Ursula Hahnenberg Wolfstanz

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Inhaltsangabe zu „Wolfstanz“ von Ursula Hahnenberg

Als im Ebersberger Forst ein junges Mädchen verschwindet, ist die Dorfgemeinschaft von Grafenried in heller Aufregung. Zumal vor Kurzem ein freilaufender Wolf im Wald gesichtet wurde. Als dann tatsächlich die Leiche der jungen Leonie mit verdächtigen Bissspuren gefunden wird, gibt es kein Halten mehr, und eine wilde Hetzjagd beginnt. Nur Försterin Julia Sommer ist skeptisch. Sie glaubt nicht an die Wolfsgeschichte. Zu viele Einzelheiten stimmen nicht, zu viele Fragen bleiben unbeantwortet. Als eine zweite Jugendliche verschwindet, beginnt Julia zu ermitteln. Und kommt einem verzweifelten Mörder auf die Spur …

Gute Story, sympathische Figuren, schöner Schreibstil

— TinaPeitisch
TinaPeitisch

Solider Durchschnitts-Krimi, der mit Infos über Wölfe punkten kann!

— sommerlese
sommerlese

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  • Wolfsjagd im Ebersberger Forst ...

    Wolfstanz
    Isar-12

    Isar-12

    20. August 2017 um 14:13

    "Wolfstanz" ist der zweite Fall aus der Julia Sommer Reihe von Ursula Hahnenberg. Auch diesmal gerät das Leben rund um die Försterin Julia Sommer in Aufruhr. Im Ebersberger Forst wurde ein Wolf gesichtet und gleichzeitig findet man die Leiche von Leonie, einem jungen Mädchen die auch immer wieder mal auf Julias Sohn aufpasste. Die Leiche weißt auch Bissspuren auf und so beginnt schnell eine Hetzjagd. Julia gerät dabei ebenfalls zwischen die Fronten und es ist nicht leicht für sie zwischen sachlichem Handeln in ihrem Beruf und persönlichen Gefühlen zurecht zu kommen. Als dann auch noch der alte Paul Kirmeier in ihr Leben tritt und sich als ihr Großvater herausstellt, ist ihre Gefühlswelt komplett auf den Kopf gestellt. Aber Tom, ihr Chef und Freund, steht ihr in jeder Lage zur Seite. Auch in diesem zweiten Buch rund um Julia Sommer ist der Autorin Ursula Hahnenberg ein kurzweilig zu lesender Regionalkrimi gelungen. Wie auch schon im ersten Band "Teufelstritt" empfand ich die Protagonisten als sehr angenehm und die Mischung aus Krimi und Familienleben der Försterin Julia gefällt mit gut. Gelungen dargestellt sind auch die Aktivitäten bzgl. des Wolfes. Meinungsmache von Reportern wegen großer Story, geltungssüchtige Personen, die auch mal was zu "erzählen" haben, bis hin zu Politikern die wie Fähnchen im Wind handeln um ihr Stimmenvieh zusammenzurotten. In Bayern hatten wir das alles schon vor einigen Jahren mit "Problembär" Bruno und auch in der Gegenwart werden teilweise bei Wolfssichtungen sofort wieder alle Pferde scheu gemacht. Daher passte diese aufgegriffene Thematik gut mit dem tatsächlichen Fall zusammen. Auch die Rückblenden in die Jugend der Oma Martha (Julias Großmutter) fügte sich sehr gut in das Bild ein und der Leser hatte es dadurch mit einem stimmigen Handlungsbogen zu tun. Obwohl ich diesmal sehr früh einen Verdacht bzgl. des Wolf und des Täters hatte, wurde dieser aber erst spät bestätigt. In Summe ist "Wolfstanz" für mich ein gelungener Regionalkrimi aus dem Münchner Umland und ich bin gespannt wie sich das Leben der Julia Sommer in Folgebänden weiter entwickeln wird.

