Urs Freinsheimer

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Urs FreinsheimerOption auf den Tod
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Option auf den Tod
Option auf den Tod
 (2)
Erschienen am 10.05.2018

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Rezension zu "Option auf den Tod" von Urs Freinsheimer

Spannender Krimi im Umfeld eines Milliarden-Medienunternehmens.
Federfrauvor 3 Monaten

Der Mord an der 85-jährigen Anna Amalia Winter gibt 

gibt nicht nur dem Kommissar Lassalle Rätsel auf. 
 Spannend bis zum Schluss.

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Manu2106s avatar

Rezension zu "Option auf den Tod" von Urs Freinsheimer

Option auf den Tod
Manu2106vor 4 Monaten

Neugierig hat mich ja das Cover und der Buchtitel gemacht, nachdem ich den Klappentext las, musste ich das buch einfach lesen, denn zu neugierig hat mich dieser gemacht.

Am 10. Juli 2010 wird die Leiche der Milliardärin Anna Amalia Winter in der Ilm vor dem Schloss in Weimar gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um keine geringe als die langjährige Chefin und zugleich Eigentümerin der Winter Media Holding, einem weltweit agierenden Medienunternehmen mit einem Wert von einhundert Milliarden Dollar. Hauptkommissar Alexander Lassalle und sein Assistent stehen vor der Frage, warum jemand eine 85-jährige Medienzarin und Kulturmäzenin erschlägt, deren Testament im Internet steht. Ihr Vermögen soll einer gemeinnützigen Stiftung zugeführt werden. Zur Aufklärung des Mordes wird die größte Sonderkommission in der Geschichte Thüringens gebildet. Lassalle und sein "Assi" beginnen ihre Ermittlungen unter großem Druck der Öffentlichkeit und der Politik in hochsommerlicher Gluthitze. Vom ersten Moment an versuchen Lyonel Athen, der Strategievorstand der Winter Media Holding, und seine Frau, Prof. Carla Keller-Bouvier, ihrem langjährigen Freund Lassalle und seinem Team zu helfen. Doch es gibt kaum verwertbare Spuren, und alles in allem werfen die Ermittlungen, die Gespräche und Verhöre mit den Führungskräften der Holding mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Die intensiven polizeilichen Ermittlungen drohen, ins Leere zu laufen.

Zu Beginn des Buches finden wir ein kurzes Personenregister, wo und die Mitwirkenden Protagonisten kurz vorgestellt werden. Ich fand dieses Register sehr hilfreich, denn es sind ja schon einige Personen mit denen wir es hier zu tun bekommen.

Nachdem ich das Personenregister gelesen hatte, hatte ich erst ein wenig bammel das ich die ganzen verschiedenen Leute durcheinander bekomme, aber dem war ein Glück nicht so, sie liessen sich ganz gut auseinander halten, zumal trifft man sie auch nicht alle auf einmal ;)

Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte eingefunden, Hauptkommissar Alexander Lassalle und sein Assistent Themi waren mir auf anhieb sympathisch. Allerdings muss ich sagen, das es mir doch irgendwann auf Keks ging, das Themi seine "Rufnamen" sich ständig änderten, nachdem er ständig "Assi" oder "Wessi" gerufen wurde, und das erste mal mit "Themi" angesprochen wurde, wußte ich im ersten Moment nicht wer das nu ist,da man die anderen Spitznamen gewohnt war.

Den Mord aufzuklären ist garnicht so einfach, denn wie auch Alexander und Themi verstand ich zu Beginn der Ermittlungen so gut wie garnichts, musste mich also mit ihnen gemeinsam in die Holding einfuchsen, dies gelang uns doch recht gut. Nur wer steckt dahinter? Wer angerierte einen Auftragskiller? Das Geld für solch einen Auftrag haben sie alle, doch wer hätte auch das passende Motiv?  Da tappen wir eigentlich bis zum Schluß im dunkeln, denn das wer und warum erfahren wir, wie bei jedem guten Krimi, erst am Ende.

Spannung war von Anfang bis Ende gegeben, und es gab nebenbei sogar noch interessante Einblicke ins Wirtschaftsmileu.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und beschrieben, so wie auch die Beschreibungen der Handlungen und die der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, das stört aber nicht den Lesefluß, das lockert die Story auf, und steigert, vorallem zum Ende hin die Spannung.

Die 347 Seiten sind in 33 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Die Kapitelüberschiften verraten uns immer wo wir gerade sind und wann es passiert.

Mir hat "Option auf den Tod" ein paar schöne und vorallem spannende Lesestunden beschert, so kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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