Ursula Neeb Die Hurenkönigin

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Inhaltsangabe zu „Die Hurenkönigin“ von Ursula Neeb

Frankfurt 1511: Am Gedenktag von Maria Magdalena wird die Leiche der Hübscherin Roswitha entdeckt. Ursel Zimmer, die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, findet heraus, wer der letzte Freier war. Doch als man seiner habhaft wird, beteuert der verzweifelte Mann, er habe nur einen Auftrag erfüllt. Er erwähnt einen geheimnisvollen Ring, der die Hurenkönigin zwar auf eine heiße Spur bringt, sie aber auch höchster Gefahr aussetzt …

Die Titelfigur wurde mir allzu gefällig dargestellt.

— Arun
Arun

Der historische Krimi hat mir sehr gut gefallen. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Huren in der damaligen Zeit wurden gut beschrieben und man findet sich beim Lesen in die Zeit hinein. Gerne mehr davon!

— wattwurm18
wattwurm18

Spannender Kriminalroman mit einer einzigartigen, kämpferischen Detektivin, die das Herz am rechten Fleck trägt.

— vorleser
vorleser

Spannendes, historisches gut recherchiertes Werk. Ich warte schon gespannt auf die Fortsetzung.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Im 19. Jahrhundert wäre es überzeugender gewesen.

— moorlicht
moorlicht

Ein Krimi mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin. Freue mich bereits auf den August. Da geht es weiter!

— Michelle1965
Michelle1965

Ein tolles Buch, bei dem nicht nur die Freunde gut recherchierter historischer Romane auf ihre Kosten kommen.

— Klusi
Klusi

Lass Dich von Ursula Neeb ins Mittelalter entführen und erlebe, wie aus Liebe, Hass, Missgunst und Egoismus ein spannendes Abenteuer wird.

— Synapse11
Synapse11

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  • Die Hurenkönigin

    Die Hurenkönigin
    samo

    samo

    01. June 2016 um 20:27

    Frankfurt 1511 - die Hübscherin Roswitha wird tot aufgefunden. Vor ihrem Tod wurde sie gequält und gefoltert; die Leiche total verstümmelt. Da die offiziellen Ermittlunger der Sache nur halbherzig nachgehen, macht sich die Hurenkönigin Ursel Zimmer, selbst auf die Suche nach dem Mörder. Und Roswitha bleibt nicht die einzige Leiche... Der Roman spielt im 16. Jahrhundert in Frankfurt. Die Huren haben ihren festen Platz in der Gesellschaft, trotzdem werden sie mit missbilligenden Blicken gestraft und müssen sogar ein gelbes Hurengewand tragen, welches sie als solche sichtbar macht. Vor allem die Geistlichen versuchen die Huren von ihren Sünden abzubringen... Ein sehr spannender und gut recherchierter Roman. Der Verdacht fällt während dem Lesen immer wieder in verschiedene Richtungen, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Leider gibt es trotzdem nur 4 von 5 Sternen und das hat einen einfachen Grund: Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin schnell fertig werden wollte oder irgendeine Frist einhalten musste. Gerade auf dem Höhepunkt der Spannung, wo man die Geschichte wunderbar hätte ausschmücken können, bricht sie plötzlich ab und der Epilog beginnt. Ich musste wirklich zurückblättern, um zu sehen, ob ich nicht eine Seite überschlagen hatte, wirklich schade. Aber sonst ein ausgezeichneter historischer Roman, sehr flüssig geschrieben, was ich selten von solchen gewohnt bin.

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  • Die Hurenkönigin

    Die Hurenkönigin
    aftersunblau

    aftersunblau

    30. November 2015 um 11:27

    Im Jahr 1511 verschwindet die Hübschlerin Rosi spurlos aus dem Frauenhaus am Dempelbrunnen in Frankfurt. Kurz darauf wird sie ermordet und übel zugerichtet am Main gefunden. Bei der Untersuchung stellt sich heraus dass sie an der Lustseuche gelitten hat. In Verdacht gerät ihr letztet Freier, mit dem sich Rosi verbotenerweise außerhalb des Frauenhauses getroffen hatte. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer beginnt auf eigene Faust mit Ermittlungen da die Staatsgewalt nur wenig Interesse an dem Fall zeigt. Dann verschwindet auch noch eine zweite Hure..... Ursula Neeb ist es sehr gut gelungen dem Leser die Arbeit der Huren zur damaligen Zeit zu vermitteln und hat es geschafft uns darüber aufzuklären wie schwierig es damals für die Frauen war zu überleben. Die Sprache am Anfang des Buches ist sehr derb und passt sehr gut zum Thema. Die Handlung ist spannend und gut recherchiert. Ein historischer Kriminalroman der mit seinen gut charakterisierten Personen bis zum Ende spannend war und zum nachdenken angeregt hat.

