Geschichts- und Theologie-Lehrbuch

— LaLecture

Nach mehreren Versuchen wieder weg gelegt. Bin nicht ins Buch gekommen

— Bietzer

Ein Krimi mit viel Geschichte und Philosophie! Ein Werk, das die Bezeichung "einmalig auf der Welt" verdient!

— Miamou

Das habe ich zig mal geles

— petra53

Ich liebe Spannung und Logik in diesem einmaligen Buch. Die Verfilmung mit Sean Connery in der Hauptrolle ist ebenfalls ein Highlight! :)

— KathiVanBeek

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  • Umberto Eco: »Der Name der Rose«

    Der Name der Rose

    Yurelia

    Ein wahrlich faszinierendes, interessantes und kompliziertes Buch. Ich hab mich stellenweise wirklich schwer getan, dieses Buch zu lesen, aber es hat sich gelohnt. Mir hat es gefallen und eines Tages werde ich es sicher noch einmal lesen, in der Hoffnung, die Dinge, die ich nicht so ganz verstanden habe, dann besser verstehen zu können. Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Krimi, wie man vielleicht anhand der Beschreibung und des Klappentextes zunächst vermutet. Es ist auch ein Buch voll mit religiösen, politischen Diskussionen und philosophischen Disputen. Jemand, der von dieser Materie nicht so viel Ahnung hat, so wie ich, wird sich bei dem einen oder anderen Streitgespräch in diesem Buch sicher schwer tun, mitzukommen. Aber ich finde, genau das macht es so interessant. Denn man kann eine ganze Menge lernen, über die Denkweise der Menschen zur damaligen Zeit. Einiges war mir nicht unbekannt, einiges wusste ich so noch gar nicht und mit den geschichtlichen Hintergrunddaten konnte ich eigentlich so gar nichts anfangen. Bei einigen Dingen habe ich gedacht: »Ohje, was für einen Schwachsinn die Menschen von damals gedacht haben.« Bei anderen wiederum war ich beeindruckt von Dingen, die damals schon bekannt waren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund des ungewohnten, altertümlichen und teilweise sehr verschachtelten Schreibstils, konnte ich dann doch abtauchen in die damalige Zeit. Das Buch beginnt zunächst verwirrend. In dem ersten Text mit dem Titel »Natürlich, eine alte Handschrift« fand ich mich anfangs so gar nicht zurecht. Orientierungslos las ich diesen Text, kapierte aber erst mit der Zeit, dass dies ein Vorwort des Autors zu sein schien und nicht der Prolog zur Geschichte. Leider ist das Vorwort nicht als solches betitelt und auch anderweitig lässt sich nicht erkennen, wer da denn spricht. So startete ich ziemlich verwirrt in die eigentliche Geschichte. Das Buch ist unterteilt in sieben Tage. Jeder Tag ist gegliedert in die verschiedenen Abschnitte der liturgischen Stunden. Von Mette bis Komplet. In der Anmerkung auf Seite 15 ist das noch einmal genau aufgelistet und beschrieben. Es gibt eine Übersicht der Hauptpersonen auf Seite 14. Im Anhang auf Seite 659 gibt es eine Übersetzung der wichtigsten lateinischen Texte und auf Seite 666 findet sich ein Glossar von Fremdwörtern. Leider haben mir die Übersetzungen und Erklärungen nicht ausgereicht und wieder einmal habe ich betrauert, dass ich bisher nie Latein lernen konnte. Einzelne Fremdwörter konnte ich recherchieren, bei den lateinischen Sätzen gab ich auf, diese korrekt übersetzt im Internet zu finden. Was Salvatore von sich gibt, konnte ich eigentlich fast nie richtig verstehen. Manchmal ist es einen Satz später übersetzt worden. Aber das meiste Gerede von Salvatore wird nicht übersetzt und so weiß man oft nicht, was er eigentlich sagte, sondern musste das aus dem Kontext erraten. Natürlich ärgerte mich auch hier wieder die alte deutsche Rechtschreibung. Ja, es ist ein altes Buch, erstmals in den 80er Jahren erschienen. Aber wenn man die 5. Auflage von 2016 vorliegen hat, ärgert man sich schon, dass die Rechtschreibung nicht überarbeitet wurde. Aber das wird wohl ein ewiges, deutsches Problem bleiben. Lässt man die Schachtelsätze, die gerne auch mal eine Seite lang sein können, außen vor, so kann man sich noch auf den ersten 50 Seiten an den Schreibstil gewöhnen und abtauchen. William habe ich von Anfang an gemocht. Er hat mich so ein bisschen an Sherlock Holmes erinnert und Adson an Dr. Watson. Zumindest ein bisschen. Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war... Den anderen Figuren, wenngleich sie auch interessant waren, blieb ich misstrauisch gegenüber. Einer von ihnen konnte schließlich der Mörder sein. Die Geschichte ist teilweise voraussehbar und am Ende dann doch wieder nicht. Sie hält einige Überraschungen parat und die Auflösung des Falls und das Ende der Geschichte schockierten mich und lassen mich ein wenig betrübt zurück. Was es jedoch mit der Rose auf sich hat und warum das Buch nun »Der Name der Rose« heißt, ist mir leider schleierhaft geblieben. Mein Fazit: Alles andere als einfach zu lesen aber dennoch faszinierend, interessant und fesselnd. Lässt die Titelfrage jedoch offen und den Leser einige Male verwirrt zurück. Will definitiv mehrmals gelesen werden.

