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Einhorn_Verlag

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Nichts ist,
nichts war,
nichts bleibt ungesehen.

Liebe Leser,

wir möchten euch zu unserer ersten Leserunde einladen.

Autor: Ursula Großmann
Buch: Am Ende das Nichts

aftersunblau

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich habe mir erst einmal die Beschreibung auf Amazon angesehen um zu wissen um was es in dem Buch eigentlich geht. Das hört ich richtig spannend an und daher würde ich gerne als erste in den lostopf springen.

Heldin-mit-Happy-End

vor 4 Jahren

Ich springe hinterher! Das Buch klingt in det Tat nach feinem Lesegenuss...

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Ayda

vor 4 Jahren

Rezensionen
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Herzlichen Dank das ich dieses tolle Buch lesen durfte,es war eine Lesehighlight für mich! Ich werde meine Rezension noch auf amazon und wasliestdu teilen;)
http://www.lovelybooks.de/autor/Ursula-Gro%C3%9Fmann/Am-Ende-das-Nichts-990978972-w/rezension/1080555780/

edelstein

vor 4 Jahren

Leseabschnitt 1: Anfang bis Kapitel 4
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Das Buch lässt sich flüssig lesen, was an dem unkomplizierten Schreibstil liegt. Eine gewisse Nähe zu Isabel entsteht durch die Erzählform (ich-Person). Trotzdem ist sie mir nicht wirklich sympathisch. Irgendwie tändelt sie so durchs Leben. Sie hat alles (Mann, Haus und Kind), was sie sich wünscht und beschließt, wieder in ihren Beruf einzusteigen. Das hier nicht alles das gelbe vom Ei ist, scheint sie nicht wahrhaben zu wollen. Die Konfrontationen mit Lena sind seltsam. Dazu kommen gleich zwei Männer, die ihr schöne Augen machen. Auch hierüber scheint sie sehr verwundert zu sein. Mir drängt sich die Frage auf, wie hat sie die letzten zehn Jahre verbracht? Ist das "normale" Leben an ihr vorbeigezogen. Die wiederholten Hinweise auf "etwas Schlimmes, was noch Passiert" sind mir etwas zu viel, halten aber die Spannung hoch.
Dass mir Isabel nicht wirklich sympathisch ist, ist überhaupt nicht dramatisch und tut der Geschichte keinen Abbruch. Vielleicht kommen wir zwei uns auf den nächsten Seiten näher:-).

edelstein

vor 4 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 5 bis 10
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Die einzelnen Probleme Isabels scheinen sich zu verschlimmern. Die Probleme mit den Schülern nehmen zu. Sie überrascht die Putzhilfe mit ihrem Verlobten im Schlafzimmer. Sie erhält unheimliche Anrufe usw. Die Atmosphäre wird trotz "Normalität" bedrückender.
Dagegen scheint sie sich etwas in Jan verguckt zu haben. Aber auch hier endet die fast schon intime Szene mit dem Gefühl, beobachtet zu werden. Diese Bedrohung, die sich aufbaut, ist gut gelungen. Nur Isabel bleibt mir immer noch unsympathisch - in ihrer Naivität und mangelndem Anpacken von offensichtlichen Problemen (Putzfrau Lena).

edelstein

vor 4 Jahren

Leseabschnitt 3: Kapitel 11 bis 14
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Isabel bleibt allein zurück als ihr Mann in den Urlaub fährt und ihr Sohn die Ferien bei den Großeltern verbringt. Und der Psychoterror verschlimmert sich. Ich hatte doch eine leichte Gänsehaut, als Isabel alleine im Haus ist und einen Eindringling spürt. Ich lese viele Krimis und auch haarsträubende Thriller, aber dieses Grauen in der Normalität ist für mich immer noch am Schlimmsten. Es hat mich ein bißchen an "der Feind in meinem Bett" erinnert.
Mir hat Isabel da richtig leid getan. Dass sie in ihrer Verzweiflung Jan angerufen konnte ich noch gut nachvollziehen. Etwas übereilt kam mir jedoch vor, dass sie sich auf die gemeinsame Nacht eingelassen hat. Auch wenn sie sich verknallt hat, ist der Schritt doch ganz schön weit. Vor allem, da sie sich von Jan zu einer weiteren Nacht hätte überreden lassen, wenn ihr Mann nicht überraschend heimgekommen wäre. Mir war es einfach zu schnell, da das Buch sonst eher weitschweifig ist. Es hat für mich nicht ganz gepasst.
Tja, wer die Bedrohung ist, finde ich noch nicht ganz klar. Ich denke aber eher nicht, dass es Patrick ist. Das wäre zu offensichtlich.

