Ursula Meyer Nellys Geister

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Inhaltsangabe zu „Nellys Geister“ von Ursula Meyer

Das Testament ihrer Großtante Nelly beschert der jungen Kunsthistorikerin Carolin nicht nur eine marode Villa, sondern auch jede Menge Konfliktpotenzial: Neid und Missgunst bei ihrer Verwandtschaft, die Weigerung ihres Lebensgefährten, in dem Haus auch nur zu übernachten, und die Spannungen innerhalb einer Wohngemeinschaft, in der das Zusammenleben schon bald zum Alptraum wird.
Auch Nellys Tod lässt Carolin nicht los. Ist sie wirklich nur an Altersschwäche gestorben? Und welches Rätsel birgt das Kinderfoto, das sie über all die Jahre sorgfältig versteckt hielt?

Für Carolin beginnt die längst fällige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Familie.

Ein wenig anders als erwartet ...

— Wildpony

Ein Buch, das ich mit Spannung gelesen habe. Es hat mir gezeigt, was Fassade ist.

— Ildefons

Packende Geschichte über eine Erbschaft, die Familiengeheimnisse ans Licht bringt, und eine WG voller Konflikte

— vedhrfoelnir

Konnte mich leider nicht so begeistern wie erhofft, ein Roman mit vielen Längen, verliert sich in vielen Nebensächlichkeiten

— Julitraum

Konnte mich absolut nicht fesseln

— Lesezeichen16

Sehr spannender und gut geschriebener Roman rund um ein Familiengeheimnis in Münster!

— Pantagruel

Eine sich etwas in die länge ziehende Geschichte

— Diana182

Sehr langatmig und an einigen Stellen etwas träge.

— hundeliebhaber

etwas langweilig und langatmig

— BF4711

Mehr Drama als Krimi - spannende Lektüre aus dem Münsterland

— ech

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  • Leserunde zu "Nellys Geister" von Ursula Meyer

    Nellys Geister

    Ursula_Meyer

    Liebe Lovely-Books-Fans, sehr herzlich möchte ich euch zu einer Leserunde mit meinem Roman "Nellys Geister" einladen, der im August 2015 erschienen ist. Der Waxmann Verlag in Münster stellt freundlicherweise 15 Exemplare zur Verfügung, um die ihr euch bis zum 3.12.2015 bewerben könnt. Bitte gebt an, ob ihr die Printausgabe oder eine der beiden E-Book-Versionen haben möchtet. Mit dem Gewinn eines Exemplars verpflichtet ihr euch, eure Meinung zu den sechs Unterthemen zu schreiben und abschließend eine Rezension zu verfassen. Es wäre schön, wenn diese Rezension auch bei Amazon, Thalia etc. erscheinen könnte. Natürlich sind auch jene Leser, die schon ein Exemplar besitzen, eingeladen, ihre Meinung abzugeben. Gern beantworte ich eure Fragen und bin sehr gespannt auf eure Rückmeldungen. Sobald ihr euer Besprechungsexemplar erhalten habt, habt ihr sechs Wochen Zeit, um euch untereinander auszutauschen, Fragen zu stellen und eure abschließende Kritik zu verfassen.   "Nellys Geister" spielt in der Gegenwart und an den Orten Münster, Lübeck und Niendorf/Ostsee. Es ist kein herkömmlicher Krimi, sondern ein Familienthriller. Worum geht es? Carolin, 26 und Kunsthistorikerin mit einem Faible für den Brabanter Maler Hieronymus Bosch, erbt die Villa ihrer Großtante Nelly; eine Doppelhaushälfte in Toplage, aber altmodisch, kostspielig und abgewirtschaftet. Da Carolin sie nicht verkaufen darf und nicht vermieten will, beschließt sie, mit ihrem Freund Luca dort zu wohnen. Doch Luca kann sich nur ein Leben und Arbeiten in seinem großzügigen Loft vorstellen. Es kommt zum Streit und zur Trennung, und so sucht sich Carolin, unfreiwillig zum Single geworden, andere Mitbewohner. Nach und nach ziehen der Landschaftsgärtner Benno, seine Freundin Rieke, die Krankenschwester Laura und der angehende Neurologe Jan ein. Doch was sich liest, wie ein so genannter Wohlfühlroman, ist in Wirklichkeit schwere Kost. Die WG schliddert in eine handfeste Tragödie, denn auch Carolins Hausgenossen bringen die Altlasten aus ihrem bisherigen Leben mit. Schon bald machen der Gemeinschaft nicht nur  finanzielle Schwierigkeiten zu schaffen, sie leidet auch unter Eifersüchteleien, Intrigen und  falschen Hoffnungen. Wenn ihr Lust habt, mit mir an der Leserunde teilzunehmen, dann bewerbt euch bitte, indem ihr die folgenden Fragen beantwortet: Was würde euch dazu bewegen, in eine WG zu ziehen außer einem fehlenden Dach über dem Kopf? Wäre sie für euch eher eine Zweckgemeinschaft oder könnte sie als Familienersatz dienen? Noch eine Anmerkung: Ich bin keine WG-Geschädigte. Ich habe nie in einer WG gelebt, doch mich interessiert diese Form des Zusammenlebens sehr. Euch alles Gute und  herzliche Grüße. Ich freue mich auf einen angeregten Austausch mit euch. Ursula Meyer             