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  • Ein verhängnisvoller zweiter Fall für die Försterin Julia Sommer

    Wolfstanz
    Krimine

    Krimine

    08. June 2017 um 23:24

    Im Ebersberger Forst wird ein freilaufender Wolf gesichtet, der die Bewohner des kleinen Dorfes Grafenried in Angst und Schrecken versetzt. Und obwohl niemand weiß, ob das unter Naturschutz stehende Tier überhaupt eine Gefahr darstellt, verlangen sie, dass es getötet wird. Zur gleichen Zeit verschwindet die sechszehnjährige Leonie spurlos, und als ihre Leiche kurz darauf mit verdächtigen Bissspuren am Hals aufgefunden wird, nimmt eine wilde Hetzjagd ihren Lauf. Von nun an haben die Försterin Julia Sommer und ihr Chef, der Waldbesitzer Tom, alle Hände voll zu tun, um den Mörder des Mädchens zu finden und dem Wolf das Leben zu retten.„Wolfstanz“ ist der zweite Fall der Försterin Julia Sommer, die bereits schon einmal einem perfiden Mörder das Handwerk legen konnte. Damals allerdings, um ihre eigene Haut zu retten, da sie selbst als Hauptverdächtige in einer Mordermittlung galt. Diesmal nun geht es um einen Wolf, der ausgerechnet dann im Ebersberger Forst auftaucht, als ein Mädchenmörder dort sein Unwesen treibt. Ein verhängnisvoller Kriminalroman, der wunderbar lebensnah in Erscheinung tritt und neben einem kniffligen Fall viele wissenswerte Details über den Beruf der Försterin und, wie sollte es anders sein, zu den Verhaltensweisen eines Wolfes vermittelt. Aber nicht nur die Realitätsnähe und der mit Herzblut geführte Kampf um einen Wolf verstehen es, den Leser in den Sog der Ereignisse zu ziehen. Auch die Einschübe aus dem früheren Leben von Julias Oma Martha stellen sich als interessant und in ihrem Verlauf sehr spannend heraus und vermitteln trotz ihrer knappen Schilderung ein gutes Bild der damaligen Ereignisse und der Widrigkeiten, der die sympathische Frau ausgesetzt war. Kurze Kapitel, ein flüssiger Schreibstil und eine sich stetig steigernde Spannung sorgen dafür, dass das Buch regelrecht verschlungen wird. Dabei sind es eher die sehr menschlichen Reaktionen der verängstigten Dorfbevölkerung und der zunächst aussichtslose Kampf der Försterin, die diesem Krimi eine spürbare Dynamik verleihen, die in ihrem Verlauf unberechenbar ist. Deshalb hofft der Leser, dass die beunruhigenden Geschehnisse ein gutes Ende nehmen, merkt aber schnell, dass er damit auf dem Holzweg ist. Eine bedrohliche Stimmung, die Ursula Hahnenberg ganz allmählich und mit einfachen Mitteln aufbaut und die ihre Wirkung bis zum Schluss nicht verfehlt.Fazit:„Wolfstanz“ ist trotz seines gemächlichen Einstiegs ein spannender Kriminalroman, der mit gut gezeichneten Figuren und einem interessant erdachten Fall gut zu unterhalten weiß.

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  • Wolf oder Mensch - wer hat Leonie getötet?

    Wolfstanz
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    26. May 2017 um 18:10

    Im bayerischen Dörfchen Grafenried sind die Menschen in heller Aufregung: Die 16-jährige Leonie ist spurlos verschwunden; gleichzeitig wurde ein Wolf im Ebersberger Forst gesichtet. Als dann tatsächlich die Leiche des jungen Mädchens mit verdächtigen Bissspuren entdeckt wird, sind die Dörfler sich schnell einig: Der Wolf muss das Mädchen getötet haben! Die Försterin Julia Sommer ist sich da allerdings nicht so sicher. Wölfe sind scheue Tiere, und außerdem gibt es da noch einige Ungereimtheiten. Sie beginnt auf eigene Faust, Nachforschungen anzustellen. Mein Leseeindruck: "Wolfstanz" ist zwar bereits der zweite Band um die junge Försterin Julia Sommer, aber man kann dieses Buch auch problemlos als Einzelband lesen. Vorwissen aus Band 1 ist nicht erforderlich, um der Geschichte gut folgen zu können. Mir hat "Wolfstanz" sehr gut gefallen. Es ist ein eher ruhiger Kriminalroman, der in Bayern spielt und mit der Försterin Julia Sommer eine eigenwillige und ungewöhnliche Ermittlerin aufweist. Die Spannung baut sich zunächst eher langsam auf, was ich aber gar nicht schlimm fand, denn die Geschichte rund um den "Mordfall" herum ist meines Erachtens genau so interessant. Ich mochte die Protagonisten sehr, allen voran Julia, ihren sechsjährigen Sohn Florian und Oma Martha. Von Martha erfahren wir im Laufe der Geschichte auch noch einiges, denn zwischendurch gibt es immer wieder kurze Einblicke in Marthas Vergangenheit (1940er und 1950er Jahre). Erst mit der Zeit wird klar, wie und warum die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft ist. Mir haben der Aufbau der Geschichte und der Spannungsaufbau sehr gut gefallen. Auch erfährt der Leser bei dieser Lektüre viel über Wölfe und ihr Vorkommen in freier Natur. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird; ich würde sehr gerne noch mehr über Julia Sommer und ihre kleine Familie lesen!

