Ursula K. Le Guin

 3.8 Sterne bei 664 Bewertungen
Autorin von Erdsee, Der Magier der Erdsee und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ursula K. Le Guin (©CC BY-SA 3.0 by Gorthian)

Lebenslauf von Ursula K. Le Guin

Die Königin der Fantastik und des feministischen Science-Fiktion: Ursula Kroeber Le Guin wurde am 21. Oktober 1929 in Berkeley, Kalifornien, USA geboren. Sie studierte Literatur und spezialisierte sich hierbei insbesondere auf die Renaissance. Den Magistergrad erhielt sie an der Columbia University. Seit 1962 lebte sie als Schriftstellerin in Portland und unterrichtete dort bis zu ihrem Tod am 22.01.2018 an einer Universität. Mit ihrem Roman „Winterplanet“ wurde sie einer internationalen Leserschaft bekannt. Für ihre Bücher hat sie viele Auszeichnungen erhalten. Darunter mehrfach als erste Frau den Nebula Award und den Hugo Award, die beiden wichtigsten internationalen Preise für Science Fiction Literatur. Ihre "Erdsee-Chroniken" und ihre "Hainish-Reihe" hat die Fans des Fantasy und Science Fiktion in ihren Bann gezogen. Auch Kinderbücher hat sie verfasst. Zuletzt lebte sie in Portland, Oregon mit ihrem Mann und vielen Katzen.

Alle Bücher von Ursula K. Le Guin

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Cover des Buches Erdsee (ISBN: 9783522718608)

Erdsee

 (201)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Der Magier der Erdsee (ISBN: 9783551580900)

Der Magier der Erdsee

 (89)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Die linke Hand der Dunkelheit (ISBN: 9783453315945)

Die linke Hand der Dunkelheit

 (33)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Rückkehr nach Erdsee (ISBN: 9783492285421)

Rückkehr nach Erdsee

 (33)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Das Vermächtnis von Erdsee (ISBN: 9783492285414)

Das Vermächtnis von Erdsee

 (28)
Erschienen am 01.03.2005
Cover des Buches Planet der Habenichtse (ISBN: 9783453303959)

Planet der Habenichtse

 (21)
Erschienen am 01.01.1976
Cover des Buches Freie Geister (ISBN: 9783596035359)

Freie Geister

 (18)
Erschienen am 26.01.2017

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Neue Rezensionen zu Ursula K. Le Guin

Neu

Rezension zu "Erdsee" von Ursula K. Le Guin

Vom Jugendbuch bis hin zur anspruchsvollen Lektüre - in einem Buch!
AutorinLauraJanevor 4 Monaten

Die Saga „Erdsee“ von Ursula K. Le Guin gehört wohl zu den Klassikern, die jeder eimal gelesen haben sollte. Insgesamt umfasst die Reihe sechs Geschichten, wobei die ersten vier inzwischen meist nur noch in einem Sammelband zu bekommen sind.

Diesen Sammelband habe ich nun auch gelesen.

Da es sich um vier einzelne Geschichten handelt, werde ich die Inhaltsangabe auch in vier Teile aufteilen.


