Ursula K. Le Guin Freie Geister

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Inhaltsangabe zu „Freie Geister“ von Ursula K. Le Guin

Der große utopische Science-Fiction-Klassiker in kongenialer Neuübersetzung. Ursula K. LeGuins ›Freie Geister‹ ist eine der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird. Ältere Ausgaben sind unter den Titeln ›Planet der Habenichtse‹ und ›Die Enteigneten‹ erschienen.Der einzige Ort auf dem Anarres, der durch eine Mauer von seiner Umgebung abgetrennt wird, ist der Raumhafen. Von hier aus werden die Edelmetalle, die in den Minen des Planeten abgebaut werden, einmal im Jahr zum Nachbarplaneten Urras geflogen.Für die Herrschenden von Urras ist das anarchistische Anarres nicht mehr als eine abhängige Bergbaukolonie, die es möglichst effektiv auszubeuten gilt. Für die Bewohner von Anarres ist ihre Heimat jedoch der einzige Ort im ganzen Sonnensystem, wo sie wirklich frei sind – frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen.Als sich auch auf Anarres erste Herrschaftsstrukturen zu bilden beginnen, begibt sich der Physiker Shevek auf eine riskante Reise nach Urras. Er möchte in Dialog mit dortigen Wissenschaftlern treten und gerät dabei zwischen alle Fronten.

Eine störrische, sich jedoch lohnende Lektüre, die vom Kontrast zweier sehr verschiedenen Planeten lebt.

— Regenblumen
Regenblumen

Ein wenig Weltall mit vielen iridischen Parallelen.... http://irveliest.wordpress.com

— Irve
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  • eBook Kommentar zu Freie Geister von Ursula K. Le Guin

    Freie Geister
    Rolf Berger

    Rolf Berger

    09. September 2017 um 18:26 via eBook 'Freie Geister'

    Ein sehr radikales Buch, im wahrsten Sinne des Wortes: es ist einfach wichtig, liebgewordene Gedanken immer wieder zu überprüfen. Das reflektierte, kritische Denken darf vor nichts haltmachen; außer vor der Gewalt.