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    • 8
  • Ein wahres kriminalistisches Abenteuer!

    Der Name der Rose

    kassandra1010

    23. July 2017 um 20:04

    William von Baskerville reist mit seinem jungen Assistenten Adson auf seiner Mission durch den Apennin. Beide wollen dort übernachten, doch William stoplert hier geradezu über ermordete Brüder. Als ehemaliger Ermittler der Inquisition kann er seine detektivischen Neigungen nicht unterdrücken und stößt dabei auf mystische Zeichen, geheimnisvolle Texte und eine äußerst seltsame Bibliothek. Während Adson in einen tiefen Zwiespalt zwischen der wahren Welt und der Welt im Glaube Jesu gerät, kommt William der Aufklärung der Morde immer näher. Die Erkenntnis, das beide sich in großer Gefahr befinden und dann auch noch die Inquisition selbst aus Rom anrückt, scheint aber weder William auf seiner Mördersuche aufzuhalten wie Adson, den große Gewissensbisse plagen. Ein wunderbar spannendes und abenteuerliches Buch über die Macht des Glaubens, die unglaubliche Macht der katholischen Kirche und einer Inquisition, die aus reinem Unwissen gegneüber der Naturwissenschaften entstanden ist. Es ist eines der wenigen Meisterwerke, die ebenso brilliant verfilmt wurden.

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  • Zum Teil spannender Krimi, zum Teil auch langweiliges Theologielehrbuch

