Urs Widmer

 3,6 Sterne bei 582 Bewertungen
Autor*in von Der Geliebte der Mutter, Top Dogs und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Urs Widmer

Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. 1968 wurde er mit seinem Erstling, der Erzählung ›Alois‹, selbst zum Autor. In Frankfurt rief er 1969 zusammen mit anderen Lektoren den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Für sein umfangreiches Werk wurde er u.a. mit dem Heimito-von-Doderer-Literaturpreis (1998) sowie dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2007) ausgezeichnet. Urs Widmer starb 2014 in Zürich.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Top Dogs (ISBN: 9783886611898)

Top Dogs

 (61)
Erscheint am 16.02.2023 als Taschenbuch bei Verlag der Autoren.
Cover des Buches Das Verschwinden der Chinesen im neuen Jahr (ISBN: 9783257611052)

Das Verschwinden der Chinesen im neuen Jahr

Neu erschienen am 23.11.2022 als eBook (Download) bei Diogenes.

Alle Bücher von Urs Widmer

Cover des Buches Der Geliebte der Mutter (ISBN: 9783257057324)

Der Geliebte der Mutter

 (71)
Erschienen am 25.09.2012
Cover des Buches Das hohe Fenster (ISBN: 9783257202083)

Das hohe Fenster

 (37)
Erschienen am 24.02.2009
Cover des Buches Top Dogs (ISBN: 9783886611898)

Top Dogs

 (61)
Erscheint am 16.02.2023
Cover des Buches Das Buch des Vaters (ISBN: 9783257600544)

Das Buch des Vaters

 (35)
Erschienen am 22.05.2012
Cover des Buches Herr Adamson (ISBN: 9783257605792)

Herr Adamson

 (29)
Erschienen am 23.07.2014
Cover des Buches Im Kongo (ISBN: 9783257605808)

Im Kongo

 (17)
Erschienen am 23.07.2014
Cover des Buches Der blaue Siphon (ISBN: 9783257261073)

Der blaue Siphon

 (20)
Erschienen am 23.04.2013
Cover des Buches Ein Leben als Zwerg (ISBN: 9783257605846)

Ein Leben als Zwerg

 (15)
Erschienen am 23.07.2014

Neue Rezensionen zu Urs Widmer

Cover des Buches Die Forschungsreise (ISBN: 9783257610970)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Die Forschungsreise" von Urs Widmer

Surreal, mit feinem Witz und scharfem Blick auf die Befindlichkeit der Gegenwart.
dunkelbuchvor 6 Monaten

Auf der mehr als fiktiven Reise macht der Forschungsreisende Anleihen bei diversen geographischen Entdeckergrößen, nicht ohne ihre Erlebnisse ebenfalls, zumindest teilweise, ins Abgedrehte zu wenden, wie bei David Livingston („Livingstons Frühstück bestand auch im schwärzesten Afrika aus Kartoffeln, Eiern, Milchkaffee“), Henry Morton Stanley oder Robert Falcon Scott, dem großen Polarforscher.

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Cover des Buches Pedro Paramo (ISBN: 9783856164201)
Dietrich07s avatar

Rezension zu "Pedro Paramo" von Juan Rulfo

Poetisch, hintergründig, verwirrend
Dietrich07vor 7 Monaten

Ich habe den einzigen Roman des Mexikaners Juan Rulfo (1917-1986) in Deutsch (6. Auflage suhrkamp Taschenbuch) gelesen. Sein Roman „Pedro Paramo“, 1955 erstmals erschienen, ist keine einfache Kost. Realität und Traum vermengen sich zu einem verwirrenden Mosaik, surrealistische Elemente dominieren und die Erzähl- und Zeitebenen wechseln innerhalb weniger Seiten. Die Erzählung erfolgt überwiegend in wörtlicher Rede. Rulfos Roman ist kurz (ca. 160 Seiten), aber derartig vielschichtig, dass das Verstehen der literarischen Experimente und phantastischen Wendungen zur mühsamen Arbeit für den Leser wird. Die übermäßige Verschmelzung von scheinbarer Wirklichkeit und halluzinatorischen Elementen macht das Werk zu einem Wegbereiter des magischen Realismus, zugleich aber auch zu einem Roman, der eine gewisse Zeit des geduldigen Einlesens erfordert


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Cover des Buches Herr Adamson (ISBN: 9783257605792)
mabo63s avatar

Rezension zu "Herr Adamson" von Urs Widmer

Who i am and where
mabo63vor 7 Monaten

"Du siehst mich, weil ich in genau dem Augenblick gestorben bin, in dem du zur Welt gekommen bist. Ich sage nicht Jahr oder Tag oder Stunde oder Minute oder Sekunde. Ich sage Augenblick"

U.Widmer


Dies sagt Herr Adamson zu einem 8 jährigen Jungen, der lange nicht realisiert dass Herr Adamson eigentlich ein Toter ist. Und erstaunlich schnell auf den Beinen ist, gleich einem Jugendlichen.

Der Leser taucht ab in das Reich der Toten, da gibts Navajo - Indianer oder dann findet man sich plötzlich auf einer griechischen Polizeistation. 

Sehr verworren und man muss höllisch aufpassen wer den jetzt nun real ist oder tot. Zwischendurch verlor ich die Übersicht, es ist als schwebe man beim lesen zwischen den beiden Welten - wenn es die den tatsächlich gibt.

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