Umberto Eco Die Geschichte der Hässlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte der Hässlichkeit“ von Umberto Eco

Monster und Fratzen, Teufel und Hexen, Groteskes und Kitschiges: Das Hässliche hat viele Gesichter. Umberto Eco versammelt hier nach dem erfolgreichen Muster von ›Die Geschichte der Schönheit‹ Abbildungen und Textstellen, in denen sich die Faszination spiegelt, die seit jeher von der Hässlichkeit ausgeht. Die Lektüre dieses »schön« bebilderten Bandes lässt den Leser das Hässliche mit anderen Augen sehen. »Eine überbordend reiche Geschichte des Unschönen, die zum Blättern, Nachschlagen und Vergleichen einlädt.« Süddeutsche Zeitung

Der kongeniale Komplementärband zu "Die Geschichte der Schönheit" des gleichen Herausgebers.

— Joachim_Tiele

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  • Die Schönheit des Hässlichen

    Die Geschichte der Hässlichkeit

    HeikeM

    22. April 2013 um 13:10

    Anders als für die Schönheit gibt es für die das Hässliche keine klare Definition oder Regel. Auch Eco definiert sie nicht, er betrachtet sie aus kulturgeschichtlicher Sicht und zeigt dem Leser und Betrachter die unterschiedlichen Sichtweisen in den einzelnen Epochen. Denn eines ist die Hässlichkeit auf jeden Fall, sie ist in Abhängigkeit zu ihrer Zeit zu sehen. Um dies zu belegen, bedient sich der Autor einer Vielzahl von Zitaten von Zeitzeugen und Dokumenten. Er bezieht sich immer wieder auf die "Ästhetik des Häßlichen" von Karl Rosenkranz, vergleicht und diskutiert dessen Thesen. Besonders wird dieses Buch jedoch erst durch die Auswahl des Bildmaterials. Deshalb ist "Die Geschichte der Hässlichkeit" neben seinen interessanten Texten auch (oder vor allem) ein sehr schöner Bildband, der eindrucksvoll die Fülle an Hässlichem, Ordinärem, Missgestaltetem und Unförmigem wiedergibt, aber trotzdem kein Gruselkabinett ist und nur durch eine aufwändigere Gestaltung, wie z. B. aufklappbare Seiten für große Abbildungen, aufgewertet werden könnte. Aber auch so ist das Äußere von Eco's Werk alles andere als hässlich. Es ist ein Schmuckstück in dem gutes Papier auf Fadenheftung trifft. Ich habe dieses Buch am Stück gelesen. Nicht als Zweitbuch oder häppchenweise. Es war eine hervorragende und lehrreiche Lektüre. Nun wandert es zurück ins Regal, aber ich bin mir sicher, es noch häufig in die Hand zu nehmen, um einzelne Abschnitte erneut auf mich wirken zu lassen und zu vertiefen. "Die Geschichte der Hässlichkeit" ist trotz des nicht unerheblichen Preises jeden Cent wert. Es ist ein Buch zum Lesen, zum Genießen, zum Vor- und zum Zurückblättern, zum Nachdenken, zum längeren Betrachten und Verweilen bei einzelnen Seiten. Es ist ein Buch, das man ein Leben lang hat, um immer wieder reinzuschauen, um Neues zu entdecken und Bekanntes aufzufrischen.

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  • Rezension zu "Die Geschichte der Hässlichkeit" von Umberto Eco

    Die Geschichte der Hässlichkeit

    WinfriedStanzick

    18. December 2011 um 10:20

    „Dem Wahren, Guten und Schönen“ sieht sich in der Geschichte die Kunst und auch die Philosophie meist verpflichtet, aber die Kunst- und Kulturgeschichte kennt auch die Darstellung des Hässlichen, ja oft sogar die Huldigung des Abseitigen und Obszönen. Umberto Eco, ein wahrer Meister seiner Kunst, hat in einem faszinierenden Werk, das nun endlich auch als Taschenbuch erschwinglich erhältlich ist, eine „Geschichte der Hässlichkeit“ erzählt. Unzählige Abbildungen, die mit genialen und eindrücklichen Texten interpretiert und eingeordnet werden, sammeln sich an zu einem „Panorama des Gegenteils“ wie ich es nennen möchte. Nur mit diesem Gegenteil, nur mit dieser Nachtseite zu dem von der ganzen abendländischen Kulturgeschichte so hoch gelobten Schönen, Edlen, Göttlichen und Guten, wird das Bild vollständig vom Menschen und seinen Höhenflügen und seinen oft verdrängten Abgründen. Die „Geschichte der Hässlichkeit“ vermittelt mehr Erkenntnisse darüber als so manches der unzähligen schönen Bücher und Darstellungen. Ein aufregendes, anregendes – ein faszinierendes Buch in Wort und Bild.

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