Ursula Neeb Die Hurenkönigin und der Venusorden

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Inhaltsangabe zu „Die Hurenkönigin und der Venusorden“ von Ursula Neeb

Frankfurt am Main 1512: Die charismatische Alma und ihre verführerische Tochter Irene bescheren dem Frauenhaus am Dempelbrunnen einen Zulauf wie in besten Zeiten. Auch die Hurenkönigin Ursel ist fasziniert von Alma – so sehr, dass sie sich von ihrem langjährigen Geliebten trennt. Doch als man die Leiche eines Ratsherrn findet, verdächtigt man Alma, weil sie einen heftigen Streit mit ihm hatte. Die Hurenkönigin ermittelt und findet heraus, dass mehrere Personen gute Gründe hatten, dem Senator nach dem Leben zu trachten. Als ihr schließlich klar wird, wer den Mord wirklich begangen hat, muss sie um ihr Leben bangen…

Die Hurenkönigin konnte mich begeistern

— Arkascha
Arkascha

Die Hurenkönigin ermittelt wieder. Für Fans von historischen Romanen ein absolutes Muss.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Mörderisches Geschehen im Frankfurt des 16. Jahrhunderts, spannend!

— vielleser18
vielleser18

Gelungene Fortsetzung der Hurenkönigin.

— mabuerele
mabuerele

Ich würde für dieses Buch die Bezeichnung: historischer Märchen-Krimi erfinden.

— Gelinde
Gelinde

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    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    kessi

    kessi

    07. September 2016 um 20:58

    So, nun auch endlich meine Rezi Nachdem ich von dem „Die Hurenkönigin“ gelesen hatte, war ich schon ganz gespannt auf den folgenden Teil. Und es wurde meinen Erwartungen gerecht. Die Autorin Ursula Neeb ist ihren Schreibstil treu geblieben. Dieser versetzt den Leser in das Jahr 1512 an die Seite von Die Hurenkönigin,genannt Ursel Zimmer, die in Frankfurt ein Bordell betreibt. Nun möchten zwei Hübschlerinnen in ihrem Bordell arbeiten und obwohl kaum Platz vorhanden ist, da das Bordell voll ist, entschließt Ursel sich die beiden noch aufzunehmen. Es handelt sich hierbei um Alma und Irene Deckinger. Diese sind Mutter und Tochter. Wie zur damaligen Zeit üblich, kamen die Menschen in großen Scharen in die Städte,aus welchen Gründen auch immer, wenn große Ereignisse anstanden. Diesmal handelt es sich um die Frankfurter Frühjahrsmesse. Alma und Irene gehören dem Venusorden an. Sie berichten Ursel davon und diese ist von den beiden ganz begeistert. Nun wird die Leiche des Ratsherrn Uffstein aufgefunden. Wer ist der Mörder. Verdächtig wird Alma, die zuvor einen Streit mit Uffstein hatte. Nun beginnt Ursel selber zu recherchieren, da eventuell mehrere Täter in Frage kommen könnten. Und was dabei zu Tage kommt, ist nicht ganz ungefährlich. Es erfolgt sogar ein Angriff auf Ursels Freund Bernhard Wanebach. Nun, wie es weitergeht, sollte der Leser alleine raus finden. Da würde ich zu viel verraten. Mir hat dieser Teil der Hurenkönigin ebenso gut wie der andere gefallen. Die Autorin versteht es, den Leser mit in seinen Bann zu ziehen: Sie hält den Spannungsbogen so gut, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch die Liebe zum Detail ist deutlich spürbar.Hinzu kommt der flüssig, verständliche Schreibstil. Ebenfalls ist das Cover wunderschön gelungen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen für all die diejenigen, die sich für die damalige Zeit interessieren und auch an der Lösung von Kriminalfällen interessiert sind. 

