Umberto Eco The Name of the Rose

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(0)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „The Name of the Rose“ von Umberto Eco

Franciscans in a wealthy Italian abbey are suspected of heresy, and Brother William of Baskerville arrives to investigate. But his delicate mission is overshadowed by seven bizarre deaths. He collects evidence, deciphers secret symbols and digs into the eerie labyrinth of the abbey where extraordinary things are happening under the cover of night.

A real classic: dark, mystical and enthralling

— ichundelaine
ichundelaine

Stöbern in Romane

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Eine Reise bei der Michele sein eigenes "Ich" wiederfindet. Ein sehr schönes Hörbuch

Kuhni77

Dann schlaf auch du

Spannend, schockierend und furchtbar traurig. Ein sprachgewaltiges Buch, dass sich so richtig keinem Genre zuordnen lässt. Lesenswert!

Seehase1977

Drei Tage und ein Leben

Ein beinahe poetisch anmutendes Psychodrama

Bellis-Perennis

Und es schmilzt

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. 22 Euro hätten besser angelegt werden können. Leider.

Das_Blumen_Kind

Underground Railroad

Tief bedrückendes Portrait einer Gesellschaft! Das Buch war nicht immer schön, aber immer lesenswert.

Linatost

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Improvisation pur... kein Tiefgang, kein gar nichts... Schade!

herrzett

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Düster, mystisch und fesselnd

    The Name of the Rose
    ichundelaine

    ichundelaine

    10. April 2016 um 10:59

    Der Name der Rose ist der Debutroman des kürzlich verstorbenen Schriftstellers Umberto Eco und auch wenn er bereits 1980 veröffentlicht wurde, ist das Werk immer noch unfassbar spannend und düster geschrieben, selbst wenn man es, wie nun ich, zum fünften Mal liest. Allerdings muss ich anmerken, dass mir die deutsche Übersetzung besser gefällt als die englische.Geschrieben aus der Sicht des alternden und langsam erblindenden Adson von Melk, erzählt dieser, was sich Anfang des 14. Jahrhunderts in einer Benediktiner-Abtei im Apennin (Italien) schreckliches zugetragen hat. Der damals 14jährige kommt mit seinem Mentor und ehemaligen Inquisitor William von Baskerville in die besagte Abtei, um einen mysteriösen Mordfall aufzudecken: einer der Miniaturenmaler aus der Bibliothek, wurde aus einem Fenster gestürzt. Während die beiden nun in der düsteren Abtei ermitteln, geschehen nicht nur weitere grausame Morde nach dem Muster der Apokalypse, sie müssen auch feststellen, dass die geheimnisumwitterte Bibliothek einen zentralen Punkt einnimmt. Die Abtei wird zudem von dunklen, merkwürdigen Gestalten wie den missgebildeten Salvatore, der hundert Sprachen spricht oder den wirren Greis Alinardus von Grottaferrata bevölkert, die mit ihren krypischen Aussagen und Geheimnissen, William und Adson verwirren. Als Abgesandschaften sowohl vom Papst als auch vom Kaiser in der Abtei eintreffen, um wichtige Themen zu diskutieren, und mit ihnen Bernard Gui, gefürchteter Inquisitor, bleibt William und Adson nicht mehr viel Zeit, den kranken Mörder zu finden und sie setzen sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel. William ist ein wenig wie Sherlock Holmes und Adson wie Watson. Das Buch einen historischen Kriminalroman zu nennen, wäre ein wenig zu kurz gedacht, denn es ist definitiv mehr. Es ist in sieben Teile aufgeteilt, analog zu den sieben Tagen, die die beiden in der Abtei verbringen und analog zu den sieben Posaunen der Apokalypse und es finden sich viele philosophische und biblische Anspielungen hierauf. Auch werden die Inquisition und die damaligen Umwälzungen und Entwicklungen in der katholischen Kirche kritisch beleuchtet, weshalb das ganze mehr als NUR ein Krimi ist. Wem das Buch zu dick ist, dem empfehle ich den Film mit Sean Connery, der, wenn auch schon relativ alt (1986), der die düstere Stimmung ebenfalls hervorragend transportiert.

    Mehr