Undine Gruenter Das Versteck des Minotauros

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Inhaltsangabe zu „Das Versteck des Minotauros“ von Undine Gruenter

Die Cité des Platanes ist einer der großen Gebäudekomplexe am Fuß von Montmartre, in dem über vierhundert Wohnungen untergebracht sind. Im Glaskasten gegenüber der Wohnung der Concierge tauchen plötzlich, wie von Geisterhand eingeschmuggelt, kurze, als Tierfabeln getarnte Mitteilungen auf, die den Hausfrieden empfindlich stören. Von wem stammen sie und wer ist gemeint? Luis Gonzales (ein falscher Name), die schöne Dolores (ein falsches Biest), ihr Sohn Julio (ein angehender Detektiv) und der (richtige) Hund Emile sorgen dafür, daß diese immer verrückter werdende Detektivgeschichte am Ende gut ausgeht.

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  • Rezension zu "Das Versteck des Minotauros" von Undine Gruenter

    Das Versteck des Minotauros
    KollegeKraftwagen

    KollegeKraftwagen

    23. June 2008 um 10:24

    Dieser Roman hat mich sehr angenehm an Julio Cortázar erinnert - Gruenter überbietet ihn allerdings fast noch. In einer labyrinthischen Pariser Wohnsiedlung, die von den aus LIteratur und Kunst bekannten archetypischen Parisern bewohnt ist, passieren rätselhafte Dinge. Beunruhigende Anschläge am schwarzen Brett der Concierge, verfasst in Form von Tierfabeln, machen aus dem illustren Kreis der Bewohner Detektive, die sich gegenseitig belauern. Eine wunderbare Atmosphäre wird hier kreiert, wunderbar surreale, unwirkliche Figuren bewegen sich in einer abgeschlossenen Welt, einem universellen Labyrinth. Dieses Buch unterscheidet sich deutlich (bis auf die aus jedem Satz sprechende Liebe zu Paris) von den anderen Büchern Gruenters, ist aber, wie ich finde, eins ihrer schönsten.

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