Ursula Donner Sohn der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Sohn der Nacht“ von Ursula Donner

Venedig um 1750 Seine Profession ist der Tod. Deshalb darf die Patriziertochter Ilaria, die ihn auf dem Carnevale das erste Mal sieht, nicht wissen, wer er ist und was er ist: Alessio, der Vampir mit der Pestmaske. Weder kennt sie sein Gesicht noch seinen Namen. Dennoch ist er der Einzige, dem sie vertrauen kann, als sie aus ihrem Elternhaus flieht. Ilaria ahnt nicht, dass ihn ein dunkles Geheimnis mit ihrer Familie verbindet. Gejagt von der eigenen Vergangenheit muss Alessio sich seinen größten Ängsten stellen. Als sich die Schatten zu einer Macht manifestieren, die ihn und alles, was er liebt, vernichten will, gerät auch Ilaria, die sein untotes Herz erneut schlagen lässt, in allergrößte Lebensgefahr.

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  • Rezension zu "Sohn der Nacht" von Ursula Donner

    Sohn der Nacht
    rory77

    rory77

    04. September 2011 um 17:08

    Ilaria und ihr Zwillingsbruder Enrico leben bei ihrer Stiefgrossmutter.Ihre Mutter starb bereits nach der Geburt und der Vater 3 Jahre später. Die Stiefgrossmutter ist streng und geld- und machtgierig und fällt sämtliche Entscheidungen für die Geschwister.Enrico kommt damit nicht klar und bringt sich um. Ilaria lernt Alessio kenne,für den sie bereits seit längerem Gefühle hat und flüchtet zu ihm,als sie verheiratet werden soll. Allesio,der seiner grossen Liebe Cassandra hinterhertrauert möchte Ilaria helfen,hat aber Angst,sie ins Unglück zu stürzen,denn er ist ein Vampyr und zudem auch noch ein Auftragsmörder! Die beiden verlieben sich,es müssen schwere Entscheidungen getroffen werden und es gibt Rache ... Ein toller,romantischer,geheimnisvoller Vampyrroman mit einem traurigen Ende!Hat mir wirklich sehr gut gefallen von der Geschichte her!Ich mag die Rokoko - Zeit total und Vampyre,bzw. Vampire sind eh voll nach meinem Geschmack. Dieses Zeitalter und die Romantik der "Söhne der Nacht" passen einfach perfekt zusammen.Was mir allerdings persönlich da nicht gefiel,sind diese Masken,die immer und überall getragen wurden.War damals aber so. Sehr gut fand ich,dass Ilaria mit ihren 17 Jahren sich ihrer Stíefmutter widersetzt hat und mit ihrem Bruder fast jede Nacht als Mann verkleidet in Venedig unterwegs war.Dafür waren die Masken wirklich praktisch.In dieser Zeit hatten Frauen noch nicht die Freiheiten wie wir sie heute haben. Als Vampyr hatte sie sie dann doch ... und auch einen Mann an ihrer Seite,den sie liebte und von dem sie geliebt wurde.Schade nur,dass das Glück nur so kurz war ... hätte gern ein bisschen mehr von den beiden gelesen.Nur schön,dass sie sich vorher noch an ihren Gegnern rächen konnte. Wie gesagt,Geschichte und Personen fand ich super ... ABER ... dieses Buch müsste nochmal überarbeitet werden,da ich sehr viele Fehler,wie zum Beispiel überflüssige Wörter im Satz und falsche Trennzeichen fand!Das hat dem Lesespass einen leichten Dämpfer gegeben!

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  • Rezension zu "Sohn der Nacht" von Ursula Donner

