Ursula James

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Autor von Die Quelle.

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Die Quelle

Die Quelle

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Erschienen am 01.07.2012

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Rezension zu "Die Quelle" von Ursula James

Rezension zu "Die Quelle" von Ursula James
Lesegenussvor 6 Jahren

Eine Reise ins Zentrum der Kraft
Die poetischen Weissagungen der Mother Shipton, die hier versammelt sind, handeln von Liebe, Vergebung, Vergangenheitsbewältigung und der Kraft der Natur. Ursula James erzählt, wie ihr Leben durch die große Prophetin, die im 16. Jahrhundert in England lebte, eine magische Verwandlung erfahren hat. Mit besonderen rituellen Übungen, Meditation und Trance können auch wir zur Quelle unserer Kraft gelangen.
Mother Shiptons Motte
Die Mutter-Shipton-Motte auf dem Buchcover ist kein Nachtfalter. Man kann sie, solange man nicht näher hinschaut, leicht mit einem Schmetterling verwechseln. Da es ebenso schwer ist, Hexen von anderen Menschen zu unterscheiden, könnte man durchaus vermuten, dass wir alle Schmetterlinge sind. Es lohnt jedoch mitunter, genauer hinzuschauen.
Statement:
Das Buch „Die Quelle“ von Ursula James findet ihren Ursprung, als sich die Autorin in einer tiefen Lebenskrise befand und ihr eines Nachts „Mother Shipton“ erschien. „Die Quelle“ ist kein Buch, was sich mal eben in wenigen Stunden lesen lässt.
In ihrer Anmerkung am Buchanfang schreibt Ursula James auf knapp zwei Seiten, wer Ursula Sontheil, genannt Mother Shipton, war. Die Heilerin und Wahrsagerin lebte im 16. Jahrhundert in England. Ihr Leben und ihr tragischer Tod hätte sich auch ebenso in Deutschland abspielen können. Mother Shipton wurde als Hexe verbrannt.
Zitat (Anmerkung der Autorin):
Ursula Sontheil, bekannt unter dem Namen Mother Shipton, war eine berühmte Heilerin und Wahrsagerin im County von Yorkshire im Norden Englands, die während der Herrschaft König Heinrichs VIII. lebte. Nachdem sie Kardinal Wolsey prophezeit hatte, dass er York in seinem Leben niemals sehen werde, befahl er, sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen. Tatsächlich sollte der Kardinal York nie sehen, denn auf dem Weg dorthin wurde er des Verrats bezichtigt und zurück nach London berufen.
“Die Quelle“ ist eine Lektüre, die sich nach keinem Schema lesen lässt. Für mich wird es ein Buch sein, dass ich immer wieder lesen und weiterempfehlen werde.
Aufgeteilt in mehrere Kapitel und Unterkapiteln lässt es sich „erarbeiten“. Sollte jetzt der Eindruck entstanden sein, dass mein Leben sich künftig NUR nach diesem Buch richtet, liegt falsch. Aber wenn man Dinge verändern möchte, mit einer dementsprechend positiven Einstellung, Schritt für Schritt, liegt es an einem selbst, dieses richtig anzugehen.
Zitat (S. 258):
Mother Shipton schreibt:
Dein drittes Auge schaut in drei Richtungen:
ins Vergangene, ins Jetzt und ins Künftige.
Ein Auge nach innen, eines nach außen und eines für die TraumZeit:
So vereinigt, vergegenwärtigt jetzt in allen drei Dimensionen.
Inwiefern sich unser Leben auf eine derartige Weise positiv verändern lässt, das mag dahingestellt sein.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, flüssig, verständlich, da Ursula James viele Erläuterungen bildhaft beschrieben hat. Worte, die Kraft geben, Sätze, die dein Inneres öffnen.
Fazit:
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Leserichtung interessiert. Es lohnt sich wirklich!

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