Umberto Eco , Jean-Claude Carriere Die große Zukunft des Buches

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Inhaltsangabe zu „Die große Zukunft des Buches“ von Umberto Eco

Das Buch: Die größte Erfindung der Menschheit. Zu diesem Schluss kommen Umberto Eco und Jean-Claude Carrière, Autoren aus Italien und Frankreich, die zusammenkamen, um sich über die Zukunft des Buches zu unterhalten. In einer rasanten Reise durch die Zeit, von der Papyrusrolle über Gutenberg bis zum E-Book sprechen sie über die Faszination von Bibliotheken, welche Bücher sie vor dem Feuer retten würden, und über die Frage, ob es Sinn macht, "Krieg und Frieden" als E-Book zu lesen. Die originellen, unterhaltsamen und höchst informativen Anekdoten der beiden Passionierten sind ein Muss für alle, die das Buch als Gegenstand lieben.

teilweise etwas trocken, wenn die 2 Herren mit Wissen aus mehreren Jahrhdt. um sich werfen, aber dann wieder sehr spannend und unterhaltsam

— Saari
Saari

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  • Rezension zu "Die große Zukunft des Buches" von Umberto Eco

    Die große Zukunft des Buches
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. July 2012 um 11:16

    Bei der letzten Frankfurter Buchmesse waren sie wieder zu hören, jene düsteren Abgesänge auf die Buchkultur, jene begeisterten bis kulturpessimistischen Einschätzungen von E-Books und anderen Formen der Lektüre, von denen man schon seit langem sagt, sie würden das gedruckte Buch schon bald ablösen. Wenn man den Zahlen glaubt, wird sich der Erfolgszug des elektronischen Buches noch etwas verspäten, vor allem deshalb, weil die meisten der bisherigen Buchliebhaber, die Bibliophilen erst recht, für diesen Zug keine Fahrkarten lösen und auch nie lösen werden. Darin sind sich der große Umberto Eco und der Regisseur Jean-Caude Carriere in ihrem langen, hier in diesem Buch vorliegenden Gespräch über „Die große Zukunft des Buches“ einig. Es ist ein Gespräch voller Liebe zum Buch, eine „Hommage an die Galaxie Gutenberg“ wie der Verlag es nennt. Unterhaltsam ist es zu lesen, lehrreich und an vielen Stellen durchtränkt mit einem hintersinnigen Humor. Allerdings: man muss schon ein bibliophiler Mensch sein, um das Buch genießen zu können, aber für die ist es ja auch gemacht. Das gedruckte Buch, die Lektüre an welchen bevorzugten Orten und zu welchen bevorzugten Zeiten auch immer, wird für diese Menschen niemals abgelöst werden durch irgendein anderes Medium.

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  • Rezension zu "Die große Zukunft des Buches" von Umberto Eco

    Die große Zukunft des Buches
    Michaela_W

    Michaela_W

    10. April 2011 um 17:52

    Ein Buch über Bücher, daß beschreibt das Buch "Die große Zukunft des Buches" am besten. Es ist ein Abdruck eines Gesprächs, daß sich sich zwischen Umberto Eco und Jean-Claudé Carriere entwickelt. Beide sind bekennende Bücherliebhaber, die mehrere tausend Bücher ihr Eigen nennen. Das Gespräch geht um das Thema Bücher, die Geschichte der Bücher und die Zukunft von Büchern. Beiden merkt man an, daß sie sich sehr gut mit dem Objekt ihrer Begierde auskennen. Ich hatte teilweise Problem, ihrem Gespräch zu folgen, da sie sich auf einem Bildungsniveau, was Bücher und Literatur angeht, unterhalten, das doch ziemlich gehoben ist. Man sollte sich, wenn man das Buch liest, also nicht wundern, wenn man nicht alles versteht, worüber die Beiden sich unterhalten. Aber ich fand es trotztdem sehr interessant, denn ich habe dadurch wieder etwas Neues erfahren und Anregungen bekommen, womit ich mich vielleicht auch mal beschäfftigen könnte. Was mich am meisten faszinierte, war der Gedanke, daß gedruckte Bücher, wahrscheinlich länger existieren und das Wissen vermitteln werden, als digitale Medien dies vermögen. Immerhin haben Bücher nachgewiesener Massen das Wissen seit der Antike durch die Zeit befördert. Ob digitale Medien dies vermögen, müssen sie erst noch unter Beweis stellen. Ich fand das Buch sehr interessant. Es war anregend es zu lesen, wobei ich mir zum Lesen des Buches doch einige Zeit gelassen habe, denn ich habe es in vielen kleinen Abschnitten gelesen. Diese Rezension habe ich ursprünglich in meinem Blog veröffentlicht.

