Ursi Breidenbach Das Bildnis der Fortuna

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Inhaltsangabe zu „Das Bildnis der Fortuna“ von Ursi Breidenbach

Turbulent und abwechslungsreich so mag die Fotografin Marie Feldmann ihr Leben. Mit ihrer impulsiven Lebhaftigkeit lenkt sie sich wunderbar davon ab, was sie eigentlich vermisst, und hält dadurch andere auf Abstand. Als sie zum ersten Mal darauf aufmerksam wird, welche Facetten das Glück haben kann, entdeckt sie eine Welt voll freudestrahlender Gesichter. Amüsant, bewegend, vielschichtig. Das Bildnis der Fortuna ist der dritte Band von Ursi Breidenbachs Trilogie Obersteirische Liebesgeschichten. Bisher erschienen: Das Labyrinth des Daidalos und Im Zeichen der Vanitas

Sehr gelungen!

— Selwick

Gelungener Abschluss, der Band1+2 gekonnt verknüpft. Ein wehmütiger Abschied aus der Steiermark.

— LeseJulia

Die Autorin spielt gekonnt mit den Emotionen ihrer Leser - unbedingt lesen!

— mabuerele

Wer glaubt rasch zu wissen wie das Buch endet, wird sich wundern :-). Sehr gefühlvoll geschrieben.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leserunde zu "Das Bildnis der Fortuna" von Ursi Breidenbach

    Das Bildnis der Fortuna

    UrsiBreidenbach

    Wo seid ihr, ihr Liebhaberinnen von Chicklit und Liebesromanen? Genau euch brauche ich für diese Leserunde! "DAS BILDNIS DER FORTUNA" ist der 3. Band einer Trilogie von in Österreich (genauer: Steiermark) spielenden Frauenunterhaltungsromanen. Aber keine Angst: Die ersten beiden Bücher zu kennen, ist weder dafür Vorraussetzung, dieses Buch genießen noch dafür an dieser Leserunde teilnehmen zu können! Unter allen, die gern an dieser Leserunde mitmachen möchten, werden 15 Exemplare des Buches verschenkt. Dafür könnt ihr euch bis 22. November 2013 um 10 Uhr bewerben, indem ihr mir folgende Frage beantwortet: In welchen Bereichen eures Lebens seid ihr eine Chaosqueen? Bitte schreibt auch dazu, ob ihr schon andere Teile der Trilogie kennt. Das ist keine Bedingung - interessiert mich nur ... Ich freue mich schon sehr auf die Diskussion mit euch! Aber natürlich sind auch alle, die das Buch schon haben (oder sich kaufen wollen), herzlichst eingeladen mitzudiskutieren! Das Bildnis der Fortuna - Kurzinhalt Turbulent und abwechslungsreich so mag die Fotografin Marie Feldmann ihr Leben. Mit ihrer impulsiven Lebhaftigkeit lenkt sie sich wunderbar davon ab, was sie eigentlich vermisst, und hält dadurch andere auf Abstand. Als sie zum ersten Mal darauf aufmerksam wird, welche Facetten das Glück haben kann, entdeckt sie eine Welt voll freudestrahlender Gesichter. Amüsant, bewegend, vielschichtig. Das Bildnis der Fortuna ist der dritte Band von Ursi Breidenbachs Trilogie Obersteirische Liebesgeschichten. Bisher erschienen: Das Labyrinth des Daidalos und Im Zeichen der Vanitas Weitere Infos: www.breidenbach-romane.at www.facebook.com/BreidenbachRomane

