Ursula K. Le Guin Die linke Hand der Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Die linke Hand der Dunkelheit“ von Ursula K. Le Guin

Ich werde meinen Bericht schreiben, als wäre er eine Geschichte ... denn Wahrheit ist eine Sache der Vorstellungskraft. Die Bewohner des Planeten Gethen sind uns Menschen verblüffend ähnlich – mit einem Unterschied: Sie kennen keine zwei Geschlechter. In ihrer Kultur sind geschlechtsspezifische Machtkämpfe, wie wir sie kennen, nicht möglich. Doch es gibt andere Formen von Macht ... Der bis heute bedeutendste und weit über die Science Fiction hinaus prägende Roman über Geschlechterrollen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Ungewöhnlich, anspruchsvoll, anders... Ich will mehr davon im SF und Fantasy Genre!

— JokersLaugh

Substanz ist da, aber kann einfach nicht fesseln

— tob82

Eine schön geschriebene Geschichte über eine ferne Welt und eine fremde Kultur.

— Seniza

Dieses Buch eröffnet dir eine neue Welt

— ccAngelinAcc

Genly Ai ist ein terranischer Botschafter der Ekumen. Er soll den Planeten Gethen, auch Winter genannt, dazu überreden, der Gemeinschaft ...

— Splashbooks

Ein fremder Planet voller Menschen ohne definiertes Geschlecht. Und ein herausragender Science Fiction Roman!

— Träumerin

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  • Substanz ist da, aber kann einfach nicht fesseln

    Die linke Hand der Dunkelheit

    tob82

    27. April 2016 um 10:37

    Vorbemerkung: diese Rezension ist meine subjektive Meinung, die ich mir während der Lektüre des Buches gebildet habe. Ich respektiere jegliche abweichende Meinung. Bitte tut das auch mit meiner."Die linke Hand der Dunkelheit" ist Science-Fiction im weitesten Sinne, d.h. es geht weniger um Zukunft und Technik als viel mehr um die Darstellung von alternativen Welten im Hinblick auf unsere eigene Situation (Gesellschaft, Dasein, Religion etc.). Konkret geht es in der Handlung um einen Gesandten einer Förderation von Planeten mit menschlichen Wesen, der auf einem anderen Planeten versucht, die Bewohner von einer Kooperation mit der Föderation zu überzeugen. Dabei werden vor allem Themen wie Geschlechterrollen (die Bewohner sind Hermaphroditen), Gesellschafts- und Regierungsformen und Glaube und Religion (v.a. in Richtung Dualität und Ganzheit und östliche Mystik) angesprochen.Ich habe vor ein paar Jahren die vier "Erdsee"-Bände der Autorin gelesen und "Die linke Hand der Dunkelheit" ist im Guten wie im Schlechten ähnlich zu diesen. Die Geschichte ist sehr langatmig und zieht sich teilweise wie Kaugummi. Der Stil ist dennoch recht ansprechend und immer wieder tauchen auch interessante Ideen und Gedankengänge auf. Trotzdem kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. Es wird einfach zu wenig auf die Kernthemen eingegangen und die Geschichte kann einfach nicht fesseln. Vielleicht wäre ein anderes Format sinnvoller gewesen, wie z.B. Kurzgeschichten oder Essais über die Kernthemen (also v.a. Geschlechterrollen und Mystik).2(,5) Sterne

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  • Schöner Roman:)