  • Störrische, aber lohnende Utopie

    Freie Geister
    Regenblumen

    Regenblumen

    30. April 2017 um 19:14

    Als ich damit begann bewusst mehr Science Fiction Romane zu lesen, habe ich auch nach wichtigen Autor_innen gesucht, die einiges und vielleicht viel gepriesenes geschrieben haben. So bin ich auf die Autorin Ursula K. Le Guin gestoßen. Die 1929 geborene Autorin schreibt primär Fantasy- und Science Fiction Romane und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Inhalt Shevek ist Physiker und Bewohner des Planeten Anarres. Die Heimat von Shevek und vielen anderen Bewohner_innen ist karg und unwirtlich, fast lebensfeindlich. Doch das stört nicht, denn Anarres ist der Ort, an dem sie wirklich frei sind. Sie leben anarchistisch: es gibt kein Herrschaftssystem, kein Zwang, keine Unterdrückung und keinen Konsum. Einmal im Jahr landet ein Raumschiff des Nachbarplaneten Urras auf Anarres, um wertvolle Edelmetalle abzutransportieren. Urras benötigt diese Metalle dringend, damit die Menschen dort ihre Bedürfnisse befriedigen können. Shevek ist auf seinem Forschungsgebiet weit fortgeschritten und sucht den Austausch mit anderen Wissenschaftler_innen, doch in seiner Heimat findet er diese Kontakte nicht. Schließlich bricht er nach Urras auf, um dort zu forschen und sich mit anderen auszutauschen. Doch die Interessen der Urrasier sind andere und so gerät er zwischen viele Fronten… . Bewertung „Freie Geister“ erschien bereits 1974 unter dem Titel „The Dispossessed“ . Frühere Übersetzungen hießen auch: „Planet der Habenichtse“ und „Die Enteigneten“. Die Ausgabe, die ich gelesen habe, erschien Anfang des Jahres und ist eine Neuübersetzung von Karen Nölle. Da ich die älteren Übersetzungen nicht gelesen habe, kann ich diesen Aspekt nicht bewerten. Teilweise verhielt sich der Roman etwas störrisch, der Zugang zum Geschehen und zu den einzelnen Charakteren fiel mehr schwer. Doch als ich die Hauptpersonen, insbesondere Shevek besser kennen gelernt habe, bin ich in einen angenehmen Lesefluss gekommen. Meine Hartnäckigkeit hat sich gelohnt, denn nur so bin ich über so wunderbare Sätze wie diesen gestolpert: „Wenn man etwas als Ganzes sehen kann“, sagt er, „erscheint es immer schön. Planeten, Leben … Aber aus der Nähe besteht eine Welt nur aus Schmutz und Gestein. Und das tägliche Leben ist hart, man wird müde, man verliert das Gesamtbild aus dem Blick. Man braucht Abstand, Pausen. Um zu sehen, wie schön die Erde ist, muss man sie als Mond sehen. Um zu sehen, wie schön das Leben ist, muss man es vom Tod her betrachten.“ (S.211) Die beiden Planeten Urras und Anarres könnten unterschiedlicher nicht sein. Anarres ist herrschaftsfrei und frei von Konsum, d.h. es gibt kein Geld, da niemand Geld benötigt. Jede Bewohner_in kann sich entfalten, erhält ein Zimmer, einen Arbeitsplatz, ausreichend Nahrung und Kleidung. In regelmäßigen Abständen lassen sie sich zum Dienst für die Gemeinschaft einteilen. Feste Rollenbilder von Mann und Frau gibt es nicht. Als Shevek einmal von einem Urrasier gefragt wird, ob es keinen Unterschied zwischen Frauen- und Männerarbeit gäbe, antwortet er folgendermaßen: „Nein, das wäre eine sehr schematische Basis für die Aufteilung von Arbeit, meinen sie nicht? Ein Mensch wählt seine Arbeit nach Interesse, Begabung und Kraft – was hat das mit Geschlecht zu tun?“ (S. 24) Auf Urras gibt es verschiedene Staaten mit verschiedenen Herrschaftssystemen. Es gibt reiche und arme Menschen, herrschende und unterdrückte Schichten. Dieser Kontrast macht den besonderen Reiz des Romans aus! „Freie Geister“ ist mehr als 40 Jahre alt und hat in dieser Zeit keineswegs an Aktualität verloren. Geschlechtsspezifische Rollenbilder, Sinn und Unsinn von Konsum sowie Ausbeutung von Schwächeren sind auch heute aktuelle Themen. Wer einen Science Fiction-Action-Thriller in Buchform sucht, greift lieber zu einem anderen Titel. Wer in andere Welten eintauchen möchte, gerne mal eine Utopie lesen würde und sich nicht von längeren Gesprächen und Ortsbeschreibungen abschrecken lässt, sollte sich diesen Roman einmal genauer anschauen.

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  • Ein Klassiker, der überzeugen kann