    Sohn der Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2011 um 16:22

    Inhalt: Auf dem Carnevale begegnet Ilaria die Patriziertochter ihm zum ersten Mal. Alessio. Den mysteriösen Fremden mit der Pestmaske. Ilaria ahnt nicht, das er in Wirklichkeit ein Vampir ist und ihrerer beider Leben durch ein dunkles Familiengeheimnis miteinander verbunden ist. Doch auch Alessios Interesse an Ilaria ist erweckt und als er mitbekommt, dass sie aus den Fängen ihres Elternhauses fliehen möchte, bietet er ihr sofort seine Hilfe an. Für Ilaria eröffnet sich somit eine komplett neue Welt, aufregend und geheimnisvoll. Bevor sie sich jedoch an ihr neues Leben gewöhnen kann holt ihre Vergangenheit sie auf und reisst sie in einen unheilvollen Strudel. Meine Meinung: Zunächst einmal sei gesagt, dass es sich hierbei eigentlich nicht um 188 Seiten Lesestoff handelt, sondern eher an die 300 Seiten. Da das Buch jedoch ein etwas ungewöhnliches Format hat sind es weniger Seiten. Ich muss aber jedoch auch sagen, dass ich das Format eher anstrengender zu lesen empfand und künftig gerne wieder auf ein Standardformat zurückgreife. Doch nun zum eigentlich Wichtigen: dem Inhalt! Da kann ich gleich sagen, dass dieses Buch sich defintiv von der Vampir-Schwemme unterscheidet und zwar im ganz positiven Sinne. Denn wo andere oberflächliche Teenie-Schnulzen oder pornografisch anmutende Geschichten schreiben, besinnt sich diese eher auf den klassischen Vampir alla Anne Rice. Die Charaktere sind schon rausgearbeitet und handeln stets nachvollziehbar. Was mich jedoch nicht wirklich fesseln konnte war die Geschichte an und für sich. Sie war keineswegs langweilig, aber dennoch konnte ich mich in das Szenario nicht wirklich reinlesen. Jedoch hat mir vor allem das Sprachbild sehr gut gefallen, sodass ich doch immer weiter gelesen habe. Besonders positiv ist mir auch aufgefallen, dass es kein Happy End gibt! Sehr erfrischend :) Fazit: Eine schöne Abwechslung für den Vampir-Markt. Für Vampir-Begeisterte in jedem Fall einen Blick wert.

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  • Rezension zu "Sohn der Nacht" von Ursula Donner

    Sohn der Nacht
    StellaCometa

    StellaCometa

    12. November 2010 um 21:28

    Man nehme Venedig, das Jahr 1750 und füge Vampyre hinzu ... das Resultat: „Sohn der Nacht“. Eine gute Mischung. Eine gute Umsetzung (mit kleinen Schwachstellen). Zum Inhalt: Alessios Profession ist der Tod ... Das Gesicht von einer Pestmaske bedeckt, fällt er beim Carnevale der Patriziertochter Ilaria auf. Obwohl sie ihn nicht kennt, fühlt sie sich sogleich zu ihm hingezogen und sein Angebot, ihr zu helfen, nimmt sie bereitwillig an, denn Ilaria muss fliehen. Vor ihrer Familie. Vor ihrem Leben. Durch Alessio eröffnen sich der jungen Frau fortan ganz neue Möglichkeiten ... eine andere Welt. Ein fremdes, aufregendes Leben. Bevor es Ilaria jedoch möglich ist, sich in diesem zurechtzufinden, wird sie hineingezogen in einen Strudel von ungeahnten, unheilvollen Ereignissen. Meine Meinung: „Sohn der Nacht“ ist ein tragisch anmutender Vampirroman, der sich sowohl sprachlich als auch inhaltlich absetzt von anderen Geschichten aus diesem Genre. Leider vermag die Handlung in der ersten Hälfte des Buches mich nicht zu überzeugen, sie ist nahezu langweilig ... dann aber ... ja, dann folgt plötzlich eine spannende Szene der anderen und weckt das Interesse des Lesers. Lässt ihn Seite für Seite lesen und dabei völlig die Zeit vergessen. Die Geschichte ist gut. Insbesondere der Schreibstil von Ursula Donner ist mit „positiv“ zu bewerten ... und doch gibt es Schwachstellen. So hätte zum Beispiel Enrico (Ilarias Zwillingsbruder) detaillierter ausgearbeitet sein können. Die geschwisterliche Beziehung blieb leider etwas farblos. Auch andere Erwähnungen/Beschreibungen wären der Geschichte zugute gekommen: Ich habe mich gefragt, wie Alessio fliegt. Er schwingt sich in die Lüfte. Doch wie? (Verwandelt er sich? Eher nicht ... Wachsen ihm Flügel?) Auch musste ich mich fragen, weshalb Ilaria eigentlich Alessio liebt (und umgekehrt). Es ist im Buch nicht die Rede von einer Verliebtheit, die zur Liebe heranwächst ... nein, es scheint gleich die wahre, große Liebe zu sein!? Ein paar andere Dinge seien noch erwähnt, die mit der Geschichte selbst nichts zu tun haben: Das Buchformat (= Überformat) ist gewöhnungsbedürftig: 21,8 x 15,4 x 1,4 cm. „Sohn der Nacht“ hat infolgedessen nur 188 Seiten, im gewöhnlichen Format wären dies (laut Angabe des Verlages) ca. 300 Seiten. Das Cover finde ich zwar optisch gelungen, es passt allerdings nicht zur Geschichte, denn Alessio, Hauptprotagonist, ist nicht blond. Außerdem trägt er meist die Pestmaske. Es wäre demnach naheliegend, die Pestmaske im Cover zu verarbeiten. Oder etwas, das Venedig symbolisiert. Natürlich sind dies nur Überlegungen ... Wirklich störend waren jedoch die vielen Tippfehler (nicht unbedingt Rechtsschreibfehler, sondern falsch gesetzte Bindestriche, Worte, die nicht in den Satz gehören etc). Schade. Die Fehler haben mich zeitweilig echt genervt ... Fazit: Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, vergebe schlussendlich aber 4, denn die zweite Hälfte vom Buch war fesselnd und berührend. Außerdem ganz anders, als andere Genre-Bücher.