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  • E Frankforder Mädsche

    Die Hurenkönigin
    xGRETAx

    xGRETAx

    01. February 2015 um 14:08

    E Frankforder Mädsche bin ich auch: von daher musste ich das natürlich lesen. Bisher habe ich nur dieses Buch aus dieser Reihe gelesen - es wird aber nicht das letzte sein. Die Geschichte war interessant ... wobei für mich als Frankforder Mädsche natürlich auch sehr spannend war das "frühere" Frankfurt kennenzulernen. Die Informationen hierüber sind überdies gut recherchiert ! Fazit für andere Leser: lesenswert ... aach wann de kaa Frankforder Mädsche odder Bubsche bisd :-)

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  • Es wird besser ...

    Die Hurenkönigin
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    18. October 2014 um 11:48

    Nachdem ich vom 1. Teil (Das Geheimnis der Totenmagd) nicht so überzeugt war, aber “Die Hurenkönigin” noch in meinem Bücherregal lagerte und ich das Buch nicht ungelesen abgeben wollte, habe ich mich zum Lesen überreden können. In diesem Band geht es wirklich um Ursel Zimmer, die Hurenkönigin. Im ersten Buch wurde sie nur erwähnt und fand weiter keine Beachtung, aber hier gab es schöne Einblicke in das Leben der Huren und wie die Gildemeisterin nun wirklich arbeitet. Schreibstil: Ursula Neeb verwendet wieder eine Menge Adjektive und bemüht sich viele unterschiedliche Wörter für Personen zu finden, so wirkt es einfach zu gekünstelt, wenn in einem Gespräch der eine immer “der Frauenhausknecht” und sein Gesprächspartner “der Geliebte”, “der Gelehrte”, “der Doktor” oder “Berthold” genannt wird. Kurz: Auch dieses Buch erinnert vom Stil eher an einen Schulaufsatz. Allerdings ist dieser Band spannender und auch flüssiger zu lesen als der erste Teil. Was ich aber immer noch gruselig fand ist diese gestellte “alte” Sprache. Wer weiß denn heute noch wirklich wie die Menschen früher miteinander kommuniziert haben? Und wenn ich dann lese, dass Menschen in der dritten Person angeredet wurden und es wirklich gestelzt klingt und einen Satz später kommt “ach wir haben uns halt verkracht”, dann finde ich diese Aussage irgendwie lächerlich und unpassend. Charaktere: Ursel Zimmer scheint eine interessante Persönlichkeit zu sein, aber sehr einfach. Ihr Herz liegt ihr auf der Zunge und sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. War dies damals so? Eine Frau die so eigenständig ist, ich kann es mir schwer vorstellen fand Ursel aber sympathisch. Die Huren fand ich alle sehr liebenswürdig und auch gewisse Praktiken schienen damals schon sehr auf dem Vormarsch zu sein, interessant. Probleme hatte ich wieder mit anderen Figuren, die für mich ohne Hirn handelten und absolut verbohrt waren. Die Handlungen waren für mich unverständlich und es ging mir zu leicht für diese, doch sehr harte, Zeit. Cover: Das Cover ist wunderschö. Rot – verrucht – mit leichtem Gold … Fazit: Der zweite Band kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden und zeigt stilistisch eine deutliche Besserung, dennoch wirkt der Ausdruck zu gestellt. Ich finde, dass es bessere historische Romane gibt und spreche daher keine Leseempfehlung aus, als Lückenfüller ist dieses Buch aber allemal geeignet.

