Ursula Grohs , Heike Kossdorff Unumwerfbar

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Inhaltsangabe zu „Unumwerfbar“ von Ursula Grohs

Man arbeitet immer länger, und trotzdem wird der Stapel auf dem Schreibtisch einfach nicht kleiner. Aber das wäre gar nicht so schlimm, wenn es bloß mehr Erfolgserlebnisse gäbe. Bald kommt es zu Merkschwächen und einer schlechten Konzentrationsfähigkeit, man wird zynisch, teilweise sogar aggressiv, Schlafstörungen und Erschöpfung sind die Folge. Manchmal kommt es sogar noch schlimmer: Panikattacken überfallen einen, jedes Telefonläuten wird zu einer massiven Belastung, jede neue E-Mail-Nachricht ist ein weiterer Angriff. Depression, Angst und Hoffnungslosigkeit dominieren das Leben und treiben in die Isolation. Aber es gibt den garantierten Weg zurück! Und Sie können wieder stark und unumwerfbar wie in Ihren besten Jahren werden! Dr. Ursula Grohs – Entwicklerin der weltweit erfolgreichsten Rauchstopp- Methode – vermittelt in diesem revolutionären Buch ihre Methode des Psychodynamischen Modelltrainings (PDM®), mit der Sie innerhalb von 6 Wochen wieder ganz im Gleichgewicht sind.

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  • Zum Stehauf-Menschen in sechs Wochen?

    Unumwerfbar
    R_Manthey

    R_Manthey

    01. July 2015 um 11:26

    Ankündigungen, die die Veränderung unserer persönlichen Welt innerhalb einer überschaubaren Frist versprechen, werden in der Werbung gerne benutzt. Und obwohl wir rational eigentlich genau wissen, dass wir besser zurückhaltend reagieren sollten, schieben wir oft genug solche Zweifel einfach beiseite. Denn wer möchte nicht demnächst reich und glücklich sein? Oder unumwerfbar, wenn er gerade am Boden liegt? Ausgebrannte Menschen werden innerhalb von sechs Wochen mit dem in diesem Buch vorgestellten Programm unumwerfbar, behaupten also seine Autorinnen. Ich kann diese Aussage weder bestätigen, noch bestreiten, weil es für mich ebenso wie für jeden anderen Leser, der nicht an diesem Programm teilgenommen hat, nicht überprüfbar ist. Doch Zweifel kommen in mir sehr wohl auf, denn in sechs Wochen wird man kein anderer Mensch. Sowieso müsste man erst einmal am Burnout-Syndrom leiden, um die Wirksamkeit der Methode überprüfen zu können. Andererseits jedoch weist die PDM-Methode anerkannte Erfolge bei der Raucher-Entwöhnung auf. Aber kann man diese Erfolge auf die Burnout-Eigentherapie übertragen? Ich habe ungewöhnlich lange gebraucht, bis ich einen Zugang zu diesem Text gefunden hatte. Vielleicht liegt das ausschließlich an mir. Andererseits fördert das Buch aber auch nicht gerade ein schnelles Verständnis seines Anliegens, denn es ist nicht geradlinig geschrieben. Vielmehr nähern sich die Autorinnen spiralförmig dem Kern ihres Textes. Sie reißen diesen Kern mehrfach nur an, springen dann zu anderen Aspekten und gelangen anschließend im Bogen wieder zurück. Darüber hinaus gehen die Autorinnen von einem gewissen psychoanalytischem Schubladendenken und anderen (wenigstens mir) nicht vollständig einleuchtenden Hypothesen aus. Ich habe leider erhebliche Zweifel, ob jemand, der die unter dem Begriff Burnout beschriebenen Symptome aufweist, noch die Kraft für eine Selbsttherapie findet. Nicht oder noch nicht Betroffene werden die Informationen aus diesem Text bestenfalls abspeichern. Das ist vielleicht ein Fehler, denn eine gewisse wohltuende Wirksamkeit der später vorgestellten Methode scheint mir unbestreitbar. Die zentrale Ausgangsposition des Textes findet man zum Beispiel in folgendem bemerkenswerten Satz: "Laut aktuellen Erkenntnissen ist die Persönlichkeit zu 70 Prozent verantwortlich, dass jemand an einem Burnout erkrankt." Es wird also behauptet, dass die eigene falsch entwickelte Persönlichkeitsstruktur die Ursache für das unbemerkte Ausbrennen darstellt. Diese Behauptung wird im Text dann an verschiedenen Stellen ausführlich weiterentwickelt. Ich komme darauf gleich zurück. Was ist aber überhaupt ein Burnout? Auf Seite 37 des Buches erfahren wir, dass dieses Krankheitsbild erstmals 1974 von einem New Yorker Psychoanalytiker verwendet wurde. Und weiter steht da: "Das Krankheitsbild Burnout entzieht sich bis heute einer eindeutigen Definition." Und: "Fast alle Experten ... listen nur eine Vielzahl von Symptomen auf. Es fehlen eindeutige diagnostische Verfahren, um die Krankheit als solche zu beschreiben." Wie entsteht nun dieses undefinierte Krankheitsbild? Eine übermäßig lange Aktivierung des Stresszentrums im Gehirn bringt in der Folge unser Hormonsystem völlig durcheinander. Dadurch verlieren natürliche Schutzmechanismen ihre Wirkung, und der Mensch schlittert immer schneller in einen extremen mentalen und körperlichen Erschöpfungszustand. Das wird zu Beginn des Buches gut erläutert. Unsere Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Insbesondere der Verlust natürlicher Rhythmen von Spannung und Entspannung stellt einen gravierenden Stressfaktor dar. Verschärft wird dieser Verlust noch durch die ständige Erreichbarkeit. Man ist gewissermaßen fast immer unter Druck und im Stress. Doch die Autorinnen gehen davon aus, dass dies mehrheitlich nicht die Ursache eines Burnouts ist, sondern die individuelle Unfähigkeit, diesen permanenten Stress auszuhalten. Gleich zu Beginn vermittelt uns das Buch, dass "Menschen, die je nach Anforderung ergebnisorientiert, motivationsorientiert, strukturorientiert oder kommunikationsorientiert handeln, nicht zu extremen Belastungen und Risiken verführbar sind." Ein Burnout trifft folglich solche Menschen kaum. Fällt hingegen die Orientierung eines Menschen nicht gleichmäßig aus, dann nennen ihn die Autorinnen Talent. Davon gibt es also vier, und diese wurden ursächlich als Kleinkinder entweder nicht verstanden oder nicht wahrgenommen oder mussten sich verstellen oder wurden zu sehr bestraft. Talente sind nach dieser unbewiesenen psychoanalytischen Theorie somit die empfänglichsten Kandidaten für einen Burnout. Das wird im Weiteren von den Autorinnen detailliert ausgebaut, denn die Aufteilung der Burnout-Patienten in diese vier Gruppen ist eine Säule, auf der die anschließende Therapie beruht. Ganz einfach ausgedrückt besteht die Methode der Autorinnen nun darin, die permanente Stressempfindung durch Aktivierung von Glücksgefühlen auszuschalten, denn wir können nicht gleichzeitig Stress und Glück spüren. Gearbeitet wird dazu mit Farben, Düften, Massagen und der Veränderung der inneren Bilderlandschaft. Die einzelnen Schritte für die jeweilige Woche werden im Text relativ kurz beschrieben. Vorher sollte man aber die 180 Fragen zur "Kompetenzbalance" beantworten, die man am Ende des Buches findet. Dann weiß man, zu welchem der vier "Talente" man zählt, oder ob man in diesem Sinne talentfrei ist. Nach der Theorie der Autorinnen müssen Burnout-Patienten eines dieser Talente besitzen. Für die einzelnen Talente gelten spezielle Unterweisungen. Fazit. In diesem Buch wird eine Methode vorgestellt, die angeblich Burnout-Patienten in sechs Wochen durch Selbsttherapie nicht nur ins normale Leben zurückführt, sondern einen Rückfall dauerhaft und garantiert verhindert. Ich habe keinen Zweifel daran, dass diese Methode eine gewisse Wirksamkeit besitzt, kann mich aber mit einigen Hypothesen der Autorinnen und vor allem mit der Absolutheit ihrer Versprechungen nicht anfreunden. Eine Sterne-Bewertung fällt mir schwer. Im Zweifel fällt sie dann für das Buch aus.