    Die linke Hand der Dunkelheit

    ccAngelinAcc

    27. July 2015 um 19:59

    Inhaltsangabe: Die Bewohner des Planeten Gethen sind uns Menschen sehr ähnlich - mit einem Unterschied: Sie sind androgyn, und während einer kurzen Phase sexueller Erregbarkeit entscheidet sich, welcher der beiden Partner einer Beziehung welches Geschlecht annimmt. In einer solchen Gesellschaft sind geschlechtsspezifische Machtkämpfe und Hierarchien, wie wir sie kenne nicht möglich. Doch es gibt andere Formen von Macht- und diese werden einem Abgesandten von der Erde schmerzhaft bewusst ,als er um Spielball politischer Interessen wird und gezwungen ist, in Begleitung eines Hethenianers durch die Eiswüsten des Planeten zu fliehen.  Rezension: Cover: Das Cover ist sehr einfach. Es scheint als ob  jemand ein Tropfen von blau/lilaner Farbe auf das Blatt getropft hat, dann mit schwarz und am mit weiß ,sodass ein weißer Kreis in der Mitte entsteht . In diesem weißem Kreis steht die Autorin und der Titel des Buches. Stil: Der Schreibt der Autorin ist nicht speziell. Dafür das  die Geschichte nicht in unserer heutigen Welt spielt , reden die Leute dort genauso wie wir hier.  Sprache: Die Sprache ist die gleiche wie in unserer derzeitigen Zeit. Es werden aber ein paar andere Wörter benutzt wie 'androgyn' oder ' argaven' . Doch die Leute dort haben auch ihre eigene Sprache. Inhalt: Ich finde die Idee an der Geschichte überraschend  intensiv ausgearbeitet. Die Autorin hat dort eine komplett neue Welt erschaffen. Neue Wesen. Ich finde diese Wesen die die Autorin erschaffen hat sehr interessant und ich würde gerne viiiel mehr über sie erfahren .  Und wenn ich jetzt den Rest erzähle spoiler ich zu viel:) Fazit: Das Buch würde ich weiterempfehlen, weil es einen in eine andere Welt entführt und ich finde das  ist das wofür  Bücher gemacht  werden,  damit man in eine andere Welt entführt wird:)

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  • Die linke Hand der Dunkelheit, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die linke Hand der Dunkelheit

    Splashbooks

    16. December 2014 um 09:40

    Im Rahmen der "50 Jahre Science Fiction bei Heyne" hat der Verlag schon diverse Klassiker neu herausgebracht, die für eine bestimmte Dekade stehen. Für die 70er Jahre hat der Verlag jetzt ein besonderes Werk ausgesucht. Es handelt sich um "Die linke Hand der Dunkelheit", der von Ursual K. Le Guin geschrieben wurde. Die Autorin kennt man unter anderem von "Das Wort für Welt ist Wald". Ekumen ist eine intergalaktische Allianz bewohnter Welten. Und diese möchte, dass der Planet Gethen ihr beitritt. Zu diesem Zweck wurde der terranische Bote Genly Ai ausgesandt. Doch seit einem Jahr ist er schon auf der Welt und er kommt mit seiner Mission nicht weiter. Er meint zwar, einen Verbündeten in Estraven gefunden zu haben. Doch sicher ist er sich dabei nicht. Das Problem ist, dass die Bewohner von Winter, wie Gethen auch genannt wird, eine vollkommen andere Mentalität als er haben. Außerdem sind sie zweigeschlechtlich, wodurch eine geschlechterspezifische Politik nicht gegeben ist. Regelmäßig kommen sie in die Kemmer, einer Phase, in der eines der Geschlechter verstärkt wird. Es ist eine seltsame Welt. Und schon bald eine für Genly Ai bedrohliche. Denn als es zu einer politischen Umwälzung kommt, gerät er in Lebensgefahr. Mit der Science Fiction lassen sich viele wunderbare Dinge anstellen. Sie kann stellvertretend für die Gegenwart gesellschaftspolitische Aspekte analysieren. Sie kann Hoffnung stiften, aber auch Niedergeschlagenheit auslösen. Ein Großteil der bekannten Autoren setzen dabei auf Technologie als Mittelpunkt ihrer Handlung. Doch andere hingegen ignorieren sie, setzen sie nur am Rande ein, und konzentrieren sich stattdessen auf die Gesellschaft. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21075/die_linke_hand_der_dunkelheit

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  • Standartwerk der Science Fiction und immer noch brandaktuell!

