Ursula Markus

Autor von Augusto Gansser.

Lebenslauf von Ursula Markus

Ursula Markus, 1941 in Kolumbien geboren, aufgewachsen in Trinidad, Iran und der Schweiz, wohnt heute in Zürich. Die freie Fotografin porträtierte unter anderem Straßenkinder in Bukarest und Menschen mit Alzheimer. 2019 zeichnete die Jury der Swiss Photo Academy sie für ihr Lebenswerk aus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ursula Markus

Cover des Buches Jedes Kind braucht Musik (ISBN: 9783466307289)

Jedes Kind braucht Musik

 (2)
Erschienen am 14.09.2006
Cover des Buches Heimat im Kochtopf (ISBN: 9783858696717)

Heimat im Kochtopf

 (1)
Erschienen am 15.10.2015
Cover des Buches Augusto Gansser (ISBN: 9783909111589)

Augusto Gansser

 (0)
Erschienen am 08.02.2011
Cover des Buches Die Unsichtbaren (ISBN: 9783858699282)

Die Unsichtbaren

 (0)
Erschienen am 13.10.2021

Neue Rezensionen zu Ursula Markus

Cover des Buches Jedes Kind braucht Musik (ISBN: 9783466307289)

Rezension zu "Jedes Kind braucht Musik" von Dorothée Kreusch-Jacob

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Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren


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Cover des Buches Heimat im Kochtopf (ISBN: 9783858696717)K

Rezension zu "Heimat im Kochtopf" von Séverine Vitali

Ein außergewöhnliches und solidarisches Kochbuch
katze102vor 7 Jahren

Séverine Vitali und Ursula Markus ( Fotos) leben in Zürich und engagieren sich dort seit 2009 im Solinetz Zürich, dem Verein, der sich für die Würde und Rechte von Flüchtlingen, Sans-Papiers und Asylsuchenden einsetzt. Beide haben ein Jahr lang Flüchtlinge besucht, einen Teil ihrer Geschichte und Rezepte aus deren Heimat zusammengetragen, wobei der persönliche Kontakt besonders im Vordergrund stand. Was haben Flüchtlinge ( oder netter formuliert: Zufluchtsuchende) im Gepäck, wenn sie eigentlich alles zurücklassen müssen: Erinnerungen, Hoffnung, Erfahrungen, Traditionen …. und Rezepte aus ihrer Heimat, was sind ihre Träume und Ziele?

Fernab von dem, was in unserer Zeit an pauschalen Informationen über Flüchtlingswellen, überfüllten Unterkünften, Vorurteilen und Ängsten verbreitet wird, gibt es hier endlich mal eine ganz andere Darstellung von Zufluchtssuchenden, die sehr wohl auch materielle Werte in ihrer Heimat zurückgelassen haben und auch über Berufsausbildungen verfügen, die sich auf einen Neubeginn in einem anderen Land vorbereitet haben und gerne arbeiten würden. Wunderbar gelingt es Séverine Vitali vor allem die Begegnung, die Gastfreundschaft, das Miteinander in den Mittelpunkt zu stellen und „Brücken zu bauen“.
Die einfühlsamen Portraits der Zufluchtsuchenden aus Afghanistan, Eritrea, Guinea, Honduras, Irak, Iran, Jemen, Libanon, Mongolei, Peru, Senegal, Sri Lanka, Südossetien, Syrien, Tibet und der Ukraine, die von ihrem Leben erzählen fand ich sehr beeindruckend, und Rezepte ihrer Heimat machen das Buch zu etwas ganz Besonderen, das so viel mehr ist, als ein internationales Kochbuch. Besonders beeindruckend fand ich auch die Aufarbeitung der beiden nicht mehr stattgefundenen „Verabredungen“, auf Grund einer plötzlichen Abschiebung und einer Auslieferungshaft. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass sehr viele Fotos ( 200!) eingefügt wurden, die das Buch auflockern und den Zufluchtsuchenden ein Gesicht geben.