edelstein

vor 4 Jahren

Leseabschnitt 4: Kapitel 15 bis 20
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Isabel beendet die Affäre und legt Jan Sabine nahe. Alles scheint sich so mehr oder weniger zu normalisieren. Die anfänglichen Probleme mit den Schülern oder Lena treten komplett in den Hintergrund. Dafür wird mit Tom - ein ehemaliger Freund von Isabel - ins Spiel gebracht. Mir ist das ganze zu weitschweifig. Nachdem zunächst die Bedrohung sehr stark war (immerhin scheint jemand im Haus gewesen zu sein), kommen jetzt wieder ominöse Briefe ins Spiel. Nach einem Streit mit Alex flüchtet Isabel zu Jan und verbringt die Nacht mit ihm. Auch wenn ich Isabels Verletztheit gut nachvollziehen kann und sie deshalb eine Dummheit begeht, bin ich doch über ihre Naivität ziemlich überrascht.
Als Alex ein Foto von Isabel und Jan erhält, versucht sie es herunterzuspielen. Allerdings zeigt sich Alex nicht wirklich überzeugt und verbringt das Wochenende ohne sie. Tja, ob er nun eine Affäre mit Frau Gruning hat oder nicht - ganz ehrlich - ich finde das für die Geschichte eher unerheblich. Außer, Alex stünde hinter allem und versucht so Isabel loszuwerden. Mir sind es inzwischen zu viele mögliche Bedrohungen. Anstatt die Spannung dadurch zu erhöhen, wird es mir zu verworren und langatmig. Bisher starke Elemente (die Schüler und Lena) scheinen gar keine Rolle mehr zu spielen.
Zudem scheint sich immer alles zu wiederholen. Isabel hat Ärger mit Alex und flüchtet zu Jan. Wenn es schon ein Foto von ihr und Jan gibt, verstehe ich nicht, dass sie nicht auf den Gedanken kommt, dass selbst ein harmloser Besuch bei Jan falsch gewertet werden kann. Es scheint sie ja jemand zu beobachten. Mal sehen wie es weitergeht.

edelstein

vor 4 Jahren

Leseabschnitt 5: Kapitel 21 bis 24
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Nun wird Isabel sogar körperlich angegriffen. Ihre Angst gegen ausgestopfte Tiere wird gegen sie verwendet. Es wird deutlich, dass der Angreifer jemand sein muss, der mehr von ihr weiß. Ich kann Alex' Unverständnis zu den Reaktionen von Isabel gut nachvollziehen. Als sie körperlich angegriffen wird, scheint sie eher froh darüber zu sein, dass sie die Bedrohung beweisen kann. Nun fängt er an, sie zu bemuttern. Als die Drohungen sich auf Sascha ausweiten, beschließt Isabel, niemandem davon zu erzählen. Auch wenn es genau das Falsche ist, was sie tut, kann ich es gut verstehen. Um ihren Sohn nicht zu gefährden, hält sie den Mund. Nichtsdestotrotz hätte sie ihren Mann einweihen müssen. Sie erzählt es schließlich Jan, der nicht locker lässt. Dieser steckt gerade in einer Krise mit Sabine, die sich ihm nicht öffnen kann. Irgendetwas in der Vergangenheit von Sabine scheint wichtig zu sein. Zudem sich Sascha schon merkwürdig verhält, nachdem er einen Nachmittag bei Sabine verbracht hat. Als dann auch noch Wolfgang erzählt, dass Sabine eine ehemalige Mitschülerin von ihnen beiden ist, habe ich schon den Verdacht, dass Sabine etwas mit der Sache zu tun hat. Isabel hat völlig Recht, wenn sie meint, dass es seltsam ist, dass Sabine sie nicht erkannt hat (die "Neuen" kennt man immer). Warum aber Isabel anstelle sich mit Alex auszusprechen, ausgerechnet zu Jan fährt? Tja hier schüttle ich nur den Kopf:-).

edelstein

vor 4 Jahren

Leseabschnitt 6: Kapitel 25 bis Ende
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Und natürlich gibt Isabel Jans Drängen nach...
Die Situation spitzt sich immer weiter zu. Den letzten Leseabschnitt finde ich spannend und gut gelungen. Der Einbruch in Sabines Wohnung, die langsame Erkenntnis, dass Sabine hinter all dem steckt. Die Sturmnacht, in der das Wetter perfekt zu den Geschehnissen im Haus passt. Obwohl es mir etwas zu viel Zufälle sind (Freundin im Stau, Mann vergisst Handy usw.), passt es natürlich zur Geschichte. Der Seelenstriptease von Sabine geht schon unter die Haut. Dass Isabel hier Mitleid entwickelt ist nachzuvollziehen. Allerdings ist es schon (mal wieder) recht naiv, Sabine nach der ganzen Geschichte einfach gehen zu lassen. Ihre Erkenntnis, dass auch Jan in Gefahr sein könnte, kommt leider zu spät. Den Schluss finde ich super, auch wenn ich normalerweise gerne ein geschlossenes Ende mag. Zu dem Roman passt es aber perfekt. Die Idee mit dem Zeitungsartikel einfach klasse.

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