Una McCormack

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Star Trek - Deep Space Nine

Star Trek - Deep Space Nine

 (5)
Erschienen am 19.12.2016
Doctor Who: Königliches Blut

Doctor Who: Königliches Blut

 (3)
Erschienen am 23.05.2016
Star Trek - Typhon Pact 7: Risiko

Star Trek - Typhon Pact 7: Risiko

 (2)
Erschienen am 01.09.2014
Worlds of Star Trek Deep Space Nine

Worlds of Star Trek Deep Space Nine

 (2)
Erschienen am 01.06.2004
The Never Ending Sacrifice

The Never Ending Sacrifice

 (1)
Erschienen am 25.08.2009

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Jaris avatar

Rezension zu "Doctor Who: Königliches Blut" von Una McCormack

Una McCormack - Königliches Blut
Jarivor 9 Monaten

Von allen drei Büchern mit und um Doctor Who landet dieses auf Platz drei. Nicht, dass es unsagbar schlecht wäre, aber es ist irgendwo in der Nähe angesiedelt. Man merkt, dass es ein Drehbuch ist, das nicht verwendet worden ist. Das war bei anderen Büchern auch schon der Fall, aber McCormack schafft es einfach nicht, aus dem Drehbuch ein _Buch_ zu machen. Es ist enorm dialoglastig, bei sehr geringer Handlung. Details fehlen, die Tiefe in die Geschichte gebracht hätten und auch die Charaktere sind total austauschbar. Anstatt der Doctor und Clara hätten es auch zwei ganz andere Figuren sein können, die hier mitspielen. Das Schlimmste waren die Sprünge. Bei einem Film oder einer Serie wird viel Information über das Bild vermittelt. Das klappt bei einem Buch nur durch Worte. Die fehlen hier ganz und gar. Da sind wir erst an einem Ort und -schwupps- plötzlich sind drei Wochen vergangen und wir sind woanders. Oder erst sind die Figuren auf Pferden reitend, dann -schwupps- umarmen sie sich. Das Buch wimmelt von solchen Löchern. Als Fanfiction wäre das noch durchgegangen, aber wenn ich dafür Geld ausgebe, dann erwarte ich auch etwas mehr als eine Fanfiction. Auch Fragen werden nicht beantwortet. So gerät aus irgendeinem Grund ein Gebäude in Flammen, -schwupps- brennt die ganze Stadt (dachte, die hätten mit Steinen gebaut - angeblich also nicht) und was geschieht mit den Menschen und Flüchtlingen darin? Keine Ahnung. Wird nicht erwähnt. Ist nicht wichtig. Hauptsache, das Liebespaar flieht auf Nimmerwiedersehen irgendwohin. Ach ja, der Schurke dieses Buches klang gar nicht so schurkig, sondern sehr rational und logisch. Ich wäre ihm gefolgt und nicht diesem Haufen von Kleinkindern, die angeblich die Helden sein sollen.

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startrekchs avatar

Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine: Misstrauen" von Una McCormack

Star Trek - Deep Space Nine: Misstrauen
startrekchvor einem Jahr

Dr. Katherine Pulaski (TNG) bekommt ihr eigenes Kommando über ein Ziviles Forschungsschiff, die Athene Donald. Als Crew wählte sie die wohl ungewöhnlichste Interspezies-Crew die es gibt, inkl. Ferengi, Klingonen, Romulaner und Tzenkethi. Getreu dem Motto "Der Wissenschaft wird gelingen, woran die Diplomatie scheitert".


Gemäss dem Motto, wirkt auch der ganze Roman, denn es herrscht Tauwetter in der Galaxie. Die verfeindeten Mächte kommen einander langsam näher.


Auch wenn ich den drei Hauptsträngen nur schwer folgen konnte, da ich zwischendurch etwas Lesefaul wurde, so fand ich, hat "Misstrauen" sein Herz am rechten Fleck.

Der Roman widmet sich zur hälfte Pulaski und ihrer Mission. Das gefällt und ich möchte gerne mehr davon lesen.

Auch ist der Schluss typisch Star Trek, offen für neues und sehr optimistisch vorausschauend.

Ich glaube, es geht wirklich wieder Bergauf mit der Föderation.

Es gibt interessante soziologische Gedankenspiele in Bezug auf die immer noch rätselhaften Tzenkethi.

Wenn man sein leben lang als geringer Sklave lebte und von einem Moment auf den anderen frei ist, was würde man tun? Mit offenem Geiste weitergehen oder möchte man zurück zum alten vertrauten und als Sklave so weiterleben wie man es sich gewohnt ist?