    Die linke Hand der Dunkelheit

    Träumerin

    29. July 2014 um 15:27

    Gethen, ein ferner Planet in unserer Galaxie, bewohnt von Menschen. Menschen, die uns bis aufs Haar gleichen, mit nur einem Unterschied: sie sind androgyn, weder männlich noch weiblich, geschlechtslos. Auf Gethen herrschen keine Machtkämpfe basierend auf Geschlechtsunterschieden, doch das ist nicht die einzige Art sich Macht zu erkämpfen. Und ein Gesandter der Erde, im Auftrag Gethen (oder Winter, wie der Planet in seiner Kultur genannt wird) zu einem Handelspartner zu machen, bekommt dies  zu spüren, als er zwischen die Fronten gerät. "Die Linke Hand der Dunkelheit", auch erschienen als "Winterplanet", gehört zu Ursula K. Le Guins Hainish-Zyklus und wurde im Rahmen der "Science Fiction Jubiläums Edition" neu aufgelegt. Nicht ohne Grund wird dieses Buch als Standartwerk der Science Fiction Literatur angesehen, die so viel mehr zu bieten hat, als grüne Aliens und epische Raumschiffschlachten. Sie überträgt eine äußerst schwierige Fragestellung, die heute noch genauso aktuell ist, auf eine andere Welt, die unserer jedoch in so vielem gleicht. Mich hat besonders begeistert, wie akkurat sie uns immer wieder vor Augen führt, dass wir Frau und Mann sofort in gewisse Rollen drängen, meist sogar bevor wir ein Wort mit ihnen gewechselt haben. Auch ich musste mich beim Lesen immer wieder erinnern, dass die Gethenianer geschlechtslos sind, auch wenn sie im Buch meist als "er" bezeichnet wurden. Für mich eine wahre Offenbarung und der Anfang in ein neues Genre, kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich an schwierige, aktuelle Themen heranwagen möchte.

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  • Rezension zu "Die linke Hand der Dunkelheit" von Ursula K. Le Guin

    Die linke Hand der Dunkelheit

    Khaanara

    04. July 2012 um 09:03

    Ursula K. LeGuin hat mit Die linke Hand der Dunkelheit gekonnt die Schwierigkeiten des Kontaktes zwischen den androgynen Gethianern und den geschlechtlichen Menschen der Ökomene, hier vertreten von Genly Ai aufgezeigt. Dabei kommt es zu reichlich Missverständnissen und Spannungen. Durch ihre Verwandschaft zu den Menschen, im Roman wird davon ausgegangen, das die Gethianer Abkömmlinge genveränderter menschlicher Kolonisten sind, da sie auch nicht direkt in der Fauna des Planeten hineinpassen, und der daraus entstehenden Ähnlichkeiten Ais zu dem Volk der Gethianer hat es der Mensch sehr schwer, als Aussenweltler anerkannt zu werden. Denn dort auf dem Planeten werden Gethianer die in der "Kemmer", also der Geschlechtlichkeit hängengeblieben sind als "Perverse" geächtet, was die Verhandlungsposition für den dauerhaft männlichen Ai nicht gerade einfach macht. Auch er kann sich auf die androgynen Verhandlungspartner anfangs nicht richtig einstellen, da die Verhandlungspartner sowohl männliche, wie auch weibliche Eigenschaften zeigen und dies für ihn der zwischenmenschlichen Kommunikation sehr ungewohnt ist. Dieser Zwiespalt wird in dem Roman aber von der Sichtweise beider Völker erzählt: Aus der Sicht Genly Ais und in einem Tagebuchbericht Estravens, sowie auch einige kurze Einschübe der Sagen- und Legendenwelt der Gethianer. Dies macht gerade den Roman sehr abwechslungsreich und interessant, hat aber auch einige Längen im Storyverlauf, gerade bei der Beschreibung der über aus anstrengenden Flucht aus Orgoreyn über die unwirtliche Gletscher. Aber vielleicht möchte die Autorin damit die Eintönigkeit und Anstrengung der Reise dem Leser nahebringen. Ich war am Schluß der Flucht schon fast der Meinung, die beiden würden nie ankommen, aber das war auch Genlys Gefühl zum Zeitpunkt der Handlung. Auch schön beschrieben sind die unterschiedlichen Auffassungen und politischen Einflüsse in den verschiedenen Gegenden der Welt "Winter", sei es unter der schwerfälligen Weiterentwicklung der Zivilisation unter dem Einfluß der Monarchie in Kahide oder die bürokratische Regierung in Orygoreyn, die andersdenkende und unliebsame Bewohner dann in Umerziehungslager stecken. Ursula K. LeGuins Roman sollte jeder einmal gelesen haben und man muß dabei auch immer im Hinterkopf behalten in welchem Jahr (1969) der Roman damals erschienen ist und welchen Einfluß es damals auf die phantastische Literatur hatte. Dabei ist zu bedenken, das Genly Ai ein dunkelhäutiger Vertreter der Ökomene war, was zu der Zeit auch nicht gerade üblich war, wenn die Hauptfigur ein "Schwarzer" war. Seitdem wurde das hier zu Grunde gelegte Thema schon öfters aufgenommen, aber meiner Meinung nach nicht so gut erzählt wie in Die linke Hand der Dunkelheit.

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