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  • Nellys Geister

    Nellys Geister

    Wildpony

    21. March 2016 um 13:10

    Nellys Geister  - Ursula Meyer Kurzbeschreibung Amazon: Das Testament ihrer Großtante Nelly beschert der jungen Kunsthistorikerin Carolin nicht nur eine marode Villa, sondern auch jede Menge Konfliktpotenzial: eine missgünstige Verwandtschaft, einen Lebensgefährten, der sich weigert auch nur in dem Haus zu übernachten, und eine Wohngemeinschaft, die schon bald von Intrigen und falschen Hoffnungen beherrscht wird. Auch Nellys Tod lässt Carolin nicht los. Ist sie wirklich nur an Altersschwäche gestorben? Und welches Rätsel birgt das Kinderfoto, dass sie all die Jahre so sorgfältig versteckt hielt? Für Carolin beginnt die längst fällige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Familie. Mein Leseeindruck: Ich bin leider etwas schwer in die Geschichte des Buches hinein gekommen. Eigentlich bin ich ja ein großer Fan von Familiengeschichten und verschlinge diese gerade zu. Aber die Geschichte von Carolin, welche die alte Villa ihrer Großtante Nelly erbt, zieht sich doch sehr und irgendwie konnte ich mit Carolin nicht so richtig warm werden. Auch die weiteren Protagonisten wie z.B. Carolins Freund Luca und die anderen Mitbewohner der gegründeten WG sind für mich alle ein wenig farblos geblieben und konnten mich nicht wirklich überzeugen. Natürlich verbergen sich einige Rätsel hinter der Erbschaft und dem Haus, aber nicht in dem Rahmen wie ich von der Beschreibung erwartet habe und auch nicht so fesselnd. Fazit: Ich hätte einfach mehr laut der Beschreibung erwartet und habe mich zeitweise durch die Längen des Buches ein wenig gequält. Aber es ist beileibe nicht alles schlecht und negativ, nur konnte es mich persönlich nicht so berühren. Wenn ich ein Buch eine Weile zur Seite lege und dann erst weiter lese hat es meine Leser-Seele nicht so berührt. Für Nellys Geister vergebe ich 3 Sterne.

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  • Ein Haus erben ...

