Ursula Keller

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Iwan Turgenjew und Pauline Viardot

Neu erschienen am 12.11.2018 als Hardcover bei Insel Verlag.

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Sofja Andrejewna Tolstaja

Sofja Andrejewna Tolstaja

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Erschienen am 06.10.2009
Sofja Tolstaja

Sofja Tolstaja

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Erschienen am 16.08.2010
Madame Blavatsky

Madame Blavatsky

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Erschienen am 01.07.2013
Lew Tolstoj

Lew Tolstoj

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Erschienen am 01.11.2010
Die Farben der Nacht

Die Farben der Nacht

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Erschienen am 28.09.2015
Iwan Turgenjew und Pauline Viardot

Iwan Turgenjew und Pauline Viardot

 (0)
Erschienen am 12.11.2018
Europa schreibt

Europa schreibt

 (0)
Erschienen am 23.09.2003

Neue Rezensionen zu Ursula Keller

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Sokratess avatar

Rezension zu "Sofja Tolstaja" von Ursula Keller

Rezension zu "Sofja Tolstaja" von Ursula Keller
Sokratesvor 7 Jahren

Ein bewegendes Buch, zumal wenn man bereits die einschlägigen Werke Tolstojs und auch das Buch „Eine Frage der Schuld“ von Tolstaja gelesen hat. Letzteres Buch wird verständlicher, denn die Biographie über Sofja Tolstaja zeigt, wie autobiographisch der von ihr geschriebene Roman ist – und ihr eigenes Buch verdeutlicht, wie schwer ihr Leben neben Tolstoi war. Den beiden Autorinnen Ursula Keller und Natalja Sharandak gelingt ein recht gutes Buch; sprachlich konnte es mich nicht in Gänze überzeugen. Für mein Empfinden war die Sprache gut, aber ihr fehlte das „gewisse Etwas“. Trotz alledem liest sich das Buch flüssig; Vorkenntnisse sollte man jedoch mitbringen, da die Autorinnen sehr häufig Bezug zu den wichtigsten Werken Tolstojs nehmen und ihre inhaltlichen Zusammenfassungen knapp ausfallen. An sich verständlich, denn es soll keine Werkeinführung gegeben werden. Das Leben Sofja Tolstajas wird ausführlich durch Tagebuchauszüge und Briefe belegt. Zum Glück hat Sofja reichlich Aufzeichnungen hinterlassen: so lassen sich die beschwerlichen Ehejahre nachvollziehen. Da Tolstoj selbst eifriger Tagebuchschreiber war, liegen auch von ihm Aufzeichnungen vor, die die Schwierigkeiten der Ehe auf das Genaueste erahnen lassen. Die zunächst positiv beginnende Ehe gerät erstmals ins Stottern, als Sofja nicht lang nach der Eheschließung Tolstojs Tagebuchaufzeichnungen aus seinen Jugendjahren lesen soll. Das ausschweifende Leben erschrickt sie, doch sie verzeiht ihm. Tolstoj jedoch versucht sein schlechtes Gewissen ob dieser Jahre durch eine rechtmäßige Ehe auszugleichen; der strebt einem Ideal entgegen, dass möglichweise allzu idealistisch war, denn schon bald nach der Eheschließung muss er erkennen, dass es so einige praktische Unmöglichkeiten gibt. Darüber hinaus muss Sofja feststellen, dass sich das Sexualleben ihres Mannes auch im fortgeschrittenen Mannesalter und in der Ehe nicht bändigen lässt; insgesamt 13 Schwangerschaften muss sie ertragen und etliche Fehlgeburten. Ihren Mann kümmern Schmerzen und Qualen nicht. Das letzte Kind will sie – mittlerweile Mitte 30 – abtreiben, allerdings weigert sich die Hebamme, nachdem sie erfahren hat, wer sich da an sie gewandt hat. Nebenbei muss sich Sofja um Haushalt und Erziehung der Kinder kümmern; ihr Mann schreibt nur und interessiert sich nicht sonderlich für praktische Dinge. Ach so: und seine Werke tippt sie ab und redigiert sie. Erleidet Tolstoj einen seelischen Zusammenbruch, schafft sie die sichere Basis – Tolstaja ist in jedweder Hinsicht der sichere Hafen in Tolstojs Leben. Er jedoch „entgleitet“ in der letzten Hälfte seines Lebens, wird zum religiösen Radikalist, der selbst Zeitgenossen absonderlich und radikal erscheint. Sofja kann hier schon lange weder emotional noch intellektuell folgen, verliert zunehmend die Verbindung zu ihrem Mann. Das Eheleben wird beschwerlich; die Kinder entfremden sich von ihr, die „Jünger“ ihres Mannes beginnen die kritische Sofja als „Problem“ anzusehen. Streitigkeiten um Besitz, Eigentum und Vermögen sowie die Rechte an seinen Werken entstehen. – Den Autorinnen gelingt durch gute Einbindung der autobiographischen Hinterlassenschaften eine gute Darstellung dieses beschwerlichen Lebens. Ich halte das Buch daher für eine gelungene Sicht auf Tolstoj und sein Werk aus der Sicht seiner Frau, die viele philosophische, religiöse und gesellschaftliche Ansichten Tolstojs in seinen Werken komplettiert und in ein bisweilen anderes Licht rückt, mithin eine andere – notwendige – Perspektive erschließt.

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Gedankenkneuels avatar

Rezension zu "Nun breche ich in Stücke..." von Ursula Keller

Rezension zu "Nun breche ich in Stücke..." von Ursula Keller
Gedankenkneuelvor 10 Jahren

Interessantes Buch, meiner Meinung nach aber zu viel unnötig langezogene Analyse über Marina Zwetajewa.

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