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    Donauland

    11. February 2014 um 17:36
  • Dieser Abschlussband knüpft gekonnt an Band1 und 2 an. Lesenswert!

    Das Bildnis der Fortuna

    LeseJulia

    10. February 2014 um 14:59

    Inhalt:Turbulent und abwechslungsreich so mag die Fotografin Marie Feldmann ihr Leben. Mit ihrer impulsiven Lebhaftigkeit lenkt sie sich wunderbar davon ab, was sie eigentlich vermisst, und hält dadurch andere auf Abstand. Als sie zum ersten Mal darauf aufmerksam wird, welche Facetten das Glück haben kann, entdeckt sie eine Welt voll freudestrahlender Gesichter. Amüsant, bewegend, vielschichtig. Das Bildnis der Fortuna ist der dritte Band von Ursi Breidenbachs Trilogie Obersteirische Liebesgeschichten. Bisher erschienen: Das Labyrinth des DaidalosIm Zeichen der Vanitas. Meinung:Dieses Buch zuzuschlagen fiel mir sehr schwer, denn ich habe mich inmitten der steirischen Charaktere aus Ursi Breidenbachs Trilogie sehr wohl gefühlt und alle in mein Leserherz geschlossen. Vor allem dieser Band rundet die Geschichten der anderen beiden Romane wunderbar ab und schließt den Kreis.Besonders gelungen ist der Autorin hierbei, dass sich diese Liebesgeschichte wieder von den anderen beiden unterscheidet, aber dennoch authentisch und wie aus dem Leben gegriffen wirkt. Klar, dass zwar hier und da einige "zufällige" Begegnungen vielleicht zu sehr inszeniert wirken, aber manchmal spielt das Leben ja doch solch Streich und alles fügt sich dann zusammen.Marie, die kleine Schwester von Georg Feldmann, der im 2. Teil eine Hauptrolle spielte, ist so ganz anders als die weiblichen Charaktere bisher, sie ist jugendlicher, quirliger und hat ihren Platz im Leben noch nicht recht gefunden. ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, was vielleicht auch am gleichen Sternzeichen liegt. ;)Aber auch der Mann, der ihr Herz erobert (ich verrate noch nicht, wer das ist, denn wir kennen ihn schon flüchtig aus dem 1. Teil der Trilogie und ich hatte da schon gehofft, dass er nochmal eine Rolle spielen wird.), ist äußerst sympathisch und liebenswert.Auch dieses Mal hat es sich beim Lesen wieder so angefühlt, als komme man nach Hause zu Freunden, denn auch die Protagonisten der ersten beiden Bände spielen hier eine nicht unwichtige Rolle - wie ich schon eingangs erwähnte - es schließt sich der Kreis.Der Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder niveauvoll und schön zu lesen - es ist keine platte Chick-Lit, sondern etwas anspruchsvoller, denn auch hier spielt wieder der kunsthistorische Bezug eine Rolle, wenn auch diesmal eine kleinere.Zu erwähnen sei vielleicht noch, dass der Roman zwar durchaus als Einzelgeschichte zu lesen geht, aber sich das volle Abtauchen und Einfühlen wohl nur ergibt, wenn man die Vorgänger gelesen hat und somit die Protagonisten, auch die Nebenprotagonisten, besser versteht und sich somit das Gefühl voll ausbreiten kann. Gesamtfazit zur Trilogie:Wenngleich mir alle drei Bände super gefallen haben, muss ich sagen, dass der Mittelband mein Favorit ist, was wohl daran liegt, dass mir Georg als "Held" am besten gefallen hat und ich das Kunstmotiv der "Vanitas" schon immer faszinierend fand. Fazit zum letzten Teil der Trilogie:Lesenswert für alle, die Liebesromane mit Niveau mögen, wobei es wirklich von Vorteil ist, wenn man die beiden ersten Bände auch gelesen hat. Viel Spaß in der Steiermark, aber vorsicht, man verliert dort sein Herz ♥.

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  • Findet Marie ihr Glück?

    Das Bildnis der Fortuna

    Donauland

    09. February 2014 um 16:55

    »Das Bildnis der Fortuna« von Ursi Breitenbach ist der dritte und leider auch letzte Band der Trilogie „Obersteirische Liebesgeschichten“. In diesem Band steht Marie, die jüngere Schwester von Georg im Mittelpunkt. Die Fotografin Marie Feldmann ist bereits Mitte 30 und lebt immer noch in den Tag hinein. Sie hat außer Chaos nichts vorzuweisen: kein Geld, keine Unterkunft und kein Job. Ihr Bruder Georg kann nicht verstehen, dass Marie nicht erwachsen wird und ihr Leben in Griff bekommt. Im Streit gehen sie auseinander, sie flüchtet vor ihm. Da trifft sie Luna, die sie zu sich nach Hause mitnimmt, da ihr Vater wieder einmal nicht zu Hause ist. Marie fühlt sich zwar nicht wohl, doch wo sollte sie sonst hin? Zum Glück hilft ihr da das Schicksal etwas weiter. Von der ersten Seite gefesselt, fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, obwohl ich den Lesegenuss einfach hinauszögern wollte. Die Autorin entführte mich wieder auf eine wunderschöne Reise in die Obersteiermark. Ab und zu entdeckte ich lokale Ausdrücke, die der Geschichte eine Authentizität verleihen. Die Autorin beschreibt die Charaktere sehr detailliert und lebendig, ich freute mich richtig, über die bereits bekannten Protagonisten aus den Vorgängerbänden zu lesen, hier bekommt man einen anderen Blick auf die Charaktere, das fand ich sehr interessant. Sie schafft es wunderbar ihre Figuren gefühlsvoll in ihrer Freude, ihrem Leid, ihrer Liebe und ihrer Schuld zu beschreiben. Sehr interessant fand ich, wie sie Menschen anhand von elektronischen Mitteilungen zu beschreiben. Die Protagonistin Marie ist eine tollpatschige aber liebenswerte Chaotin, eigentlich ist sie ein positiver Mensch und zuversichtlich, denn sie versucht immer wieder, ihr Leben in geordnete Bahnen zu lenken, doch es ist schwer aus einer ausweglosen Situation wieder herauszufinden. Marie hatte es in ihrem Leben nicht leicht, sie wuchs mit drei Cousins auf, die alle auf sie schauten. Ihr großer Bruder Georg fühlt sich verantwortlich und redet ihr ins Gewissen, das natürlich in einem Streit mündet. Marie plant schon lange ihre Ausstellung, doch unter welchem Thema soll ihre Ausstellung stehen? Schließlich soll diese perfekt werden. Das Familienbild mit ihrer Mutter gibt ihr die grundlegende Idee für ihre Ausstellung, sie möchte glückliche Momente von Menschen in ihren Bildern festhalten. Welcher Glücksmoment hier festgehalten wurde, erfährt ihr im Buch. Doch andererseits weckt dieses Familienbild in Marie Schuldgefühle, denn ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Die Frage nach dem Glück steht im Mittelpunkt und schlängelt sich durch die Geschichte, auf dieser Suche begleitet der Leser Marie. Auch das Cover passt perfekt dazu, denn es zeigt Fortuna, die Glücksgöttin. Das Buch entführt einem auf eine wunderschöne Art in die Gefühlswelt, es regt zum Nachdenken über sein eigenes Glück an, und zaubert einem auch ein Lächeln ins Gesicht. Ich empfehle besonders diesen dritten Band der obersteirischen Trilogie gerne weiter.

