Urs Meier , Jürgen Pander Urs Meier

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Inhaltsangabe zu „Urs Meier“ von Urs Meier

Fairplay ist keine Regel, Fairplay ist eine Haltung Schiedsrichter zu sein ist ein harter, oft ein undankbarer Job. Urs Meier machte ihn 883 Spiele, mit einer beispiellos souveränen Art, einer reichen Gestik und dem Bestreben, sich stets verbessern zu wollen. Dadurch erlangte er die Hochachtung von Spielern und Fans. Mit seinen Entscheidungen als Schiedsrichter aber war nicht jeder einverstanden: Von „rumänischen Hexen verflucht“ galt er bei der Boulevardpresse, weil er wegen einer Fehlentscheidung bei einem Qualifikationsspiel zur Fußball-EM 2004 zwischen Dänemark und Rumänien bei den rumänischen Fans in Ungnade fiel. Wochenlang stand er unter Polizeischutz – englische Fans machten Jagd auf ihn, weil er im EM-Viertelfinale 2004 ein Tor von Sol Campbell nicht anerkannte. Meier war außerdem der Mann, der Michael Ballack im Halbfinale der WM 2002 die Gelbe Karte zeigte, sodass der Capitano der deutschen Fußballnationalmannschaft das Finale verpasste. Mit seiner Autobiografie bietet Urs Meier nun Einblicke in die Seele eines Schiedsrichters – des manchmal einsamsten Mannes auf dem ganzen Platz. Er schildert seine Philosophie des Spiels, des Fairplays, blickt in die Zukunft des Fußballs und des Schiedsrichtertums und macht plausibel, warum der Fußball eine Blaupause für viele Lebensbereiche sein kann.

Interessante Biographie mit einem Blick hinter die Kulissen des Fußballs und in das Denken von Schiedsrichtern.

— Leyia
Leyia

Interessante Einblicke ins Schiedsrichterleben

— katze267
katze267

Mal eine andere Sicht zum Thema Fußball

— bk68165
bk68165

Als Fußballfan war ich neugierig auf ein Buch aus der Sicht eines Schiedsrichters, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

— Sabiene73
Sabiene73

Hochinteressantes Insiderwissen, kurzweilig vermittelt

— MelaKafer
MelaKafer

Ich gebe „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ vier Sterne. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, aber es gibt auch ein paar Kritikpunkte.

— Lealein1906
Lealein1906

Urs Meyer , die Ansicht eines Schiedsrichters.

— Xynovia
Xynovia

Etwas viel Selbstbeweihräucherung und zu wenig biografisch, was den Menschen Urs Meier anbelangt

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nummer 1 Buch

— DamlaBulut
DamlaBulut

Das Buch ist besonders interessant für Fussballfans, die sich auch für die Reglements des Fußballs interessieren.

— dreijungsmama
dreijungsmama

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  • Interessante Biographie mit einem Blick hinter die Kulissen des Fußballs

    Urs Meier
    Leyia

    Leyia

    22. August 2016 um 09:51

    Inhalt: In der Biographie „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ von Urs Meier und Jürgen Pander geht es um das gesamte Leben von Urs Meier, von seiner Jugend an bis in die Gegenwart. In seinen frühen Jahren spielte er Fußball in der dritten Liga der Schweiz. Als ihm klar wurde, dass er als Fußballer keine große Karriere zu erwarten hätte, wurde es stattdessen Schiedrichter. Seine lange Laufbahn als Schiedsrichter ist dann auch der Hauptaspekt des Buches. Später ist er auch Fußballexperte bei der WM 2006 und Chef der Schweizer Spitzenschiedsrichter. Meine Meinung: Das Cover ist thematisch passend und wird jedem Fußballfan im Buchladen auffallen. Auch sein Name, der groß zu lesen ist, wird Fußballfans etwas sagen. Der Schreibstil war eher umgangssprachlich, aber dadurch flüssig zu lesen. Ab und an hat man gemerkt, dass es ein Schweizer geschrieben hat. Für eine Biographie aber sehr passend, es fühlte sich beim Lesen an, als würde Urs Meier das Buch selber vorlesen. Für einen Fußballfan ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Man erfährt einiges über die Abläufe hinter den Kulissen und über die Gedankengänge von Schiedsrichtern. Auch wird die Interaktion zwischen Schiedsrichtern und Spielern während eines Fußballspiels beschrieben, was man von außen so nicht mitbekommt. Ebenso das Ränkespiel innerhalb der Schiedsrichter. Das war sehr interessant zu lesen. Auch wusste ich nicht, dass die Schiedsrichter die Spieler teilweise vor dem Fußballspiel in der Kabine besuchen. Die Highlights der Karriere von Urs Meier und seine Sicht auf bekannte Situationen, die man damals selbst von außen miterlebt hat, waren ebenfalls sehr interessant. Seine Ausführungen zur Zukunft der Schiedsrichter und die Veränderungen, die er vorschlägt, haben mir gefallen. Ich fand es wichtig, dass dies erwähnt wurde. Besonders toll sind auch die Bilder im Buch, nur leider sind sie oft mitten im Text eingefügt und thematisch nicht immer an der richtigen Stelle. Gestört hat mich dagegen seine Doppelmoral. Er hat sich einige Male über andere Schiedsrichter ausgelassen, die bei Spielen nicht fit waren aber trotzdem gepfiffen haben. Er selbst hat sich dagegen für einige Spiele „fit spritzen“ lassen, z.B. bei der WM 2002. Manche Abschnitte waren auch sehr speziell, zum Beispiel der über die Pfeifen. Das war für mich nicht so spannend. Auch hatte ich das Gefühl es gab ab und an Wiederholungen. Als Fußballfan gebe ich dem Buch 4 Sterne, ohne mein persönliches Interesse am Fußball wären es vielleicht eher 3 Sterne geworden. Das Buch ist mit ca. 250 Seiten auch relativ kurz. Aber es spricht ja nun eine spezielle Zielgruppe an und für diese ist es klar zu empfehlen. Fazit: Eine interessante Biographie, die Einblicke hinter die Kulissen des Fußballs und in das Denken von Schiedsrichtern gibt. Für Fußballfans auf jeden Fall zu empfehlen. Manchmal hat mich seine Doppelmoral etwas gestört. 