    Der Name der Rose

    LaLecture

    23. June 2017 um 17:32

    InhaltDer junge Benediktiner-Novize Adson von Melk reist mit dem Franziskaner William von Baskerville in eine Abtei, in der William einen Auftrag vom Kaiser zu erfüllen hat. Dort angekommen, wird William zusätzlich vom Abt beauftragt, einen Mord an einem der Mönche aufzuklären.Und während William noch damit beschäftigt ist, die Geheimnisse der Abtei zu entdecken, sterben weitere Menschen.MeinungIch wurde vorgewarnt, "Der Name der Rose" sei schrecklich langweilig und langatmig. Entsprechend skeptisch begann ich dann auch mit der Lektüre und muss zum Teil leider gestehen, dass sich die Warnung bewahrheitet hat, kann zum Teil aber glücklicherweise auch sagen, dass sich die Lektüre trotzdem gelohnt hat.Es gibt zwei Dinge, auf die man zukünftige Leser*innen dieses Buches vorbereiten sollte:Erstens wird man mit einer beachtlichen Menge an historischem Kontext gefüttert, da Ecos Wissen um die Kirche im Mittelalter dem eines Geschichtsprofessors alle Ehre macht.Zweitens sollte man sich - was in Anbetracht der Tatsache, dass das Buch von Mönchen handelt und in einer Abtei spielt, vielleicht nicht überraschend ist - auf ausgedehnte religiöse Diskussionen und detaillierte Beschreibungen diverser kirchlicher Persönlichkeiten, Praktiken und Glaubensgrundsätze und ausführliche Hassreden auf "Ketzergruppen" gefasst machen.Diese Massen an Informationen und komplexen Zusammenhängen bekommt man leider auch nicht behutsam und verständlich Stück für Stück nähergebracht, sondern hauptsächlich in sehr langen Absätzen und Dialogen, die kaum etwas anderes enthalten und die Handlung wenig voranbringen.Zusammen mit Umberto Ecos Hang zu Monologen und Aufzählungen, die zum Teil ungelogen eine halbe Seite lang sind (teilweise in einem einzigen Satz), und seitenlangen Beschreibungen von Gefühlen, Träumen und Gebäuden (Einmal wird beispielsweise eine Kirche über sieben Seiten hinweg beschrieben) sorgte all das schnell dafür, dass ich die Urteile vieler, die das Buch als langweilig empfanden, nachvollziehen konnte. Zumal ich mich weder für das Mittelalter noch die katholische Kirche zu dieser Zeit sonderlich erwärmen kann und mich nicht gut mit diesen Themen auskenne, sodass es mir zum Teil schwer fiel zu folgen.Zusätzlich wird das Lesen erschwert durch eine Vielzahl an Fachbegriffen und eine Menge lateinischer Begriffe, Sätze und Zitate, die zwar alle im Anhang erklärt werden, die ich aber irgendwann einfach übersprang, da es mir zu viel Aufwand war, ständig nach hinten zu blättern, nur um weitere kirchenspezifische Ansichten zu verstehen.Oft war für mich nicht erkennbar, wieso Eco an diesen Stellen Latein verwendete (teilweise wurden normale, gesprochen Sätze zur Hälfte in Latein geschrieben - bei reinen Zitaten hätte ich es ja noch verstanden) und wieso er es nicht wenigstens mit Fußnoten übersetzen konnte, da es sich oft nur um wenige Wörter handelt und dies viel weniger Aufwand beim Lesen gewesen wäre.Ebenfalls nicht erschlossen hat sich mir das Vorwort, in dem Eco die (vermutlich fiktive) Geschichte erzählt, wie er die angeblichen Original-Notizen von Adson von Melk (des Erzählers) gefunden und übersetzt hat. Der Prolog handelt von vielen Schwierigkeiten, die ihm auf der Suche nach Informationem über Adson und seine Erlebnisse begegneten, tut aber zur eigentlichen Geschichte absolut nichts zur Sache und wirkt vor allem deshalb so sinnlos, da die gesamte Geschichte und die meisten beteiligten Personen ohnehin fiktiv sind. Im Vorwort so zu tun, als handele es sich um ein Sachbuch, erschien mir daher unnötig.Doch obwohl ich stellenweise sehr mit den Längen des Romans zu kämpfen hatte, konnte er mich in anderer Hinsicht doch faszinieren.Zum einen gibt Eco durch sein fundiertes Fachwissen einen spannenden, teils schockierenden Einblick in das Leben im Mittelalter, insbesondere in Kirchenkreisen. Man erfährt einiges über die grausame Inquisition, die Diskrimierung und Vorurteile, die Frauen (insbesondere in der Kirche) erfuhren, und den Kampf von Wissenschaft und Vernunft gegen die strikten Regeln der Kirche und den unerschütterlichen Glauben, dass Gottes Wege unergründlich seien.Zum anderen entwickelt sich neben der politischen Handlung auch eine Art Krimi, denn obwohl William wegen eines politischen Auftrags die Abtei aufsucht, wird er dort sofort beauftragt, einen Mord zu untersuchen, der dem Ruf der Abtei in besagten politischen Angelegenheiten schaden könnten. Bald bleibt es nicht nur bei einem Mord und William und Adson decken nach und nach verschiedene, Zusammenhänge auf, die die Leben und Geheimnisse diverser Mönche zu betreffen scheinen. Bis zum letzten Kapitel wird man gekonnt im Dunkeln gelassen und kann lediglich miträtseln und ein paar eigene Schlüsse ziehen, auch wenn ich auf die Auflösung am Ende selbst nie gekommen wäre.Am Ende ergeben all die Morde und Geheimnisse ein dichtes aber sinnvolles Netz. Der letztendliche Auslöser, der am Ende aufgedeckt wird, kam mir dann aber doch ein wenig zu unbedeutend vor, als dass dafür so viel Aufwand betrieben und gemordet werden müsste.Die Figur des William von Baskerville, Adsons Mentor und zweite Hauptfigur des Romans, war es jedoch, was das Buch trotz der Längen teilweise zu einem wahren Vergnügen für mich machte.Der Name Baskerville könnte gut eine Anspielung auf Arthur Conan Doyles Sherlock-Holmes-Geschichten sein, denn William besitzt eine ähnliche Kombinationsgabe und einen gewissen Charme des verschrobenen Genies.Der ehemalige Inquisitor ist seiner Zeit in seinen Ansichten zum Teil weit voraus und wirkt in seinem Gebrauch von Vernunft und seinem Glauben an die Wissenschaft höchst modern - ein spannendes Beispiel dafür, wie sich Glaube und Wissenschaft verbinden lassen.Zudem ist William frech, schlagfertig und gut darin, die Logik anderer zu verdrehen, was unter anderem für sehr witzige Dialoge mit den sonst oft so humorlosen Kirchenmännern sorgt.Fazit"Der Name der Rose" ist definitiv ein Buch, auf das man sich einlassen muss, denn es enthält eine Menge, teils in lange Absätze und Monologe verpackte, Informationen über die Politik und Kirche des Mittelalters und sein Tempo leidet unter der Vorliebe des Autors für ewig lange Aufzählungen und lateinische Zitate.Man lernt jedoch auch viele interessante, teils schockierende Dinge über die Zeit, in der der Roman spielt, und kann miträtseln bei einer verworrenen und spannenden Krimihandlung. Zudem ist William von Baskerville, eine der Hauptfiguren, überaus sympathisch, humorvoll und angenehm vernünftig und von seinen Ansichten her modern im Vergleich zu vielen seiner Kollegen.Ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • Der Name der Rose

