Unni Lindell

 3.7 Sterne bei 102 Bewertungen
Autorin von Pass auf, was du träumst, Der Trauermantel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Unni Lindell

Vielseitig zum Literatur-Erfolg: Unni Lindell wird 1957 in der norwegischen Hauptstadt Oslo geboren und studiert nach dem Schulabschluss Romanistik. Während dieser Zeit reist sie in verschiedene europäische Länder. Nach ihrem Abschluss absolviert sie eine journalistische Ausbildung und ist anschließend freiberuflich für mehrere Zeitungen und Zeitschriften tätig.

Schon als Kind interessiert sie sich jedoch für die Arbeit der Schriftstellerin und verliert diese nie aus den Augen. Zunächst verfasst sie mehrere Gedichte und veröffentlicht schließlich 1986 den Jugendroman »Den grønne dagen« (dt. »Der grüne Tag«).

Seither hat Lindell mehr als zwei Dutzend Romane geschrieben, besonders beliebt sind ihre Krimi-Reihen, wie beispielsweise die um den Osloer Kommissar Cato Isaksen. Für den Auftaktband dieser Reihe, »Drømmefangeren« (dt. »Pass auf, was du träumst«), wird Lindell 1999 mit dem Riverton-Preis für den besten norwegischen Kriminalroman ausgezeichnet. Bis heute sind ihre Bücher in mehrere Sprachen übersetzt worden und international erfolgreich.

Unni Lindell lebt heute gemeinsam mit ihrer Familie in der Nähe von Oslo, in Røyken.

Alle Bücher von Unni Lindell

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Cover des Buches Pass auf, was du träumst (ISBN:9783596182831)

Pass auf, was du träumst

 (17)
Erschienen am 06.06.2011
Cover des Buches Lautlos in den Tod (ISBN:9783596169276)

Lautlos in den Tod

 (12)
Erschienen am 16.05.2007
Cover des Buches Bella Buuuh und die Nachtschule (ISBN:9783401064550)

Bella Buuuh und die Nachtschule

 (5)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Ich weiß, wann du stirbst (ISBN:9783746634029)

Ich weiß, wann du stirbst

 (6)
Erschienen am 09.03.2018
Cover des Buches Im Wald wirst du schweigen (ISBN:9783746635880)

Im Wald wirst du schweigen

 (5)
Erschienen am 16.08.2019

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Rezension zu "Im Wald wirst du schweigen" von Unni Lindell

War leider nicht meins
SillyTvor 4 Monaten

Marian Dahle ist Kommissarin bei der Polizei in Oslo. Seit sie mit persönlichen Schwierigkeiten aus dem Kommissariat für die schweren Fälle zurückgetreten ist, arbeitet sie an Cold Cases. Doch dann geschieht ein Mord auf einer Lichtung, zu der sie hinzu gerufen wird. Zunächst will sie nichts damit zu tun haben, doch der Mord erinnert an einen Fall von vor ein paar Jahren, als an genau der gleichen Stelle eine junge Frau getötet wurde. Doch dieses Mal unterscheiden sich die Fälle gravierend und doch scheint es, als gäbe es Zusammenhänge. Marian Dahle beginnt zu ermitteln.
Meine Meinung
Das Cover schreit gleich nach einem skandinavischen Krimi und da kann ich eigentlich selten nein zu sagen. Doch hier gestaltete sich bereits der Einstieg als etwas schwierig, denn Autorin Unni Lindell beginnt gleich mitten im Geschehen und das mit vielen verschiedenen Perspektiven, an die ich mich zunächst gewöhnen musste, um überhaupt die handelnden Personen zuordnen zu können.
Auch sonst fiel es mir hier sichtlich schwer, der Handlung konzentriert zu folgen, denn ich hatte das Gefühl, dass die Autorin während des Erzählens immer wieder zu weit abschweift. Beschreibungen von äußeren Umständen mitten in den Gedanken über einen Mordfall brachten mich doch immer wieder aus dem Lesefluss. Stilistisch ist das Buch recht leicht gestaltet, denn meistens sind die Sätze kurz und prägnant, was mir immer recht gut gefällt, weil das eine gewisse Eindringlichkeit zeigt.
Wie ich bereits erwähnte, erzählt die Autorin aus unterschiedlichen Sichten, mal vom Täter, mal von der Ermittlerin, mal von Nebencharakteren. Das ganze könnte eigentlich spannend wirken, doch hier fühlte es sich viel zu sprunghaft an und ich hatte zwischendurch Schweirigkeiten, nachzuvollziehen, wer gerade erzählte, da es auch keinerlei Hinweise dafür gibt, wenn die Sicht wechselt.
Der Fall an für sich fand ich sehr spannend, denn Unni Lindell baut hier wirklich interessante Themen ein, doch auch da wäre es vielleicht besser gewesen, wenn man es ein bisschen geringer gehalten hätte. Da man auch hier das Gefühl hatte, fast schon überfordert zu werden, von Borderline oder Savant Syndrom bis hin zur problemüberlasteten Kommissarin.
Kommissarin Marian Dahle ist eine sehr schwierige Persönlichkeit und mit all ihren Sorgen und Problemen schon fast wieder eine klischeehafte Ermittlerin. Mir gelang es leider nicht, zu ihr einen Bezug aufzubauen und sie wurde mir nur mäßig sympathisch. Nebencharaktere gab es recht viele, zumindest fühlte sich auch das so an. und auch hier blieb ich mehr der Beobachter und konnte mich nicht so richtig hineindenken.
Mein Fazit
Der Klappentext klang so unheimlich vielversprechend und der Fall an für sich, der hier behandelt wurde, klang spannend und fesselnd. Doch all die bereits genannten Punkte brachten mir leider nur mäßigen bis kaum Lesespaß und so zog sich das Buch in die Länge. Wie alles im Leben ist natürlich auch Geschmackssache und was mich hier völlig überfordert hat und mich immer wieder aus dem Fall herausbrachte, könnte für einen anderen Leser schon wieder spannende Hintergrundinfos sein. Bei diesem Buch bekommt man schon in der Leseprobe einen guten Eindruck, wie es geschrieben ist, so rate ich einfach jedem, hier einmal hineinzuschnippern, wenn das Buch anspricht. Mein Fall war es leider nicht.