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  • Böser Wolf

    Wolfstanz
    sommerlese

    sommerlese

    25. April 2017 um 13:56

    Wolfstanz" ist der zweite Band der Krimireihe von Ursula Hahnenberg um die Försterin Julia Sommer. Das Buch erscheint im Goldmann Verlag. Das Verschwinden eines jungen Mädchens im Ebersberger Forst versetzt die Dorfgemeinschaft von Grafenried in helle Aufregung. Gerüchten zufolge wurde gleichzeitig ein freilaufender Wolf im Wald gesehen, das heizt die Gemüter natürlich an. Als dann tatsächlich die Leiche der jungen Leonie mit verdächtigen Bissspuren gefunden wird, ergreift Panik und Wut die Bewohner und sie wollen dem Tier ans Fell. Försterin Julia Sommer ist skeptisch, denn Wölfe sind normalerweise sehr scheu und vergreifen sich nicht an Menschen. Försterin Julia Sommer, Sohn Florian und Oma Martha fühlen sich wohl im alten Forsthaus. Sie bilden eine harmonische und familiäre Wohngemeinschaft, die für alle von Vorteil ist. Dieses Privatleben sorgt für durchgängige Unterhaltung in diesem Buch, es gibt Veränderungen, auf die ich hier nicht eingehen möchte. Als die Babysitterin tot im Wald gefunden wird, wird der gesichtete Wolf schnell als Verursacher abgestempelt. Sehr gelungen schildert die Autorin Ursula Hahnenberg die dörfliche Gemeinschaft und deren aufkommende Angst vor dem Tier. Schnell werden hier sämtliche Vorurteile des "bösen Wolfs" aufgegriffen, die Angst geht um und die Jagd auf den Wolf beginnt. Es ist immer schwierig, wenn Große Beutegreifer durch menschliche Gebiete streifen. Einerseits ist die Angst verständlich, denn der Kindergarten liegt nahe am Wald. Aber andererseits sind Wölfe eher scheue Tiere und meiden Menschen. Julia zieht Fachleute hinzu, um diesen Wolf näher zu erforschen. Ist er wirklich eine Gefahr und vergriff sich an Leonie? Autorin Ursula Hahnenberg führt den Leser als studierte Forstwissenschaftlerin mitten in den Wald. Bei diesem Krimi finde ich besonders die eingestreuten Informationen über Wölfe interessant. Allerdings hätte da noch mehr Hintergrundwissen kommen können. Der Krimi liest sich flüssig, die Dialoge wirken jedoch etwas hölzern und die Sprache ist recht einfach gehalten. Eine Art Tagebuch führt den Leser nebenbei in die Vergangenheit der Großmutter Martha. Schwierige Lebensumstände und schicksalshafte Wendungen zeigen Familiengeheimnisse auf, die sich mit dem aktuellen Geschehen inhaltlich verbinden. Wie diese beiden Handlungsstränge zueinander finden, sorgt für Abwechslung und macht einfach neugierig. Zur Krimihandlung passend, steigert sich der Spannungsbogen bis zum Ende und wird durch die Nachforschungen zum Verhalten des Wolfes noch unterstützt. Die Auflösung war für mich keine Überraschung, denn beim Täter hatte ich schon früh einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Die Tatgründe erschienen mir nicht sehr überzeugend, aber das ist auch Ansichtssache. Die Charaktere wirkten stimmig, sie hätten aber noch ausgereiftere Merkmale haben können. Julia Sommer war jedoch sehr gut gezeichnet. Sie ist ein Familienmensch und stets um ihren Sohn und ihre Großmutter bemüht und das merkt man sehr deutlich, dennoch ist sie mit als Hauptperson nicht unbedingt sympathisch. Ein durchschnittlicher Krimi, der mit Informationen über Wölfe und den Umgang für lehrreiche und interessante Momente im Buch sorgt. Ursula Hahnenberg zeigt in ihrem Krimi sehr anschaulich die Angst des Menschen vor Wölfen. Der "böse Wolf" ist seit jeher ein feststehender Begriff und schon sein Auftauchen birgt Gefahr. Doch erst die Gewöhnung an den Menschen lässt den Wolf zu einer Gefahr werden. Ein solider Krimi, der ohne blutige Szenen auskommt und dennoch damit punktet, indem das Thema Wolf eingebunden wird.

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