    Nellys Geister

    Ildefons

    28. February 2016 um 16:04

    ... das hat sich jeder schon einmal vorgestellt oder gewünscht. Ursula Meyer stellt diesen "Traum" in ihrem Roman plastisch vor: Da bekommt die Großnichte nicht nur ein altes Gebäude, sondern auch jede Menge Familiengeschichte, von der sie sich eigentlich befreit hatte. Dazu stellen sich ihr die Probleme des täglichen Lebens. Wie lebt man in solch einem alten Haus? Es zeigen sich viele Facetten beim Lösen von Problemen, die man eigentlich gar nicht haben möchte. Und überall scheinen Hintergründe auf, mit denen man nichts zu tun haben wollte. Ein uneheliches Kind der bewunderten Erbtante regt zu forschendem Suchen in der Familie an und macht das alte Haus noch geheimnisvoller. Eine Wohngemeinschaft, die es mit Leben erfüllen sollte, macht alles nur noch undurchsichtiger und problematischer. Ursula Meyer ist es gelungen, Spannung und Hintergründe mit einander zu verknüpfen und den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln. Am Ende erscheint alles wie in einem Kriminalroman ohne einen lange suchenden Detektiv. Hintergründe und Fragen um das Haus lösen sich auf. Oft überraschend! Geheimnisvolle Geschehnisse werden verständlich, und das Feuer wirkt wie ein Purgatorium von Unklarheiten. Wenn ich jetzt durch die Straßen gehe und zu den Häusern emporschaue, kommt mir oft die Frage: Was steckt wohl dahinter?     

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  • Eine spannende, auch sprachlich gelungene Geschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren

    Nellys Geister

    vedhrfoelnir

    08. February 2016 um 23:42

    Beim Stöbern nach interessantem Lesefutter stieß ich zufällig auf diesen Roman, den ich kürzlich gelesen habe. Obwohl ich sonst eher Fantasy lese, hat er mir persönlich gut gefallen und mal eine willkommene Abwechslung geboten, insofern war ich neugierig, was andere darüber denken. Dazu möchte ich nun auch ein paar eigene Gedanken teilen. Um eine hier häufig zu findende Kritik aufzugreifen: Langatmig kam mir das Buch nicht vor. Mir gefallen Darstellungen detaillierter komplexer Charakter und ihrer Konflikte miteinander immer am besten, und davon bekommt man in diesem Buch einiges geboten. Auch wenn ich nicht alle sympathisch finden und mich nicht mit allen identifizieren konnte, war doch keiner dabei, dessen Schicksal und Teil an der Handlung mich so gar nicht angesprochen haben. Ich mochte auch, dass alles insgesamt sehr realistisch wirkt und man keine unglaubwürdigen Wendungen vorgesetzt bekommt, die alles zum Guten wenden. Auch sprachlich hat mich der Text überzeugen können, vor allem die originellen Vergleiche. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen als gelungene Mischung aus Spannung und Drama.

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  • Konnte mich leider nicht so begeistern wie erhofft, ein Roman mit vielen Längen

    Nellys Geister

    Julitraum

    03. February 2016 um 19:52

    Die Kunsthistorikerin Carolin erbt die Villa ihrer kürzlich verstorbenen Großtante Nelly. Auch wenn das Haus recht groß ist und über einen Garten verfügt, so ist es in einem recht desolaten Zustand, Möbel und Hausrat sind nicht viel wert und altmodisch bis verbraucht, der Garten verwildert und zu allem Überfluss verschlingt das Gebäude immense Betriebskosten. Dennoch reagieren die meisten von Carolins Verwandten ein wenig verschnupft bis neidisch, daß dieses Erbe an die Großnichte geht. Carolin kann das Haus aufgrund einer Klausel Nellys in ihrem Testament auch nicht verkaufen. Theoretisch vielleicht doch, aber das bringt Carolin eigentlich nicht übers Herz. Sie beschließt trotz aller Unkenrufe das Haus selbst zu bewohnen, auch wenn ihr Freund Luca nicht mit ihr einziehen will. So gründet Carolin eine Wohngemeinschaft mit Freunden und deren Freunden. Da alle recht unterschiedliche Charakter, verschiedene Lebenseinstellungen und Erwartungen haben, gestaltet sich das Zusammenleben oft sehr schwierig, es kommt zu Spannungen. Zu allem Überfluss häufen sich dann auch noch seltsame Vorkommnisse in der alten Villa. Es scheint, als ob ein heimlicher Besucher, die Bewohner verärgern oder ängstigen will. Sein Motiv ist unklar, aber die Vorkommnisse sind recht abscheulich. Carolin, die Vollwaise ist und eigentlich immer ein gutes Verhältnis zu ihrer Großtante Nelly hatte, beginnt vieles in ihrer Familie zu hinterfragen, so auch Nellys Leben und ihren Tod, der ihr nun auch mysteriös erscheint. Leider konnte mich dieser Roman nicht so recht überzeugen. Er besitzt sehr viele Längen und die Erzählung verliert sich oft in Nebensächlichkeiten und Belanglosigkeiten, die für den weiteren Handlungsverlauf aber nicht tragend sind. Auch etwaig aufkommende Spannung wird dadruch wieder erstickt und das Lesen gestaltet sich sehr zäh. Zudem konnte ich mit keiner der Protagonisten wirklich "warm" werden, was ich sehr schade fand.