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  • Ursel Zimmer

    Die Hurenkönigin
    harakiri

    harakiri

    01. October 2014 um 15:07

    Ursel Zimmer ist die Vorsteherin des Frankfurter Frauenhauses, sprich Bordells. Als nacheinander 3 ihrer Mädchen zu Tode kommen beginnt sie mit den Ermittlungen, weil ihr die Polizei nicht genug zu tun scheint. Sie kommt allerlei Frömmlerei und Heuchelei auf den Grund und gerät selbst in Todesgefahr. Ursula Neeb ist ein Mittelalterroman gelungen, wie man ihn selten erlebt. Farbenfroh und spannend erzählt, interessant und mitreißend, auf keiner Seite langweilig. Die Person der Ursel Zimmer bekommt genug Raum, um sich zu entfalten und dem Leser sympathisch zu werden um dann am Ende mit ihr mit zu bangen. Auch die Freifrau Lioba wird sehr gut beschrieben in ihrer Bösartigkeit. Die Straßen und Gassen des mittelalterlichen Frankfurt werden vor den Augen des Lesers lebendig, so detailgetreu schildert die Autorin die Schauplätze. Ich hab mich an den Zeilen regelrecht festgelesen und konnte nicht mehr aufhören.

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  • Eine ganz besondere Ermittlerin

    Die Hurenkönigin
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    Frankfurt im Jahre 1511. Unter den Hübscherinnen des örtlichen Frauenhauses macht sich Entsetzen breit: Eine Hure wurde ermordet aufgefunden. Sie trug ein Büßergewand und wurde vor ihrem Tod grausam gefoltert. Für die Ermittler der Stadt ist schnell klar, dass der letzte Freier der Täter gewesen sein muss. Allein die Hurenkönigin Ursel Zimmer hat daran ihre Zweifel und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Zu Recht, denn schon bald findet sich die nächste Ermordete – und sie ist ebenfalls eine Hure! Ein klasse Buch! Ich finde Krimis aus dem Mittelalter ohnehin spannend, aber hier liegt der besondere Reiz noch in der Person der Ermittlerin. Eine Hurenkönigin! Sie ist eine intelligente Frau, die sich durchzusetzen und zu behaupten weiß – und dabei nicht, wie man aufgrund ihres Berufes vermuten könnte, auf ihr Aussehen setzt, sondern auf ihren Verstand. Eine starke Frau, die allerdings auch reichlich persönliche Schwächen hat, was sie überaus menschlich macht. Während ihrer Ermittlungen sieht und erfährt sie Dinge, die sie schockieren und ängstigen. Trotzdem macht sie weiter, weil sie sich um die Huren – ihre Schützlinge – sorgt. Sie war mir total sympathisch! Der Fall selbst war spannend, der Blick in die Welt des Mittelalters wieder einmal faszinierend. Der Rolle der Huren und Frauenhäuser zu dieser Zeit ist im Anhang noch ein sehr lesenswertes Nachwort der Autorin – die Geschichte studiert hat - gewidmet. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat war, dass die Aufteilung in Gut und Böse doch sehr krass war: Sämtliche Kirchenvertreter waren schlecht und die Huren im Grunde alle gut. Ich will wirklich nicht die Rolle der Kirche im Mittelalter beschönigen, aber solche Verallgemeinerungen gefallen mir nun mal nicht und ich bin davon überzeugt, dass es immer einige gibt, die nicht wie die Masse sind. Vielen Dank liebe Sanny fürs Leihen. :-)

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    • 2
    Arun

    Arun

    01. March 2014 um 11:23
  • Frankfurt 1511

    Die Hurenkönigin
    Sabine17

    Sabine17

    28. February 2014 um 22:25

    Ursel Zimmer ist die Gildemeisterin der Huren in Frankfurt. Die Hurenkönigin, wie sie allseits genannt wird, leitet das Frauenhaus am Dempelbrunnen. Eines Tages verschwindet ihre gefragteste Hübscherin und wird einige Tage später grausam zugerichtet aus dem Main gezogen.  Die Hurenkönigin ist bestrebt den Mörder ausfindig zu machen. Bald schon gibt es Anzeichen dafür, dass ein bestimmter Orden mit dem Mord zu tun hat und womöglich Adelige beteiligt sind. Doch dann breitet sich die „Lustkrankheit“ in Frankfurt aus und die Hübscherinnen werden argwöhnisch von Kirche und Volk beäugt. Obwohl die Hurenkönigin sorgsam auf ihre Frauen achtet, wird bei zweien von ihnen und dem Hausknecht die Krankheit festgestellt und sie müssen das Frauenhaus verlassen. Dann verschwindet wieder eine der Hübscherinnen.  Die Hurenkönigin ahnt Böses.  Doch die Zeit scheint ihr davon zu laufen. Welche Rolle spielt die grausame Nonne Theodora, die die Hübscherinnen auf Befehl des Magistrat regelmäßig untersuchen soll? Für die Hurenkönigin wird die Zeit knapp und ihr stehen nur ihr Geliebter Bernhard und der Henker als Helfer zur Seite. Ursula Neeb hat einen spannenden Roman über das Frankfurt im Jahre 1511 geschrieben. Gut recherchiert berichtet sie über die Lebensumstände der Huren zu jener Zeit. Aber auch ein kleiner Einblick in Rechtsprechung und Folter sowie die Problematik mit der „Lustkrankheit“ Syphilis wird dem Leser gewährt.  Ein empfehlenswertes Buch für Liebhaber historischer Romane.