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  • Rezension zu "Die große Zukunft des Buches" von Umberto Eco

    Die große Zukunft des Buches
    Marlischen

    Marlischen

    19. March 2011 um 15:26

    Eine ausgesprochen schöne, intellektuell anspruchsvolle, rhetorisch versierte und einfach lesenswerte Liebeserklärung an das Medium Buch!

  • Rezension zu "Die große Zukunft des Buches" von Umberto Eco

    Die große Zukunft des Buches
    Jari

    Jari

    Inhalt: Seit Auftauchen des E-Books tönt es aus allen Ecken und Enden: Das Buch in seiner ursprünglichen Form hat ausgedient. Doch ist dem wirklich so? Und was geschieht mit einer privaten Bibliothek wenn der Sammler verstirbt? Und was ist überhaupt ein Bibliophiler? Diesen und vielen ähnlichen Fragen stellen sich Umberto Eco und Jean-Claud Carrière. Leidenschaftlih diskutieren die beiden Bücherliebhaber über grosse Schriftsteller, die Gegenwart, die Zukunft und die Vergangenheit, geraten ab und zu vom Thema ab, doch bleibt immer ein grosses Thema bestehen: Das Buch als solches. Seine Vergangenheit und seine Zukunft. Meine Meinung: Das Buch "Die grosse Zukunft des Buches" dreht sich um ein einziges Thema: Das Buch. Umberto Eco und Jean-Claude Carrière diskutieren und Jean-Philippe de Tonnac leitet das Gespräch, welches in mehrere Kapitel unterteilt wurde. Beide, Eco und Carrière, sind grosse Bücherliebhaber, was man ihnen auch anmerkt. Nicht nur am Enthusiasmus, den sie an den Tag legen, während sie über grosse Schriftsteller und unnötige Werke sprechen, sondern auch an ihrer Wortwahl. Wer seinen Wortschatz vergrössern möchte, sollte ein Wörterbuch griffbereit haben. Überhaupt ist "Die grosse Zukunft des Buches" nur für diejenigen geeignet, die fähig sind, einer solchen Diskussion zu folgen und über die entsprechende Lesefähigkeit verfügen. Alle anderen sind sonst schnell verloren. Wer sich jedoch für Bücher interessiert, auf einer leidenschaftlichen Ebene, für den kann es kein passenderes Buch geben. Man erlebt den Austausch dieser beiden Büchersammler, wie sie von ihren Bibliotheken schwärmen, oft auch private Erlebnisse und viel Wissenswertes für Bücherfreunde preisgeben. Was gibt es Besseres für einen Liebhaber der Bücher? Jedoch beschränken sich Eco und sein Freund Carrière oft auf antiquare Bücher, wertvolle Inkunabeln und französische Autoren, die uns fremd sind. Dennoch können uns diese beiden Grossen ihres Metiers den einen oder anderen Input geben, wenn auch die Ausführen in die eine oder andere Richtung des Öfteren etwas langatmig ausfallen wollen. Jedoch werden nicht nur Bücher behandelt, sondern oft wandern die Diskussionsteilnehmer auch in andere Gebiete ab: Kultur, Film, Datenträger. Wie eine Diskussion nun mal von statten geht, reden sie mal hiervon und mal davon, je nachdem, welhes Spezialgebiet gerade gefragt ist. So entsteht eine überaus interessante Gesprächsrunde in Form von 280 Seiten, die trotz aller Schwierigkeiten was den Sprachgebrauch oder die Aussprache der französischen Namen betrifft absolut lesenswert ist. Da es sich jedoch um Denker handelt, die sich auf ihrem Gebiet auskennen, sollte auch der Leser nicht nur ein Mindestmass an Lesefertigkeit mitbringen, sondern sich auch ein klein wenig in literarischen Epochen und Philosophie auskennen. Oder auf Google bzw. das Wörterbuch zurückgreifen. Während des Fortganges der Diskussion werden oft Fragen aufgeworfen. Fragen an die beiden Redner. Aber auch Fragen an den Leser. Und natürlich erhält man auch Büchertipps und Lebensweisheiten mit auf den Weg. Fazit: Umberto Ecos und JeanClaude Carrières "Die grosse Zukunft des Buches" ist lesenswert für alle Leseratten mit gehobenen Ansprüchen. Als Geschenk für eben jene ist das Buch im Übrigen wunderbar geeignet. Auch jene, die neugierig sind, auf Umberto Eco, Bücher und Bibliotheken sollten sich an das Buch wagen und nicht zu schnell aufgeben, denn das Buch kann einem als Liebhaber einiges mitgeben. Eine grossartige Lektüre, die unbedingt in Buchform mit Umschlag genossen werden will!

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