  1. „Der Magier der Erdsee“: Die erste Geschichte dreht sich um den Jungen Ged, auch Sperber genannt.Ein Ziegenhirte von einer der kleineren Inseln der Erdsee. Bei einem Überfall von Piraten stellt sich heraus, dass er in der Lage ist, Magie zu wirken. Damit beginnt seine Reise und er gelangt auf die Insel der Magier, wo er unterrichtet wird. Er ist ein gelehriger und wissbegieriger Junge, doch auch sehr stolz und ehrgeizig. In einem Streit mit einem älteren Jungen wendet er eine verbotene Formel an und befreit etwas schreckliches, dass ihn fast umbringt, bevor es floh. Er macht sich auf den Weg das Übel, dass er selbst in die Welt gesetzt hat, zu zerstören.
  2. „Die Gräber von Atuan“: Diese Geschichte dreht sich um ein junges Mädchen, Tenar, auf einer fernen Insel. Sie ist die wiedergeborene Priesterin der Gräber und ihr Leben gehört der Macht, die dort wohnt. Viele Schätze liegen im Labyrinth unter den Gräbern und eines Tages findet sie dort unten einen Fremden. Ged der Magier ist dort und soll einen bestimmten Schatz bergen. Die Beiden freunden sich an und Ged überzeugt sie schließlich mit ihm von der Insel zu fliehen, doch das ist nicht so leicht, wie gedacht, denn die finstere Macht lässt nichts unversucht um sie gefangen zu halten.
  3. „Das ferne Ufer“ Ged ist inzwischen zum obersten Magier aufgestiegen und schlimme Nachrichten gehen um. Die Magie soll aus der Welt verschwinden. Der junge Prinz Arren ist einer der Überbringer dieser Nachrichten und bittet um Hilfe. Mit ihm zusammen macht Ged sich auf den Weg um den Ursprung der Dunkelheit zu finden. Um die Magie selbst zu retten. Eine Reise bis ans Ende der Welt beginnt, doch bald finden sie heraus, dass es nicht die Lebenden sind, wegen denen das alles passiert.
  4. „Tehanu“: Diese Geschichte schließt nahtlos an die vorherige Geschichte an und handelt wieder von Tenar, die inzwischen älter ist und sich ein neues Leben, fernab der Insel der Gräber aufgebaut hat. Sie hat ein kleines Mädchen aufgenommen, von Brandnarben entstellt. Doch wer ist dieses Mädchen wirklich? Und welches Geheimnis hütet sie?


Ursula K. Le Guin erschafft eine Welt vom Rang des „Herr der Ringe“. Fantastisch und gewaltig und alles andere als friedlich. Mit jeder Geschichte erfährt man mehr über die Geschichte von Erdsee, die verschiedenen Inseln und alte Sagen. Beim lesen sollte man auf alles achten, denn in der nächsten Geschichte kommt vielleicht genau das vor, was vorher als Hintergrundinformation gestreut wurde.

Auch vom Schreibstil her erinnert es mich an „Herr der Ringe“. An manchen Stellen ist es etwas langatmig, aber man wird mit wunderschönen und tiefgründigen Gesprächen belohnt, die gar nicht so fern von der Realität liegen. Allerdings zieht sich die Handlung ein wenig dahin. Die Anfänge der Geschichten sind immer sehr ruhig, alltäglich. In der Mitte wird die Gefahr bewusst, oder etwas unvorhergesehenes geschieht. Erst am Ende der jeweiligen Geschichten gipfelt das Finale in meist nur wenigen Seiten.

Anfangs wirkte die Geschichte noch typisch. Magier und die Rettung der Welt. Doch die Autorin beschäftigt sich in ihren Geschichten auch mit Themen wie (z.B. in der 3. Geschichte) die Angst vor dem Tod und der Frage, was danach kommt.

Allerdings zieht sich die Handlung ein wenig dahin. Die Anfänge der Geschichten sind immer sehr ruhig, alltäglich. In der Mitte wird die Gefahr bewusst, oder etwas unvorhergesehenes geschieht. Erst am Ende der jeweiligen Geschichten gipfelt das Finale in meist nur wenigen Seiten. Diese Reihe kann ich jedoch nicht uneingeschränkt empfehlen. Kinder sollten die Finger davon lassen, da doch teilweise sehr ernste Themen angeschnitten werden (Tod/Verstümmelung). Ich würde ab zwölf empfehlen, je nach Kind natürlich.

Ansonsten: Lest diese Reihe!

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Rezension zu "Die linke Hand der Dunkelheit" von Ursula K. Le Guin

Honoration des Aufwands
dominonavor 5 Monaten

Gleich vorweg, ich habe das Buch nach ca 3/4 abgebrochen. Allerdings nicht unbedingt, weil das Buch schlecht war und das ist ungewöhnlich. Ich habe den Ansatz verstanden und weiß auch, worauf die Autorin hinaus wollte, aber ich kam nie endgültig in das Buch rein. Für eine Weile hat es funktioniert, aber es hat sich immer nach Arbeit angefühlt und das war es mir zum Schluss nicht mehr wert. 

Die Schwierigkeiten fremde Völker zu verstehen und entsprechend diplomatisch tätig zu werden fand ich gut dargestellt. 

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Rezension zu "Rückkehr nach Erdsee" von Ursula K. Le Guin

Ok
Daisukevor 6 Monaten

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Zusätzliche Informationen

Ursula K. Le Guin wurde am 21. Oktober 1929 in Berkeley (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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