    Freie Geister
    Kanya

    Kanya

    06. March 2017 um 21:04

    "Freie Geister" konnte schon in der Vorschau des Verlages mein Interesse wecken, da ich den Klassiker nicht kenne und momentan einfach gerne Science-Fiction lese. Bisher haben mich immer Dystopien interessiert und ich fand es spannend mal eine Utopie zu lesen. Dabei ist das Buch so komplex und vielfältig, dass ich nicht wie sonst eine eigene Zusammenfassung des Inhaltes geschrieben habe, da ich die Kurzbeschreibung des Verlages treffend finde und es mir schwer gefallen ist etwas eigenes zu schreiben.Denn obwohl das Buch ein Klassiker ist und ich nur selten welche lese, konnte mich die Autorin überzeugen. Die Übersetzung habe ich als gut empfunden, habe aber auch keinen Vergleich.Was mich an diesem Roman am meisten beeindruckt hat, war wie eine staatlose Gesellschaftsform auf Anarres existiert, denn der Planet ist ein Planet der Anarchisten. Gegenübergestellt wird das Ganze einer demokratisch-kapitalistischen Gesellschaftsform auf dem Planeten Urras und dabei schafft die Autorin alles subtil kritisch zu beleuchten und übt Kritik, die auch heute nach all der Zeit noch hochaktuell ist.Allerdings muss ich gestehen, dass ich eine Weile brauchte um Zugang zu dem Buch zu finden, weil es wie schon erwähnt komplex ist und ich erst einmal die Planeten und Zusammenhänge verstehen musste. Am Anfang gibt es Abbildungen der Planeten, die mir sehr gut gefallen haben. Alles wird ausführlich und bildlich dargestellt.Vor allem der Gegensatz der beiden Planeten ist überwältigend. Anarres war ein unwirtlicher Wüstenplanet und nur dank harter Arbeit ist dort überhaupt Leben möglich, aber dennoch müssen die Menschen hart arbeiten um überleben zu können. Urras dagegen hat Ressourcen im Überfluss, aber diese sind nicht gerecht verteilt. Es gibt arme und reiche Menschen und der Kapitalismus steht im Vordergrund.Dabei versucht die Autorin zu keiner Zeit etwas zu idealisieren.Der Plot an sich ist sehr unterhaltsam und spannend, hat aber auch seine Längen. Man begleitet den Physiker Shevek, der eine Erfindung macht, die revolutionär für die Raumfahrt sein könnte. Als er auf seinem Heimatplaneten Anarres nur Ablehnung erhält, geht er nach Urras, doch deshalb zählt er als Verräter auf Anarres. Er hofft auf Urras weiter forschen zu können, doch erfährt schnell, dass sie ihn nur ausnutzen wollen und bekommt schießlich Kontakt zu einer Widerstandbewegung.In Rückblenden und Erinnerungen erfährt man mehr über sein Leben und seinen Heimatplaneten, so dass er ein sehr detailliert ausgearbeiteter Protagonist ist, der überzeugen kann. Er hat große Ziele, würde dafür aber nie über Leichen gehen. Dabei sollte man aber konzentriert lesen, da Shevek sich entwickelt und das teilweise so subtil und authentisch geschieht, das mich die Entwicklung komplett überzeugen konnte.Viele Wendungen des Plots haben mich überrascht und das Ende bietet einen gelungenen Abschluss.Der Schreibstil ist nicht immer einfach, aber wie schon erwähnt gefiel mir die Übersetzung. Nachdem ich mich aber in das Buch eingefunden hatte, ließ sich alles sehr gut lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Es ist ein anspruchsvolles Buch mit einer klaren Intention und das spiegelt sich einfach auch im Schreibstil wieder.Dennoch kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.Fazit"Freie Geister" ist ein Buch mit einer klaren Intention und auch wenn ich es nicht immer als leicht zu lesen empfunden habe, mochte ich es sehr. Vor allem der Kontrast der beiden Planeten konnte mich überzeugen, aber auch die Kritik der Autorin, die auch heutzutage noch aktuell ist.

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  • *+* Ursula K. Le Guin: "Freie Geister" *+*