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  • Urs Meier

    Urs Meier
    angelj222012

    angelj222012

    10. July 2016 um 17:51

    Ich bin kein großer Fussballfan. Ja natürlich, wenn WM oder EM ist oder ich bei nem Bekannten bin, der es grade schaut, schau ich mit aber ich schalte Fussball nicht selbstständig ein. Allerdings waren Bekannte von mir auf einem Motivationsseminar des Autors und hatten nur gutes zu erzählen. Zusätzlich befasse ich mich grade mit Biographien um zu schauen ob mir dieses Genre gefällt. Also wollte ich unbedingt hier hereinlesen. Ich finde es sehr spannend. Der Autor erzählt spannend und sehr humorvoll aber wird zwischendurch auch Ernst um seine Anliegen vorzubringen. Man merkt wie ernst es ihm mit dem Fussball ist, außerdem finde ich die Perspektive auf das Leben von Schiedrichtern sehr erfrischend, da ich noch nie vorher über den Schiedsrichter nachgedacht habe oder wie das alles so funktioniert ... ihr etwa? Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch sehr begeistert bin. Für Fussballbegeisterte oder die die es werden wollen nur zu empfehlen.

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  • Der schwarze Mann

    Urs Meier
    monster

    monster

    07. July 2016 um 08:31

    Natürlich bin ich ein Fußballfan und schaue die Spiele meiner Lieblingself und die der Nationalelf regelmäßig und mit Leidenschaft. Und wie Millionen andere Zuschauer auch bin ich ein Profi-Zuschauer und ein Fachmann, was Fußball betrifft. Ich erkenne wirklich JEDES Foul, bin schneller als jeder Stürmer, sicherer in der Abwehr als jeder Weltklassetorwart. Und NATÜRLICH kenne ich die Schiedsrichter und weiß ihre Leistungen richtig einzuschätzen. Das dachte ich alles. Urs Meier und sein Buch haben mich ein bisschen aus meiner simplen Fußball-Zuschauer-Welt herausgeholt und mir einen interessanten und ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen dieses Fußballzirkus werfen lassen. Und das hat mir ungeheuren Spaß gemacht. Ich kannte Urs Meier ja schon als Kommentator. Es liegt nicht nur an seinem netten Schweizer Dialekt sondern an seiner ganzen Art, dass er mir schon immer sympathisch war und ich ihn für einen hervorragenden Schiedsrichter hielt. Dieser oberflächliche Eindruck wurde durch das Buch noch gefestigt. Urs Meier erzählt aus seinem Leben, seiner Arbeit, dem Fußballgeschäft. Und er deckt wirklich alle wichtigen Bereiche ab. Sein eigener Werdegang wird ebenso genau Beschrieben, wie die Arbeit als Schiedsrichter und Moderator. Er beschreibt seine Arbeit an der Pfeife mit Hingabe und einer kleinen Prise Humor. Man erfährt oft nur Kleinigkeiten die man so nicht mal ahnte, die aber ein etwas anderes feineres Bild auf die Tätigkeit geben. Das Bewusstsein, dass ein Schiedsrichter im Profisport auch ein Hochleistungssportler ist und daneben noch einen "richtigen" Job ausüben muss, sickert durch viele der Kapitel und lässt erkennen, dass zum Schiedsrichterleben eine gehörige Portion Leidenschaft dazugehört, um all den Stress und die Anfeindungen von Fans und Sportlern zu ertragen. Schön ist auch, dass es nicht mangelt an interessanten Anekdoten aus einem erfüllten Schiedsrichterleben und so manches Spiel ist mir sogar noch persönlich in Erinnerung. Auch das Vorwort hat mir gefallen, denn es zeigt, dass Urs Meier ein Mann ist, der weit mehr ist als der "schwarze Mann auf dem Spielfeld" der mit einer Thrillerpfeife 22 Sportler herumkommandiert. Nicht nur für Fußballfans ein hervorragendes unterhaltsames Sachbuch zur Lieblingssportart der Deutschen und über einen interessanten Menschen.