    Der Name der Rose

    butterflyinthesky

    21. June 2017 um 09:15

    Zusammenfassung:Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs. Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die beiden mit kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen konfrontiert: Ein Mönch ist im Schweineblutbottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter wird tot im Badehaus gefunden. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Jorge von Burgos wacht.Meine Meinung:Ich habe es abgebrochen. Eigentlich hat es alles was ich mag: ungeklärte Morde, es ist historisch und (so sollte es eigentlich sein) spannend. Es war das komplette Gegenteil von dem was ich mir erwartet hatte.1. Ich habe nie Latein gelernt und Eco hält es nicht für nötig komplette Paragraphen (die er in Latein schreibt) zu übersetzen. Ich kann ein bisschen italienisch aber dafür reichte es dann doch nicht aus.2. Es ist so verdammt langweilig. Ja es gibt Tote und man denkt yay es geht endlich mal voran. Nope. Dann wird auf gute, alte Tolkien und RR Martin Art erstmal alles GENAU und DETAILGETREU erklärt und der Aufschwung eines Todes ist schon wieder dahin.3. Wenn ich 100 Seiten übersprungen hätte, hätte ich trotzdem nicht viel von der Story verpasst. Das Buch ist gefühlte 200 Seiten zu lang und ich habe noch nicht mal Lust herauszufinden was es mit dem Mädel oder den Morden auf sich hat.

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  • Umberto Eco - Der Name der Rose

    Der Name der Rose

    Ginger_owlet

    28. April 2017 um 16:07

    Zum Inhalt: Im Angesicht seines nahen Todes berichtet der Mönch Adson von seinen Erlebnissen als junger Novize, als er 1327 mit seinem Meister, dem Franziskaner William von Baskerville, in eine abgelegene italienische Abtei kommt. Kurz vor ihrem Eintreffen ist ein Mönch auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen und der Abt bittet William, der als ehemaliger Inquisitor für seinen Scharfsinn berühmt ist, bei der Aufklärung zu helfen. Die eigentliche Mission Williams, nämlich die Teilnahme an einem Treffen zwischen Abgesandten des Papstes und Vertretern der Franziskaner, in dem es um die Frage nach der Armut Jesu Christi und seiner Apostel geht, tritt dabei schnell in den Hintergrund, denn nur kurz darauf wird der nächste Mönch tot aufgefunden. Bei seinen Nachforschungen deckt William Schritt für Schritt die dunklen Geheimnisse der Abtei auf, wobei das größte Rätsel scheinbar in der Bibliothek verborgen liegt, die wie ein Schatz mit allen Mitteln gehütet wird.  Meine Meinung: Es ist beeindruckend, wie viel Recherche in diesem Roman stecken muss. Umberto Eco war in vielen Disziplinen sehr bewandert und so werden hier theologische, philosophische und logische Diskussionen geführt, die sozialen und politischen Gegebenheiten des Mittelalters detailliert geschildert, es gibt zahllose Referenzen auf andere literarische Werke, aber auch Kunst und Naturwissenschaften haben hier ihren Platz. Sprachlich ist das Buch ebenfalls sehr anspruchsvoll, und ich habe viele Begriffe gelernt, die ich noch nicht kannte. Im Roman unterscheiden die Mönche zwischen sich, dem Klerus, und den ungebildeten "Laien", dem einfachen Volk. Manchmal habe ich mich wie so ein Laie gefühlt, der keine Ahnung hat... In solchen Momenten, wenn der Autor ausschweifend und sehr detailliert wird, wird das Lesen anstrengend und damit ich nicht die Lust verliere, habe ich einige Passagen nur überflogen, ohne mich zu Bemühen, alles im Detail zu verstehen. Die Kriminalgeschichte in dem Roman fand ich nämlich wirklich spannend. Am Ende gelingt es William und Adson in bester Sherlock-Holmes-und-Watson-Manier das Rätsel um die Tode der Mönche zu lösen. Ein wirkliches Happy End gibt es dennoch nicht, und Umberto Eco hat mich ziemlich melancholisch zurückgelassen. Hut ab also vor Umberto Eco und diesem anspruchsvollen Roman, der meiner Meinung nach zu Recht ein Klassiker ist!