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  • Neues von der Hurenkönigin

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    samo

    samo

    01. June 2016 um 19:46

    Der neue Roman von Ursula Neeb spielt ebenso wie sein Vorgänger in Frankfurt am Main, im Jahre 1512. Während der Messewochen kommen zwei Hübscherinnen ins Frauenhaus am Dempelbrunnen: Alma und ihre wunderschöne Tochter Irene. Beide gehören dem Venusorden an.Als Jakob Fugger und die Ratsherren einen Abend im Frauenhaus verbringen, endet dieser in einem Streit mit dem Ratsherren Claus Uffsteiner. Der Ratsherr, von dem bekannt ist, dass er gerne einmal die Hand gegen seine Frau erhebt, wird am nächsten Morgen bestialisch ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt als erstes auf Alma, die dem Ratsherrn zuvor gedroht hatte. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer zweifelt allerdings daran und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Und auch dieses Mal begibt sie sich wieder in Gefahr um den Mord aufzuklären…Wie auch schon der Vorgängerroman vereint dieser Roman Historisches mit Kriminalistischem. Ursula Neeb versteht es, die Bilder vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen. Das Buch liest sich flüssig, man möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Die Verdachtsmomente, die bei dem Leser aufkommen, wandern von einer Person zur nächsten, bis am Ende aufgeklärt wird, wer der Mörder war. Ich bin mittlerweile ein großer Fan von den Büchern der Autorin, da sie immer spannend geschrieben und gut recherchiert sind.

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  • Die Hurenkönigin und der Venusorden

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Arkascha

    Arkascha

    21. December 2015 um 19:31

    Vorweg möchte ich erwähnen, das ich den Vorgänger zu diesem Buch nicht gelesen habe, was aber für mich absolut nicht störend war. Die Hurenkönigin Ursel gibt der wunderschönen Irene und ihrer Mutter Alma ein Zimmer in ihrem Frauenhaus. Durch Irene läuft das Geschäft fantastisch und Ursel ist von Alma fasziniert, die dem Venusorden angehört. Dies führt jedoch zu Streitigkeiten mit ihrem Geliebten Bernhard und auch Irmelin, Dienstälteste und Freundin von Ursel, ist von den beiden Ulmerinnen nicht wirklich angetan. Als nun ein Senator ermordet und Alma verdächtigt wird, fängt Ursel an zu ermitteln... Das Buch ist klasse geschrieben, es lässt sich flüssig lesen und bleibt spannend. Auch wenn ich mir relativ früh sicher war, wen ich für den Mörder halte, wurde ich immer wieder verunsichert und so blieb das Buch die ganze Zeit über spannend. Jeder Charakter ist so beschrieben, das man ein klares Bild von ihm hat und man fühlt sich beim lesen wirklich mitten drin im Geschehen. Mich konnte das Buch begeistern, auch wenn es nicht zu den anspruchsvollsten gehört.

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  • Die Hurenkönigin in Aktion

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    flieder

    flieder

    30. November 2015 um 22:11

    Alma und ihre Tochter Irene zieht es zur Frühjahrsmesse nach Frankfurt um hier gutes Geld zu verdienen. Trotz vollem Haus finden sie bei der Gildenmeisterin Ursel Zimmer in deren Hurenhaus Unterschlupf. Die Schönheit von Irene lässt die Freier Schlange stehen und zieht allsbald auch den Neid der anderen Huren auf sich. Als dann auch noch der Händler Fugger, der hier in Frankfurt Geschäftsverbindungen sucht, Irene für sich beansprucht kommt es zum Streit mit dem Ratsherrn Uffsteiner. Dieser beschimpft Irene und verlässt wutentbrannt das Hurenhaus. Als er am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf Alma, die dem Ratsherrn im Streit den Tod wünschte. Unter dem peinlichen Verhör soll sie den Mord gestehen, aber sie bleibt eisern und beteuert ihre Unschuld. Als dann auch noch Bernhard, der Freund von Ursel mit dem Messer niedergestochen wird, fängt Ursel an selbst nach dem Mörder zu suchen, nicht ahnend das der schon ein Auge auf sie geworfen hat. Mich hat dieses Buch überzeugt und ich werde mir auch die beiden Vorgängerbände um Ursel Zimmer besorgen. Die Spannung bleibt durchweg erhalten und durch den flüssigen Schreibstil merkt man gar nicht wie eine Seite nach der anderen wegfliegt. Durch die anschaulichen Beschreibungen fühlt man sich mitten in das alte Frankfurt um das Jahr 1512 versetzt und steht mittendrin im Geschehen. Ursula Neeb versteht es den Leser in eine andere Welt zu entführen. Fans, die historische Krimis lieben, sollten hier absolut zugreifen