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  • Fußball - mehr als nur Sport

    Urs Meier
    kris006

    kris006

    01. July 2016 um 12:55

    Urs Meier machte sich als Schiedsrichter einen Namen. Mit 883 Spielen hat er sich in die Herzen der Spieler und Fans gepfiffen. Doch nicht jede Entscheidung mögen die Fans. So die in der EM 2004 bei dem Spiel zwischen Dänemark und Rumänien, als er zu einer Fehlentscheidung kam und damit die rumänischen Fans sauer stimmte. Polizeischutz war sogar die Folge aufgebrachter englischer Fans. Denn die Engländer wurden beim EM Viertelfinale 2004 um ein Tor betrogen, so hieß es. Auch Ballack musste schon eine gelbe Karte von Urs einstecken. Diese und viele andere Einblicke bietet Urs Meier auf den Fussball. Passend zur Fussball EM habe ich das Buch zur Einstimmung gelesen und wurde nicht enttäuscht. Urs Meier ist ein ganz sympathischer Mann, den man die Liebe und Leidenschaft zum Fussball abnimmt. Man bekommt einen Einblick in den Fussball den man durch die Medien so nicht erhält. Besonders angenehm finde ich auch den Schreibstil. Das Cover mit dem sympathischen Foto hat mir auf Anhieb gefallen. Insgesamt ein tolles Buch mit wunderbaren Einblicken. Sicherlich ist das Buch eher für Fußballfans geeignet, aber auch interessierte die ihr Wissen erweitern möchten können das Buch durchaus lesen. Meine absolut Empfehlung, auch für Frauen.

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  • Schiedsrichterleben- live und interessant

    Urs Meier
    katze267

    katze267

    23. June 2016 um 20:51

    Schon das Titelbild verrät, wie sehr der international bekannte Schiedsrichter Urs Meyer sein "Hobby" liebt, wie engagiert er sein Amt als Schiedsrichter ausübt.Und auch im Buch kommt das immer wieder zum Ausdruck. Fundiert und mit viel Sachkenntnis, aber auch durchaus emotional, berichtet er von allen Aspekten des Schiedsrichterdaseins, " Handwerkszeuge" werden ebenso beleuchtet wie die Schwierigkeit, faire Entscheidungen zu treffen und auch zu Fehlentscheidungen zu stehen. Schöne, kuriose, berührende, aber auch weniger schöne , sogar erschreckende und bedrohliche Erlebnisse aus seiner Laufbahn schildert er anschaulich und lebendig. Leise Kritik an Verflechtungen und Intrigen kommt ebenso zum Tragen wie sen deutliches Engagement für den Einsatz von Profischiedsrichtern. Im Vorwort von Klopp wird dann noch eine sympathische, eher private Episode geschildert. Ein interessantes Buch, nicht nur für "Fussballexperten" sondern auch für weniger gut Informierte interessant und unterhaltsam zu lesen.

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  • Mal eine andere Sicht zum Thema Fußball

    Urs Meier
    bk68165

    bk68165

    17. June 2016 um 18:14

    27 Jahre hat Urs Meier seine Tätigkeit als Schiedsrichter ausgeübt. Und in dieser Zeit hat er einiges erlebt. Er wurde von Fans, die mit einer Entscheidung nicht zufrieden waren, verflucht. Er wurde von Trainern für seine Leistungen belächelt oder bekam von ihnen gratuliert. Und eines ist klar: Urs Meier ist einem Motto immer treu geblieben: Gerecht pfeifen und Fairplay sind ein MUSS auf dem Rasen. Hier gibt es keine Sonderbehandlung für die Top-Stars. Vor dem neutralen Schiedsrichter aus der Schweiz waren alle gleich. Urs Meier berichtet, wie er David Beckham mit einer gelben Karte mal gerettet hat, wie sein Lieblingsspieler Zidane nach einem Spiel in seine Kabine kam und wie die gelbe Karte gegen Michael Ballack bei der WM 2002 ins Museum gekommen ist. Ich persönlich fand Urs Meier schon immer sehr sympathisch. Wenn ich alleine an die Bericht-Erstattung bei der WM 2006 denke, besser wie Meier und Klopp? Das geht gar nicht! Alleine schon das Vorwort von Jürgen Klopp bestätigt auch meine Meinung über Urs Meier, sympathisch, locker und immer bei der Sache. Er lebt für den Fußball. Als großer Fußball Fan finde ich es einfach klasse, dass endlich auch mal ein Schiedsrichter aus seinem Leben berichtet. Das ist mal was ganz anderes. Durch das Buch lernt man viel zum Thema Fußball dazu (es gibt unterschiedliche Pfeifen, die die Schiedsrichter nutzen können und je nach Art und Weise eines Spiels hat da jede Pfeife so ihre Vor- und Nachteile). Mein Verständnis für den Job des Schiedsrichters ist nach Lesen dieses Buches ein ganz anderes geworden. Der Schiedsrichter hat nicht den Luxus wie wir zu Hause. Er kann sich nicht jede Szene, die passiert ist mehrfach anschauen und dann entscheiden. Hierzu gibt es auch eine lustige Anekdote im Buch. Nimm einen Raum voller Menschen, lass sie entscheiden, ob kein Foul, gelb oder rot. Und dann zeig ihnen einfach EINMAL verschiedene Situationen. Dreimal darf man raten, wie das Ergebnis aussieht?Ich finde es schade, dass Urs Meier nicht mehr pfeift. Er hat viel mehr für den Fußball und für die Arbeit des Schiedsrichters getan. Ich freue mich schon auf die EM. Da wird man Urs Meier wieder zu sehen und auch zu hören bekommen.