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  • Leserunde zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

    Der Name der Rose

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Für den April haben wir uns als modernen Klassiker "Der Name der Rose" von Umberto Eco vorgenommen.Wikipedia meint dazu: Der Name der Rose ist der erste Roman des italienischen Schriftstellers Umberto Eco. Eco gelang damit ein Welterfolg. Das Buch erschien 1980 im italienischen Original als Il nome della rosa und 1982 in der deutschen Übersetzung von Burkhart Kroeber. Das mehrschichtige Werk, Epochenporträt, philosophisches Essay und der äußeren Form nach ein breit angelegter historischer Kriminalroman, der anno 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei spielt, entwirft in der Substanz ein lebendiges Bild des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten. Es ist zudem mit zahlreichen Anspielungen auf die Gegenwart, besonders auf das Italien der 1970er Jahre, durchsetzt. Mit seiner Nachschrift zum Namen der Rose versuchte Eco, auch den in Mediävistik, Semiotik oder postmoderner Kultur weniger bewanderten Lesern einen Zugang zu den tieferen Schichten des Buches zu eröffnen. Die Leserunde startet am 1. April. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzulesen. Viel Spaß!

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    • 84
  • Im Labyrinth...

    Der Name der Rose

    Miamou

    27. April 2017 um 11:34

    Als ich das Buch gestern kurz vorm Schlafengehen zugeklappt habe, habe ich mir einfach gedacht „Wow!“, wobei ich sagen muss, dass dieses kleine Wort dem Buch absolut nicht gerecht werden kann. Ich weiß auch nicht, ob es diese Rezension wird, aber ich versuche es mal.Um eine kurze Zusammenfassung zu geben, geht es in dem Buch darum, dass William Baskerville und Adson als Abgesandte des Kaisers in einer Abtei in Italien landen. In dieser Abtei geht vieles nicht mit rechten Dingen zu, es geschehen Morde und die Bibliothek des Klosters birgt ein Geheimnis, dass sie nicht preisgeben will. Der Abt beauftragt William, der einen nahezu detektivischen Instinkt besitzt, die Morde aufzuklären und das möglichst noch, bevor Bernard Gui und die Legitimation des Papstes in der Abtei erscheinen.Dieses Buch hat also sehr viel mehr als nur eine Kriminalgeschichte in sich. Natürlich will man aber als Leser vorrangig wissen, warum die Mönche in dem Kloster sterben wie die Fliegen und was dahintersteckt. Vordergründig beschäftigt sich Umberto Eco in seinem Werk auch damit und entwirft dafür Theorien, die zwischen dem mittelalterlichen Dämonenglauben und der Wissenschaft stehen. Nicht umsonst wird das Mittelalter als das „Dunkle Zeitalter“ beschreiben. Dem Autor ist auch wirklich eine sehr düstere und sehr bildhafte Beschreibung seiner Handlungsorte gelungen. Hintergründig beschäftigt sich Eco aber auch mit der damaligen Kirchengeschichte und setzt sie dem Leser, mitunter auch sehr ausschweifend, vor die Nase. Dass er dabei eine wirklich enorme Recherchearbeit aufwenden musste, ist auf keiner Seite zu bestreiten. Und interessanterweise gelingt ihm nämlich genau dadurch, dass man als Leser plötzlich vor Themen steht, die man so kaum in der Literatur finden wird. Plötzlich findet man elendslange Predigten über den Antichrist, den Unterschied zwischen den christlichen Sektierern des Mittelalters und die damit einhergehende Inquisition gar nicht mehr so uninteressant. Nicht umsonst steht „Der Name der Rose“ nach wie vor auf den Bestsellerlisten. Der spannendste Aspekt ist jedoch das Geheimnis um die Bibliothek der Abtei. Nur bestimmte Mönche dürfen sie betreten. Nur der Abt darf erlauben, welche Bücher gelesen werden dürfen. Sie ist ein Labyrinth in dem man sich nur allzu leicht verlaufen kann. In kleinen Schritten, aber mit einer unheimlichen Spannung, legt Umberto Eco den Weg frei um diese Geheimnisse zu lüften. Am Ende werden sie alle gelöst (und haben auch die nötigen Überraschungseffekte in sich), jedoch bleibt eine gewisse Hoffnungslosigkeit zurück. Alles was bleibt ist „ein klein wenig Ordnung in meinem Kopf“ sagt William Baskerville. Dass Umberto Eco ein Lehrer der Philosophie war, kann er in keinster Weise abstreiten. „Der Name der Rose“ ist deswegen auch so ein Wälzer, weil er es sich nehmen ließ, viele seiner Themen auch zu hinterfragen und sie mit einer großen Portion Philosophie auszustatten. Dass das mitunter sehr anstrengend sein kann, lässt sich also kaum bestreiten. Trotzdem ist das Werk sprachlich einfach top und ich denke, dass es nur wenige Autoren gibt, die mir so viele neue Wörter beibringen können :-) Zudem schafft er es auch immer wieder eine gewisse Ironie hineinzubringen, die auch Spaß machen kann. Vielleicht ist das Buch nicht wirklich für jeden Leser geeignet. Man muss schon viel Zeit mitnehmen, nicht nur was das Lesen betrifft (gewisse Dialoge oder Entdeckungen muss man fast zweimal lesen, um sie wenigstens im Ansatz zu verstehen), sondern auch um sich in Eigenregie ein wenig Hintergrundwissen aneignen zu wollen. Ich selbst würde das Buch als „einzigartig“ beschreiben und ich freue mich, dass ich mich nach längerem Hin und Her doch drüber gewagt habe. 4,5 Sterne von meiner Seite!