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  • Die Suche nach dem Glück...

    Das Bildnis der Fortuna

    glorana

    04. February 2014 um 20:02

    Marie, vom Alter her eine gestandene Frau, hat das Chaos gepachtet. Darum sorgt sich ganz besonders ihr Bruder Georg, das hat er immer schon getan, auch vor 10 Jahren, wie wir im ersten Kapitel erfahren dürfen. Aber das ändert sich auch nicht und das macht Georg verrückt. Er bemuttert sie und steht ihr immer bei, in jedem nur erdenklichen Chaos. So zieht sie nach einer Misere bei ihm ein, bis Marie eines Tages nach einem Streit mit Georg ihre Sachen packt und aufbricht, ohne ein Ziel, ohne ein Dach über dem Kopf. Nun ist sie auf sich gestellt und sucht ihr eigenes kleines Glück und Menschen, die ihr guttun... Da ich die ersten beiden Bände von Ursi Breidenbach nicht kannte, bin ich sozusagen einfach hineingefallen in die wirklich tolle Geschichte um Marie und ihr Glück. Man muss Maire einfach gern haben, vielleicht besonders deshalb, weil sie das Chaos anzieht und eben nicht immer alles so perfekt ist. Mit einer herzerfrischenden Schreibweise kommt man wunderbar in die Geschichte hinein und erfährt durch die tollen kleinen Details, die Ursi Breidenbach sehr schön miteinflechtet, nicht nur eine oberflächliche Geschichte, sondern man hat das Gefühl, Maire auf ihrem Weg zu begleiten. Sehr schön finde ich auch, dass man neben dieser bezaubernden Geschichte auch über sein eigenes Glück nachdenkt und die Frage nach dem Glück auch hinterher noch haften bleibt. Ein herrliches Buch, ich werde mir nun die zwei ersten Bände schnappen.  Fünf prall gefüllt Sterne für einen überraschungsgeladenen humorvollen wunderschönen Frauenroman.

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  • Marie sucht Fortuna...

    Das Bildnis der Fortuna

    Sikal

    28. January 2014 um 12:54

    Marie, chaotisch, liebenswert, Mitte Dreißig scheint sämtliche Probleme der Welt gepachtet zu haben. So kämpft sie sich durch die Überfürsorglichkeit ihres Bruders und landet mehr schlecht als recht bei Luna, einem pubertierenden Mädchen, das ihr so allerhand verheimlicht… Dass Maries Leben durch dieses Hin und Her je in geordnete Bahnen gelenkt wird, mag man als Leser nicht so recht glauben, doch wer die Bücher der Autorin kennt, weiß dass es bis zum Schluss noch eine Überraschung geben wird… Zwischendurch erfährt man immer wieder Maries persönliche Geschichte, ihre Liebe zum Fotografieren, ihre Gedanken, Ideen und auch Ängste. Als Leser spürt man ihr Fotografen-Herz schlagen, das sie auf der Suche nach Fortuna immer wieder trägt und inspiriert. Die Autorin, Ursi Breidenbach, hat mit dem Bildnis der Fortuna den letzten Teil der Steiermark-Trilogie gezaubert, der wiederum mit einer außergewöhnlichen Protagonistin punktet. Vernetzungen zu den beiden Vorgängerromanen verstehen sich von selbst, so taucht immer wieder die bezaubernde Romy auf, die es mir (wie die meisten bereits wissen) von Anfang an angetan hat. Immer wieder ist man während des Lesens angehalten, in den vorigen Büchern nachzublättern, um nochmal zu eruieren, wie es denn nun genau abgelaufen ist. Doch auch für Neueinsteiger ist es kein Problem, mit dem dritten Band zu beginnen, immer wieder erklärt und verweist die Autorin auf bereits Vergangenes. Einzige Gefahr ist natürlich, dass man auch im Anschluss die beiden ersten Bände unbedingt lesen möchte… Die Personen in diesem Band sind wie gewohnt sehr authentisch, die diplomatische Fanny besteht neben dem aufbrausenden Georg ebenso wie der Langeweiler Ben sich doch noch mit Charme und Humor weiter entwickelt. Die Protagonistin Marie selbst ist unglaublich reizend, verzaubert mit ihrer spontanen, herzlichen Art und lädt so manchen Leser ein, mal ein bisschen über sich selbst nachzudenken und darüber, was man wohl selbst als Glück empfindet. Oder ist Zufriedenheit Glück? Der Schreibstil der Autorin ist schwungvoll, fesselnd und macht Lust auf mehr. Durch die charmante Schilderung der Örtlichkeiten und herzlichen Beschreibung der Personen wird eine Atmosphäre geschaffen, die den Leser in eine angenehme Stimmung lotst. Fazit: Wieder ist der Autorin eine mit Spannung geladene Geschichte gelungen, sie versteht es, den Leser zu berühren, aufzuregen und zu fesseln. Keine Sekunde denkt man daran, das Buch vorzeitig zu beenden und der Suche nach Maries Glück keine Chance zu geben.  Volle Leseempfehlung auch für diesen dritten Band dieser wunderbaren Romantikreihe.