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  • Rezension zu "Die Hurenkönigin und der Venusorden" von Ursula Neeb

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    tigerbea

    tigerbea

    03. July 2015 um 11:43

    Frankfurt, 1512. Alma und ihre Tochter Irene ziehen Ursels Frauenhaus. Durch sie floriert das Frauenhaus wieder richtig. Alles läuft gut, bis die Leiche eines Ratsherren gefunden wird. Alma wird verdächtig, da sie kurz zuvor mit ihm einen Streit hatte. Hurenkönigin Ursel findet heraus, daß sehr viele Personen Grund hatten, dem Ratsherren den Tod zu wünschen. Als sie dem wahren Mörder auf die Schliche kommt, gerät ihr eigenes Leben in Gefahr. Ein neuer Band um die Hurenkönigin, der sich sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen läßt. Die Autorin hat einen sehr schönen, fließenden Schreibstil, durch den sich das Buch sehr schön lesen läßt. Der Spannungsbogen ist eher in der mittleren Höhe angesiedelt, denn es steht wohl eher der historische Roman im Vordergrund. Aber für mich hat es gereicht, ich fand die Spannung trotzdem gut und ausreichend. Gelungen ist die Beschreibung der Personen. Es wird jede Person ausreichend dargestellt, um sich ein Bild von ihr machen zu können. Sehr schön finde ich persönlich auch die Darstellung des damaligen Lebens. Hier sieht man wirklich alles deutlich vor Augen und bekommt ein gutes Bild, wie hart das Leben damals war. Eine gelungene Fortsetzung!

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  • War Alma wirklich die Mörderin?

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Lerchie

    Lerchie

    04. February 2015 um 12:31

    Im Prolog sah sich die Hurenkönigin mit Alma und Irene nackt auf  einer Wiese, auch Männer waren unter den über hundert Menschen. Sie schlief ein. Als sie aufwachte sah sie eine Schattengestalt mit einer Sichel in der Hand und bekam Angst. Sie rannte um ihr Leben. Am nächsten Tag sollte die Frühjahrsmesse in Frankfurt stattfinden.  Die Huren hofften auf bessere Einnahmen als bei der Herbstmesse. Da kamen zwei Auswärtige auf das Hurenhaus zu. Sie waren aus Ulm und hießen Alma und ihre Tochter Irene. Nach langem Überlegen überließ die Hurenkönigin ihnen die letzte Kammer die noch frei war: Ingrids ehemaliges Zimmer. Alma war in Ulm Frauenhauswirtin gewesen das jedoch geschlossen worden war. Irgendwie war die Hurenkönigin sehr von Alma angetan und Irene lockte viele Freier in das Hurenhaus. Alma erzählte Ursel auch von dem Orden der Venusschwestern, dem die beiden Auswärtigen  angehörten. Und Ursels Geliebter Bernhard von Wanebach hatte es Irene angetan, denn sie war sehr hübsch. Ursel wurde eifersüchtig. Und die beiden stritten sich. Eine Frau saß in ihrem Haus und fror. Sie hatte Angst vor ihrem Mann, dem Uffsteiner, der immer die Holzscheite zählte, die sie verbraucht hatte. Er war gewalttätig, schlug sie. Nur die Tochter Gertrud ließ sich von ihm nichts gefallen. An diesem Abend nahm Gertrud ein Messer an sich. Die Stadt Frankfurt sollte Besuch bekommen. Der Fugger aus Augsburg hatte sich angekündigt. Für den Empfang sollte die Hurenkönigin und noch drei andere Huren schöne und wertvolle Kleidung bekommen. Im Hurenhaus wollten sie dann Geschäfte besprechen. Als dann einer der Männer aus Frankfurt, dem Fugger die Hübscherin Irene abspenstig machen wollte, kündigte dieser die Geschäfte auf, und ging. Irene nahm er mit. Das war sehr über für viele der Geschäftsleute und für den Schwager dieses Mannes besonders. Als der Uffsteiner dann am nächsten Morgen tot aufgefunden wurde. Wurde Alma des Mordes an ihm verdächtigt, da sie ihm an Vorabend gedroht hatte… Was hatte Alma bloß an sich, dass die Hurenkönigin ihr verfallen war und sogar ihren Geliebten Bernhard vor den Kopf stieß?  Der natürlich auch allzu sehr von Irene angetan war. Würden die beiden sich wieder versöhnen?  Und was hatte Gertrud mit dem Messer vor? Wie hübsch war wohl Irene, dass sogar der Fugger für sie die Geschäfte sausen ließ?  Und vor allem, wer hat den Uffsteiner umgebracht, war es wirklich Alma, die gedroht hatte ihn zu kastrieren?  Das alles erfährt man, wenn man dieses Buch liest. Ursula Neeb hat hier wieder ein spannendes Buch um die Hurenkönigin Ursel Zimmer geschrieben. Es hat sich leicht und flüssig lesen lassen. Spannung war auch genug vorhanden, so dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und kann es durchaus empfehlen.  

