Ursula K. Le Guin The Other Wind

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Inhaltsangabe zu „The Other Wind“ von Ursula K. Le Guin

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    The Other Wind

    Marcus_Krug

    28. August 2013 um 22:29

    Nach mehr als zehn Jahren nach dem 'letzten' Band der Reihe und einer Sammlung von Kurzgeschichten entführt uns Ursula K. Le Guin erneut und schließlich wieder nach Earthsea. Das wohl letzte Buch (?) der Reihe titelt "The Other Wind". Die Geschichte beginnt mit dem Besuch Alders bei Ged. Dieser lebt zurückgezogen auf Gont im Haus seines einstigen Lehrers. Alder sucht Rat. Nachdem er bereits bei den Zauberern auf Roke nach der Erklärung für seine Träume gesucht hatte, schickte man ihn zum Erzmagier. Jede nacht wird alder von gleichen Traum heimgesucht; er steht auf einem dunklen, windlosen und trockenem Stück Land, welches durch eine Steinmauer getrennt ist. Auf der anderen Seite steht anfangs seine kürzlich verstorbene Frau und fleht ihn an, sie zu befreien. Später ist es nicht nur seine Frau, sondern viele andere Tote, die ihn um das Gleiche bitten. Ausgestattet mit einem Kätzchen, das ihn nachts vor seinen Träumen bewahrt, macht sich Alder weiter auf den Weg nach Havnor. Dort trifft er auf König Lebannen, Tenar und Tehanu. Auch ihnen berichtet er von seinem Traum. Neben diesem Traum hat aber der König noch andere Sorgen, die ihn und sein Königreich plagen. Der Botschafter des Königs der Karg-Inseln weilt mit dessen Tochter im Palast, da man gedenkt die Prinzessin mit Lebannen zu vermählen, um so den ewigen Konflikt zwischen Karg und Havnor beilegen zu können. Lebannen sieht das jedoch anders. Zudem wüten seit geraumer Zeit die Drachen im Westen, weil ihren Anteil vom Land zurückhaben wollen. Tehanu schafft es ihren Brüdern und Schwestern, den Drachen, eine Art Waffenstillstand abzugewinnen, was Lenannen und seinen Gefährten Zeit gibt, sich auf Roke der Lösung der gegenwärtigen Probleme zu widmen. Dort berät man sich und schafft es mit Alders Hilfe die Balance wiederherzustellen - nicht nur zwischen den Toten und den Lebenden, sondern auch zwischen Havnor und Karg und den Menschen und Drachen. Wie nicht anders von Frau Le Guin gewohnt, ist auch diese Geschichte sehr philosophisch. Trotz Drachen, Königen, Prinzessinnen und Konflikten regieren hier eher die leisen Töne. Die Historie, die Mythen und Bräuche der verschiedenen Völker fügen sich am Ende zu einem komplexen Ganzen zusammen und runden den wunderbaren Stil sehr gekonnt ab. Man muss schon zugeben, dass nicht nur die Figuren im Buch im Laufe der Reihe an Reife gewinnen, sondern auch Le Guins Schreibkunst. Absolut Empfehlenswert!

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