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  • Das Bildnis der Fortuna

    Das Bildnis der Fortuna

    Blaustern

    20. January 2014 um 14:10

    Marie ist bereits Mitte dreißig und noch immer hat das Chaos sie im Griff. Sie plant schon seit einiger Zeit eine Ausstellung für von ihr geschossene Fotos, findet aber nicht das rechte Thema, denn wenn sie diese Ausstellung macht, soll alles perfekt sein. Noch dazu hat sie ihren derzeitigen Job gekündigt sowie ihre Wohnung und steht plötzlich wieder bei ihrem Bruder Georg auf der Matte, der inzwischen zu seiner Verlobten gezogen ist. Georg ist ganz der fürsorgliche Bruder, aber er tobt, denn er akzeptiert Maries Leben mitsamt ihrem Chaos absolut nicht. Er macht ihr Vorhaltungen, und dann eskaliert sie Sache so, dass Marie ihre paar Klamotten packt und aus seinem Leben verschwindet, ohne sich noch einmal zu melden. Sie weiß nicht, wo sie hin soll, doch dann kommt ihr das Schicksal zur Hilfe. Aber mit diesen Wirrungen hat sie ja nun ganz und gar nicht gerechnet. „Das Bildnis der Fortuna“ ist der dritte Band der Trilogie von Ursi Breidenbach und für mich der Beste, obwohl die anderen beiden schon richtig gut waren. Man ist von der ersten Seite an so gefesselt und wird in seinen Bann gezogen, dass es kaum möglich ist, das Buch zwischendurch wieder beiseite zu legen. Aber man möchte es ja gern noch etwas länger genießen, zumal es der letzte Band dieser wunderschönen Trilogie ist. Marie ist eine Chaotin, aber hat ein heiteres Gemüt und ist trotz ihrer ausweglosen Lage immer noch zuversichtlich. Dabei helfen ihr immer wieder das Schicksal auf die Beine und ihr unermüdlicher Schaffensdrang. Man schließt sie einfach ins Herz. Auch hat sie es nicht leicht im Leben. Beide Eltern sind gestorben, und noch dazu gibt sie sich am Tod der Mutter die Schuld, da diese bei ihrer Geburt gestorben ist. Ein Foto aus einer glücklichen Zeit begleitet sie durch das Leben, wobei die junge Familie mit Vater, Mutter und Georg perfekt scheint. Sie ist der Meinung, sie hat Georg die Mutter genommen, und das macht sie unglücklich. Plötzlich fällt es ihr wie Schuppen von den Augen, genau solche Glücksmomente möchte sie auf ihren Fotos einfangen und die Ausstellung mit dem Motto „Was ist Glück“ eröffnen. So beginnt auch noch eine tiefere Sinnsuche, was dem Roman neben der Romantik noch einen anderen Schwerpunkt gibt. Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend durch immer wieder neue Überraschungen und Verwicklungen, und auch die Priese Humor fehlt nicht. Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie.

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  • Auf der Suche nach Liebe und Glück

    Das Bildnis der Fortuna

    Dreamworx

    28. December 2013 um 14:24

    Fotografin Marie Feldmann lebt immer noch irgendwie in den Tag hinein, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und rutscht von einer Misere in die nächste. Bisher hat sie sich mit diesem Lebensfahrplan einigermaßen durchgemogelt, hat sie doch in ihrem Bruder Georg jemanden im Rücken, der sich um sie sorgt und der ihr in der Not beisteht, obwohl ihr seine Bemutterung ziemlich gegen den Strich geht. Als Marie wieder einmal durch ihr eigenes Chaos ganz unten angekommen ist und Georg Unterstützung anbietet, allerdings nicht, ohne von ihr gewisse Zugeständnisse zu erwarten, packt Marie in ihrer Wut ihre Sachen und nistet sich bei einem Bekannten von Georg ein, was nicht ohne Folgen für Marie und ihr zukünftiges Leben bleibt. Ursi Breidenbach hat mit ihrem Roman „Das Bildnis der Fortuna“ einen modernen Gesellschafts- und Liebesroman vorgelegt, der als dritter Teil einer Reihe herausgegeben wurde, aber gut auch selbständig gelesen werden kann. Der Schreibstil ist sehr schön eingängig und lässt sich herrlich lesen. Die Autorin hat einen feinsinnigen Humor, den sie in ihrer Geschichte und in den Dialogen gekonnt einwebt. Auch die Spannung kommt in den Verwicklungen der einzelnen Protagonisten nicht zu kurz. Hauptcharakter Marie kommt als Chaotin daher, ist aber ein fröhliches und optimistisches Wesen, die man manchmal aber auch gern mal durchschütteln möchte. Auch wenn einige Verhaltensweisen von Marie manchmal befremdlich wirken, sind ihre Sinnsuche und auch ihre Reaktion oft im Nachgang verständlich. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter und ihre eigenen Schuldgefühle bezüglich deren Tod machen Marie zu einer Suchenden nach dem wirklichen Glück. Die weiteren Protagonisten sind ebenfalls sehr detailliert und menschlich beschrieben, so hat man als Leser jede Menge Auswahl, seine Sympathien gleichmäßig zu verteilen. Ursi Breidenbach trifft mit ihrer Geschichte den Leser mitten ins Herz, denn jeder von uns kennt die Unwägbarkeiten des Lebens und wie man versucht, Lösungen zu finden, um aus dem Chaos wieder in die Normalität zu gelangen. Jeder von uns wünscht sich ein glückliches Leben und jeder hat andere Vorstellungen und Wünsche, wie dieses Leben aussehen soll. Eine wunderschöne Geschichte über das Leben, die Liebe und dem Versuch, das Glück zu finden. Schöne Lesestunden sind hier garantiert. Absolute Leseempfehlung, einfach wunderbar!  