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  • Ein toller historischer Roman

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2014 um 10:37

    Ursel ist die Hurenkönigin und Leiterin eines Bordells . Als sie Alma und deren Tochter Irene kennenlernt ist sie begeistert von deren Schönheit . Und verfällt selbst in große Leidenschaft. Obwohl davor das Haus völlig frei von Freiern war und die Nachfrage nicht stimmte . Scheinen ihnen nun die Männer das Haus einzurennen , dennnach Alma und Irene scheinen alle Männer verrückt zu sein ! Doch was meint Alma immer mit einem Venusorden , was bedeutet er und wieso scheint diese davon so begeistert zu sein ?! Plötzlich befindet sich der Leser in einem völlig anderen Geschehen . Eine verschüchterte und ängstliche Frau wird von ihrem Mann tyrannisiert und misshandelt . Ihre Tochter scheint dieses nicht mehr ertragen zu können und spielt mit dem Gedanken ihren Vater mit einem Messer zu ermorden ! Wird sie wirklich zum letzten Mittel greifen und ihn töten ? Und besteht eine jetzt noch unbekannte Verbindung zu der Hurenkönigin ? Die Autorin schafft es sofort den Leser in eine andere Zeit zubringen und ihn damit zu verzaubern !! Wirklich gelungen !

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  • Ein toller historischer Roman

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2014 um 10:37

    Ursel ist die Hurenkönigin und Leiterin eines Bordells . Als sie Alma und deren Tochter Irene kennenlernt ist sie begeistert von deren Schönheit . Und verfällt selbst in große Leidenschaft. Obwohl davor das Haus völlig frei von Freiern war und die Nachfrage nicht stimmte . Scheinen ihnen nun die Männer das Haus einzurennen , dennnach Alma und Irene scheinen alle Männer verrückt zu sein ! Doch was meint Alma immer mit einem Venusorden , was bedeutet er und wieso scheint diese davon so begeistert zu sein ?! Plötzlich befindet sich der Leser in einem völlig anderen Geschehen . Eine verschüchterte und ängstliche Frau wird von ihrem Mann tyrannisiert und misshandelt . Ihre Tochter scheint dieses nicht mehr ertragen zu können und spielt mit dem Gedanken ihren Vater mit einem Messer zu ermorden ! Wird sie wirklich zum letzten Mittel greifen und ihn töten ? Und besteht eine jetzt noch unbekannte Verbindung zu der Hurenkönigin ? Die Autorin schafft es sofort den Leser in eine andere Zeit zubringen und ihn damit zu verzaubern !! Wirklich gelungen !

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  • Die Hurenkönigin und der Venusorden