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  • Mein Leben auf #ballhöhe

    Urs Meier
    Sabiene73

    Sabiene73

    17. June 2016 um 16:17

    Als Fußballfan war ich neugierig auf ein Buch aus der Sicht eines Schiedsrichters, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Bereits das Cover mit dem Porträt von Urs Meier kombiniert mit seinem Namen in Rasengrün fand ich sehr ansprechend, angenehm schlicht gehalten und dennoch ein Blickfang. Auch das Vorwort von Jürgen Klopp stellt eine gelungene Einstimmung dar und dann gelingt es dem Autor, bereits in seinem ersten Kapitel den Leser zu überraschen, als es statt um Fussball um Eishockey geht, doch dieser kleine Exkurs macht das Anliegen von Urs Meier, welches auch oder gerade heute noch aktuell ist, verständlich. In angenehm kurzen Kapiteln, welche ihren Inhalt bereits in ihren Überschriften wiederspiegeln, entfaltet sich die Karriere von Urs Meier mit seinen Überlegungen, wie es besser gehen könnte, ohne überheblich zu wirken. Er lässt seine Karriere Revue passieren und versetzt den Leser in eine Zeitreise. Gut gefallen haben mir die eingeschobenen Fotoseiten sowie der Gastkommentar und der abschließende Lebenslauf. Eine andere Setzart des Manuskripts hätte dem Sachbuchcharakter keinen Abbruch getan, würde jedoch für die Optik einiges bringen. Und ein Lesebändchen würde ich mir wünschen. Dieses Buch eignet sich gut als Geschenk, nicht nur zur EM Zeit.

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  • Hochinteressantes Insiderwissen

    Urs Meier
    MelaKafer

    MelaKafer

    16. June 2016 um 19:23

    Den einen ist Urs Meier als der FIFA- Schiedsrichter bekannt, der Michael Ballack im Halbfinale der WM 2002 die Gelbe Karte zeigte, weswegen der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft das Finale nicht mitspielen durfte, den anderen als Fernseh-Fußballexperte neben Johannes B. Kerner und Jürgen Klopp. Der heutige Trainer des FC Liverpool schrieb auch das freundschaftliche Vorwort zur Biografie. Urs Meier beschriebt in 6 Kapiteln auf sehr kurzweilige Art und Weise, gespickt mit unterhaltsamen Anekdoten, seinen oft steinigen Weg in die Schiedsrichterelite. Nach 27 Jahren als Referee beendet er seine Karriere und startet eine neue neben dem Platz als Experte und Vortragsredner. Dieser Teil seines Lebens ist Inhalt des 7. Kapitels. Urs Meier startet mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für den Profischiedsrichter, den es in professionellen Ligen anderer Sportarten (z.B. Eishockey)längst gibt und der sich seltsamerweise im Fußball einfach nicht etablieren will. Er zeigt die Schwierigkeiten auf, die ein Schiedsrichter auf sich nehmen muss, um seiner Berufung gerecht zu werden. Idealismus und die Bereitschaft Dinge regeln zu wollen sind unumgänglich. Viele gehen neben dem Schiedsrichterberuf einer geregelten Arbeit nach, es fehlt an der professionellen Betreuung und der Unterstützung bei Fitness und Gesundheit. Von der entsprechenden finanziellen Wertschätzung ganz zu schweigen. Den ein oder anderen Referee könnte das für Zuwendungen und Bestechung empfänglich machen. Für Urs Meier stand während seiner Karriere immer Ehrlichkeit, Fairness und Offenheit an oberster Stelle. Er legte Wert auf ein gutes und offenes Verhältnis zu Spielern und Trainer, ließ aber nie einen Zweifel daran, wer das sagen auf dem Platz hat. So erwarb er sich deren Wertschätzung. Das Buch vermittelt zudem sehr informatives Insiderwissen. Es war sehr interessant einen kleinen Einblick zu bekommen, was sich hinter den Kulissen bei UEFA und FIFA abspielt, und von Entwicklungen und sinnvollen Veränderungen zu erfahren (feste Schiedsrichterteams,...). Neu war für mich z.B. auch, dass die Entscheidung dem Schiedsrichter obliegt, ob ein Spiel stattfindet oder nicht - etwa bei Nebel, Gewitter o.ä.. Wie schwer es für einen Schiedsrichter ist, in aller kürzester Zeit ohne Zeitlupe und andere Hilfsmittel eine Entscheidung treffen zu müssen, führt er heute oft Teilnehmern - häufig sind das Manager - seiner Vorträge mit Hilfe von kurzen Filmen vor, in denen den Teilnehmern eine Spielszene vorgespielt wird, die sie bewerten müssen. Nie sind die Beobachter einer Meinung. Urs Meier ist zusammen mit seinem Co-Autor eine hochinteressante, sehr kurzweilige Biographie gelungen, die durch die Gastkommentare von Bruno Galler und Laurent Rausis aufgelockert und ergänzt wurden. 5 Sterne dafür von mir.