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  • Von der Suche nach den Glück...

    Das Bildnis der Fortuna

    ColourfulMind

    23. December 2013 um 21:37

    "Dir muss klar sein, dass du in der Ausstellung nicht unbedingt nur die Leute auf den Fotos porträtierst, sondern gleichzeitig auch dich selbst." S.152 Inhalt: Marie, Mitte Dreißig, steht vor dem Chaos ihres Lebens. Die junge Fotografin muss eine Ausstellung zusammenschustern, hat weder Geld noch eine Unterkunft, und hat mit ihrem überfürsorglichen Bruder zu kämpfen. Auf der Suche nach einer Inspiration für ihre Ausstellung begegnet sie der Frage: Was ist Glück und wie kann man es festhalten? Meine Meinung: "Das Bildnis der Fortuna" ist der letzte Teil der Trilogie von Ursi Breidenbach und als Fan der Vorgänger kam ich nicht umhin, auch diesen Liebesroman zu verschlingen. Und ich muss sagen: Er ist nochmal eine ganze schippe besser als die Vorgänger. Marie Feldmann ist die wohl chaotischste Protagonistin, der ich seit langem begegnet bin. Oftmals finde ich diese kleinen tollpatschigen, aber natürlich unheimlich niedlichen Protagonistinnen in solchen Frauenromanen einfach nur ätzend. Ursi Breidenbach jedoch greift ihre Figur direkt aus dem Leben, verpasst ihr sympathische Ecken und Kanten und schafft es dazu noch sie in dem ganzen Chaos als liebenswerten Charakter zu etablieren. Für mich die perfekte Protagonistin für diese Geschichte. Durch Maries Augen erlebt der Leser die Geschichte um das chaotische Leben der Österreicherin. Dabei sind ihre Gedanken frech, auf den Punkt und unterhaltend. Stets verleiht die Autorin den Zeilen den nötigen Wortwitz, an manchen anderen Stellen dann wieder geht sie zur rührenden Romantik über, nur um dann ein paar Seiten weiter dem Geschriebenen eine gehörige Prise Drama beizugeben. Dieses Rezept ergibt schlussendlich einen romantischen Frauenroman, der nicht auf der seichten Schiene hängen bleibt, sondern es auch schafft den Leser auf einer ganz anderen Ebene zu berühren. Denn die Kernaussage der Geschichte ist vor allem auch: Was ist Glück? Während des Lesens hat man vielleicht oft das Gefühl, dass diese Frage eher in den Hintergrund rückt und eher als unwichtiger Handlungsstrang neben der Liebesgeschichte herdöst. Doch dann erkennt man, dass Marie eigentlich selbs die ganze Zeit schon persönlich auf der Suche nach ihrem eigenen Glück ist und bisher nur nicht in der Lage war, dies in ihrem kleinen eigenen Chaos zu finden. Etwas, womit sich wohl viele Frauen identifizieren können. Die Liebesgeschichte ist an dieser Stelle wirklich wundervoll romantisch und so gar nicht kitschig. Sie folgt nicht dem typischen Schema-F, sondern entwickelt sich auf ihre eigene, zögerliche Weise, was wirklich angenehm ist. So sind die Gefühle der Charaktere jederzeit nachvollziehbar und man fühlt richtig mit ihnen mit. Aber auch alte Charaktere, wie etwa Romy, Jan, Fanny und Georg haben ihre Auftritte und man freut sich, den bekannten und liebgewonnenen Figuren wieder zu begegnen. Allgemein ist die Handlung sehr fesselnd und wartet noch mit so einigen Überraschungen auf, mit denen man nicht rechnet. Dadurch wird stets Schwung in die Geschichte gebracht und man hört nie auf, mit Marie und ihrem Love-Interest mitzufiebern. "Das Bildnis der Fortuna" beschäftigt sich mit der Suche nach Dem Glück, der Liebe und dem, was man sich eigentlich für sein eigenes Leben wünscht, schafft es jedoch zum Schluss auch dem Leser ein paar Stunden Leseglück zu vermitteln. 5 Sterne.