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  • Hat mir sehr gut gefallen!

    Nellys Geister

    Pantagruel

    03. February 2016 um 19:22

    Ich habe Nelly's Geister im vergangenen Herbst gelesen, und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Schon Buchcover und Klappentext haben mich sofort angesprochen, und meine Erwartungen sind beim Lesen nicht enttäuscht worden. Im Zentrum der Handlung steht eine junge Studentin, die zu ihrer eigenen Überraschung das Haus ihrer Großtante erbt. Schon bald nach dem Einzug merkt sie, dass ein Unbekannter sie und ihre WG-Mitbewohner aus ihrem neuen Zuhause herausekeln will. Neben dem angenehmen Schreibstil der Autorin (vor allem die Vergleiche sind immer sehr nett, humorvoll und gut gewählt) hat mir besonders gut gefallen, dass neben der spannenden Geschichte, wer hinter dem Eindringling und seinen gemeinen „Überraschungen“ für die Hausbewohner steckt, zum einen auch an der Fassade einer gutbürgerlichen Familie gekratzt wird, und zum anderen sehr bildlich die Aufs und Abs des oft nicht ganz einfachen WG-Lebens geschildert werden. Trotz der vielen Verstrickungen lösen sich am Ende alle Rätsel auf, und es sei nur so viel gesagt, dass hierbei für Überraschung gesorgt ist. Eine echte Empfehlung – vor allem für alle, die gerne gut geschriebene, spannende Romane rund um Familiengeheimnisse lesen!

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  • Einfach zu langatmig

    Nellys Geister

    Lesezeichen16

    02. February 2016 um 20:03

    Inhaltsangabe Das Testament ihrer Großtante Nelly beschert der jungen Kunsthistorikerin Carolin nicht nur eine marode Villa, sondern auch jede Menge Konfliktpotenzial: Neid und Missgunst bei ihrer Verwandtschaft, die Weigerung ihres Lebensgefährten, in dem Haus auch nur zu übernachten, und die Spannungen innerhalb einer Wohngemeinschaft, in der das Zusammenleben schon bald zum Alptraum wird. Auch Nellys Tod lässt Carolin nicht los. Ist sie wirklich nur an Altersschwäche gestorben? Und welches Rätsel birgt das Kinderfoto, das sie über all die Jahre sorgfältig versteckt hielt? Für Carolin beginnt die längst fällige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Familie. Nellys Geister ist der erste Roman von Ursula Meyer. Die Schriftgröße und auch der Schreibstil der Autorin sind meiner Meinung nach, sehr gewöhnungsbedürftig und ich hatte sehr viele Schwierigkeiten in die Handlung zu kommen. Es wurde leider auch beim längeren Lesen nicht besser. Der Klapptext versprach mir eine spannende Familiengeschichte, die sich leider für mich nicht erfüllte. Die Handlung wurde förmlich von Informationen und Details überschüttet, so dass der Spannungsbogen kaum eine reelle Chance hatte sich aufzubauen. Es wurde mir zu langatmig und zudem langweilig. Musste dieses Buch auch mehrmals zur Seite legen. Meiner Meinung nach waren hier auch viel zu viele Personen am Ort des Geschehens und dadurch musste man immer wieder neue Details den jeweiligen Personen zuordnen. Was den Lesefluss sehr störte. Zu keinem Zeitpunkt holte mich diese Geschichte ab und das fand ich sehr schade. Das Thema an sich ist sehr interessant, aber leider scheitert es in diesem Fall an der Umsetzung. Hat mich leider nicht überzeugen können. 2 von 5 Sternen!