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  • Großartiges Werk

    Die Hurenkönigin
    Sabo07

    Sabo07

    10. January 2014 um 13:00

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Hurenkönigin, eine ehemalige Frankfurter Hure, die weiterhin als Gildemeisterin tätig ist, wird in eine Reihe Mordfälle verwickelt. Die Huren sind in Gefahr, denn irgendwer trachtet ihnen nach dem Leben. Scheinbar macht sie jemand für die Geschlechterpest verantwortlich, aber was hat das alles mit dem reichen Galan zu tun? Geschrieben ist es ausgezeichnet. Je nach Stand lässt Frau Neeb auch ihre Charaktäre sprechen. Kann man die Unterhaltungen der Unterschicht vom heutigen Sprachgebrauch kaum unterscheiden, ist in der Oberschicht deutlich zu hören, dass der Sprachgebrauch sehr viel vornehmer ist. Die Geschichte an sich ist spannend und birgt imer neue Überraschungen und Wendungen. Der Spannungsbogen ist gut gespannt.

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  • Die Hurenkönigin auf Mördersuche

    Die Hurenkönigin
    robberta

    robberta

    07. November 2013 um 10:06

    Die Hurenkönigin von Ursula Neeb ist ein historisch spannender Krimi und spielt in Frankfurt im Jahr 1511, der Schreibstil erinnert mich an "Die Henkerstocher". Die Person der Hübscherinnen werden behutsam eingeführt. Der Spannungsbogen nimmt zu,als die Hübscherin Roswitha verschwindet und ermordet aufgefunden wird. Die Hurenkönigin macht sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Leider hält der Spannungsbogen nicht was er verspricht denn der/die Täter wurden für meine Begriffe zu spät eingeführt. „Das Geheimnis der Totenmagd“ hat mir besser gefallen.

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  • Die Hurenkönigin

    Die Hurenkönigin
    buchleserin

    buchleserin

    22. October 2013 um 11:52

    Das Buch: Am Gedenktag von Maria Magdalena wird in Frankfurt die Leiche der Hübscherin Roswitha aus dem Main gezogen. Der Körper der Toten weist schlimme Verletzungen auf und ist in ein Büßergewand gehüllt. Die Untersuchung der Leiche ergibt, dass Roswitha an Syphilis erkrankt war. Ursel Zimmer, die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, findet heraus, wer Roswithas letzter Freier war. Die Stadt leitet eine Fahndung ein, doch Ursel ist sich plötzlich nicht mehr so sicher, ob man dem Richtigen auf der Spur ist. Und so scheut die Hurenkönigin keine Mittel und Wege, um den Mörder, der ihre Mädchen bedroht, zu finden – und entkommt schließlich selbst nur knapp dem Tod … Die Autorin: Ursula Neeb hat Geschichte studiert. Aus der eigentlich geplanten Doktorarbeit entstand später ihr erster Roman Die Siechenmagd. Sie arbeitete beim Deutschen Filmmuseum und bei der FAZ. Heute lebt sie als Autorin mit ihren beiden Hunden in Seelenberg im Taunus. Meinung: Der Roman beginnt bereits sehr interessant und spannend. Die Schreibstil von Ursula Neeb ist flüssig und gut zu lesen und der damaligen Sprache angepasst. Die Handlung ist spannend geschildert. Als die Leiche der Hübscherin Roswitha gefunden wird, die brutal misshandelt und gefoltert wurde vor ihrem Tod, ermittelt die Hurenkönigin auf eigene Faust. Der Roman ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Die Protagonisten sind gut dargestellt. Ursel war mir gleich sehr sympathisch. Auch die Schauplätze sind sehr gut beschrieben, so dass ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen konnte. Mir hat der historische Roman „Die Hurenkönigin“ sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Roman mit der Hurenkönigin von Ursula Neeb. Fazit: Ein spannender historischer Roman, sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Hurenkönigin" von Ursula Neeb