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Thesan

    Thesan

    Klappentext: Frankfurt am Main 1512: Die charismatische Alma und ihre verführerische Tochter Irene bescheren dem Frauenhaus am Dempelbrunnen einen Zulauf wie in besten Zeiten. Auch die Hurenkönigin Ursel ist fasziniert von Alma - so sehr, dass sie sich von ihrem langjährigen Geliebten trennt. Doch als man die Leiche eines Ratsherrn findet, verdächtigt man Alma, weil sie einen heftigen Streit mit ihm hatte. Die Hurenkönigin ermittelt und findet heraus, dass mehrere Personen gute Gründe hatten, dem Senator nach dem Leben zu trachten. Als ihr schließlich klar wird, wer den Mord wirklich begangen hat, muss sie um ihr Leben bangen... Meine Meinung: Ich fand das Buch gut und habe es in einem Ruck durchgelesen. Der kriminalistische Teil, den man eigentlich durch den Klappentext erwartet, ist nicht sehr groß bzw. ich hätte mir da mehr gewunschen. Ursel ermittelt nicht wirklich, sondern stolpert mehr über die Informationen. Auch hatte ich von Anfang an, den richtigen Verdacht, wer der Täter war. Ich weis nicht, ob es anderen auch so ging, aber es war für mich recht offensichtlich. Das hat es dann etwas langweilig gemacht, da ich nur noch drauf wartete, wie sie des dann herausfinden. Auch hätte ich mir mehr mit dem Venusorden erwartet, der kam doch etwas kurz. Der historische Teil ist jedoch wie erwartet gut. Wenn man einige historische Romane gelesen hat, bekommt man eine ungefähre Vorstellung von den Abläufen damals. Diese wurden hier wunderbar wiedergegeben. Die Organisation einer Stadt und wie die Machtstruktur aufgebaut ist und dazwischen die erfrischende Art, mit der die Hurenkönigin mit den Stadträten und den Amtsinhabern umspringt. Trotz allem fand ich das Buch gut und geb ihm deswegen 4 Sterne.

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    • 2
    Arun

    Arun

    17. May 2014 um 11:43
  • Die Hurenkönigin ermittelt wieder

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Frühjahrsmesse in Frankfurt im Jahr 1512. Viele Gäste kommen in die Stadt und das bedeutet Hochsaison im Frauenhaus am Dempelbrunnen. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer ist noch nicht ganz über den Tod ihrer besten Freundin Ingrid hinweg, aber als Alma und ihre Tochter Irene eine Unterkunft für die Zeit der Messe suchen, gibt sie ihnen Ingrids altes Zimmer. Die beiden Frauen arbeiten ebenfalls als Huren und besonders die schöne Irene bringt jede Menge neue Kundschaft ins Haus. Aber auch Ärger, denn Ursels Geliebter Bernhard ist sehr angetan von der jungen Frau, die sich für Bücher interessiert und sehr gebildet ist. Ihre Mutter hingegen macht keinen Hehl daraus, dass sie sich zu Ursel hingezogen fühlt und auch die Hurenkönigin ist fasziniert von Almas Geschichten über den Venusorden, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem alten Glauben anhängen und sich der Göttin verschrieben haben. Bei einer Feier kommt es zu einem Eklat, als ein Senatsangehöriger Irene bedrängt und handgreiflich wird. Am nächsten Morgen wird der Mann brutal ermordet aufgefunden. War es Irenes Mutter, die ihn zuvor bedroht hat? Oder steckt die Familie des Senators dahinter, der seine Frau oft geschlagen hat? Der junge Untersuchungsrichter Fauerbach, gerade frisch aus dem Studium, wird mit dem Fall betraut. Auch Ursel stellt Nachforschungen an - und bringt sich dadurch selbst in Gefahr. Im letzten Jahr las ich "Die Hurenkönigin" und war total begeistert. Natürlich wollte ich die Fortsetzung auch lesen. "Die Hurenkönigin und der Venusorden" ist ebenfalls spannend geschrieben und die Charaktere sind gut ausgearbeitet, ich habe mich über das Wiedersehen mit Ursel, Bernhard und auch Irmelin gefreut, die "dienstälteste" Hure im Frauenhaus und eine gute Freundin von Ursel. Allerdings muss ich sagen, dass ich von Anfang an ahnte, wer der wahre Täter ist, auch wenn die Autorin sich bemüht, den Leser in die Irre zu führen. Das störte mich aber nicht weiter und tat auch der Spannung keinen Abbruch. Ein guter, solider historischer Krimi mit flüssigem Erzählstil. Und es ist auch nicht unbedingt notwendig die vorherigen Bände gelesen zu haben.