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  • Wie das Leben so spielt

    Das Bildnis der Fortuna

    mabuerele

    22. December 2013 um 20:07

    Das Buch beginnt mit einer Episode, die vor 10 Jahren spielt. Marie arbeitet in einer Bar in Graz. Ihr Bruder fordert sie auf, nach Hause zu gehen, da am nächsten Tag ihre Prüfung als Fotografin ist. Doch sie bleibt und trifft Jan Johansson. Fast kommt es zu einer Schlägerei zwischen Georg, Maries Bruder, und Jan, als Georg erneut erscheint. Doch als Jan von der Prüfung erfährt, kümmert er sich darum, dass Marie die Gaststätte verlässt. Mittlerweile ist Jan mit Romy verheiratet. Zum jährlichen Treffen des Freundeskreises im Wochenendhaus der Familie Johansson sind Georg und seine Freundin Fanny, Marie sowie Kai und Bernie gekommen. Alles dreht sich um Amelie, Jans kleine Tochter. Marie, die sich auf die Treffen immer gefreut hat, fühlt sich das erste Mal in einer Außenseiterrolle. Ihr Freund Nick hat sie versetzt und meldet sich nur im Laufe des Tages mehrmals per SMS. Die Autorin hat zu Beginn die wichtigsten Protagonisten nochmals kurz vorgestellt, damit auch diejenigen Leser, die die beiden Vorgängerbände nicht kennen, schnell in die Geschichte finden. Das Treffen ist dafür die geeignete Bühne. Marie hat zur Zeit ihr Leben nicht im Griff. Zur Vorbereitung ihrer ersten Ausstellung benötigt sie Zeit. Doch sie möchte weder die Hilfe ihres älteren Bruders noch Alibiaufträge von Jan. Die Geschichte wird von Marie selbst erzählt. Obwohl ihr Leben aus den Fugen geraten ist, bleibt sie optimistisch. Die Geschichte wird humorvoll erzählt. Die Beziehungen zwischen den handelnden Personen sorgt für innere Spannung. Die Autorin weiß, wie das Leben spielt. Das zeigt sich in etlichen Situationen, aber insbesondere wenn sich Marie mit Georg unterhält. Als ältere Bruder fühlt er sich verantwortlich und redet ihr ins Gewissen. Marie aber möchte sich aus dieser Bevormundung lösen. Damit ist Streit vorprogrammiert. Sehr gut gefallen hat mir Maries Idee für ihre Ausstellung. Ausgangspunkt war das Familienbild mit ihrer Mutter. So glückliche Menschen möchte sie auch fotografieren. Andererseits ist dieses Bild einer der Gründe, für Maries innere Unausgeglichenheit. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Dafür gibt sie sich die Schuld. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die Gefühle ihrer Protagonisten für den Leser nachvollziehbar zu machen. Freude und Trauer, Lachen und Tränen, Liebe und Abgrenzung, Hoffnung und Schuldgefühle – die ganze Skala der Emotionen findet sich im Buch. Einige der Höhepunkte waren insbesondere Maries Unachtsamkeiten. Manchmal schien das Pech an ihr zu kleben. Dabei hatte sie Glück im Unglück, dass ihr Bruder das meiste davon nicht mitbekam. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in meinen Bann gezogen. Schön finde ich, dass auch lokale Ausdrücke der Steiermark in begrenztem Umfang im Buch zu finden sind. Das gibt ihm eine lokale Authentizität. Das Cover zeigt die Glücksgöttin. Was es mit ihr auf sich hat, wird im Buch erklärt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich prima unterhalten, denn es zeigt das Leben in seiner Vielfalt.

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  • das Ende einer wunderbaren Trilogie

    Das Bildnis der Fortuna

    Fynigen

    21. December 2013 um 09:00

    Das Bildnis der Fortuna ist der dritte, und leider auch letzte Band, einer wunderbaren und ganz besonderen Reihe, geschrieben von Ursi Breidenbach. In diesem Band lernen wir Marie, die Schwester von Georg, Protagonist, des zweiten Bandes "Im Zeichen der Vanitas" , die wir schon ein wenig aus eben diesem Band kennen, näher kennen. Marie und das Chaos, zwei Dinge die scheinbar und auch leider irgendwie zusammen gehören, denn wo Marie auftauscht, herrscht plötzlich von ihr verursachtes Chaos. Auch wenn sie selbst darunter leidet, hat sie sich doch irgendwie mit ihrem "Schicksal" arrangiert. Ganz im Gegenteil zu ihrem Bruder Georg, der kurz davor ist die Nerven zu verlieren, da es ihm einfach nicht gelingen will, zu akzeptieren wie seine Schwester ist, und dass sie wohl scheinbar nie erwachsen wird. Nachdem Marie ihren Job hingeschmissen hat, und daraufhin "obdachlos" bei Georg vor der Türe steht, kommt es ein paar Tage später zu einem eskalierenden Streit der Geschwister, woraufhin Marie ihre Sachen packt und geht. Ohne Ziel und Ahnung wie es weitergehen soll. Was dann auf die zukommt, damit hätte sie in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet! Da ich von dieser wunderbaren Geschichte nicht zu viel erzählen möchte, höre ich an dieser Stelle auf, denn alles was nun kommt, muss der Leser selbst erleben, lesen, spüren, fühlen, .... dabei sein! Ursi Breidenbach, eine für mich ganz einzigartige und wunderbare Autorin, die es mit wunderschönen kleinen Details schafft, den Leser mit auf eine fantastische Reise in die Steiermark zu nehmen, hat es auch in diesem Band wieder geschafft, mich von den ersten Seiten an zu fesseln, so dass ich mich bremsen musste beim Lesen, nicht in einem durch zu lesen. Denn ihre Bücher muss man einfach geniesen. Es wäre viel zu schade durch sie hindurch zu brettern, denn sie sind mit so viel Liebe zum Detail, zu ihrer Heimat und zu den Protagonisten geschrieben, dass ich sie alle in mein Herz geschlossen habe, und es unendlich traurig finde, dass diese Trilogie nun leider schon zu Ende ist. Vielen Dank liebe Ursi, für dieses fantastische Werk! Es ist mein Lieblingsband der Trilogie, und die anderen beiden hatten mich schon sehr gepackt und faszieniert! Absolute Leseempfehlung und 5 Sterne von mir! (mehr geht ja nicht, sonst würde ich auch sofort noch mehr vergeben!)