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    • 9
  • Nichts für mich: zu viel Klostergeschichte, zu viel Latein

    Der Name der Rose

    Federfee

    10. April 2017 um 10:38

    Ich habe mich lange damit herumgequält, bis einschließlich zum vierten Tag (das Buch ist in Tage eingeteilt) und dann habe ich abgebrochen. Ein hoch gelobter Klassiker, eine Mischung aus historischem Roman und Kriminalroman, aber leider konnte ich dem Buch nichts abgewinnen, wahrscheinlich, weil mich das Thema einfach nicht interessiert. Diese chaotische Kirchengeschichte, in die auch Päpste, Könige und Kaiser involviert sind!Mir war das einfach zu langweilig. Natürlich gab es auch interessante Passagen, z.B. wo die Hauptperson William von Baskerville seinen Scharfsinn logische Schlüsse ziehen lässt, wo darüber diskutiert wird, ob Christus gelacht hat und ob das überhaupt statthaft ist oder die erotische Szene mit Adson von Melk und dem Mädchen.Und das alles, auch und gerade die philosophischen Überlegungen, sind gespickt mit lateinischen Passagen, die man hinten nachschlagen kann. Das aber stört den Lesefluss sehr und ich finde die Fülle von Latein einfach übertrieben, selbst für Leute, die noch über genügend Lateinkenntnisse verfügen.Alles in allem war es kein Lesevergnügen für mich. Von einer Sternevergabe hätte ich gerne abgesehen, aber leider geht das hier nicht.3,5 Sterne von 5

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    • 3
  • Die unheimlichen Kriminalfälle des William von Baskerville

    Der Name der Rose

    Draco_Tenebris

    24. March 2017 um 20:33

    Der englische Franziskaner William von Baskerville kommt im November 1327 in eine Benediktinerabtei, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Innerhalb weniger Tage sterben dort auf grausamste und mysteriöseste Weise Menschen und keiner scheint etwas zu wissen oder gesehen zu haben. William von Baskerville soll zusammen mit seinem Assistenten Adson von Melk diese Todesfälle aufklären. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut es zu lesen, da es zu den Büchern gehört, die ich wirklich verehre. Ich bin fasziniert von der Schreibweise Ecos und dem Wissen, welches er in seine Bücher einbringt. Manchmal war es etwas schwierig ihm zu folgen, zumal er gerne Dutzende Bild- und Detailbeschreibungen über mehrere Seiten hinein bringt. Einerseits bin ich ein Fan von solch detaillierten Beschreibungen, andererseits stresst es mich manchmal und überfordert mein Vorstellungsvermögen, aber wenn man Eco liest muss man fast damit rechnen. Schwierig fand ich vor allem die lateinischen Passagen, ich beherrsche kein Latein und habe auch nicht vor es zu lernen – aber dennoch konnte ich nicht aufhören es zu lesen. Zudem sind mir William von Baskerville und Adson von Melk seit meiner Kindheit so sehr ans Herz gewachsen, so dass ich sie einfach nicht missen möchte! Sie gehören zu meinen liebsten literarischen Helden und es ist gewiss nicht einfach, sich in der Welt zu bewegen, in der sie sich bewegen; deshalb fiebert man doppelt mit den beiden mit! „Der Name der Rose“ ist ein Meisterwerk. Nicht einfach zu lesen, aber spannend und lehrreich! Ich liebe dieses Buch und Umberto Eco gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsautoren!

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    • 2
  • Der Name der Rose

