Unheilig

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Tayas avatar

Rezension zu "Als Musik meine Sprache wurde" von Unheilig

Eine Interessante REise durch das Leben des Grafen
Tayavor 2 Jahren

Diese Biographie habe ich damals geschenkt bekommen und ich habe lange gebraucht um sie zur Hand zu nehmen. Was einfach daran liegt, das ich eigentlich nicht so der Biographie-Leser bin. Trotzdem habe ich freude gehabt, dieses Buch zu lesen. Der Graf hat es wirklich sehr gut geschafft, seinen Weg zum Erfolg nieder zu schreiben, so dass es mich ausnahmsweise mal nicht gelangweilt hat, etwas über einen Menschen zu lesen. 
Durch die Biographie habe ich Dinge über den Weg zum Erfolg erfahren, die wirklich sehr interessant waren. Aber auch Dinge über den Grafen selber, die ich so noch gar nicht gewusst habe. Ein interessanter Weg, den er da hinter sich gebracht hat, wie er zur Musik gekommen ist und was er mit der Musik eigentlich auch erreichen konnte. 
Unheilig Fans kann ich dieses Buch wirklich nur ans Herz legen, besonders wenn sie etwas mehr über den Grafen erfahren möchten.

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-nicole-s avatar

Rezension zu "Als Musik meine Sprache wurde" von Unheilig

"Als Musik meine Sprache wurde" von Unheilig
-nicole-vor 4 Jahren

Die offizielle Autobiografie des Grafen, dem Gesicht von Unheilig. Ein sehr persönlicher und interessanter Einblick in sein Leben, das von vielen Höhen und Tiefen gezeichnet ist. Angefangen in der Kindheit, über die Schulzeit -wo von heute auf morgen sein Sprechproblem auftauchte- seiner beruflichen Findung, dem Traum vom Berufsmusiker und natürlich seiner Liebe zur Musik.
 
Ich habe Unheilig viele Jahre vor ihrem musikalischen Durchbruch kennen gelernt und im Jahr 2006 zum ersten Mal live auf einem Gothic-Festival gesehen. Mich hat die Musik sofort fasziniert. Es war die letzten Jahre immer sehr interessant, den musikalischen Weg von Unheilig zu verfolgen.

Mit dieser "Zeitreise" zeigt der Graf, welcher Mensch hinter seiner Musik steckt. Sehr beeindruckend ist, dass er nach vielen Rückschlägen nicht aufgegeben hat und immer wieder aufgestanden ist. Ich kann dieses Buch jedem Unheilig-Fan empfehlen, der sich für seinen Lebensweg interessiert. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Graf seinen musikalischen Erfolg mehr als verdient hat.

Eine wirklich ehrliche und beeindruckende Autobiografie!

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Jares avatar

Rezension zu "Als Musik meine Sprache wurde" von Unheilig

Als Musik seine Sprache wurde!
Jarevor 4 Jahren

Nachdem Unheilig lange als Nischenband der Gothic-Szene gesehen wurde, gelang ihnen mit dem Album „Große Freiheit“ und der Single „Geboren um zu leben“ der Sprung an die Spitze der Charts. Fortan änderte sich das Leben des Bandleaders, der sich der Graf nennt. Es folgten ausverkaufte Tourneen, zahlreiche TV-Auftritte und viel Kritik an seiner Person, da ihn Fans der ersten Stunde Verrat und Konsum vorwarfen. 


Im Fahrwasser des Albums „Lichter der Stadt“ erschien die Autobiografie des Grafen, die mit „Als Musik meine Sprache wurde“ einen mehr als passenden Titel trägt. Ich selbst verfolge das musikalische Schaffen des Grafen seit dem Album „Puppenspiel“, bin also auch noch vor dem großen Erfolg auf ihn aufmerksam geworden und wollte mich jetzt, wo er seinen Abschied verkündet hat, doch etwas näher mit ihm beschäftigen.


In seiner Autobiografie erzählt der Graf von seiner Kindheit in einer westdeutschen Kleinstadt. Der Leser erlebt mit, wie aus dem stotternden Jungen einer der erfolgreichsten deutschen Musiker der letzten Jahre wurde. Abseits all dessen, was über den Grafen und seine Musik in den letzten Jahren geschrieben wurde, wirft seine Biografie einen äußerst interessanten Blick hinter die Kulissen der Band und vor allem hinter die Schale des Mannes, der mit seinen Texten versteht, die Menschen zu berühren, wie kaum ein anderer Musik in den letzten Jahren. Das war aber nicht immer so. Wie viele Musiker zuvor, musste auch der Graf eine lange Durststrecke überstehen, um den Erfolg zu haben, den er heute hat. Mich hat fasziniert, mit welcher Besessenheit er von seiner Musik war und wie sehr ihn der Wunsch angetrieben hat, genau das beruflich zu machen. Allerdings habe ich auch einen Menschen kennengelernt, der, bedingt durch Ereignisse in seiner Vergangenheit, von tiefen Zweifeln seiner eigene Person gegenüber, geprägt ist und diese Zweifel nur schwer ablegen konnte. Sehr offen erzählt der Graf über seine Probleme und lässt den Leser an seiner Geschichte teilhaben. Natürlich ist dies vielleicht nicht die ganz große Kunst der Literatur. Aber diesen Anspruch hat er schon mit seiner Musik nicht für sich erhoben. 


Fazit:

Wer sich für das Schaffen von Unheilig interessiert, sei die Lektüre von „Als Musik meine Sprache wurde“ unbedingt empfohlen, zeichnet die Autobiografie doch einen überaus interessanten Lebens- und Leidensweg nach. Allerdings kann ich mir nach der Lektüre kaum vorstellen, dass der Abschied des Grafen wirklich für immer ist - dazu liebt er die Musik eigentlich zu sehr. 


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