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  • Marie und ihre Achterbahnfahrt des Glücks

    Das Bildnis der Fortuna

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. December 2013 um 17:39

    *INHALT* Marie, mittlerweile Mitte 30, leidet immernoch sehr darunter, dass ihr älterer Bruder Georg sie ständig bevormundet und ihr vorschreibt, wie sie zu leben hat. Vor allem mit ihrer Fotoausstellung liegt er ihr ständig in den Ohren - allerdings hat sie noch keine Idee, welche Fotos sie knipsen und ausstellen möchte; sie will nicht nur irgendwas zeigen um des Zeigens willen. Als sie ihren Job und ihre Wohnung verliert, kann sie kurzfristig bei Georg und seiner Verlobten in der Pension unterkommen. Doch sie ist die ewigen Vorwürfe bald satt und beschließt, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Vor allem die Idee, worum es in der Ausstellung gehen könnte, beflügelt sie: Glück. Und so macht sie sich auf die Suche, nach Menschen und diesen besonderen kleinen Augenblicken, wenn sie völlig glücklich und mich sich selbst im Reinen sind. Doch wird sie es schaffen, genügend Motive, eine neue Unterkunft und außerdem auch noch einen neuen Job zu finden? *MEINE MEINUNG* Es handelt sich hier um den dritten Band der Obersteirischen Liebesgeschichten der Autorin. Ich kenne die beiden Vorgänger nicht, und habe mich zu Anfang etwas schwer damit getan, die Figuren zuzuordnen und auseinander zu halten. Trotzdem ist es nicht notwendig, die anderen Bände zu kennen, da in diesem eine andere Protagonistin im Vordergrund steht. Die Autorin zeichnet ein sehr naives, verplantes und chaotisches Bild von Marie - sie ist ständig genervt von ihrem Bruder und seiner Bevormundung, doch sie schafft es auch nicht, ihm Contra zu geben. Immer wieder eskalieren die Diskussionen, weil jeder genau weiß, welche Knöpfe er beim anderen drücken muss. Diese - gerade zu Beginn gehäuft vorkommenden - Szenen haben mich etwas genervt und vor allem dazu beigetragen, dass ich die Charaktere nicht wirklich lieb gewinnen konnte. Auch die anderen Figuren (die ich ja nicht durch die Vorgänger kenne) konnten anfangs nicht wirklich bei mir punkten. Im weiteren Verlauf ändert sich das ein wenig, doch der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Dazu mag auch das ungewohnte Schriftbild sowie der Schreibstil der Autorin beitragen. Ursi Breidenbach nutzt das Ausrufungszeichen exzessiv - sowohl die wörtliche Rede als auch Maries Gedanken werden geradezu von diesem Satzzeichen beherrscht. Das führt dazu, dass sich die Figuren in meinem Kopf ständig anbrüllten (vielleicht stammt auch daher der Mangel am Sympathie?). Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, doch gerade auf den ersten Seiten bin ich immer wieder darüber gestolpert und im Lesefluss gehemmt worden. Dazu kam, dass ich das Gefühl hatte, dass das Buch von wörtlicher Rede dominiert wurde. Meist gab es nur kurze Text-Passagen, in denen aktiv etwas passiert ist - viel spielte sich in Dialogen oder sogar in Monologen in Maries Kopf ab. Sie grübelt viel, legt sich selbst Dinge in ihrem Kopf zurecht, und sieht das dann als Fakten und Wahrheit an - ohne sich die Mühe zu machen, herauszufinden, ob sie sich nicht vielleicht doch auf dem Holzweg befindet und die Situation schlichtweg missinterpretiert hat. Zudem lässt sie sich von ihren Grübeleien sehr beeinflussen, was ihre Gefühlslage angeht. Wie ein Blatt vom Sturmwind gepeitscht treibt sie von einem Gefühl (Angst) ins nächste (Wut) ins nächste (Enttäuschung) und sieht ständig rot, wenn jemand einen ihrer vielen wunden Punkte erwischt. Ich hätte sie am liebsten bereits auf den ersten 50 Seiten zum Therapeuten geschickt. Fazit: Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich mich stellenweise sehr hindurch quälen musste, dass ich die Geschichte unglaubwürdig und konstruiert fand, die Figuren zu unsympathisch weil zu impulsiv und wenig altersgerecht und auch der Schreibstil mich nicht überzeugen konnte. Leider konnte mich die Autorin mit ihrer Finte im weiteren Verlauf der Handlung auch nicht aufs Glatteis führen - da ich die Situation sehr schnell durchschaut habe. Weil es Stellen gab, die mich etwas versöhnlich gestimmt haben - in denen die Autorin das Tempo etwas raus genommen und sich mehr auf Zwischenmenschliches konzentriert hat - gebe ich noch 2 Sterne.