    Der Name der Rose

    raphael-edward

    29. January 2017 um 16:24

    Inhalt: In der letzten Novemberwoche des Jahres 1327 besuchen Bruder William von Baskerville, gelehrter Franziskaner aus England und sein junger Gehilfe Adson, eine reiche Cluniazenserabtei an den Hängen des Apennin. Bruder William der durch seinen scharfen Verstand bekannt ist, wird um die Aufdeckung eines Mordes gebeten der sich kurz vor seiner Ankunft ereignet hat und nicht der einzige bleiben wird. Das Unglaubliche ist, dass er mit der Apokalypse in Zusammenhang gebracht wird und was spielt die gewaltige Bibliothek für eine Rolle? Über den Autor: Umberto Eco, geboren 1932 in Alessandria (Piemont), ist Ordinarius für Semiotik an der Universität Bologna und Verfasser zahlreicher Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur und der Kunst, nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Meine Meinung: Obwohl dieses Buch von einigen hochgelobt wird, muss ich gestehen, dass es eines der wenigen Bücher ist wo mir der Film tatsächlich besser gefällt. Folgende drei Dinge stören mich: 1. Der autentische Schreibstil wie bei einem Mönch im Mittelalter. 2. Das man auf 600 Seiten mit Informationen fast erschlagen wird. 3. Die häufigen Lateinpassagen, deren Übersetzung man zwar hinten im Buch nachschlagen kann, aber mich einfach beim Lesefluss stören. Was mir im Gegensatz zum Film sehr gefallen hat ist, dass mehr auf den Aufbau der Bibliothek eingegangen wird.  

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    • 2
  • Kurzmeinung

    Der Name der Rose

    Blood

    28. January 2017 um 22:33

    Wenn man dran bleibt und Spaß am interpretieren und rätseln hat ein schönes Buch. Nichtsfür Hasser von Schachtelsätzen und Latein

  • Die apokalyptische Offenbarung einer Abtei

    Der Name der Rose

    Steffen

    15. January 2017 um 19:21

    Mit diesem Meisterwerk der Literaturgeschichte zeigt der italienische Semiotiker Umberto Eco, wie ein intelligenter Roman zu sein hat: Komplex, mit zahlreichen intertextuellen Bezügen, gut recherchiert und vor allem vielschichtig. Dieser Roman ist ein Buch über Bücher, ihre Bedeutung und sinnstiftende Funktion; aber auch über ihre Materialität, ihre Gemachtheit aus Zeichen, die nur kontextuell und in Relation zueinander etwas bedeuten. All das ist verlegt in eine Zeit, in der Bücher noch den Anspruch hatten, die Wahrheit in sich zu enthalten und damit für die Gläubigen eine sakrale Tiefe besaßen: dem Mittelalter (beginnendes 14. Jahrhundert). So erhält dieser Roman seinen eigenen Charme (da er aus der Sicht eines Novizen geschildert wird) und erzählt eine gute kriminalistische Geschichte, die mit philosophischen und theologischen Gedanken gespickt ist, und am Ende mit klugen und überraschenden Wendungen ihren Ausgang findet.

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  • Ein Versuch lohnt sich ;-)

    Der Name der Rose

    mondy

    31. December 2016 um 15:55

    Aus dem Italienischen von Burkhart KroeberMeine MeinungAls Jugendliche habe ich diesen Roman schon einmal angefangen und nach ein paar Seiten enttäuscht zu Seite gelegt. Viel zu viel Blabla, keine Spannung und überhaupt zu kompliziert geschrieben. Jetzt, knapp 15 Jahre später, habe ich ihn wieder zur Hand genommen. Und siehe da, anscheinend hat sich bei mir in den letzten Jahren etwas getan, denn diesmal hat es mir sogar Spaß gemacht, das Buch zu lesen.Der nicht ganz einfach zu lesende Schreibstil Eco's lässt sich natürlich nicht wegdiskutieren. So habe ich auch diesmal wieder etwas gebraucht, bis ich mich eingelesen hatte. Außerdem habe ich das Buch nur zur Hand genommen, wenn ich wusste, dass ich über längere Zeit ungestört darin lesen konnte. Dann aber habe ich mich festgelesen, die Geschehnisse und Diskussionen aufgesaugt und bin voll eingetaucht in das Jahr 1327. Denn man verfolgt nicht nur den Kriminalfall rund um die geheimnisvolle Bibliothek eines Benediktinerklosters, sondern nimmt auch an religiösen Disputen, Gottesdiensten und Alltagsgesprächen teil.Besonders die Diskussionen haben es in sich. Es geht unter anderem um die Auslegungen von Armut, Gebrauch und Besitz, darüber, ob und wie viel man lachen darf, welche aktuelle Auslegung der Religion ketzerisch ist und welche nicht, wann der Antichrist erscheinen wird und wie Liebe aussehen kann. Diese Streitgespräche werden natürlich nicht auf einer Seite abgehandelt, sondern erstrecken sich über weite Teile des Buches. Viele davon habe ich mit Genuss gelesen, manchmal wurde es mir dann aber auch zu viel. Doch immer fühlte ich mich, als wäre ich am Puls der damaligen Zeit, als schritte ich zusammen mit Adson von Melk durch die Abtei und lauschte den Schlussfolgerungen meines Meisters. Verknüpft damit gibt es übrigens noch eine äußerst spannende Krimihandlung, die alleine sich schon zu lesen lohnt. ;-)Kurz zusammengefasst hat das Buch eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Spannung, Liebe, Verstand und einen historischen Hintergrund. Dass diese Zusammenfassung natürlich viel zu kurz gegriffen ist, ist klar. Ich möchte das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen. Man braucht definitiv Zeit und wahrscheinlich auch ein bisschen Ausdauer, um William von Baskerville auf seinen verschlungenen Pfade folgen zu können. Ein Versuch lohnt sich aber auf jeden Fall ... oder, wie in meinem Fall, auch mehrere. 