    Die Hurenkönigin
    Synapse11

    Synapse11

    Eine Hure ermittelt im Kloster Inhalt: Die Hure Rosi bekommt von einem “Kunden” mehr Geld zugesteckt als sie je erahnt hätte. Noch mehr wird ihr versprochen, wenn sie sich im Wald mit einem Freier trifft, der sie ausgewählt hat. Dieses Geschäft will Rosi sich nicht entgehen lassen. Am nächsten Tag wird sie vermisst und bleibt verschwunden. Hat Rosi das Leben im Frauenhaus satt, oder ist sie in Gefahr? Nachdem weitere Huren verschwinden macht die Hurenkönigin des Frauenhauses sich selbst auf den Weg um zu ermitteln. Wird sie jemals zurückkehren? Meine Meinung: Von der Autorin hab ich bereits “Das Geheimnis der Totenmagd” gelesen und war sehr begeistert. Mit “Die Hurenkönigin” ist Ursula Neeb ein weiterer packender historischer Roman gelungen. Das Cover ist sehr ansprechend und passt durch die Farbgebung gut zum Thema, die ornamentale Gestaltung wiederum gut zum Mittelalter. Die Spannung wird von den ersten Seiten an aufgebaut und bleibt durchgehend erhalten. Im ersten Drittel taucht Rosis Mörder bereits auf, der Leser kann ein Stück in seine Seele blicken. Wer es ist, bleibt jedoch hinter dem geheimnisvollen “er” verborgen. Oder ist es doch kein Mörder gewesen? Die Handlung ist sehr temporeich und wirft immer wieder neue spannende Aspekte auf. Der Leser lernt viele (jedoch nicht zu viele) Charaktere kennen, kann mit den Protagonisten “mitfiebern”und hat die Situation “greifbar” vor Augen. “Die Hurenkönigin” ist ein Buch, wo man als Leser nicht nur liest, sondern mittendrin ist im Geschehen, atemberaubende Spannung bis zur letzten Seite. Wenn ich das Buch aus Zeitgründen aus der Hand legen musste, konnte ich es bis zum Weiterlesen kaum erwarten. Auch fragte ich mich die ganze Zeit, wer die Frau im schwarzen Gewand mit dem Engelsgesicht und den kalten Augen sein könnte. Auch ein Fünkchen Humor war dabei. Z. B fand ich originell, dass der Scharfrichter “Kalbfleisch” heißt. Ich vermag nicht zu sagen, welches Buch spannender ist, der Vorgänger “Das Geheimnis der Totenmagd” oder “Die Hurenkönigin” - Man sollte beide gelesen haben. Die Reihenfolge ist jedoch egal. Beides sind unterschiedliche und in sich abgeschlossene Handlungen. In diesem Buch sind die Einzelheiten über Foltermethoden, Qualen, Tod etc. nicht mehr so detailliert beschrieben wie im Vorgänger. Wem dies im Vorgänger zu ausführlich war, kann dieses Buch getrost lesen. Es wird erwähnt, aber nicht “ausgeschmückt”. Ich fand es gut, dass im Anschluss des Buches eine kurze Zusammenfassung über geschichtliche Hintergründe des Mittelalters und die Bedeutung bzw. Herkunft der Namen geschildert wurde. Meine Lieblingstextstelle: “Aber konnte nicht das nötige Quäntchen Hass aus einem Moralapostel einen Mörder machen?” (S. 170) Fazit: Lassen sie sich von Ursula Neeb ins Mittelalter entführen und erleben sie, wie aus Liebe, Hass, Missgunst und Egoismus ein spannendes Abenteuer wird.