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  • Wundervoll Chaotisch und sehr empfehlenswert!

    Das Bildnis der Fortuna

    Solara300

    15. December 2013 um 07:28

    Marie ist eine Chaosbraut die man gerne haben muss. Sie hält nicht viel von Regeln und liebt Ihr Leben Turbolent und Abwechslungsreich. Doch nach ein paar Jahren hat sich in Ihrem Umfeld einiges verändert, Ihre Familie und Freunde sind seßhafter geworden und insgeheim wünscht sich Marie dasselbe. Aber Marie wäre nicht Marie wenn die Suche nach dem Glück Beruflich und Privat so einfach verlaufen würde. Ich finde die Chaosqueen Marie Klasse und man fühlt mit Ihr und den anderen Charakteren die alle sehr gut beschrieben sind mit. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen da man es nicht mehr aus der Hand legen möchte! :D

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  • Liebe, Chaos, Marie eben

    Das Bildnis der Fortuna

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Marie Feldmann, Fotografin mit Leidenschaft die unheimlich viel Leiden schaft und das immer bei sich selber. Marie scheint das Chaos förmlich an zu ziehen und in ihrem Leben geht rein gar nichts nach einem roten Faden. Sie arrangiert sich damit, doch ihr Bruder Georg, der sich immer für sie verantwortlich fühlt könnte platzen, weil er das Gefühl nicht los wird, Marie wird nie erwachsen. Nachdem mal wieder alles richtig schief gegangen ist, Marie bei Georg erstmal wohnen kann flüchtet Marie nach einem heftigen Streit mit Georg ohne festes Ziel und Unterkunft..... Sie trifft Luna die ihr anbietet sie mit Heim zu nehmen da ihr Vater gerade nicht zu Hause ist. Marie fühlt sich nicht ganz wohl, weis aber keine bessere Lösung und geht mit, dass Luna die Tochter von Ben ist ahnt sie nicht, denn den kennt sie, es ist der Langeweiler schlechthin, denn sie auf einer Feier kennengelernt hat und der den Mund nie aufbekommt, Luna hat gelogen und Ben steht plötzlich vor Marie und nun weiß Marie nicht, wie sie aus der Nummer wieder raus kommt. Zudem stellt sie fest, dass Ben in ihr Gefühle weckt, die sie gar nicht von sich selber kennt.... Ursi Breidenbach schafft es, ihren Protagonisten spürbar das Leben mit allen Gefühlsfaseten ein zu hauchen. Sie hat eine Gabe den Leser spüren zu lassen wie sie sich fühlen und was in ihnen vorgeht, vorab natürlich in Marie, ja und Marie, diese Chaotin muss man einfach ins Herz schließen auch wenn man zu Beginn manchmal denkt, wie kann ein Mensch nur so viel in so kurzer Zeit durcheinander bringen. Aber auch die Figur von Nick ist so gut ausgefüllt, dass man ihn einfach schrecklich finden muss und man hofft, Marie schießt ihn aber bitte ganz schnell in den Wind. Wer jetzt jedoch erwartet eine Geschichte zu lesen, in der man rasch ahnt wie sie endet wird im letzten drittel noch mal richtig überrascht und durcheinander gebracht, genau das macht dieses Buch zu etwas besonderem.  

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  • Auch für Romantikmuffel zu empfehlen!

    Das Bildnis der Fortuna

    LiberteToujours

    14. December 2013 um 15:32

    Das Leben verläuft selten in den Bahnen, in denen wir uns das ausmalen. Marie ist das nur Recht - je turbulenter und abwechslungsreicher, desto besser. Doch langsam fällt auch ihr auf, dass sie eigentlich etwas vermisst, die Menschen in ihrem Umfeld sind allesamt sesshaft geworden und haben ihr Glück gefunden. Sesshaft werden, das will Marie sicher nicht! Aber bietet das Leben nicht vielleicht doch mehr, als das, was sie bereits kennt? Als bekennender Romantikmuffel lasse ich von typischer Frauenliteratur ja eher die Finger - weil ich meinen Horizont allerdings mal wieder etwas erweitern wollte, habe ich mich dennoch auf diesen Roman eingelassen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn ich normalerweise Blut und Hochspannung vorziehe hat mich Maries Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Ich konnte mich sofort in der Protagonistin wiederfinden, ich konnte mit ihr fühlen, lachen und ab und an auch mal den Kopf schütteln. Aber auch die anderen Figuren dieses Romans sind liebevoll gestaltet, die Beweggründe der Handlung sind durchweg nachvollziehbar - selbst Maries Bruder, der an manchen Stellen etwas grob wirkt, kann der Leser irgendwie verstehen. Ursi Breidenbach besticht mit einem lockeren, angenehm zu lesenden Schreibstil. Auch wenn mich der Druck auf den ersten paar Seiten zunächst Irritiert hat, tat das meiner Lesefreude keinen Abbruch. Dieses Buch bringt zum lachen, macht verregnete Tage etwas heller, regt den Leser zum Nachdenken an, ist tief berührend - und das, ohne auch nur einen einzigen Moment überzogen, gestellt oder kitschig zu wirken. In Zukunft werde ich vielleicht sogar öfter zu Frauenliteratur greifen - dieses Buch hat mich erfolgreich von einigen Vorurteilen befreit. Definitiv lesenswert!

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