Ursula Gnade

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Neue Rezensionen zu Ursula Gnade

Cover des Buches Abgrundtief (ISBN: 9783453437654)
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Rezension zu "Abgrundtief" von Dean Koontz

lucatrkis
Rezension zu „Abgrundtief“

Für „Abgrundtief“, Band sechs der „Odd Thomas“-Reihe, wurde nicht nur ein weiteres Mal Ursula Gnade als Übersetzerin engagiert (demnach sind wir erneut bei paranormalem Magnetismus), sondern auch das Layout geändert. Zwar gefielen mir die alten Cover mit den Kriechtieren darauf deutlich besser, doch begann der Roman dafür nach mehreren Vollkatastrophen endlich mal wieder vielversprechend: Statt jeder Menge wirrer Gedankengänge begegnete mir bereits auf den ersten Seiten Spannung. Frau Edie Fischer war ein sympathischer Nebencharakter, der Asphalt-Cowboy-Trucker ein guter Antagonist. Beide in Manier des ersten Teils, wie ich finde.

Odd referenzierte an einer Stelle Koontz' Roman „Zwielicht“ über Schausteller, was ein nettes Detail war, der „Witz“, dass jemand Odd anbot, ihn beim Vornamen zu nennen, dieser zwar zustimmte, indessen weiterhin Sir oder Ma'am sagte, war hingegen nach dem dritten Vorkommen abgelutscht (Spoiler vom Lesen der ersten Hälfte des nächsten Buchs: es geht damit noch weiter).

Ehrlich gesagt musste ich mich bereits ziemlich anstrengen, mich der Handlung des letzten Bandes zu entsinnen, diese wurde allerdings ohnehin nicht mehr wirklich aufgegriffen. Annamaria kam hier ebenfalls nicht vor, was mir nichts ausmachte, ja, vielleicht gar gefiel.

In der Mitte hatte „Abgrundtief“ dann leider doch einen kleinen Hänger, kurzzeitig wurde es mir zu übernatürlich-abstrus. Ich mag sogenannte „Road-Trip-Thriller“ wie diesen sehr gern, jedoch wich die Verfolgung des Asphalt-Cowboys mehreren zu langen, zu belanglosen Stopps.

Glücklicherweise änderte sich das mit dem actionreichen Ende: Als Odd (SPOILER) die Kinder aus den Händen der Satansanbeter befreite (SPOILER), nahm die Spannung wieder deutlich zu und es wurde sogar seine Rückkehr nach Pico Mundo angedeutet!

Kritisch könnte man allgemein sehen, wie die Grundidee der „Odd Thomas“-Reihe über die Fortsetzungen hinweg vollständig verloren gegangen ist: Neben der von mir enorm vermissten liebenswürdigen Nebencharaktere aus Pico Mundo sind Bodachs inzwischen völlig, Geister zumindest größtenteils absent (außer stets dem einen berühmten Verstorbenen, welcher sich nach Elvis sicher dreimal gewechselt hat), Odd mit seiner Schusswaffenabneigung ballert mehr um sich als seine finsteren Gegner. Hier fand ich besonders enttäuschend, dass Koontz die „Verweilende Tote sprechen nicht“-Regel brach, nur um Alfred Hitchcocks Geist einige hilfreiche Informationen an Odd übermitteln zu lassen. Diese Unterstützung hätte man sicher irgendwie anders lösen können.
Fazit: Mit „Abgrundtief“ hat Dean Koontz die „Odd Thomas“-Reihe wieder in die richtige Richtung gelenkt. Obschon der Roman weder das Niveau des ersten noch des bereits schwächeren zweiten Teils erreicht, war es keine Qual, ihn zu beenden und besonders für den letzten Band habe ich neue Hoffnungen. 

Cover des Buches Die Rose von Tibet (ISBN: 9783328100034)
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Rezension zu "Die Rose von Tibet" von Lionel Davidson

Linda19_7
Beeindruckendes Buch über eine Abenteuerreise in Tibets Bergen.