    Freie Geister
    Irve

    Irve

    09. February 2017 um 19:58

    Wo würdest du dich freier fühlen? Auf einem Planeten, deren Gesellschaft stark kapitalistisch orientiert ist? Die durch Gesetze stark reglementiert ist, denen du dich unterwerfen musst? In der nur das Leistungsprinzip herrscht? Wer viel Einsatz zeigt und wenn er zudem auch noch gut ist, kann viel erreichen und materielle Güter anhäufen. Wer nichts leistet, muss sehen, wo er bleibt… Leistung und Besitz = Glück? Würde dir diese Lebensform gefallen? Oder würdest du lieber in einem anarchistisch angelehnten System leben? Es gibt keine Gesetze, es gibt keine Hierarchien, – der Umgang miteinander verläuft herrschaftslos und nach ungeschriebenen Regeln. Niemand wird unterdrückt, jeder kann dort tätig sein, wo er möchte – man kann hier fast schon von einem Lustprinzip sprechen. Natürlich ist dies nicht unbegrenzter Natur. (Die Besprechung ist meinem LitBlog entnommen.) Egal, ob und was man tun möchte, bei allem hat das Wohlergehen der Gesellschaft oberste Priorität. Eigenen Besitz gibt es nicht. Alles gehört allen und man nimmt sich einfach, was man braucht – aber nur das und nicht mehr. Entscheidungsfreiheit und Besitzlosigkeit = Glück? In ihrem Roman „Freie Geister“ setzt sich Ursula K. Le Guin mit diesen kontroversen Systemen auseinander. Als Kulisse dient ihr dabei das Weltall, respektive der Planet Urras mit seinem Mond Anarres. Vor 200 Jahren siedelten nach einem Aufstand einige der urrasischen Bewohner auf den Mond um. Die Revolutionäre hatten eine eigene „Wunschgesellschaftsform“ im Kopf, die sie auf Anarres umzusetzen suchten. Das Experiment ist auf den ersten, oberflächlichen Blick geglückt, denn schaut man nach Anarres, so scheinen dessen Bewohner an einem Strang zu ziehen. Gesetze werden durch ein ungeschriebenes, umfangreiches Regelwerk ersetzt, dem sich jeder fraglos und vor allem widerstandslos unterwirft. Unterwirft? Ja, unterwirft! Denn so freiwillig geschehehen viele Dinge gar nicht. Innerhalb der recht kurzen Zeit seit der Abkapselung vom Mutterplaneten hat sich das ursprüngliche, revolutionäre Gedankengut derart fest in den Köpfen der Bewohner manifestiert, dass man zwar frei ist – aber die Grenzen, innerhalb derer man es sein kann, erschreckend klein sind. Lange Zeit wird dies entweder nicht bemerkt, oder unreflektiert hingenommen – bis Dr. Shevek, ein begnadeter Physiker, es wagt, über den Tellerrand hinauszuschauen. Er mag den Gedanken der Abkapselung des Anarres vom Urras nicht, leben dort doch schließlich rein evolutionär gesehen, engste Verwandte von ihm. Warum nicht mit ihnen in Kontakt treten, warum sie nicht kennenlernen? Warum nicht mit ihnen kooperieren und vielleicht sogar voneinander lernen? Warum nicht die Mauern in den Köpfen einreißen und diese beiden Gesellschaftsräume vereinen, in welcher Form auch immer? Shevek forciert sein Anliegen – natürlich formuliert er es nicht so deutlich – und erreicht die Erlaubnis zum Besuch des Urras….. In ihrem Roman springt die Autorin kapitelweise zwischen dem Planeten und seinem Mond, erlaubt dem Leser dabei tiefe Blicke in beide Systeme. Dabei verwendet sie neben der klaren, direkten, schnörkellosen Sprache einen eher spröden, unmotionalen Stil, gibt immer wieder passend zur Profession der Hauptfigur physikalisch-theoretische Einschübe, die zudem für weiteren Abstand des Lesers zum Text sorgen. Durch diese „Nicht-Nähe“ zu beiden Systemen kann man sich leicht ohne eine subtil eingeschlichene Vorgabe Le Guins eine eigene Meinung bilden. Sowohl zum Leben auf Anarres, als auch auf Urras. Ob es um den Bereisch von Arbeit und Beruf, dem Privat- und Familienleben, dem der Bildung, der Umwelt, der Gesellschaft mit seinen verschiedenst herausgebildeten Charakteren und der Menschlichkeit geht, die Autorin verschmilzt all das zu einem klugen, lesenswerten, zeitlosen Science-Fiction-Roman vor der Kulisse des Mutterplaneten und seines Mondes. Jede Staatsform beutet sein Volk aus. Die Frage ist nur, welchen Gegenwert man dafür erhält und welchen Zufriedenheitsgrad man dabei erlangt. Je mehr Shevek seinen Horizont erweitert, je mehr gute und auch weniger gute Erfahrungen er während seiner Reise macht und je größer seine Kenntnisse über Urras werden, umso kritischere Einblicke gewährt Le Guin dem Leser auf Anarres. Der Gedanke der Gleichheit ist eigentlich ein schöner. Und wenn man nicht vom Besitz- oder Machtstreben geleitet wird, ebenfalls. Wenn man Dinge nur tut, weil man sie tun möchte, und nicht, weil man sie meint, tun zu müssen. Wenn man aber feststellt, dass manche gleicher sind als gleich, verschiebt sich die Waagschale in eine ungesunde Richtung. Aber auch auf Urras ist nicht alles Gold, was glänzt…. Die Autorin bezeichnet ihre Romane als Gedankenexperimente. Ihre Botschaft lautet: „Mach die Augen auf!“ und „Hör zu!“ In der Tat ist ihr dieses bei „Freie Geister“ gut gelungen. Der Roman ist eine einzige Einladung zum Nachdenken. Nichts ist ganz schwarz, nichts ganz weiß, aber die Grauzone ist riesig und birgt viel Potenzial. Inhalt Der große utopische Science-Fiction-Klassiker in kongenialer Neuübersetzung von Karen Nölle. Ursula K. LeGuins ›Freie Geister‹ ist eine der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird. Ältere Ausgaben sind unter den Titeln ›Planet der Habenichtse‹ und ›Die Enteigneten‹ erschienen. Der einzige Ort auf dem Anarres, der durch eine Mauer von seiner Umgebung abgetrennt wird, ist der Raumhafen. Von hier aus werden die Edelmetalle, die in den Minen des Planeten abgebaut werden, einmal im Jahr zum Nachbarplaneten Urras geflogen. Für die Herrschenden von Urras ist das anarchistische Anarres nicht mehr als eine abhängige Bergbaukolonie, die es möglichst effektiv auszubeuten gilt. Für die Bewohner von Anarres ist ihre Heimat jedoch der einzige Ort im ganzen Sonnensystem, wo sie wirklich frei sind – frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen. Als sich auch auf Anarres erste Herrschaftsstrukturen zu bilden beginnen, begibt sich der Physiker Shevek auf eine riskante Reise nach Urras. Er möchte in Dialog mit dortigen Wissenschaftlern treten und gerät dabei zwischen alle Fronten. Autorin Ursula K. Le Guin, geboren 1929, ist die Grand Dame der angloamerikanischen Science Fiction. Sie wurde mit zahlreichen Literatur- und Genrepreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem National Book Award für ihr Lebenswerk. Zu den Autoren, die sie beeinflusst hat, zählen Salman Rushdie und David Mitchell ebenso wie Neil Gaiman und Ian M. Banks. Quelle: Fischerverlage