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Rezension zu "Im Wald wirst du schweigen" von Unni Lindell

Gelungen
babyluvor 5 Monaten

Das Cover hat mich schon unglaublich angesprochen und der Plot war auch sehr spannend. Ein wenig verwirrend waren die verschiedenen Perspektiven, zum Schluss fügte sich jedoch alles zusammen. Es wurden des weiteren viele Themen aufgegriffen, welche interessant, aber auch aufwühlend waren. Für mich war dies ein gelungener Thriller bei dem ich richtig mitgefiebert habe.

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M

Rezension zu "Im Wald wirst du schweigen" von Unni Lindell

Im Wald wirst du schweigen (abgebrochen!)
Mira123vor 6 Monaten

Dieses Buch konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Nach Seite 75, also knapp vor der Hälfte, waren meine Nerven am Ende und ich habe es abgebrochen. Aber warum war das so?

Beginnen wir mit den Erzählperspektiven. Innerhalb eines Kapitels haben die gut und gerne drei Mal gewechselt, und das ohne deutliche Markierung, wer denn jetzt erzählt. Leider haben sich auch die einzelnen Perspektiven nicht so unglaublich von einander unterschieden, dass ich auf Anhieb gewusst hätte, wer denn jetzt schon wieder dran ist. Außerdem war der Perspektivenwechsel oft auch einfach erzähltechnisch nicht notwendig, echt nicht! Wenn zwei Personen zusammen an einem Tisch sitzen und trotzdem die ganze Zeit die Perspektive wechselt, dann ist das meiner Meinung nach einfach nur lächerlich. Vor allem, da aus der Sicht von beiden nichts erzählt wird, das man nicht auch einfach aussprechen hätte können!
Marian ist eine Hauptfigur, mit der ich überhaupt nicht warm wurde. Sie hat nicht wirklich etwas, das sie besonders macht, hat keine besonders spannende Gefühls- und Gedankenwelt, keine schmutzigen Geheimnisse, die ich herausfinden will, einfach nichts, das mich als Leserin dazu bringt, ihr zuhören zu wollen. Das einzige, das sie wirklich von allen anderen Figuren abhebt, ist, dass sie ständig englische Ausdrücke oder Phrasen in den Raum wirft. Das war dann, um es wie Marian zu sagen, schon ein bisschen annoying. Und einfach not really authentisch. You see, warum ich das nicht so great fand? Natürlich übertreibe ich hier ein bisschen, aber ich denke ihr seht, worauf ich hinaus will!

Auch von der Geschichte selbst habe ich mir eindeutig mehr erwartet. Drohnen, Cold Cases, das Savant-Syndrom, Insektenkunde. Alles wird einfach mal in den Raum geworfen und wird dann ziemlich schnell wieder fallen gelassen oder bestenfalls halbherzig behandelt. Von einem Buch der erfolgreichsten norwegischen Krimiautorin hätte ich mir da mehr erwartet, viel mehr! Für den Stil gilt genau das gleiche. Da wäre viel mehr möglich gewesen und ich hätte mir auch viel mehr erwartet.

Mein Fazit? Sehr schade, das war leider ein totaler Reinfall!

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Unni Lindell wurde am 03. April 1957 in Oslo (Norwegen) geboren.

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