Nachdem Houstons Bruder verschwunden ist, macht er sich in Tibet auf die Suche nach ihm. Erst anderthalb Jahre später kehrt er mit einer halben Million Pfund und dem Gedanken an eine ganz besondere Frau zurück nach London. 

Schon am Anfang wird klar, das Buch ist etwas ganz besonderes. Der Schreibstil hat etwas erzählerisches und blendet immer wieder kurz in die Zukunft ein. Houstons Weg wird bildhaft beschrieben, manchmal für meinen Geschmack aber auch etwas zu ausführlich. Ich habe einen schönen Einblick von Tibets Landschaft und der Tibetanischen Kultur und Religion bekommen. Das Ende bringt nochmal Spnnung und etwas Tragik hinein. Gerade bei Schlüsselmomenten kam es mir manchmal so vor als würden diese nicht ganz so ausführlich behandelt werden, so dass in meinem Kopf weiterhin Fragen kreisen. Das scheint aber so gewollt zu sein.

Trotz seine Längen hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Die Geschichte strahlt etwas magisches, geheimnisvolles, voller Tragik aus. Das Buch wird mir sicher noch lange in Gedanken bleiben.

Cover des Buches Mondspiel (ISBN: 9783453527904)
L

Rezension zu "Mondspiel" von Christine Feehan

Lesebesessen
Doch die sonderbaren Ereignisse gehen weiter.

Jessie beobachtet immer wieder „Unfälle“. Als nach einem dieser Unfälle ihre Mutter umkommt, wird sie noch aufmerksamer. Dann betreffen einige dieser Ereignisse die Zwillinge von Dillon, für die sie seit seiner schweren Verletzung sorgt und beschließt, dass sie zu Dillon muss. Dort merken beide nach relativ kurzer Zeit, dass es heftig zwischen ihnen knistert. Doch es gibt weiterhin immer weitere Zwischenfälle…

Meinung:

Der Roman wird als Fantasy eingestuft, aber das ist er überhaupt nicht. Ich betrachte ihn als Liebesroman mit erotischen Szenen.

Die Charaktere haben mir beide gefallen, auch wenn einige der Bandmitglieder teilweise sonderbar waren. Auch Dillon war am Anfang nur mürrisch und abweisend und wollte sie am liebsten sofort wieder loswerden. Doch beide merken, dass es zwischen ihnen knistert und wissen, dass diese Anziehung früher schon da war, wenn auch schwächer als heute. Die ganze Gruppe bewohnt aktuell das große Haus, das Dillon nachdem das letzte Haus auf seiner Insel durch einen Brand zerstört wurde. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben. Während es brannte fielen sogar auch zwei Schüsse. Da Dillon aber zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Haus war und das mehrere Bandmitglieder bestätigt haben, wurde die Anklage gegen ihn fallen gelassen.

Ich kenne zahlreiche Buchreihen von Christine Feehan und habe alle verschlungen. Aber diesem Roman fehlte das gewisse etwas. Die Geschichte ist schön und spannend erzählt, aber Fantasy fehlt hier komplett. Trotzdem gibt es zahlreiche Prüfungen, denn immer wieder tauchen mystische Kreise auf bzw. die Scheiben stehen offen und der ganze Raum ist mit Räucherkerzen verseucht, aber Jessie vermeidet Dillon davon zu erzählen.

So spitzt sich die Sache immer weiter zu, als auch andere die Kinder beschuldigen, Kreise aus Asche zu verstreuen oder unpassende Nachrichten auf dem Spiegel zu hinterlassen. Bis dann der erste offen darüber spricht.

Das Finale ist völlig unerwartet und hat mit Fantasy nicht das Geringste zu tun. Auf jeden Fall endet die Geschichte in einem regelrechten Show-Down.

Fazit:

Das Finale ist völlig überraschend und entschädigt ein bisschen über die restliche Geschichte: noch vier Sterne.

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