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  • Für Fußballfans ein Muss

    Urs Meier
    Lealein1906

    Lealein1906

    14. June 2016 um 17:56

    Ich gebe „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ vier Sterne. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, aber es gibt auch ein paar Kritikpunkte. Urs Meier beschreibt aus seiner Sicht seine Karriere, aber auch wichtige Instrumente des Schiedsrichtertums. Zweimal gibt es ein paar Seiten mit farbigen Bildern, die seine Karriere auch bildlich untermauern (nur schade, dass manchmal im Buch von Bildern gesprochen wird, die aber dann gerade in dieser Auswahl nicht vorkommen). Zum Buch. Zuerst das Positive: Ich fand es wirklich unglaublich spannend das Geschehen auf dem Fußballplatz aus der Sicht des Schiedsrichters zu erleben. Da gibt es so viele Sachen, denen ich nie so viel Beachtung geschenkt hätte, zum Beispiel die verschiedenen Pfeifentypen, oder wie wichtig die Gesten des Schiris sind. Für eine Biografie ist das Buch auch in einer sehr schönen Sprache geschrieben, da habe ich schon brisantere gelesen, deswegen war es einfach durchzukommen. Ich habe wirklich viel aus diesem Buch gelernt und es hat mir auch einige Denkanstöße gegeben. Leider gab es auch ein paar Kritikpunkte: Mir wird ein bisschen zu viel hin und her gesprungen. Oft wird von einem Ereignis erzählt, dass ihn dann wieder an ein früheres erinnert und dann vielleicht auch noch an ein späteres und dann befindet man sich auf einmal wieder beim ersten Ereignis, das verwirrt etwas. Auch werden viele Dinge wiederholt, da sie in verschiedenen Kapiteln vorkommen. Und dann will ich noch anmerken, dass mir das Buch manchmal etwas zu selbstverherrlichend rüberkam. Ich meine klar, es ist eine Biografie und Urs Meier hat bestimmt auch viele große Dinge geleistet, nur manchmal war es mir ein bisschen too much mit dem Selbstlob. Trotzdem kann ich jedem Fußballfan nur weiterempfehlen, in dieses Buch reinzulesen, weil es einen ganz neuen Blick auf die Schiedsrichter wirft und es viel Spaß gemacht hat, diese Biografie zu lesen.

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  • Der Ball ist eben rund

    Urs Meier
    ferruccio

    ferruccio

    12. June 2016 um 12:19

    Das vorliegende Buch könnte man unter „special interest“ kategorisieren. Zu Beginn beschreibt Jürgen Klopp in seinem Vorwort treffend die Person Urs Meier. Diese Einschätzung bestätigt sich auch beim Leser in Verlauf der Lektüre. Sympathisch, bodenständig, engagiert. Er brennt für den Fußballsport, eckt mit seiner Meinung aber oft an, besser gesagt, er wird nicht gehört oder ignoriert. Vorab stellte ich mir Fragen dahingehend, ob das Buch Privates von ihm und Interna aus der Fußballwelt preisgeben wird, inwieweit er sich kritisch mit dem Thema Fußball, sich mit dem Metier des Schiedsrichterdaseins auseinandersetzt und wen genau er mit seinem Buch ansprechen möchte. Eine große Stimme hat er allerdings nicht im Parlament, sprich bei den mächtigen Funktionären bei FIFA oder UEFA. Doch davon lässt er sich nicht abschrecken. Er wird weiterhin seine Plädoyers bezüglich Fairness und Effektivität halten. Weil es ihm enorm wichtig ist, dass der Fußballsport voran getrieben wird und den eigentlichen ehernen Zielen wie Sportlichkeit, Kameradschaft gerecht wird. Sollten Machtbestrebungen und Korruption weiterhin so um sich greifen, gerät der Sport nur noch als Mittel zum Zweck. Soweit geht er in seinem Buch nicht. Er ist vorsichtig, berichtet nur von einigen weit zurück liegenden Mauscheleien. Auch bei privaten Dingen hält er sich sehr bedeckt. Von seiner Persönlichkeit, seinem Charakter und seiner Einstellung zu diversen Angelegenheiten den Fußballsport betreffend, erfährt man umso mehr. Frei von der Leber weggeschrieben, voller Enthusiasmus und Engagement, nimmt man seine Ausführungen sehr wohl ernst. Doch man fühlt sich nicht als eigentlicher Adressat seiner Thesen und Argumente. Die Diskrepanz zwischen Fans und Funktionären entmutigt bisweilen regelrecht. Sehr schade ist, dass diejenigen, die dieses Buch eigentlich lesen sollten, dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben. Schiedsrichter stehen irgendwie immer zwischen den Stühlen, sind Prellböcke für Emotionen. Sie sind eher unscheinbar und farblos; und werden es mit Sicherheit auch bleiben. Alles wird weiter laufen wie bisher. Jeder weiß, „wie es läuft“ und alle gemeinsam schauen wir die Spiele der diesjährigen EM in Frankreich.

