Ursula Aichner A. Hofer

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Inhaltsangabe zu „A. Hofer“ von Ursula Aichner

Eine Lebensretterin, die über ihre Tat so lange schweigt, bis sie sie selbst vergessen hat; ein Sport-Star, der alles gewinnt, was es zu gewinnen gibt, und doch das Glück verloren hat; die Hauptdarstellerin einer Reality-Show, die nichts anderes tut als auf der Couch zu sitzen und trotzdem von Millionen bewundert wird: Das sind drei von dreizehn Frauen – sie alle tragen den Namen Andrea Hofer, sie alle sind Heldinnen, jede auf ihre ganz besondere Art. Echte oder vermeintliche, von den Medien gemachte oder vergessene Heldinnen, aber auch solche, die in ihrer Tat gescheitert sind. In ihren Texten und Fotografien spüren Ursula und Bernhard Aichner den Heroinen unserer Zeit nach und geben ihnen ein Gesicht. Ohne Zwang und Vorbehalt rücken sie den traditionellen Heldenkult ins rechte Licht und machen deutlich, dass modernes Heldentum weniger in der Tat, als vielmehr in ihrer mediengerechten Inszenierung besteht.

Ein Buch wie ein Kunstwerk, eine Komposition aus Worten und Bildern.

— Briggs
Briggs

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  • Heldinnen des Alltags

    A. Hofer
    Briggs

    Briggs

    14. August 2016 um 13:39

    Dieses Buch ist ein Kunstwerk.Das erste Öffnen verspricht bereits, dass dies viel wertvoller ist als ein gewöhnliches Lesebuch: Der Duft, die Schwere, die Photos...Das Ehepaar Aichner verbindet Photographie, Prosa und Philosophie zu einer Kostbarkeit.Die Kapitel, an anderer Stelle ja bereits beschrieben, nähern sich von verschiedenen Seiten dem Thema weiblichen Heldentum an, und die gefühlvolle Bearbeitung und die (auch sprachlich) unterschiedliche Herangehensweise vermitteln, wie verschieden Heroinnen im Alltag agieren.Viele Kapitel haben mich sehr berührt; ich konnte das Buch nicht in einem Rutsch durchlesen. Aber es wird einen Ehrenplatz erhalten, von dem aus ich es immer wieder in die Hand nehmen werde und mich erinnern werde, dass auch ich eine A.Hofer bin, irgendwie.....

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  • Rezension zu "A. Hofer" von Ursula Aichner

    A. Hofer
    leserin

    leserin

    18. January 2010 um 18:51

    Das Buch beinhaltet 12 Geschichten von Heldinnen aus Tirol aus den verschiedensten Gengres. (Kap 1) Björn Hofer (Hotelier) verheiratet mit Andrea Hofer bekommen ein Mädchen und es soll auf ausdrücklichem Wunsch des Ehemannes Andrea genannt werden. Diese Geburt löste dann so eine bizarre Situation beim Vater aus, daß er sich mit Andreas Hofer (Volskheld) Er kümmert sich nicht mehr um seine Familie und sein Hotel und schlüpft "mit Haut und Haar" in die Rolle des "Nationalheiligen"...... Die Photos zwischen dem Text sind so klar wie der Text. Das Cover des Buches - diese Geschichte. (Kap 2) Andrea Hofer wuchs in einem Dorf auf, Vater Metzger, Mutter Alkoholikerin. Der Vater schenkte ihr mit 5 Jahren einen Schläger zum Ballspielen. Sie wurde sehr vom Vater gefördert und machte Karriere.... Dieser Text der Heldin ist einfach ohne Schnörkel aber sehr präzise geschrieben. Die Bilder zeigen Andrea beim Duschen...... (Sorgen wegschwemmen) (Kap 3) Hier geht es um die Tugend einer jungen Frau, ... Sehr einfühlsam geschrieben interessante Aufnahmen im passenden Ambiente (Kap 4) Abbildungen von anonymen Heldinnen aus verschiedenen Orten in Tirol (Kap 5) Ein lachendes Portrait einer Frau Die Geschichte um einen Pädophilen, ... Denkweise und Psychologie gut geschrieben. Die Bilder der Frau zeigen immer andere neue Gesichtsaudrücke. (Kap 6) Diese Andrea Hofer ist krank - Alltag und Leben wird in einem durchgehenden Text ohne Satzzeichen beschrieben. Eine Frauenmaske, die immer mehr zerbricht ...... sehr markant (Kap 7) Nackte Frauenoberkörper - mit Text (Kinderanzahl ....) (Kap 8) Ein Interview mit einer Frau Andrea Hofer, die in einem Casting ausgewählt wurde um in einem Einrichtungshaus für einige Zeit zu leben.... (Kap 9) Eine Geburt wird sehr eindrucksvoll beschrieben. Das Bild zum Text zeit ein wunderschönes Baby nach der Geburt. (Kap 10) Die Verwandlung eines Mannes in eine Frau... schöne Aufnahmen dazu (Kap 11) Magersucht - sehr dramatische und schockierende Geschichte (Kap 12) Eine sterbende ältere Frau erzählt ihr "Dahinscheiden der Gedanken" - sehr passendes Bild dazu (Kap 13) Photos ohne Text Das gesamte Buch bietet Texte und Photos durch jegliche Lebensphasen in manchmal schauriger aber doch realistischer Art. Dieses Buch mit den Fotographien ist für mich einmal eine andere Art zu lesen. Texte mit den dazugehöigen Abbildungen von Frauen und ihren Gefühlen in Kurzgeschichten verpackt war sehr eindrucksvoll und macht noch nachdenklicher über die angeführten Problemstellungen.

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