Ursula Dubosarsky Nicht jetzt, niemals

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Inhaltsangabe zu „Nicht jetzt, niemals“ von Ursula Dubosarsky

Eine Klasse mit elf Mädchen irgendwo an der australischen Küste. Die Lehrerin, Miss Renshaw, möchte ihren Schülerinnen etwas über den Tod beibringen, denn gerade am Morgen hat die letzte Hinrichtung in der Geschichte Australiens stattgefunden. Miss Renshaw nimmt den Mädchen das Versprechen ab, niemandem von dieser Unterrichtsstunde zu erzählen. Nicht jetzt, niemals. Die Schülerinnen ahnen nicht, wie schwierig es sein wird, dieses Versprechen zu halten.

Langweilig, mit übertriebener Sprache. Nicht mein Fall.

— LangeLesenacht
LangeLesenacht

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  • Rezension zu "Nicht jetzt, niemals" von Ursula Dubosarsky

    Nicht jetzt, niemals
    DeineBuecherdiebin

    DeineBuecherdiebin

    14. May 2012 um 17:00

    Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich mit etwas falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, die wohl der Klappentext in mir ausgelöst hat: Es geht in "Nicht jetzt, niemals" keineswegs um eine Hinrichtung, generell Meinungen zur Todesstrafe oder wie damit umgegangen werden kann. Der Tag dieser Hinrichtung wird von der Lehrerin Miss Renshaw zu ganz eigenen Zwecken genutzt, die eine unabhängige Geschichte erzählen. Erst dadurch, dass sie ihren Schülerinnen das Versprechen abnimmt, für immer über diesen Tag zu schweigen, nimmt die Katastrophe schließlich ihren Lauf... Lange Zeit wird man darüber im Unklaren gelassen, was nun wirklich auf diesem Schulausflug passiert ist, und man kommt als Leser nicht umhin, seine eigenen Vermutungen anzustellen. Wenn man die "kleinen Mädchen" auf den letzten Seiten des Buches schließlich acht Jahre später wiedertrifft, erhält das Buch nochmal eine neue Wendung, die aber auch nicht bei der Klärung des tatsächlichen Geschehens hilft. Einerseits finde ich es schade, dass so wenig im Buch erklärt wurde, andererseits macht aber auch gerade dies einen besonderen Reiz für den Leser aus - zwingt es doch dazu, noch lange über das Gelesene nachzudenken. Doch irgendwie nagt an mir auch die Frage, ob ich evtl. einen kleinen Hinweis, der zur besseren Auflösung beigetragen hätte, übersehen habe - und vielleicht werde ich es aus genau diesem Grund irgendwann nochmal lesen. Denn überzeugt hat mich die Geschichte und das bedrückende Schweigen der Schülerinnen auf jeden Fall! Zu den Schülerinnen selbst bleibt immer ein gewisser Abstand bestehen, da sie oft mehr durch ihr Aussehen oder andere Auffälligkeiten als durch ihr Verhalten und ihre Empfindungen charakterisiert werden (die große und die kleine Elisabeth, die stille Deidre, die ständig weinende Bethany...). Dies passt aber meiner Meinung nach gut zum Stil des Buches, in dem über die Schülerinnen oft nur verallgemeinernd mit "die kleinen Mädchen" gesprochen wird, und die so wirklich wie eine in sich geschlossene Gemeinschaft daherkommen. Vielmehr geht es ja auch darum zu zeigen, wie sich die Klasse verändert, wie alle unter dem bedrückenden Schweigen leiden und wie die Erwachsenen nun mit der Situation umgehen. Und von dieser 'Verhaltensstudie' hat Ursula Dubosarsky eine ganze Menge auf den gerade mal 143 Seiten untergebracht! Sehr interessant fand ich darüber hinaus, dass alle 20 Kapitelüberschriften die Namen von Bildern des australischen Künstlers Charles Bukowski tragen. In diesen Bildern aus der "school girls"-Serie, die allesamt sehr bedrückend auf mich wirken, kann man gut die triste Atmosphäre des Buches wiedererkennen und sieht, woher Frau Dubosarsky einen Teil ihrer Inspiration genommen hat. Toll wäre es natürlich gewesen, wenn man diese Bilder direkt in das Buch integriert hätte. (aber wofür gibt es Google?) Mein Fazit: Ein interessantes Büchlein über die Frage, ob und wann man ein Versprechen auch brechen darf. Vor allem die bedrückende Grundstimmung des Buches hat mich überzeugt, aber ein paar mehr Hinweise zum Ausgang der Geschichte hätte es geben dürfen.

