Ursula Koch Verspottet, geachtet, geliebt - die Frauen der Reformatoren

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Inhaltsangabe zu „Verspottet, geachtet, geliebt - die Frauen der Reformatoren“ von Ursula Koch

Wäre das Streitgespräch zwischen Luther und Zwingli anders verlaufen, wenn Käthe gekocht hätte? Wurde die Pest in Genf wirklich von Hexen verbreitet? Wie war es möglich, in Straßburg 2.500 Flüchtlinge aus dem Bauernkrieg unterzubringen? Der Blick der Frauen der Reformatoren wurde bisher wenig berücksichtigt. Hier kommen sie miteinander ins Gespräch und lassen die Reformationszeit lebendig werden.
Nach eingehender Recherche und mit viel Einfühlungsvermögen in die damalige Zeit lässt Ursula Koch auf der Grundlage historischer Quellen die Frauen ihre Geschichten erzählen. Manches historische Ereignis erscheint so in neuem Licht. Zu Wort kommen Käthe Luther, Katharina Melanchthon, Anna Zwingli, Katharina Zell, Elisabeth Cruciger, Idelette Calvin, Wibrandis Rosenblatt sowie Argula von Grumbach und eine Anhängerin von Thomas Müntzer.

Spannendes, unterhaltsames, interessantes, bedrückendes und humvorvolles zum Leben der Frauen der berühmten Reformatoren Luther, Zwingli ...

— Buchperlentaucher

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  • Starke, unbeugsame Reformations-Frauen

    Verspottet, geachtet, geliebt - die Frauen der Reformatoren

    Buchperlentaucher

    23. October 2016 um 16:09

    Herzliche Einladung zu einem Plauderrunde mit Katharina Luther, Anna Zwingli, Katharina Melanchthon und Idelette Calvin.Ob religiös oder nicht, man kommt heute nicht mehr darum herum, etwas über die Reformatoren  zu hören. Nur sehr wenig bis gar nichts erfährt man über deren Frauen. (Einzig Ausnahme die Frau von Luther, Katharina von Bora.)Schade, denn es gibt kaum Biografien die so faszinierend sind, wie  die der Frauen der Reformation.  Ursula Koch  ist es zu verdanken, dass nun auch den wenig bekannten, aber meist mutig und entschlossenen auftretenden Ehefrauen der bekannten Protestanten ein "Denkmal" gesetzt wird. Besonders originell finde ich die Art, wie die Autorin die Damen auftreten lässt. Sie sitzen alle gemeinsam an einen Tisch undwarten sogar auf die stille und bescheidene Idelette Calvin.Tod, Verfolgung, Hass und anderes Trübsal haben fast alle diese Frauen mehr oder weniger oft erlebt. Tod mehrerer Angehöriger an einem Tag (Anna Zwingli);  mehrmals aus dem Haus vertrieben (Katharina Luther); verhaftet, verhört, gefoltert, gebrandmarkt und aus der Stadt gejagt (Katharina Kreutter); vier geliebte Ehemänner verloren (Wibrandis Rosenblatt) usw.Das Buch enthält nicht nur traurige und bedrückende Episoden, sondern ist auch in manchen Teilen  ermutigend und humorvoll.Eine Frau stört sich an der Unordnung ihres Mannes und verbrennt ein Teil seiner Schriften. eine verhilft einem gehemmten Priester die Freuden der Nacht zu genießen und eine andere zwingt ihren Mann,sich regelmäßig zu waschen. Immer wieder ist auch von der Entschlossenheit und dem Mut der Frauen zu lesen. Sie verfassen Streitschriften, predigen, setzen sich unter Lebensgefahr für andere ein,  trotzen  der Gefahr der Pest usw."Sie ist bei den Engeln im Himmel. Sie ist bei ihrem Vater, der sie noch lieber hast als wir." Mit solchen Worten versuchten die Reformatoren ihre Frauen nach dem Tod eines Kinder zu trösten. Doch die fühlen sich in ihrer Trauer oft allein gelassen. Dies auch bei der Haus- und Gartenarbeit, bei der Verpflegung und Unterbringung von Gästen, bei der Kinderbetreuung, bei der Krankenpflege usw.Mein Fazit:Wer sich für die Zeit der Reformation aus Sicht der Frauen interessiert, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Dies gilt auch für Leserinnen und Leser die mit der Religion wenig anfangen können. Man erfährt viel über das Leben im Mittelalter.Die Art der Erzählung, Frauen sitzen gemeinsam an einem Tisch und tauschen aus, hat mir gefallen. 

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