Die Rezepte an sich lassen sich gut zubereiten, die meisten Zutaten sind einfach zu besorgen. Gerade wegen ihrer Authentizität werden wir viele Gerichte nachkochen; von einfachen, bis zu tagelang vorzubereitenden Speisen ist alles dabei.
Fazit: Ein wunderbares Buch, das Begegnungen und Annäherungen so einfach darstellt und Mut macht…. und ganz nebenbei auch noch mit den Rezepten aus aller Welt uns alle ein wenig näher an einen Tisch bringt.

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Cover des Buches Jedes Kind braucht Musik (ISBN: 9783466307289)L

Rezension zu "Jedes Kind braucht Musik" von Dorothée Kreusch-Jacob

Rezension zu "Jedes Kind braucht Musik" von Dorothée Kreusch-Jacob
Lesefreund6203vor 10 Jahren

Ganzheitliche Förderung (auch) durch musikalische Erziehung

„Musikalische Erziehung ist immer ganzheitliche Förderung. Kinder entwickeln dabei Fähigkeiten, die weit über den musikalischen Rahmen hinausgehen“.

Fähigkeiten in Bezug auf die Sprachentwicklung, aber auch in Hinsicht auf mathematische und räumliche Vorstellungskräfte.

Das dabei Die Musik für das allgemein Wohlbefinden und die Ausgeglichenheit (nicht nur) des Kindes eine wichtige und wesentliche Rolle spielen kann, das dürfte (auch bei Erwachsenen) allgemein als Erfahrungswert vorhanden sein,

Warum das so ist und wie das genau wirkt, zudem, vor alle, was getan werden kann in der musikalischen Früherziehung, das ist das Thema des Buches der Musikpädagogin Dorothee Kreusch-Jacob. In erster Line findet der Leser ein Praxis- und Ideenbuch vor, dass zudem grafisch in sehr übersichtlicher Form gestaltet ist.

Wichtige grundlegende Erkenntnisse finden sich zusammengefasst und sprachlich leicht verständlich grau hinterlegt, die einzelnen Übungen und Methoden sind in sich abgeschlossen ebenso einfach und zum umgehenden Einsatz in der Praxis konzipiert.

„Kinder kommen als Ohrenmenschen“ auf die Welt, mit dieser Erkenntnis startet die Autorin, verweist auf die Reaktionen des Kindes auf klangliche Beeinflussungen bereits im Mutterleib hin und baut auf dieser Erkenntnis ihr Programm Schritt für Schritt auf.

„Lasst Kindheit klingen!“ ist dabei der Leitspruch, für den Dorothee Kreusch-Jacob eine Vielzahl einfacher Übungen vorlegt. Vom „Rhythmus, eine musikalische Ursprache“ (Trommeln natürlich) bis zur gestalterischen Umsetzung von Liedern und Melodien als Bild oder Bewegung werden dabei die Kinder spielerisch an den „Klang“ und die „Melodie“ herangeführt, können sich erproben (und dabei auch die „Stille“ hören lernen) und auf diesem Weg dann auch „Sprache tanzend erleben“ in der Umsetzung von Liedtexten und Melodien, die durch die Gestaltung als Tanz nebenbei auch noch wesentlich tiefer sich einprägt als nur durch das reine Hörerlebnis.

So bietet Kreusch-Jacob im Buch überzeugend das, was sie als Leitlinie und Ziel vorgibt. Ein „ganzheitliches Lernen“ musikalischer Grundlagen und umfassender „Umsetzung mit allen Sinnen“, bei dem Spiel, Spaß und die Freude an der Entdeckung im Vordergrund stehen.

Grundlegende Erkenntnisse zum ganzheitlichen Lernen und zum Prozess der Umsetzung legt sie dabei, wie für andere grundlegende Erkenntnisse, zwar nur äußerst knapp, durchaus aber nachvollziehbar und für den Einstieg ausreichend vor.

Alles in allem ein sehr praxisnahes Buch, das vor allem zum umgehenden Erproben einlädt. Keine ausufernden Theorieteile und vielfache Anregungen für einfache und umsetzbare Methoden zeichnen dieses in sich geschlossene und hilfreiche Buch aus. Sehr empfehlenswert für all jene, die sich von der „Kraft der Musik“ haben überzeugen lassen und diese „mit allen Sinnen“ an Kinder weitergeben möchten.

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