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  • Rezension zu "Sohn der Nacht" von Ursula Donner

    Sohn der Nacht
    Kendra

    Kendra

    05. November 2010 um 23:07

    „Sohn der Nacht“ von Ursula Donner ist ein Vampirroman, der sich wirklich sehr gekonnt von der Masse abhebt. Endlich mal kein Happy End und auch keine schnulzige Liebesgeschichte die, wie in den meisten Büchern, gewohnt gut auszugehen pflegt. Auch die etwas düstere Atmosphäre, die der Handlung beiwohnt finde ich sehr gelungen, daher macht der Schauplatz Venedig mit seinen dunklen, verlassenen Gassen und den verkleideten, maskenhaften Menschen seinen Ruf wirklich alle Ehre. Denn zusammen mit dem etwas traurigen und melancholischen Hauptcharakter Alessio kommt eine wirklich mehr als passende Symbiose zusammen. Alessio, der seit langer Zeit ein Vampir ist und immer noch seiner vergangenen Liebe hinterher trauert, die bereits seit langer Zeit tot ist und seitdem ihr Dasein auf dem Friedhof fristet, ist ein sehr nachdenklicher und geplagter Geist, der es nicht schafft mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Auch sein langjähriger Freund und Konkurrent „Jean-Francois“, ebenfalls ein Vampir, schafft es nicht ihn aus seiner Trauer zu reißen. Dass Jean Francois mehr als Freundschaft für ihn empfindet, stellt sich schon schnell heraus. Einzig und alleine die junge Ilaria schafft es sein Interesse und später auch seine Liebe zu gewinnen. Ilaria die aufgrund einer drohenden Zwangsheirat von Zuhause flüchtet und ihren „Bekannten“ Alessio um Hilfe bittet (ohne zu wissen, dass er kein Mensch ist), erfährt jedoch schon sehr rasch sein Geheimnis. Während sie ihn anfangs noch um eine Verwandlung bittet, wird es jedoch bald zu einer Notwendigkeit, nachdem sie bald mit dem Tod ringt. Nach der Umwandlung jedoch ist sie mit ihrem anfänglichen Wunsch etwas überfordert und verliert hierbei mit ihrer Meinungsschwankung definitiv an Sympathiepunkten. Während danach eine etwas schwache Phase beginnt, die sich etwas hinzieht und nicht gerade meine Interesse schürte, wird es jedoch im letzten Drittel wieder richtig spannend. Denn der Cousin und ebenfalls Geliebter von der damaligen Herzensdame von Alessio, hat einen hinterhältigen Racheplan auf Lager,der nicht nur Ilaria schadet. Doch mehr sei hier nicht verraten, denn es kommt zu einer überraschenden Wendung , die mir überaus gut gefallen hat. Nur soviel sei verraten: „Liebe kann verbrennen“ :-)) Ilaria als Person, fand ich etwas zu blass (und dies lag nicht daran, dass sie zu einem Vampir wurde), auch ihr Zwillingsbruder, der nur eine Komparsen Rolle übernommen hatte, fand ich etwas zu schwach dargestellt. Dachte ich Anfangs noch er würde noch eine wichtige Rolle übernehmen (bzw, seine Entdeckung), ließ mich doch diese Hoffnung im Stich. Alessio bleibt für mich der wahre Hauptcharakter, der dem ganzen Roman Leben einhauchte und mich wirklich sehr überzeugte. Das Cover ist sehr ansprechend, auch wenn der werte Herr darauf nicht gerade das Bild meines Traumvampirs verkörpert, dennoch besticht es mit einer Auffälligkeit, deren man sich nicht entziehen kann. Ein Buch das für mit einem starken Anfang, einen etwas schwachen Mittelteil und einem mehr als spannenden Ende aufwarten kann, dass für mich ein trefflicher Schluss war :-)

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