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  • Das Buch des Monats Dezember im FISCHER Leseclub: Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen

    Mein wundervolles Weihnachtsfest
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen Im FISCHER Leseclub wird es zum Jahresende noch einmal ganz besonders gemütlich. Gemeinsam mit euch möchten wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns bei dieser Gelegenheit nicht nur einem, sondern gleich vier Büchern im Dezember widmen! So ist für jeden Geschmack das richtige Buch dabei.  Für "Mein wundervolles Weihnachtsfest" von Johanna Basford könnt ihr schon einmal die Buntstifte rauslegen und euch auf viele weihnachtliche Motive freuen, die in der besinnlichen Weihnachtszeit zum Ausmalen und Entspannen einladen.>> Mehr Einblicke gibt es hierRomantik und Liebe stehen bei "Winterzauberküsse" von Sue Moorcroft im Mittelpunkt. Wer es sich also mit einer schönen Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa bequem machen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. >> Zur LeseprobeWen es lieber in fantastische Gefilde zieht, den entführt Charlie Human mit "Apocalypse Now Now" in die Schattenwelt von Kapstadt, die voller Magie und Ungeheuer steckt. >> Zur LeseprobeAber auch für Spannung ist gesorgt, denn in "Blutroter Tod" von Tetsuya Honda steht die toughe Ermittlerin Reiko Himekawa vor einem besonders makaberen Rätsel. Wer bringt zahlreiche Personen um, um Tokio blutrot zu färben?>> Zur LeseprobeGemeinsam mit den FISCHER Verlagen vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Buchtitels unter allen, die sich bis einschließlich 04. Dezember 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und uns verraten, welches der vier Bücher sie am liebsten lesen möchten und warum (ihr könnt auch mehrere Titel angeben). Jeder Gewinner erhält nach der Auslosung seinen Wunschtitel von uns, sodass es dieses Mal insgesamt 100 Gewinner gibt.*In den folgenden Wochen könnt ihr euch über euer jeweiliges Buch austauschen und verschiedene Aufgaben lösen, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. (Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)Wer insgesamt 5 Buchlose sammelt, landet im Lostopf und hat die Chance, eines von 10 Buchpaketen der S. Fischer Verlage zu gewinnen.Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Oktober endet am Sonntag, den 08.01.2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen.Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Aktion und zum Schreiben einer Rezension bis spätestens 08.01.2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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