Ursula Häbich Die Vision lebt weiter

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Inhaltsangabe zu „Die Vision lebt weiter“ von Ursula Häbich

Aus Liebe zu Jesus zogen zwei junge Frauen aus Wolfsburg in den Jemen, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Noch weiß niemand, dass Rita und Anita von diesem Einsatz nicht wieder zurückkommen werden. Sie fallen einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Für ihre Familien und Freunde beginnt damit eine Zeit des Bangens, der Trauer und des Ringens um eine tragbare Perspektive, um das Leben dennoch weiter meistern zu können. Der Leser darf Einblick nehmen in eine schockierende Phase der Trauer, der völligen Niedergeschlagenheit, aber auch in die Hoffnung, die allein in dem tiefen Glauben an einen guten Gott gründet. Dieses Buch ist ein packendes Beispiel dafür, dass Gott über all unserer menschlichen Niedergeschlagenheit und manch einem Schutthaufen des Lebens immer wieder einen Weg der Hoffnung und neue Perspektive schenken kann. Der Inhalt ist berührend und überaus wertvoll für jeden Leser

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— Amiira

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wandablue

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  • Ermutigend, trotz fehlendem Happy End!

    Die Vision lebt weiter

    Amiira

    16. June 2016 um 17:03

    Bewundernswert!
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    Die Vision lebt weiter

    SiCollier

    02. August 2013 um 15:38

    Sie gingen so fröhlich, zuversichtlich, glücklich, voller Liebe für die Menschen um sie herum und kamen so still und leblos zu uns zurück. (Seite 89) Meine Meinung Im Jahr 2009 gehen zwei junge Frauen aus Wolfsburg zu einem Praktikum in einem Krankenhaus in den Jemen. Am 12. Juni, ihrem freien Tag, einem Freitag (dem „Sonntag“ des Islam) machen sie zusammen mit anderen einen Ausflug. Sicherheitsbedenken gibt es keine. Das Zielgebiet gilt als sicher, der Militärposten an der Ausfahrt sieht keinen Grund, von der Fahrt abzuraten und läßt die Gruppe ungehindert passieren. Alles sieht nach einem Tag wie immer aus. Bis klar wird, daß etwas nicht stimmen kann, weil sie überfällig sind. Nach quälenden Stunden die Gewißheit, daß ein Gewaltverbrechen, eine Entführung, vorliegt. Drei Tage später werden die Leichen von Jang-Sang sowie die von Anita Grünwald und Rita Stumpp entdeckt und identifiziert. Sie wurden quasi hingerichtet. Was sich hier so einfach und trocken liest, war für die Betroffenen und die Angehörigen ein furchtbarer Albtraum, der mit der Gewißheit des Todes des eigenen Kindes, der Schwester nicht zu Ende war. Ich denke nicht, daß man sich als Unbeteiligter vorstellen kann, was ein solches Ereignis für die Angehörigen bedeutet und für Folgen hat. Eine Ahnung davon vermittelt dieses Buch. Es erzählt von den beiden jungen Frauen, ihrer Herkunft, ihrem Wesen, ihrer Motivation für diesen Auslandseinsatz. Und es berichtet von den Familien zuhause in Deutschland, als zunächst die Entführungs-, dann die Todesnachricht eintraf und Trauer und Verzweiflung Einzug hielten. Überrascht hat mich, daß sich im ganzen Buch keine Anklage, keine Forderung nach Vergeltung finden. Wer hinter dem Verbrechen steckt, weiß man nicht, und damit muß man leben. Ich mußte unwillürlich an Jonas Beilers „Think No Evil“ über das Massaker an der Amish-Schule im Oktober 2006 denken, wo ebenfalls Eltern ihre Kinder durch ein Gewaltverbrechen (wenngleich von anderer Art) verloren. So verschieden die beiden Ereignisse (und der Umgang der Betroffenen damit) auch sind, eines ist ihnen gemeinsam: durch die Verwurzelung im Glauben ist es den Hinterbliebenen möglich, diese schwere Zeit durch- und zu überstehen. Und sogar etwas Neues, Gutes daraus entstehen zu lassen. Den Ärmsten der Armen zu helfen, war Motivation und Vision der beiden Getöteten. Dieser Gedanke griff mehr und mehr in den Familien und der Gemeinde um sich, und so entstand der Plan für ein neues Kinderdorf in einem der ärmsten Länder der Welt, in Malawi. „Es ist so schön, dass Gott alle Dinge, auch die für uns schlechten, für etwas Gutes gebrauchen kann, wenn wir ihn an das Steuerrad lassen.“ (Seite 158), so schrieb Anita einmal in ihr Tagebuch. Als ob dies prophetische Worte gewesen wären, entsteht inzwischen aus dem Gedenken an die beiden jungen Frauen heraus ein Kinderdorf, das im Endausbau rund hundert Waisenkinder versorgen soll. Anita Grünwald und Rita Stumpp hatten eine Vision, die auch von übelwollenden Menschen nicht aufzuhalten war und nach ihrem Tode Wirklichkeit wurde. Kurzfassung Der grausame Tod zweier junger Frauen im Jemen erschütterte 2009 die Menschen. Das Buch stellt die beiden vor, ihre Herkunft, ihre Pläne, ihre Vorstellung, berichtet von den schrecklichen Ereignissen und schließlich von der Verwirklichung ihrer Vision.

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