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  • Rezension zu "Nicht jetzt, niemals" von Ursula Dubosarsky

    Nicht jetzt, niemals
    Winterhummel

    Winterhummel

    03. March 2012 um 22:12

    Eine reine Mädchenklasse in den 1960er Jahren besucht mit einer jungen Lehrerin immer wieder ein Park, in dem die Lehrerin einen gewissen Morgan trifft und die Mädchen als Beschäftigungstherapie Gedichte schreiben sollen. Außerdem nimmt die Lehrerin den Mädchen das Versprechen ab, nie irgendjemandem von diesen Ausflügen zu erzählen, komme was wolle. Das scheint auch ziemlich leicht umsetzbar zu sein… bis ihre Lehrerin bei einem Ausflug verschwindet… Der Klappentext dieser Geschichte hat sofort Interesse bei mir geweckt und ich konnte kaum erwarten, dass ich es endlich lesen konnte. Und ich fand es gut. Man merkt in welchem Zwiespalt die jungen Mädchen sich befinden, in einer Zeit, in der Gehorsam noch sehr, sehr wichtig war. Polizei, Eltern und andere Lehrer reden immer wieder auf sie ein und versuchen den Verbleib ihrer Lehrerin zu klären, was bis… ach nein, ich wollte ja nicht das Ende verraten. Auf jedenfall lesenswert und diese 130Seiten liest man gut in einem Rutsch.

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  • Rezension zu "Nicht jetzt, niemals" von Ursula Dubosarsky

    Nicht jetzt, niemals
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    05. February 2012 um 19:42

    1967 - das Jahr, in dem in Australien zum letzten Mal die Todesstrafe vollzogen wurde. An genau diesem Tage, am 03. Februar 1967, will die Lehrerin Miss Renshaw dieses im Schulunterricht thematisieren. Die 11 Schülerinnen müssen jedoch versprechen, dass sie niemandem von dieser besonderen Unterrichtsstunde erzählen werden. Nicht jetzt, niemals! Aufgrund ihrer Neugier geben alle Mädchen dieses Versprechen ab ohne jedoch zu ahnen, wie schwierig es werden würde, dieses nicht zu brechen, denn keins der Mädchen hat auch nur im Entferntesten mit dem Ausgang des Tages gerechnet. Mit dem Klappentext im Hinterkopf bin ich in das Buch gestartet, die ganze Zeit gespannt darauf, was wohl passieren würde, welchen Verlauf dieser schicksalhafte Tag nehmen könnte und was die Mädchen verschweigen sollen. Knapp 60 Seiten hat die Autorin benötigt, bis dieses Erlebnis tatsächlich eintrat. Ziemlich lang, wenn man bedenkt, dass das Buch gerade einmal 143 Seiten stark ist. Anfangs fand ich die Beschreibung des Settings einer Schulklasse in einem australischen Küstenort in der 60er Jahren ganz interessant, aber irgendwann hat es dann doch angefangen mich zu langweilen da mir einfach mehr Handlung fehlte. "Das Jahr begann mit dem Erhängen eines Mannes und endete mit dem Ertrinken eines anderen." (Seite 11) Nach dem Eintreffen des Erlebnisses, welches ich nicht vorausgeahnt hatte, hält das Buch das Niveau des ersten Drittels. Es ist nicht schlecht, die Protagonisten handeln glaubwürdig, aber wirklich fesseln konnte mich der Jugendroman trotzdem nicht. Ich habe mir einfach etwas anderes vorgestellt und das präsentierte Geschehen war für mich leider nur Mittelmaß. Da neben den Lehrkräften elf Mädchen als Charaktere auftauchen und der Roman recht dünn ist, konnten alle nur kurz angerissen werden. Es ist somit nahezu unmöglich zumindest zu einer Person eine Bindung aufzubauen. Am Ende des Romans passiert dann etwas Überraschendes, etwas, was das bisherige Geheimnis aufklärt, aber auch weitere Fragen aufwirft. Fazit: Ein interessanter Ansatz, der für mich leider nur mittelmäßig umgesetzt wurde. Gebundene Ausgabe: 144 Seiten Verlag: Ueberreuter (Januar 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3800056763 ISBN-13: 978-3800056767 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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