Oder die Diskussionen zwischen Dr. Pulaski und Dr. Crusher. z.B. was wenn wir Menschen 300-400jahre alt werden könnten? Was hiesse das für unsere Jugend? Ein, wie ich finde, sehr spannendes Thema.


Genau solche Themen interessieren mich und gehören einfach zu Star Trek.

Lasst die ewigen Kriege und Bedrohungen, die die ganze Galaxie vernichten können, hinter euch, denn Star Trek hat so viel mehr zu bieten, wie dieser Roman es mir immer wieder vor Augen geführt hat.

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einz1975s avatar

Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine: Misstrauen" von Una McCormack

Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen
einz1975vor einem Jahr

Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen

...und ich hatte mich schon gefragt, ob es mit Deep Space Nine irgendwann  einmal weitergeht. Una McCormack hat sich nun endlich der Figuren wieder angenommen und präsentiert uns die fortlaufende Geschichte nach „The Fall“. Alles fängt mit der Idee von Doktor Katherine Pulaski an. Sie schließt sich einer Forschungsmission an, welche wieder zu den Wurzeln der Sternenflotte zurückgeht – Die Erforschung des Alls und des Unbekannten. Dabei soll das Schiff vor allem viele verschiedene Völker beherbergen, so dass man zusammen lernt und lebt und sich dabei kennenlernt. Doch schon bei dieser Idee scheint es schon Schwierigkeiten zu geben, denn ein Sternenflotten-Geheimdienst-Offizier meldet sich mit einer Tzenkethi und will mit an Bord.

Captain Ro Laren hat derzeit ein paar andere Probleme, denn eine außerirdische Rasse nimmt DS9 in Besitz. Das Volk der Himmelsweite ist friedlich, schert sich wenig um Regeln und all die vielen Kinder an Bord bringen ordentlich Gewusel auf die Station. Doktor Beverly Crusher hat derzeit das Sagen auf der Krankenstation und auch sie findet die Kinder zwar unterhaltsam, nur erinnert es sie an ihren eigenen Sohn. Das Schiff mit Dr. Pulaski bricht schlussendlich doch auf und trifft überraschender Weise schnell auf einen Erstkontakt. Nichtsahnend, dass dieses Volk noch für die Lösung manch anderer Probleme auf DS9 notwendig ist.

Auch Odo kehrt aus seiner Einsiedelei zurück und will sich um einen ganz besonderen Fall kümmern, Im Krieg zwischen Romulaner und Cardassianer gab es einige Gefangene, welche bis heute, 10 Jahre danach, immer noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Was ist aus ihnen geworden? Leben sie noch? Genau das führt zur nächsten kleinen Krise, welche gemeistert werden muss. Da die Geschichte einen doch schönen roten Faden hat und man mit manch kleiner Überraschung erst das Gesamtbild zu sehen bekommt, muss man sich als Leser schon ordentlich gedulden und wird dabei nicht enttäuscht.

Jeder unser alten Helden bricht nicht aus seinem Rahmen und verhält sich wie gewohnt. Selbst Quark darf seine uns bekannte Schlitzohrigkeit wieder zur schau stellen. Überrascht war ich, dass Miles O'Brien immer noch auf der Station ist , aber einer muss sich ja um die neue Technik kümmern. Garak als neues Oberhaupt von Cardassia muss sich politischen Auseinandersetzungen stellen und der Zwist zwischen Pulaski und Crusher wird auch auf eine neue Ebene gehoben. Das Denken und Fühlen von Flüchtlingen wird hier ebenfalls deutlich unter die Lupe genommen. Ich muss gestehen, dass ich selten so viel Themen, auf im Endeffekt doch so wenig Seiten gefunden habe.

Fazit:
Eine Mischung aus Krimi, ethnischen und politischen Debatten, sowie Spannung und auch etwas zum Lachen wartet hier auf euch. Deep Space Nine hat schon immer als Schmelzpunkt für Völker und Verständigung funktioniert und auch diesmal führen die Charaktere der Serie zu einer Lösung, welche manch Politiker nicht hinbekommen hätten. Ich freue mich das Odo zurück ist und das es endlich neue Geschichten geben wird, in den es mal ausnahmsweise nicht um Krieg und Tod geht.

Matthias

Autor: Una McCormack
Taschenbuch: 287
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 30.01.2017
ISBN: 978-3-95981-174-3

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