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  • Urs Meyer aus dem Leben eines Schiedsrichters

    Urs Meier
    Xynovia

    Xynovia

    12. June 2016 um 09:26

    In der Autobiografie von Urs Meyer – Mein Leben auf Ballhöhe, geht es weniger um den Menschen Urs Meyer, sondern vielmehr um den Schiedsrichter Urs Meyer. Das Cover Urs Meyer im hier und jetzt mit einer Pfeife abgebildet und, wenn ich das richtig sehe, mit Straßenkleidung. Das Cover finde ich nicht ganz so gut gelungen, das es in dem Buch ja mehr um den Schiedsrichter in ihm , als um den Menschen geht. Dagegen gefällt mir allerdings sehr gut das der Titel in grünen Buchstaben gedruckt ist, das suggeriert mir den „heiligen“ Rasen. Der Inhalt (übernommen) Schiedsrichter zu sein ist ein harter, oft ein undankbarer Job. Urs Meier machte ihn 883 Spiele, mit einer beispiellos souveränen Art, einer reichen Gestik und dem Bestreben, sich stets verbessern zu wollen. Dadurch erlangte er die Hochachtung von Spielern und Fans. Mit seinen Entscheidungen als Schiedsrichter aber war nicht jeder einverstanden: Von „rumänischen Hexen verflucht“ galt er bei der Boulevardpresse, weil er wegen einer Fehlentscheidung bei einem Qualifikationsspiel zur Fußball-EM 2004 zwischen Dänemark und Rumänien bei den rumänischen Fans in Ungnade fiel. Wochenlang stand er unter Polizeischutz – englische Fans machten Jagd auf ihn, weil er im EM-Viertelfinale 2004 ein Tor von Sol Campbell nicht anerkannte. Meier war außerdem der Mann, der Michael Ballack im Halbfinale der WM 2002 die Gelbe Karte zeigte, sodass der Capitano der deutschen Fußballnationalmannschaft das Finale verpasste. Mit seiner Autobiografie bietet Urs Meier nun Einblicke in die Seele eines Schiedsrichters – des manchmal einsamsten Mannes auf dem ganzen Platz. Er schildert seine Philosophie des Spiels, des Fairplays, blickt in die Zukunft des Fußballs und des Schiedsrichtertums und macht plausibel, warum der Fußball eine Blaupause für viele Lebensbereiche sein kann. Meine Meinung Der Schreibstil gefällt mir gut, ich finde es recht authentisch. Urs Meyer berichtet hier fast ausschließlich über sein Schiedsrichterdasein, aber das ist das was ich auch nach dem Titel und dem Klappentext erwartet habe. Mir hat gut gefallen ein Fußballspiel mal aus einer anderen Sicht dargestellt zu bekommen, da man manche Dinge sonst gar nicht so wirklich war nimmt. Ich hatte zum Beispiel gedacht das Schiedsrichterpfeife – Schiedsrichterpfeife ist und nicht das es unterschiedliche Typen gibt. Auch seine Gedanken zu Profischiedsrichtern und dem heutigen Schiedsrichtersystem hat mir gefallen.Daher gab es sehr lehrreiche Abschnitte. Schade fand ich allerdings das manche Dinge wiederholt und auch teilweise von Spiel zu Spiel gesprungen wurde, das hat das Lesen teilweise erschwert. Sehr gut hat mir auch noch gefallen das das Buch nicht nur durch schöne Bilder abgerundet wird sondern auch durch „Gastschiedsrichter Kommentare“ und einem Vorwort von Jürgen Klopp. Fazit Das Buch ist nicht perfekt, aber auf alle Fälle wissenswert und sehr empfehlenswert.