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  • Nellys Geister

    Nellys Geister

    Diana182

    25. January 2016 um 13:55

    Das Cover zeigt ein altes Haus bei Nacht. Es wirkt spannend und mysteriös und weckte sofort meine Neugier. Und auch der Klappentext hatte es mir sofort angetan. Dieses Buch hätte auch in einer Buchhandlung sofort meinen Blick auf sich gelenkt. Kurz zum Inhalt: Caroline erbt die alte Villa ihrer Tante Nelly mit der Bedingung, es nicht zu verkaufen! Natürlich ist der Rest der Verwandtschaft damit nicht so ganz einverstanden und macht ihr das Leben schwer, wo sie nur kann. Und auch ihr Freund Luca ist da nicht anders. Er hält nichts von dem Haus und weigert sich mit ihr dort einzuziehen. Nun treibt auch ein unheimlicher Fremder sein Unwesen und hinterlässt unerfreuliche Geschenke.  Was hat es damit auf sich und wer steckt dahinter? Nun zu meiner Meinung: Die Schrift des Buches ist eher sehr klein gewählt  und die Seiten sehr prallgefüllt, was meinen Lesefluss leider etwas ausbremste. Jedoch hat die Autorin einen angenehmen, flüssigen Schreibstil, dem man leicht folgen kann. Somit war man nach wenigen Seiten in der Geschichte und hatte die einzelnen Szenen sehr gut vor Augen. Die Story an sich ist gut verstrickt und erzählt viele kleine Geschichten, die gut miteinander verbunden sind. Jedoch muss man sehr konzentriert lesen und aufpassen, dass man hier nichts durcheiendender bringt und daraus die falschen Schlüsse zieht. Stellenweise zog sich die Geschichte leider  etwas in die Länge. Hier musste ich erst einmal eine Lesepause einlegen und neue Motivation sammeln, da mich die Geschichte nicht mehr fesseln konnte. Dies wird zum Ende hin jedoch wieder besser und alle anfangs erwähnten Geschichten ergeben nun ein stimmiges Gesamtbild. Caroline entdeckt ein lang gehütetes Familiengeheimnis und damit erhält die ganze Geschichte eine für mich unerwartete  Wendung. Das Ende an sich fand ich sehr interessant und gut beschrieben. Mein Fazit: Eine sehr interessante, gut durchdachte Geschichte, die mich stellenweise leider etwas verloren hat.

