Urs Bärtschi

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Urs BärtschiIch bin mein eigener Coach
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Ich bin mein eigener Coach
Ich bin mein eigener Coach
 (4)
Erschienen am 18.10.2013

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Rezension zu "Ich bin mein eigener Coach" von Urs Bärtschi

Ich bin mein eigener Coach
Grandvillevor 4 Jahren

Dies ist der erste Coaching-Ratgeber, den ich bisher gelesen habe. Es war sozusagen mein erster Versuch.

Das Buch teilt sich in mehrere Themengebiete auf, verkürzt und zusammengefasst, sind dies folgende:
Zu Beginn gibt es lobende Worte, ein Vorwort und Informationen zum Autor.
Zuerst erfahren wir mehr über Alfred Adler, den "Begründer" der Individualpsychologie, und seiner Arbeit.
Dann werden die Grundrichtungen vorgestellt: der Geschäftige, der Konsequente, der Freundliche und der Gemütliche.
Für die jeweilige (Haupt-)Grundrichtung gibt es dann kurze Strategietipps bzw. Entwicklungsperspektiven.
Wie man seine inneren Dialoge nutzt und die Sprache des Gegenübers versteht.
Kurze Infos über die Entwicklung des Coachings und am Ende noch einmal eine Zusammenfassung des Buches und einen Ausblick (in diesem Fall aber eher Tipps zur Vertiefung anhand von einem GPI Testverfahren und weiterer Kurse beides kostenpflichtig).

Da ich so gar keine Erfahrungen mit Coaching-Büchern habe, war ich sehr gespannt. Besonders der Zusatz "Wie Sie innere Gegensätze in Autonomie verwandeln" hatte mich neugierig gemacht. Die ersten Abschnitte (bis ca. Seite 52) waren auch sehr interessant, die Beschreibung der 4 Grundrichtungen waren sehr gut. Dann habe ich mich auf Tipps, Übungen und ähnlichem "gefreut" um an mir arbeiten zu können. Doch meiner Meinung nach, kommt dieser Bereich zu kurz. Ich finde, die Tipps sind eher Allgemeinplätze und waren für mich nicht hilfreich. Übungen sind rar gesät. Auch hatte ich ein kleines Identifikationsproblem: zwar habe ich mich bei zwei Grundrichtungen sehr wiedererkannt und konnte auch kleinere Teile von den beiden anderen in mir entdecken. Doch die Beispielpersonen waren alle mehr in größeren oder kleinere Führungspositionen und das bin ich nun mal nicht. Trotzdem habe ich "Defizite" an denen ich arbeiten muss und will. Nur will ich das nicht um die Karriereleiter aufzusteigen, sondern um meine Arbeit/Leben besser zu bewältigen. Als ich das Buch dann durchhatte kam mir ein 'wie, das war es jetzt?' in den Sinn. Jedesmal, wenn ich dachte 'oh, es geht los' kam nur ein Hinweis auf ein professionelles Coaching und am Ende dann der Hinweis, dass man selbst zum Coach werden könnte und doch mal einen Termin für ein Coaching machen soll.

Aufgefallen ist mir noch, dass das Schriftbild recht klein ist. Vom Stil her lies es sich gut und flüssig lesen.

Insgesamt kann ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugt hat. Das Versprechen "Wie Sie innere Gegensätze in Autonomie verwandeln lässt" wird, zumindest für mich, nicht hilfreich oder befriedigend eingelöst. So fand ich die zweite Hälfte des Buches als wenig hilfreich bzw. einfach zu oberflächlich. Hinzu kommt, dass sich das Buch meiner Meinung nach hauptsächlich an Führungskräfte bzw. an Personen richtet, die das Selbstmanagement für ihre berufliche Situation anwenden möchten. Denn alle Beispiele und Tipps beziehen sich in erster Linie auf "Probleme" im Beruf. Ich hatte auf etwas Allgemeineres gehofft und auf eine wesentliche Vertiefung im Übungsbereich.

