Urs Wälterlin Weit weg im Outbäck

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Inhaltsangabe zu „Weit weg im Outbäck“ von Urs Wälterlin

Urs Wälterlin hat den Traum vieler Großstädter wahr gemacht: Er lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen mitten im australischen Busch. Umgeben von Eukalyptusbäumen kämpft der Hobby-Alphornspieler im beschaulichen Greentown mit seiner Familie gegen Überflutungen und Waldbrände an, sie scheren Schafe und suchen nach immer neuen Mitteln, um die Kängurus davon abzuhalten, den Salat im Garten zu fressen. Das Aussie-Provinzkaff ihrer Wahl ist wie ein Mikrokosmos von Australien:

übersichtlich, liebenswert, freundlich – und gelegentlich furchtbar nervig.

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    Weit weg im Outbäck

    wikiauslandde

    05. April 2015 um 21:25

    Zuerst sieht man den Autor auf dem Buchcover auf einem Känguru sitzend dazu noch der Buchtitel: Weit weg im Outback. „Ein gut betuchter Aussteiger, Midlife-Crisis, der noch mal ein neues Leben in der Abgeschiedenheit Australiens zu beginnen versucht, um das einfache Leben, die Natur und sich selbst neu kennenzulernen. Mit Humor erzählt, wie er sich durchboxt", denkt man beim Buchcover. Schon nach wenigen Seiten entsteht ein anderes Bild. Der Autor Urs Wälterlin wagt mit seiner Frau Christine (Krankenschwester) den Schritt raus aus der kleinbürgerlichen Schweiz nach Australien, wo er als Journalist arbeitet. Zuerst wohnen sie in Sydney, kaufen dann ein abgelegenes Grundstück in der Nähe einer Kleinstadt. Dabei reist er als Journalist in Australien herum und schreibt, nach fast zwanzig Jahren in Australien, dieses Buch. Das Buch liefert keine Beschreibung, wie toll das Land ist mit der wilden Natur und ewigen Stränden. Nein, hauptsächlich werden die nicht ganz gut funktionierenden Punkte über Australien und die Australier gezeigt: die gigantische Klimaerwärmung mit Folgen, unkritische Bürger, die aber sehr freundlich und hilfsbereit sind. Eine Politik ohne Charakter und eine Medienwelt, die vom Medienmogul Murdoch beherrscht wird. Ein Schulsystem in dem nur Reiche studieren können, Rassismus gegen Asylanten, die Situation der Aborigines, etc. Obwohl der Autor viel durch Australien reist, nach Kimberley, Darwin, Tasmanien, Canberra wird wenig über die Landschaften und Naturschönheiten geschrieben. Auch über das Privatleben erfährt man nicht all zu viel. Dass einzige über das der Erzähler detailliert berichtet, ist die Gründung und Ausdehnung seiner Bürgerinitiative für mehr Umweltschutz. Die 364 Seiten hatte ich schnell gelesen, denn das Buch ist gut geschrieben. Nur manchmal ein bisschen zu viel Besserwisser und zu wenig relaxt, als wäre die schweizer Kleinbürgerlichkeit erhalten geblieben. Fazit: ein Buch nicht gut für jemanden, der die positiven Seiten Australiens noch nicht kennt. Aber sehr empfehlenswert für jemanden, der hinter das Touristenpanorama blicken will. Stichworte zum Inhalt: Privat:  tauchen, Schafkauf, Nachbar Mike, Shed Bau auf dem Land, mit der Kettensäge Holz machen, Schlangenangriff, Wombat, bohren nach Wasserquellen, Wildschweinjagd, WOOFING, die Reise durch Australien mit seiner Exfreundin. Unterwegs:  Mit dem Postflugzeug unterwegs, Ballonfahrt in Canberra, Tasmanien und Rodung, Diamantenmine Argyle, Aborigines Gebiet im Arnhemland Land: giftige Tiere, Zigaretten Preise, der typische Vorstädter, Trockenheit & Landwirtschaft, Kosten für Kinder, Beschreibung der sozialen Schichten, Schulwesen, Känguru Jagd und Plage, Minen und die Verwendung von Rohstoffen, Bongas = Assis, Medien und das Programmniveau, die Situation der Aborigines, Einwanderer und Rassismus.

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  • 20 Jahre Australien auf 360 Seiten!

    Weit weg im Outbäck

    jess020

    06. December 2013 um 15:02

    Von seinem Leben in Australien erzählt der Schweizer Korrespondent Urs Wälterlin in “Weit weg im Outback”. Ganze 20 Jahre ist es her, dass Urs Wälterlin gemeinsam mit seiner Frau Christine nach down under ausgewandert ist. Erst waren ein oder zwei Jahre geplant, dann wurde ein Haus gebaut und schließlich ist der große und einzigartige Kontinent die neue Heimat geworden. In 20 Jahren passiert sehr viel und so erzählt Urs Wälterlin hier kreuz und quer von seinen zahlreichen Erlebnissen in Australien. Er erzählt sowohl von der Rugbypolitik, dem Leben auf dem Land oder in der Stadt, von den Ureinwohnern, von der typischen australischen Lebensweise als auch von den vielen Gefahren und Klimaverhältnissen. Meine bisherigen Kenntnisse über Australien waren zugegebenermaßen sehr beschränkt – so wusste ich nur, dass dort im Januar Hochsommer ist, dort Kängurus und Koalas leben und dass jedes Jahr tausende von Jugendlichen dort ein Jahr rumreisen – wie auch eine gute Freundin von mir. Von ihr habe ich auch viele Fotos von der einzigartigen Landschaft gesehen. Aber das reicht noch lange nicht, um dieses Land zu kennen. So fand ich diese Lektüre wirklich sehr interessant. Urs Wälterlin erzählt vieles, was man hier in Europa nicht einmal erahnen würde. Auch ist nicht alles super und easy dort, wie mir meine Freundin weismachen wollte. Mich persönlich würden jetzt schon die vielen giftigen Schlangen oder Spinnen vollkommen abschrecken. Ich könnte keine ruhige Minute schlafen. Auch die Mentalität der Menschen finde ich so sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man das geordnete Leben aus Deutschland gewohnt ist. Umso mehr Respekt habe ich dafür für Urs Wälterlin und seine Frau, die es beide geschafft haben, sich nach der Auswanderung aus der Schweiz und Deutschland in einer so drastisch anderen Umgebung so den Lebensbedingungen dort anzupassen. Da im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern der Lesezeichen-Reihe von Ullstein diesmal nicht nur ein ein-Jahr-Ausschnitt gezeigt wird, sondern eine enorme Zeitspanne von 20 Jahren, ist es nicht verwunderlich, dass der Autor hier von Handlung zu Handlung springt und wieder zurückspringt. Immer mal wieder fügt er Rückblicke oder auch kleinere Zukunftsandeutungen mit ein. Doch obwohl mich so etwas in allen anderen Büchern stören würde, fand ich es hier gar nicht mal so schlimm – denn die Erzählungen in sich wirken dann doch wieder schlüssig. In “Weit weg im Outback” erwartet den Leser eine sehr bunte, aber dafür auch sehr vielfältige und hochinteressante Mischung von Fakten und Geschichten über das Leben und die Menschen in Australien.

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