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  • Nellys Geister

    Nellys Geister

    hundeliebhaber

    24. January 2016 um 10:36

    Carolin bekommt von ihrer Großtante Nelly eine marode Villa geerbt, die sie nicht verkaufen darf. Weil ihr Lebensgefährte Luca sich weigert, mit ihr in diesem Haus zu wohnen, und das Haus für sie allein zu groß ist, nutzt sie die Zimmer für eine Wohngemeinschaft. Ihre Verwandschaft begegnet ihr mit Missgunst und Nelly zweifelt am natürlichen Tod ihrer Großtante. Dann findet sie ein Kinderfoto und setzt sich intensiver mit Nellys Vergangenheit auseinander... Der Klappentext klang für mich sehr ansprechend, weil nach meinem Empfinden eine Familiengeschichte in Kombination mit der aktuellen Wohnsituation voller Turbulenzen und Spannung verspricht. Leider wurde ich von diesen Erwartungen ausgehend enttäuscht. Die Einführung der Charaktere, vor allem Carolins, ist bereits sehr langatmig und ausführlich. Wegen der vielen Namen der Familienmitlgieder brauchte ich eine Weile, bis ich alle Namen den entsprechenden Verhältnissen zugeordnet hatte. Ich hoffte, dass die Geschichte nun Fahrt aufnimmt. Allerdings wurden ständig neue Charaktere mit langen Beschreibungen eingeführt, ohne dass viel passierte. Und das, was passierte wurde durch die Beschreibung der einzelnen Eigenschaften der Charakter entladen, sodass keinerlei Spannung aufkam. Für meinen Geschmack zog sich die Geschichte ewig hin, es kam keine Spannung auf und seitenweise war mich beim Lesen langweilig. Zusätzlich konnte ich mich mit keinem der Charaktere in irgendeiner Weise identifizieren oder sein Verhalten/seine Denkweisen nachvollziehen, was die Lust am Lesen nicht anspornte. Einige Geschehensentwicklungen finde ich in Kombination mit dem eher trägen Schreibstil und der langwierigen Erzählweise sehr schleppend und überaus dramatisch, was für mich etwas konstruiert wirkte, weil die Entwicklungen aus keinem Spannungsbogen resultierten. Das Ende war dann schlüssig und es wurden alle Fragen, die sich während des Leseprozesses aufgetan haben, beantwortet. Leider hatte ich nicht sehr viel Spaß beim Lesen, weil ich mich doch eher langweilte, wollte das Buch aber nicht ungelesen lassen, um die Abläufe und Entwicklungen verstehen zu können - was erst mit dem Ende möglich war. Trotz allem bewerte ich das Buch mit drei Sternen, weil die Geschichte als Ganzes einen netten Ansatz hatte, in sich geschlossen und plausibel ist.

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  • Mehr Drama als Krimi - spannende Lektüre aus dem Münsterland

    Nellys Geister

    ech

    08. January 2016 um 15:59

    Dieses Buch unterscheidet sich doch sehr stark von den bisherigen Büchern von Ursula Meyer, die ich gelesen habe. Kannte ich bisher nur ihre Münster-Krimis um die Kommissarin Sieglinde Züricher, so handelt es sich bei diesem Buch eher um ein Drama mit Krimi-Elementen, das über einen Zeitraum von ca. einem Jahr erzählt wird. Im Mittelpunkt des Buches steht die Kunsthistorikerin Carolin, die von ihrer Großtante Nelly ein etwas heruntergekommendes Haus in Münster erbt, das für sie mit vielen Erinnerungen verbunden ist. Da ihr Freund Luca sich strikt weigert, mit ihr in dieses Haus zu ziehen, gründet sie mit ihrem guten Bekannten Benno und seiner Freundin Rieke eine WG. Später stoßen noch die Krankenschwester Laura und der angehende Arzt Jan hinzu. Doch wer ist der unheimliche Besucher, der immer wieder ums Haus streicht, sich dabei auch Zugang verschafft und unheimliche Botschaften hinterläßt ? Ein Familienmitglied, das Carolin die Erbschaft nicht gönnt ? War der Tod von Nelly wirklich ein natürlicher Tod ? Carolin taucht in die Vergangenheit ihrer Familie ein und fördert Überraschendes zu Tage. Währenddessen sorgt die permanente Bedrohungslage dafür, das in der WG immer mehr die Nerven blank liegen. Auch wenn die Suche nach dem unheimlichen nächtlichen Besucher und seinen Motiven einen breiten Raum einnimmt, stehen in dem Buch doch eher die Mitglieder der WG und ihre Verhältnisse untereinander im Mittelpunkt, Jeder der Hausbewohner hat seine Macken bzw. sogar dunklen Seiten, die nach und nach immer stärker zu Tage treten. Obwohl es dadurch anfangs keine echten Symphatieträger gibt (Carolin wird durch ihre Entwicklung erst nach und nach zu Einem.), fiebert man dennoch mit den Bewohnern mit. Ursula Meyer beschreibt das Ganze in ihrem bekannt ruhigen Schreibstil, die Geschichte ist aber vor allem pychologisch sehr gut ausgearbeitet und entwickelt nach und nach eine ziemliche Sogwirkung, auch wenn das Erzähltempo lange Zeit konstant niedrig bleibt und erst zum Ende etwas anzieht. Die einzelnen Charakter sind sehr gut beschrieben, so das ihre Handlungen immer glaubwürdig bleiben, so krass sie auch ausfallen.