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Rezension zu "Ich bin mein eigener Coach" von Urs Bärtschi

Hilfe zur Selbstreflektion....
Antika18vor 4 Jahren

In seinem Buch “ Ich bin mein eigner Coach “ zeigt der Autor Urs R. Bärtschi den Lesern Methoden, mit denen sie ihr Selbstmanagement optimieren können um den Anforderungen in Beruf und Privatleben gelassener entgegentreten zu können. Um das zu Erreichen muss man sich allerdings erst einmal selbst einschätzen, um zu sehen, in welche Persönlichkeitssparte man passt. Der Autor hat hierfür vier Grundrichtungen eingerichtet: 1. Die Geschäftigen : Mit 120 % Prozent Leistung an der Spitze 2. Die Konsequenten: Sicherheit durch Überblick 3. Die Freundlichen : Diplomatisches Geschick und Teamgeist 4. Die Gemütlichen : Das Geheimnis der Lebensfreude Natürlich gibt es auch Mischkombinationen. Durch viele sogenannte “ Gesprächsbeispiele “ fällt einem die Selbsteinschätzung nicht schwer und man lernt, seine Mitmenschen ein wenig besser zu verstehen. Hat man dann endlich herausgefunden welcher Persönlichkeitssparte man angehört, kann man mit dem bewussten Entgegenwirken der Hemmschwellen beginnen. Für mich persönlich läuft alles auf “ POSTIVIS DENKEN “ hinaus. Des weiteren finde ich, dass dieses Buch eher für Führungskräfte, wie z.B. Trainer, Schulungsleiter, Coaches u.s.w. geeignet ist, als für den Privatmenschen.

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Rezension zu "Ich bin mein eigener Coach" von Urs Bärtschi

Ein prägnanter Ratgeber zur Selbstreflektion
BookHookvor 5 Jahren

Zum Inhalt:
Das rd. 110 Seiten umfassende Buch ist in 17 Kapitel gegliedert, beginnend mit einem kurzen Abriss über den österreichischen Arzt und Psychotherapeuten Alfred Adler, der als Gründer der Individualpsychologie (eine Schule der Tiefenpsychologie) gilt.
Ziel des Buches ist es nicht, die persönlichen Schwächen und Grenzen, sondern vielmehr die eigenen Stärken und Potenziale aufzuzeigen, um auf dieser Basis die eigenen Ressourcen zu optimieren. Die Kernthese hierbei lautet, dass es vier Grundtypen, sogenannte „Grundrichtungen der Persönlichkeit (GPI)“ gibt: Die Geschäftigen, die Konsequenten, die Freundlichen und die Gemütlichen. Nach dieser Theorie besitzt jeder Mensch Anteile aller vier Grundrichtungen, jedoch in unterschiedlicher Ausprägung  und mit zumeist einer dominanten Grundrichtung.
Deutlichen Raum nimmt folgerichtig die Vorstellung und Charakterisierung dieser vier Grundrichtungen ein. Zu allen vier Typen werden entsprechende „Markenzeichen“ oder auch „Leitsätze“ aufgeführt, so dass schnell und unkompliziert klar wird, was den jeweiligen Grundtypen ausmacht.
Im Anschluss an die „Typisierung“ folgen in den Kapiteln 8 bis 11 Entwicklungsperspektiven für alle vier Grundtypen.  Neu sind diese vier Entwicklungsperspektiven und Ratschläge keinesfalls, dafür aber passend und treffgenau zu den jeweiligen Grundtypen zugeordnet. Die restlichen  folgenden Kapitel runden das Thema inhaltlich ab, bis hin zur Vorstellung des vom Autor entwickelten Testverfahrens „GPI“ inklusive Werbung für eine Weiterbildung in diese Richtung.

Meine Meinung:
Für mich waren es keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse, die Urs R. Bärtschi präsentiert hat. Die leicht verständliche Aufbereitung des Themas bei gleichzeitig fundiertem Hintergrund hat mir aber gut gefallen. Anhand von konkreten Fragen und Vorschlägen zur inneren Selbstreflektion fällt es nicht allzu schwer, die individuelle Ausprägung der vier Grundtypen für sich selbst herauszufinden.
Besonders gut gefallen hat mir das Konzept „ermutigt – entmutigt“, wonach „Entmutigte“ ihre weniger hilfreichen Persönlichkeitsanteile leben und keine oder wenige Möglichkeiten sehen, während sich „Ermutigte“  in ihren Stärken und Möglichkeiten bewegen. Also: Think positive!
Manche Kapitel hätte ich mir dabei durchaus etwas ausführlicher gewünscht (z.B. „14. Sprechen Sie die Sprache Ihres Gegenübers“).

FAZIT:
Das Ziel, welches das Buch verspricht, ist ambitioniert: „Wer sich darauf einlässt, gewinnt mehr Gelassenheit, Sicherheit und Glück auf allen Ebenen, beruflich wie privat.“ Diese Aussage halte ich auch nach der Lektüre für zu hoch gegriffen.
Für mich ist dieses Buch vielmehr ein gutes, schnell anwendbares Werkzeug zur kritischen Selbstreflektion mit entsprechenden Tipps, wie man die eigenen Stärken optimieren und sich besser auf andere einlassen kann.

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