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  • Der Profi

    Urs Meier
    Luc

    Luc

    03. June 2016 um 21:36

    Bei Urs Meier ist „Mein Leben auf Ballhöhe“ sicher nicht nur Titel seines neuen Buches. Es ist zweifellos die Quintessenz seines Denkens und Tuns und dieser Macher mit Herz findet sein Betätigungsfeld auf dem grünen Rasen. Er jagt nicht auf dieselbe profane Art dem runden Leder hinterher, wie so viele junge Männer. Nein, er verschreibt sich dem Schiedsrichterleben voll und ganz. Was er darunter versteht, davon handelt dieses sehr unterhaltsame Sachbuch. Es ist kein Wunder, dass der umtriebige Autor für die Einführung von Berufsschiedsrichtern plädiert. Hat er es auf dem Fußballplatz doch mit Ausgebufften Vollprofis zu tun, die in rasanter Schnelligkeit Millionen scheffeln und gelbe Karten einsammeln, die gefälligst ihre Berechtigung brauchen. Urs Meier weiß, dass die Schiedsrichterzunft auf Ball höhe sein muss, wenn sie auf Augenhöhe wahrgenommen werden soll. Die Zeit der Amateure ist vorbei. Der Autor und Fernsehprominente weiß zahlreiche Anekdoten aus dieser Zeit zu berichten und er lässt eigentlich kein Feld unbeackert. Ob zu niedrige Tore, veränderte Elfmeterpunkte oder Bestechungsversuche Urs Meier hat alles erlebt. Bis auf Welt- und Europameisterschaften hat der erfrischend eitle Referee es gebracht. Eindrucksvoll beschreibt der Autor seinen Lebensweg, aus der Schweizer Provinz hinaus, bis Südkorea, als eine gelbe Karte ihn in Deutschland bekannt machte. Ballack sein Dank! Als Fußballfan, der jeden Samstagnachmittag Borussia Dortmund die Daumen drückt, habe ich dieses Sachbuch mit großem Interesse gelesen. Urs Meiers Schreibstil ist flüssig und ungemein Lässig. Er lässt auch nicht die Konkurrenzsituationen unter Schiedsrichtern aus, was mir persönlich nicht geläufig war. Mir haben auch die vielen kleinen Begegnungen mit bekannten Fußballern gefallen. Zidane war der Größte auf dem Platz und der tragische Verlierer von Berlin, weiß Meier. „Mein Leben auf Ballhöhe“ ist reich an Informationen und noch reicher an Emotionen. meinen Dank dafür! Insgesamt ein richtig gutes Sachbuch mit hohem Unterhaltungsfaktor!

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  • Ausflug in ein neues Genre

    Urs Meier
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    01. June 2016 um 19:19

    Schiedsrichter stehen auf der anderen Seite des Balles. Und, was uns so manchmal gar nicht richtig bewusst ist, haben einen harten, manchmal undankbaren Job. Im Fußball kann eine Entscheidung von ihnen den Hass von tausenden auslösen oder den frenetischen Jubel der gegnerischen Fans. Urs Meier schildert nicht nur anschaulich seine Biographie, sondern erklärt auch, warum der Fußball eine Blaupause für so viele Bereiche des Lebens sein kann.   Ehrlich? Ich war recht skeptisch vor der Lektüre dieses Buch. Ein Sachbuch ist weder mein bevorzugtes Genre, noch kenne ich mich in Schiedsrichterfragen sonderlich gut aus. Doch das Buch wirft spannende Fragen auf, und so entschloss ich mich dazu, diesem Buch eine Chance zu geben. Ganz abseits meines üblichen Jagdgebietes. Der Einstieg überraschte mich. Meiers Abhandlung ist zunächst ein Gastkommentar von Jürgen Klopp vorangestellt. Im Nachhinein finde ich, dass die Gastekommentare gut gewählt und platziert sind. Sie ermöglichen sie Außensicht auf den Menschen, der sich hier zum größten Teil selbst schildert. Find ich ziemlich gut. Mit lockeren Worten führt Urs Meier in seine Biographie ein und behält eigentlich das ganze Buch über den lockeren Stil bei, was dem Buch sehr gut tut. So führt er durch die Seiten, ohne das der Leser das Gefühl bekommt, ihm wird ein staubiger Vortrag gehalten. Schließlich soll das kein Schulbuch sein. Urs Meier schildert seinen Werdegang als Schiedsrichter vom kleinen Schiri, der Lokale Spiele pfeift bis hin zur internationalen Bühne. Hierbei wirft er immer wieder auch allgemeine kritische Fragen auf, die er geschickt in biographische Details und Erlebnisse verpackt. Zum Beispiel, der Grund dafür, dass es im Profifußball keine Profischiedsrichter gibt, wo doch in allen anderen Bereichen des Fußballs ständig modernisiert und verbessert wird. Für mich hat es sich eigentlich gelesen, wie ein Plädoyer für die Ausbildung und Anerkennung des Schiedsrichterberufs. Immer wieder klang dieses kritisch betrachtete Thema im Buch an und zog sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ich erhielt durch „Mein Leben auf Ballhöhe“ einen subjektiven Einblick in ein Themenfeld, über dass ich zuvor so viel wusste wie eine Banane über die Antarktis, und ich muss zugeben, ich habe den Ausflug in neue Gefilde definitiv nicht bereut. Urs Meier legt mit diesem Buch ein gleichsam unterhaltsames wie auch informatives Werk vor, dass mich zwar nicht auf ganzer Linie begeistern kann, aber in vielen Punkten zu überzeugen weiß. Insbesondere die kritische Sicht auf die Rolle des Schiedsrichters im europäischen Profifußball hat dafür gesorgt, dass ich in Zukunft, den Mann der pfeift und Karten verteilt aus einer anderen Perspektive sehen werde.