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    • 2
  • Wiedermal Spitzenklasse

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Sabo07

    Sabo07

    10. January 2014 um 12:50

    Wie schon der Vorgänger hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Die Hurenkönigin, eine ehemalige Frankfurter Hure, die weiterhin als Gildemeisterin tätig ist, wird in eine Reihe Mordfälle verwickelt. Hat es beim letzten Mal die Huren getroffen, so scheint es nun, nach einem Senator, Menschen in Ursels Umfeld zu treffen. Bestialisch und gewissenlos scheint der Mörder zu sein. Wie bei jedem guten Krimi sollte man hier nicht zu viel verraten, sonst kann man sich das Lesen sparen ;) Geschrieben ist es wieder vortrefflich. Je nach Stand lässt Frau Neeb auch ihre Charaktäre sprechen. Kann man die Unterhaltungen der Unterschicht vom heutigen Sprachgebrauch kaum unterscheiden, ist dennoch in der Oberschicht, die bekannte Variante der Ansprache in 3. Person oder aber auch der Plurales Majestates Gang und Gebe. Auch die altertümlichen Bezeichnungen für manche Dinge sind gut recherchiert und eingebracht, ohne das Buch mit solchen Ausdrücken zu überladen. Die Geschichte an sich ist spannend hat man doch immer wieder einen anderen in Verdacht und vermutet den eigentlichen Täter erst recht spät. Die Ausführungen über die Verhöre des Untersuchungsrichters waren mir persönlich etwas zu ausführlich, aber das war nicht so arg, dass es wirklich störte.

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  • Die Hurenkönigin und der Venusorden

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    buchleserin

    buchleserin

    14. November 2013 um 08:46

    Inhalt: Frankfurt am Main 1512. Ursel hat einen Traum von der Göttin der Liebe, die eine Sichel in der Hand hält. Die ehemalige Frauenhauswirtin Alma Deckinger und ihre wunderschöne Tochter Irene fragen die Hurenkönigin Ursel Zimmer, ob sie ihnen Obdach gewähren kann. Die beiden Frauen mussten wegen der Geschlechterpest als Wanderhuren über die Lande ziehen. Die Frühjahrsmesse beginnt und alle hoffen gute Geschäfte zu machen. Ursel sind die beiden Frauen sehr sympathisch und sie gibt ihnen das Zimmer der verstorbenen Ingrid. Irene wird zur Attraktion des Frauenhauses am Dempelbrunnen. Die Männer kommen in Scharen. Alma erzählt Ursel ein wenig von ihrer Vergangenheit und zeigt ihr ein Amulett mit einer goldenen Mondsichel. Für Alma trennt sich Ursel sogar von ihrem langjährigen Geliebten Bernhard. Als man die Leiche eines Ratsherrn findet, wird Alma verdächtigt, denn sie hatten einen heftigen Streit mit ihm. Die Hurenkönigin ermittelt daraufhin auf eigene Faust. Sie findet heraus, dass einige Leute einen guten Grund hatten, den Senator zu ermorden. Bei ihren Nachforschungen begibt sich Ursel in Lebensgefahr. Meinung: Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zu einem historischen Roman. „Die Hurenkönigin und der Venusorden“ ist der dritte Teil um die Hurenkönigin Ursel Zimmer. Ursula Neebs Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, angenehm leicht zu lesen und auch der damaligen Sprache angepasst. Die Handlung beginnt interessant und auch gleich spannend. Ursel Zimmer nimmt zwei Frauen bei sich auf. Alma Deckinger ist ihr sehr sympathisch, aber auch ein wenig unheimlich. Ihre wunderschöne Tochter Irene zieht die Männer wie Fliegen an und wird zur Attraktion des Frauenhauses. Die Hurenkönigin will eigene Ermittlungen anstellen, als eine verstümmelte Leiche gefunden wird und Alma beschuldigt wird, die Tat begangen zu haben. Der Roman ist unterhaltsam und auch spannend, die Handlung konnte mich diesmal jedoch nicht ganz so fesseln wie im vorigen Band. Ich hatte schon gleich einen Verdacht, wer der Täter sein könnte, der sich dann auch bestätigt hat. Dieser Fall war für mich zu leicht zu durchschauen und hat mir die Spannung dann doch etwas genommen. Die Charaktere sind wieder gut dargestellt. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer ist eine sehr sympathische Protagonistin. Ein unterhaltsamer und auch spannender historischer Roman.

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  • Und der nächste Fall ....