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  • Mittelalterliche Ermittlungen - in zweifacher Hinsicht

    Die Hurenkönigin
    moorlicht

    moorlicht

    05. August 2013 um 11:56

    Die Leiterin des Frankfurter Hurenhauses anno 1511 - allgemein als die Hurenkönigin bezeichnet - ermittelt auf eigene Faust über die Morde der ihr anvertrauten Hübschlerinnen. Von der Stadtverwaltung bekommt die Frauenhauswirtin Ursel Zimmer dabei wenig Unterstützung. Was allerdings auch niemanden verwundern dürfte, da die Huren der damaligen Zeit zu den Unehrlichen gehörten und gerade mal in den Stadtmauern als geduldet anzusehen waren. Im Ansatz werden auch die Vergangenheiten der einzelnen Beteiligten umrissen. Leider nur nicht ausführlich genug, um den wünschenswerten Tiefgang zu erreichen. Das unbestimmte Gefühl, gerade einmal an der Oberfläche der Ursel Zimmer und später auch des Mörders zu kratzen, taucht hartnäckig immer wieder auf. Dabei gäbe es dazu bestimmt noch viel mehr zu erzählen. Das Leben einer Hübschlerin war ja - wie auch in der Erzählung mehrmals angedeutet - nicht frei von einigen Höhen und Tiefen. Zum Ablauf des Romans ist schwer etwas  zu sagen, ohne die Hintergründe aufzudecken. Der Verlauf der Morde und die Gründe dazu sind nicht völlig von der Hand zu weisen. Trotzdem - als ein mittelalterlicher Krimi überzeugt mich 'Die Hurenkönigin nicht. Die Handlungsweise gerade der Hauptprotagonistin ist zu 'modern'. Nicht einmal scheint ihr auch nur im Ansatz der Gedanke zu kommen, daß der Bürgermeister sie wie jede andere Frau ihres Gewerbes jederzeit vor die Tore der Stadt setzen kann - wozu es dann ja auch letztendlich fast kommt. Im Gegenteil geht Ursel Zimmer die Stadtoberen in einer herausfordernden Art und Weise an, die für eine Zeit, in der Frauen schon von vornherein wenig Eigenverantwortlichkeit besaßen, wenig Glaubwürdigkeit besitzt. Wäre die ganze Handlung beispielsweise in das 19. Jahrhundert verlegt worden, hätte sie wohl eher überzeugen können. "Die Vorsteherin der Hurengilde, die auch mit über fünfzig Jahren noch eine schöne Frau war, legte mütterlich den Arm um Rosi." Diese Beschreibung über das Aussehen der Frauenhauswirtin tritt ziemlich zu Anfang des Buches auf und ist auch einer der Gründe, weswegen mich der Roman nicht wirklich überzeugen konnte. Sicher gab es auch in der Zeit um 1500 Frauen, die im vergleichsweise hohen Alter ihr gutes Aussehen erhalten hatten. Aber dass es einer Frau gelungen sein soll, die eine lange Zeit in dem 'Beruf' einer Hübschlerin tätig war und - wie im Lauf der Geschichte auch offenbar wird - eine lange Zeit der Drogensucht hinter sich hat, erscheint mir nicht überzeugend.

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  • Frankfurts Hübscherinnen in Gefahr

    Die Hurenkönigin
    nicigirl85

    nicigirl85

    19. July 2013 um 22:27

    Wir schreiben das Jahr 1511 und befinden uns im mittelalterlichen Frankfurt am Main. Ursel Zimmer ist die Vorsteherin des städtischen Hurenhauses, herzensgut und hat für jede ihrer Frauen ein offenes Ohr. Sie achtet stets darauf, dass alle Frauen sauber und gesund bleiben und sich nicht unnötigen Gefahren aussetzen. Das Leben einer Hübscherin ist nicht leicht, gebrandmarkt mit dem gelben Hurengewand und jedwedem schmierigem Lüstling ausgesetzt, aber als die Lustseuche ausbricht sind die Frauen noch weniger gern gesehen. Am Hurenhaus und in dessen Umgebung tauchen Verschmähungen der Gilde auf, wie beispielsweise eine tote Katze. Als dann aber plötzlich die begehrte Hure Roswitha, kurz Rosi, verschwindet und wenig später tot gefunden wird, ahnt Ursel, die Hurenkönigin, dass jemand etwas gegen ihre Mädchen hat. Die Suche nach dem Täter, der es bald nicht nur bei einem Opfer belässt, beginnt. Dabei gerät alsbald auch Ursel selbst in Gefahr... Bei dem Roman "Die Hurenkönigin" handelt es sich um einen herrlichen, historischen Schmöker, der auf leichte Weise spannend zu unterhalten weiß. Ursula Neebs Schreibstil lässt sich so flüssig lesen, dass der Leser regelrecht durch das Buch fliegt. Die geschilderten Ereignisse, insbesondere die Schmähungen, denen die Frauen, egal ob Hure oder Kaufmannsfrau ausgesetzt sind, wirken äußerst realistisch und versetzen einen in eine Zeit zurück, in der man lieber nicht gelebt haben möchte. Auch die Wortauswahl der Autorin finde ich äußerst gelungen und erfrischend, denn das Wort Hübscherin war mir bis dato gar nicht bekannt. Positiv hervorheben möchte ich außerdem das hübsche Cover, sowie die äußerst angenehme Schriftgröße des Textes. Die Kapitel sind zwar recht lang gehalten, da die Geschichte aber so spannend ist, stört dies nicht weiter. Fazit: Ein historischer Schmöker mit Krimieinfluss, der sehr gut zu unterhalten weiß. Ideal um nach einem stressigen Arbeitstag abzuschalten. Empfehlenswert!