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  • Mehr erhofft!

    Nellys Geister

    BF4711

    08. January 2016 um 12:07

    Verspricht mehr als es hält, da es zwischendurch einfach zu langweilig wird. Fängt ganz gut an, baut aber nie wirklich Spannung auf! Schade, hatte mir wirklich mehr erhofft.

  • Nellys Geister - ein Roman, der viele Seiten zeigt

    Nellys Geister

    H-D

    05. January 2016 um 16:40

    Das Testament ihrer Großtante Nelly beschert der jungen Kunsthistorikerin Carolin nicht nur eine marode Villa, sondern auch jede Menge Konfliktpotenzial: Neid und Missgunst bei ihrer Verwandtschaft, die Weigerung ihres Lebensgefährten, in dem Haus auch nur zu übernachten, und die Spannungen innerhalb einer Wohngemeinschaft, in der das Zusammenleben schon bald zum Alptraum wird. Auch Nellys Tod lässt Carolin nicht los. Ist sie wirklich nur an Altersschwäche gestorben? Und welches Rätsel birgt das Kinderfoto, das sie über all die Jahre sorgfältig versteckt hielt? Für Carolin beginnt die längst fällige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Familie. An sich ist die Geschichte eigentlich sehr gut, aber sie wurde zu träge niedergeschrieben und oft möchte man das Buch einfach auf die Seite legen. Demnach fehlt dem Buch auch etwas Spannung. Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, flüssig zu lesen ist das Buch. Nur der Inhalt lädt zeitweise nicht zum Fortfahren ein. Im Buch gibt es relativ viele Personen und es wirkt so, als hätte jeder dieser Menschen eine kleine Störung oder eine seltsame Vergangenheit. Oft handeln die Personen unmoralisch. Für mein Dafürhalten sind am Ende noch zu viele Fragen ungeklärt und als sehr überraschend empfand ich das Buch ebenfalls nicht.

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  • Ein sprachlich sehr gutes Buch mit ein paar Längen im Mittelteil

    Nellys Geister

    Charlea

    02. January 2016 um 02:49

    Achtung – Spoiler! Nelly verstirbt und hinterlässt ihrer Nichte, der Kunsthistorikerin, ihr Haus. Zunächst hat sie vor, das Haus in seinem Originalzustand zu belassen, doch schnell merkt sie, dass es nicht das ist, was sie eigentlich will. Sie zieht ein und gründet eine WG, in der es jedoch ebenso schnell zu Spannungen kommt, die sich im Laufe der Handlung immer mehr verkomplizieren. Im Haus selber hat man das Gefühl, dass es spukt – aber was erwartet man von einem Buch, dass Nellys Geister heißt? Während der Handlung erleben wir die Protagonistin Carolin, wie sie einerseits immer mehr von ihrer verstorbenen Tante erfährt, andererseits jedoch auch an Entschlusskraft in ihrem eigenen Leben findet. Schon die Entscheidung, in das Haus zu ziehen kostet sie die Beziehung zu Luca, der sich schlichtweg weigert, das Haus als mögliches Heim zu betrachten. Wenn ich hier schreibe, dass man Carolin dabei erlebt, wie sie Nellys Leben ergründet, ist das eigentlich eine Übertreibung, doch das was sie erfährt, dass sie zum Beispiel einen unehelichen Sohn hat, der ihr sogar bekannt ist, ist schon ein Schreck. Zunächst erfahren wir nur, dass sie in ihrer Verwandschaft als verschroben galt, obwohl sie ein absolutes Gespür für den richtigen Geschäftssinn entwickelt hat, eine Apotheke geführt hat und daher am Ende ihres Lebens alles andere als mittellos dar steht. Für mich als Leser haben diese Beschreibungen der Verwandschaft schon zu einem frühen Zeitpunkt meine Sympathien eindeutig auf Nellys Seite gezogen, so dass ich alles, was im Laufe des Buches passiert ist, versucht habe, aus Nellys Sicht zu sehen. Da sie sich entschlossen hat, Carolin das Haus zu vererben, hatte ich immer das Gefühl, ich muss ihr Mut zusprechen bei dem, was sie tut – gerade in Hinblick auf Luca! Die Nebenfiguren in diesem Buch sind allesamt sehr gründlich beschrieben, so dass man als Leser die Chance hat, Charaktere zu hassen, anderen das Glück dieser Erde zu wünschen. Generell finde ich es gut, dass ihre Charaktere dem üblichen Standard Archetypen eines Protagonisten überhaupt nicht entsprechen. Was mir wirklich gut gefallen hat, ist die flüssige Art der Schreibe der Autorin. Ich habe bisher noch nichts von ihre gelesen gehabt, da ich Krimis eigentlich nicht so gerne lese. Hier handelt es sich aber in meinen Augen gar nicht wirklich um einen Krimi, sondern eher um Belletristik, die durchzogen ist von einer Prise Krimi, aber das mag auf andere Leser völlig anders wirken. Am Ende bleiben keinerlei Fragen offen, was einerseits toll ist, da ich generell ein Mensch bin, der Fragen beantwortet bekommen möchte und nicht beantwortete Fragen als Makel empfindet, andererseits habe ich einige Längen im Buch gehabt, die den Spannungsbogen ein wenig gestört haben. Mir hat das Buch dennoch sehr gut gefallen und würde es definitiv weiter empfehlen!