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    AlineWirths

    AlineWirths

    22. October 2013 um 21:04

    Erst schon einmal vorweg. Diese Buch ist mein erstes aus dieser Reihe. Es ist auch bereits das Dritte nach "Das Geheimnis der Totenmagd" und "Die Hurenkönigin". Und ja, ich muss die ersten nun auch lesen. Und ich sag euch auch warum? Nicht, weil dir hier Informationen fehlen, das bekommt die Autorin super hin, Informationen gut zu verteilen, sondern, weil ich neugierig geworden bin, was in den ersten Teilen so passierte, ob die Autorin ein gleichbleibendes Niveau beibehält oder ob die anderen Teile nicht an dieDas einitigste was mit negativ aufgefallen ist, das Ursel, die Hurenkönigin, gar nicht soviel ermittelt hat. Viele Dinge kamen von dem Richter, andere waren leicht zu schlussfolgern. In diese Richtung hätte ich mir gerne mehr Initiative gewünscht, gerade weil im Teil davor wohl mehr zu lesen war. Ein richtiges ermitteln war hier leider nicht zu finden. Das war es auch mit Negativ. Ich hatte das Buch ratz fatz innerhalb eines Tages durch. Das spricht doch für einen tollen flüssig leicht zu lesenden Schreibstil. Denn muss man haben, wenn Bücher keine lange Lebensdauer haben. Ursula Neeb schreibt fantastisch. Nicht nur, das man wirklich schnell durch die Seiten kommt, nein auch die Mithilfenahme von Redewendungen und alten Wörtern, lassen die leicht in das Mittelalter wandern. Auch der Unterschied, das das gemeine Volk nicht in der dritten person spricht, finde ich gut umgesetzt. man fühlte sich nicht störend daran erinnert, das es damals anders zuging. Die Protagonisten hätten vielleicht noch einen Klecks mehr Farbe benötigt. Allerdings muss man schon sagen, es ist der dritte Teil der Reihe und deswegen fehlen vielleicht deswegen die Hintergrundinformationen.  Ansonsten würde ich sagen, wenn man jetzt Alma und Irene nimmt, kann man sich nicht ganz auf die zwei einstellen. Erst zum Schluss sieht man den wirklichen Menschen und dann auch viel zu Plötzlich. Aber ansonsten viele liebenswerte Charas. Auch der Richter. Ihn könnte man in weiteren Teilen (sollte das geplant sein) auch mögen ;-) Nicht schlecht fand ich die Einleitung, also den Prolog, mit dem kombinierten Ende. Man wird Zeuge eines geheimen Treffen des Venusordens, der eigentlich ja erst nach den Geschehnissen in Frankfurt passiert. Das schöne hier, man hat zwar den Prolog immer im Kopf und kann es super mit den zwei Damen in Verbindung bringen, aber es stört nicht. Man denkt nicht: Mensch was soll das? Sonders es fügt sich super in die Geschichte ein und bildet mit dem Ende einen tollen Rahmen. Das hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Man wird über dieses Treffen aufgeklärt und die geschichte findet ein gutes Ende. Ja meine lieben Leser, ich denke das Buch lohnt sich auif alle Fälle für leser, die auf mitteralterliche Krimifälle steht. Vielen Dank an das Vorablesen-Team!

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  • Die Hurenkönigin ermittelt wieder

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    15. October 2013 um 08:54

    Zum Inhalt: Die Ulmerinnen Alma und ihre Tochter Irene suchen die Hurenkönigin Ursel Zimmer in Frankfurt auf. Sie bitten um Obdach, da sie als Wanderhuren unterwegs sind. Ursel ist von Amla und ihren Geschichten fasziniert und verfällt ihren lieben Worten und Reizen und erlebt die gleichgeschlechtliche Sexualität. Irene macht zur gleichen Zeit Almas Freund und Geliebten Bernhard schöne Augen. Und er erliebt ihren Reizen. Dann geschieht ein Mord mit einer Kastration. Haben die beiden Ulmer Hüblerinnen etwas damit zu tun? Unruhe macht sich im Freudenhaus breit. Ursel, die Hurenkönigin ermittelt.   Meine Meinung: Auch mit dieser Fortsetzung der Geschichte um die Frauenhauswirtin, hat mich die Autorin wieder in ihren Bann gezogen. Die Charakteren, Örtlichkeiten und Bebenheite sind so klar und eindeutig beschrieben, dass man sich sofort mitten im Geschehen befindet. Zudem erklärt die Autorin diverse Begrifflichkeiten wie z.B. warum die Huren erdfarben tragen oder aber auch woher der Name Ulm stammt. Für mich, als Liebhaber historischer Romane, ein absoluter Lesegenuss. Bitte mehr davon!