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  • Band 1 der Hurenkönigin aus Frankfurt

    Die Hurenkönigin
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    09. May 2013 um 20:39

    *ÜBER DIE AUTORIN* Ursula Neeb hat Geschichte studiert. Aus der eigentlich geplanten Doktorarbeit entstand später ihr erster Roman Die Siechenmagd. Sie arbeitete beim Deutschen Filmmuseum und bei der FAZ. Heute lebt sie als Autorin mit ihren beiden Hunden in Seelenberg im Taunus. Quelle: amazon *COVER*Durch die gedeckten, teilweise verwischten Farben findet man sich direkt im historischen Bereich wieder. Auf der Titel lässt auf eine spannende Geschichte hoffen. *STORY*1511 in Frankfurt. Die Leiche der Hübscherin Rosi wird gefunden. Die Hurenkönigin, auch Frauenwirtin genannt, da bei ihr alle städtischen Huren wohnen und arbeiten, muss die Leiche identifizieren. Dabei stellt sie fest, dass Rosi übel zugerichtet wurde. Was war passiert? Wer ist der Mörder? Während die Gildeschwestern noch ganz ausser sich sind, geschehen weitere seltsame Dinge und eine weitere Hure verschwindet, wird kurz darauf gefunden - tot. Nun ist Ursels Drang nach Vergeltung und Aufklärung gefestigt. Sie möchte, die Morde aufklären und begibt sich dabei selbst in eine missliche und gefährliche Lage. *FAZIT*Durch die sehr gut recherchierte Geschichte, und die nahezu bildliche Darstellung der Charakteren ist dieses Buch für historisch interessierte Leser zu empfehlen. Man erhält während des Lesens gleichzeitig noch mittelalterliches Wissen vermittelt und auch die moderne Sprache machen das Buch zu einem Erlebnis.Ursula Neeb zählt für mich zu den ganz Großen! Vielen Dank für dieses Buch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Ich vergebe für dieses Buch die volle Punktzahl.

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  • Die Hurenkönigin

    Die Hurenkönigin
    CarmenM

    CarmenM

    20. April 2013 um 18:28

    Frankfurt 1511. Im städtischen Hurenhaus machen sich die Hübscherinnen und ihre Gildemeisterin Ursel Zimmer große Sorgen. Ihre Kollegin Rosi ist verschwunden und wird kurze Zeit später gefoltert und ermordet im Main gefunden. Ihr letzter Freier gerät unter Verdacht, doch der hat nur einen Auftrag ausgeführt und Rosi zu einem Mann gebracht, der einen auffälligen Ring trug. Die Hurenkönigin nimmt sich der Sache an und ermittelt eigenmächtig. Dabei gerät sie in allergrößte Gefahr. „Die Hurenkönigin“ ist ein gut recherchierter historischer Krimi, in dessen Mittelpunkt eine, für diese Zeit sehr selbstbewusste, außergewöhnliche Frau steht. Obwohl der Berufsstand der Huren damals wie heute vom Volk verachtet wurde, genießt Ursel ein gewisses Ansehen beim Magistrat der Stadt, denn das Frauenhaus ist eine wichtige Einnahmequelle. Durch die Verknüpfung von Krimi mit historischem Roman spricht das Buch einen großen Leserkreis an. Ich habe es sehr gerne gelesen. Der Schreibstil, der Inhalt und die gut beschriebenen, sympathischen Charaktere haben mir gut gefallen. Darum gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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