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  • Netter Roman um ein Familiengeheimnis mit einigen Längen

    Nellys Geister

    SunshineSaar

    01. January 2016 um 16:14

    Nachdem ich den Klappentest des Romans „Nellys Geister“ gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte – doch leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Das Buch hatte für mich einige Längen und darunter hat die Spannung etwas gelitten. Das Buch dreht sich um Carolin, die die marode Villa ihrer Großtante Nelly erbt – sehr zum Missfallen ihrer Verwandtschaft. Als sie beschließt in das Haus einzuziehen, trennt sich auch noch ihr Freund von ihr, der sich nicht einmal vorstellen kann, in der Villa zu übernachten. Doch auch die bald gegründete Wohngemeinschaft zeigt schnell Spannungen und wird zu einem regelrechten Albtraum. Dazu kommen einige mysteriöse Vorkommnisse, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzen. Und was hat es mit dem Kinderfoto auf sich, das Nelly versteckt hat? Für Carolin beginnt eine längst fällige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Familie… Der Schreibstil hat mir anfangs etwas Probleme bereitet. Die langen, verschachtelten Sätze hemmten den Lesefluss sehr und das Buch ließ sich dadurch nur stockend lesen. Aber daran konnte ich mich nach einiger Zeit gewöhnen. Zudem ist die Geschichte sehr langatmig geschrieben. Die Autorin hat zwar darauf geachtet, dass man viele Hintergrundinfos zu den einzelnen Figuren erhält, aber einiges fand ich etwas zu überflüssig. Die eigentliche, spannende Story um die Vorkommnisse im Haus und das Geheimnis von Nelly kamen dabei etwas zu kurz. Auch die eigentliche Grundspannung hat unter den vielen Infos sehr gelitten. Die Figuren sind ebenfalls allesamt sehr schwierig. Ich konnte mich mit keiner Figur wirklich identifizieren, was ich schade fand, denn mir ist bei einer Geschichte wichtig, eine Identifikationsfigur zu habe. Aber das ist ja meine objektive Meinung, andere Leser können dies natürlich ganz anders sehen. Trotz allem war die Geschichte rund um die Villa und dem Familiengeheimnis im Gesamten interessant und gut. Auch wenn ich einige negative Punkte aufgezählt habe. Fazit: Ein Buch mit einer guten Ausgangssituation, aber leider zu langatmig geschrieben, was die Spannung etwas gehemmt hat. 

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