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  • Rezension zu "Unumwerfbar" von Ursula Grohs

    Unumwerfbar
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    19. July 2011 um 12:14

    „Unumwerfbar“ werde man - so versprechen die beiden Autorinnen des vorliegenden Ratgebers, die Gesundheitspsychologin und individualpsychologische Analytikerin Ursula Grohs, deren besonderes Spezialgebiet die Behandlung von Burnoutsyndromen ist und die Journalistin Heike Kossdorf, die in Österreich als Spezialistin für Gesundheitsfragen und Medizin einen Namen hat, - unumwerfbar sei man in etwa sechs Wochen, nachdem man dieses Buch durchgearbeitet hat, seine Übungen angewendet und die darin gegebenen Ratschläge und Tipps für sich und seine ganz individuelle Situation nutzbar gemacht hat. Tatsächlich zeichnet sich das Buch durch eine klare Analyse und Beschreibung der Ursachen aus, die Menschen aus dem Gleichgewicht bringen und sie ausbrennen lassen. Den Schwerpunkt bilden allerdings Strategien, Übungen, Trainingsleitsätze, Mantras, Meditationen und Fragebögen, die es dem Nutzer ermöglichen, ein richtiges 6- Wochen-Programm zu absolvieren. Wenn es richtig und konsequent durchgeführt wird, wenn man sich wirklich einlässt auf die Tiefen der eigenen Persönlichkeit und Lebensgeschichte, in die das Programm einen führt, wird man nach sechs Wochen tatsächlich ein anderer Mensch sein. Vielleicht nicht komplett „unumwerfbar“, vor allen Dingen nicht auf Dauer, wenn man nicht „dabei“ bleibt, aber doch ziemlich geschützt gegen eine Krankheit, die immer mehr Menschen in unseren Tagen aus der Bahn wirft und in den schlimmsten Fällen ihr Leben, ihre Familie und ihre Zukunft bedroht. Entstanden aus ihrem von ihr entwickelten psychodynamischen Modelltraining hat Ursula Grohs hier ein Buch vorgelegt, das hoffentlich vielen Menschen helfen kann, sich gegen eine seelische Krankheit zur Wehr zu setzen und die Maßnahme zu ergreifen und die innerliche Haltung zu entwickeln, die nötig sind, um von Belastungsdepressionen nicht angegriffen, eben „unumwerfbar“ zu werden.

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