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  • Nummer 1 Buch

    Urs Meier
    DamlaBulut

    DamlaBulut

    27. May 2016 um 12:33

    Urs Meier, am 22. Januar 1959 in Zürich geboren, hat begonnen zu turnen und sich dann für den Fußball entschieden. Weil er sich jedoch eingestand, nicht volle Leistung bringen zu können, wechselte er in die Schiedsrichter Branche. In seiner Laufbahn als Schiedsrichter, absolvierte er 883 Spiele. In dem Fall, 4 Weltmeisterschafts Partien, 5 Europameisterschafts Partien, 42 Championsleague Partien und 233 Partien in der Schweizer Nationalliga 1.Im Dezember 2014 beendete er seine Karriere. Das Buch ist sicherlich nicht jedermanns Sache aber ich als leidenschaftliche Fußballspielerin und Fußballfan habe das Buch geliebt.Urs Meier hat es geschafft, mit diesem Buch, mein vollstes Interesse für den Beruf des Schiedsrichters zu wecken.Wenn man sich ein Fußballspiel im Stadion oder im Fernseher anschaut, achtet man meistens nicht darauf, was drumherum geschieht. Man beobachtet stets den Ball und den Fußballspieler, der den Ball leitet. Aber während des Lesens, wurde mir klar, dass es im Fußball um durchaus mehr geht.Das mann auf jede Kleinigkeit, auf die Körpersprache der Fußballspieler aber auch auf die der Schiedsrichter achten muss und vieles mehr.Es war sehr interessant, die Laufbahn des Schiedsrichter mitzulesen.Urs Meier konnte sich sehr gut ausdrücken und es fiel mir nicht schwer, das,was er geschrieben hat, zu verstehen, obwohl es einige Fachausdrücke in dem Buch gibt.Das Buch lässt sich sehr leicht und Flüssig lesen.Die, in dem Buch vorhandenen Bilder, finde ich ebenfalls toll.Im Großen und Ganzen, ist das ein tolles Buch, was einem hilft, Fußball ein wenig genauer zu verstehen.

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  • Einblick in die Tätigkeit des Schiedsrichters

    Urs Meier
    dreijungsmama

    dreijungsmama

    23. May 2016 um 20:03

    Die Rezension für dieses Buch zu schreiben empfinde ich als zwiespältig.Ich finde den Menschen Urs Meier sehr interessant. Kennengelernt habe ich ihn als Kommentator auf der Bregenzer Seebühne bei der EM 2008. Ich bin ganz ehrlich kein ausgesprochener Fussballfan, mich interessieren andere Sportarten mehr. Aber wie es halt mal so ist, während einer WM oder EM kommt man an dem Thema einfach nicht vorbei und wird manchmal auch mit in den Sog hinein katapultiert. Auch wenn mich das Fussballspielen an für sich nicht so sehr fesselt, finde ich das Drumherum immer ganz interessant und schaue auch gern die Berichterstattung. Selten haben mir Kommentatoren wie das Dreierteam Meier, Klopp und Kerner so gut gefallen. Nun lese ich auch sehr gerne Biografien und habe mir Interessantes aus dem Leben von Urs Meier und seinen Begegnungen und Erlebnissen versprochen. Interessant ist das Buch ganz bestimmt, aber halt nun mal speziell für Fussballinteressierte bzw. sogar für fachlich das Schiedsrichterdasein betreffend, Interessierte. Somit für jeden Schiedsrichter, der gerne liest ein Muss. Es ist sehr sachlich gehalten. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, was auch nicht schlimm ist. Für Fussballer bzw. Fans, die in der Materie fest verankert sind, ist es bestimmt super interessant. Vor allem wenn man sich auch für das Prozedere der Reglements interessiert und dabei einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte. Von mir drei Punkte, da das Buch, wenn man es eher als Sachbuch betrachtet gut gemacht ist. Ab und an wiederholen sich Aussagen, das müsste nicht sein, deshalb auch ein Stern Abzug. Ein weiterer Stern, weil meine Erwartungen an eine Biografie, wie im Klappentext beschrieben, nicht erfüllt wurden.

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