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  • Grausame Rituale und ein brutaler Mord

    Die Hurenkönigin und der Venusorden
    Klusi

    Klusi

    29. September 2013 um 21:42

    Frankfurt am Main 1512: Zur Zeit der Frühlingsmesse kommen zwei Wanderhuren in die Stadt und bitten Ursel Zimmer um eine Unterkunft im Frauenhaus. Alma Deckinger und ihre Tochter Irene sind beide schon länger im Gewerbe und haben Ulm verlassen, als das dortige Frauenhaus geschlossen wurde. Seitdem sind sie unterwegs und wollen nun in Frankfurt ihr Glück versuchen. Irene ist betörend schön und erobert im Nu jeden Mann, der in ihre Nähe kommt. Ihre Anwesenheit kurbelt den Umsatz im Frauenhaus gewaltig an. Alma hingegen fühlt sich zu Ursel hingezogen, und die Hurenkönigin ist fasziniert von der Frau mit der charismatischen Ausstrahlung und erwidert deren Annäherungsversuche. Das hat jedoch katastrophale Folgen für ihre langjährige Beziehung zu dem Gelehrten Bernhard von Wahnebach. Damit nicht genug der Probleme, wird kurz darauf ein toter und grausam verstümmelter Ratsherr gefunden, der am Abend zuvor noch einen heftigen Streit mit Alma hatte, und schnell wird diese zur Hauptverdächtigen. Wieder einmal ist Ursels Scharfsinn gefragt, denn sie ist nicht nur eine gute Frauenhauswirtin, sondern sie hat sich schon mehrfach mit ihrem wachen Verstand und ihrer guten Kombinationsgabe bei der Aufklärung von Verbrechen bewährt. Auch diesmal wird ihr Einsatz fast lebensgefährlich, nicht nur für sie selbst... Die Geschichte entwickelt sich sehr fesselnd, dramatisch und mit einer guten Portion Mystik, bedingt durch Almas weit zurückreichende Verbindung zu dem geheimnisvollen Venusorden. Glücklicherweise findet Ursel nicht nur in den Reihen der eigenen Gilde starke Verbündete. Zwar ist der Ausgang dieses lebendig erzählten Romans nach einer gewissen Zeit einigermaßen vorhersehbar, aber die Entwicklung dorthin gestaltet sich trotzdem sehr spannend, und nach und nach kommen viele wichtige Details zum Tragen, durch welche die genauen Beweggründe erst klar werden. Neben der fesselnden Handlung gibt es auch diesmal wieder jede Menge Eindrücke zum damaligen Leben, zum Milieu und dem ältesten Gewerbe der Welt, das von der normalen Bürgerschaft schon zu allen Zeiten mit Verachtung behandelt wurde. Obwohl die Huren eine Randgruppe der Gesellschaft darstellten, wurden sie in gewisser Weise doch gewürdigt und durften sogar an offiziellen Empfängen teilnehmen, wie in diesem Fall, zur Begrüßung eines wichtigen Gastes, der ebenfalls zur Frühjahrsmesse nach Frankfurt kommt und dessen Besuch der Stadt wirtschaftliche Vorteile bringen soll. Obwohl dieser Roman bereits das dritte Abenteuer der Hurenwirtin Ursel schildert, kann man ihn gut für sich alleine lesen, ohne die anderen beiden Bände zu kennen, denn jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und logisch aufgebaut. Hat man jedoch einmal Geschmack an den Abenteuern der cleveren und sympathischen Ursel gefunden, wird man ganz sicher auch mehr über ihre Vergangenheit und ihre früheren Erlebnisse erfahren wollen. Aber erst einmal kann man sich mit diesem Band auf fast 350 Seiten voller Spannung und Gänsehautfeeling freuen.

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