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    • 3
  • Der Name der Rose. Ein Krimi. Historischer Roman. Philosophischer Roman

    Der Name der Rose

    UWEDUIS

    12. October 2016 um 15:52

    Umberto Eco ist leider am 19.Februar 2016 verstorben. Er war Professor für Semiotik ( Die Wissenschaft von den Zeichen ) an der Universität Bologna und ein scharfer Kritiker der Politik Berlusconis. Dieser Roman spielt im Jahr 1327, in einem Benediktiner Kloster in den Nordapennin. Die Hauptfiguren sind William von Baskerville und sein junger Begleiter Adson von Melk. Beim Eintreffen im Kloster wird die Leiche eines Mönches gefunden. William von Baskerville erhält vom Abt den Auftrag, die Todesursache zu klären, bevor zwei hochrangige Delegationen eintreffen. Er darf sich innerhalb des Klosters frei bewegen, mit Ausnahme der Bibliothek. Bei den Ermittlungen lernt der Leser die Örtlichkeiten des Klosters kennen, den Tagesablauf der Mönche und einige Mönche werden vorgestellt. Während der Handlung kommt es noch zu weiteren Todesfällen, die in Zusammenhang mit einem geheimnisvollen Buch stehen. In der Bibliothek kommt es zum Showdown und zur Aufklärung der Todesfälle. William von Baskerville und Adson von Melk erinnern an die Detektivfigur Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle. Sherlock Holmes löst seine Fälle mit Vernunft und Logik und dies gilt auch für William von Baskerville mit seinen scharfsinnigen Analysen. William von Baskerville, ein ehemaliger Inquisitor lehnt die Folter ab, er beschäftigt sich mit den Naturwissenschaften und unterstützt eine stärkere Beteiligung der „einfachen“ Menschen an der Machtausübung. William ist ein katholischer Mönch und der Roman spielt im Mittelalter. Die Einstellungen von William sind aber die eines Menschen der Moderne, und dies macht William dem Leser sehr sympathisch. Der Name der Rose ist auch ein historischer Roman. Einmal treten in diesem Roman viele real existierende Person auf. Historischer Hintergrund dieses Roman ist der Armutsstreit zwischen Teilen der Franziskaner und des Papstes. Da nach Meinung der Franziskaner Christus kein Eigentum besaß, dürfen Mönche und Klöster auch kein Eigentum besitzen. Eine These, die Papst Johannes XXII als Ketzerei verurteilte, und Mitglieder des Franziskaner Orden exkommunizierte. Dieser Konflikt verstärkte auch den Machtkampf zwischen dem Papst und dem deutschen König, zwischen der geistlichen und weltlichen Macht. Der Name der Rose ist auch ein philosophischer Roman. Seitenweise gibt es in diesem Roman philosophische und theologische Texte. Dies könnte Leser abschrecken, das Buch bis zum Ende zu lesen. Es gibt einen Dialog zwischen William und einem Mönch über das Lachen. Für den Mönch ist das Lachen unchristlich. Für William ist das Lachen eine Form von Kritik und eine Widerstandsform der Unterdrückten. Beim Erscheinen war der Roman bei Lesern und Kritikern ein großer Erfolg. Der Name der Rose ist ein Kriminalroman im Mittelalter, ein historischer und philosophischer Roman. Er beschreibt sehr anschaulich das Mittelalter. Hier gibt es eine Videobesprechung: https://www.youtube.com/watch?v=tq9t6R_14pI

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  • Klassiker der Literatur

    Der Name der Rose

    Monika_Grasl

    Der Name der Rose ist ein Klassiker und wohl auch eines der bekanntesten Werke von Umberto Eco. Ich habe das Buch bis jetzt zwei Mal gelesen. Sein Schreibstil mag nicht jedermanns Sache sein. Aber der Autor wusste sehr wohl, wie man eine Handlung gezielt vorantreibt. Er schaffte es mit Worten, den Leser über Stunden hinweg in einem Buch regelrecht zu verschwinden. Dazu kommt das wirklich hervorragend gewählte Cover, das das Buch noch einmal mehr aufwertet.   Fazit: Der Name der Rose sollte man gelesen haben. Sowohl was den Schreibstil, als auch die Charaktere betrifft wusste der Autor zu überzeugen.

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